Pfab | Kompetent beraten in der Sozialen Arbeit | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 190 Seiten

Pfab Kompetent beraten in der Sozialen Arbeit

Bausteine für eine gute Beratungsbeziehung
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-497-61308-3
Verlag: Ernst Reinhardt Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Bausteine für eine gute Beratungsbeziehung

E-Book, Deutsch, 190 Seiten

ISBN: 978-3-497-61308-3
Verlag: Ernst Reinhardt Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Im Rahmen professioneller Beratung in den sozialen Diensten wird oft die Beziehung zum Knackpunkt. KlientInnen treten fordernd auf oder erhoffen sich von der BeraterIn die Lösung aller Probleme, BeraterInnen sind mit unerwarteten eigenen Emotionen konfrontiert oder stehen unter Zeitdruck - all das wirkt sich auf die Beziehungsebene aus und beeinflusst den Beratungsprozess. Die kommunikative Beziehung zum Klienten will professionell gestaltet werden. Das ist anspruchsvoll, denn es spielen viele Gesichtspunkte eine Rolle: der institutionelle Kontext, der kulturelle Rahmen, Emotionen, die Begegnung von ExpertInnen und Laien und der Einsatz von Medien. Das Buch bietet praktische Handlungsorientierungen, Warnung vor Fallstricken und viele wertvolle Tipps für die Umsetzung in der Praxis.

Prof. Dr. Werner Pfab, Dipl.-Psych., Kommunikationswissenschaftler, Fulda, ist Professor i.R. für Theorie und Praxis sozialer Kommunikation.
Pfab Kompetent beraten in der Sozialen Arbeit jetzt bestellen!

Zielgruppe


SozialarbeiterInnen und andere BeraterInnen, die in Einrichtungen der Sozialen Dienste tätig sind (Sozialamt, Erziehungs-beratung, Integrationsberatung etc.)


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Impressum;4
2;Inhalt;5
3;Vorwort;10
4;1Einleitung: Beratung als Beziehungsgestaltung;11
5;2„Dafür werden Sie doch bezahlt!“ – Beratung als Arbeitsbeziehung;17
5.1;2.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt: Der aufdringliche Klient;17
5.2;2.2Beratung – eine Arbeitsbeziehung;18
5.2.1;2.2.1Beratung als „Dienstleistung“ – ein machtvolles Deutungsmuster;19
5.2.2;2.2.2Dienstleistung – ein fragwürdiges Deutungsmuster für Beratung;20
5.3;2.3Die Arbeitsbeziehung in der Beratungssituation: interaktiv bestimmte Arbeit;22
5.3.1;2.3.1Merkmale interaktiv bestimmter Arbeit;23
5.3.2;2.3.2Aushandlung – das Muster der Zusammenarbeit;26
6;3„Das hab ich noch nie jemanden erzählt“ – Beratung als Kooperationsbeziehung;31
6.1;3.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt : Pokerface;31
6.2;3.2Beraterin und Klient – zur Kooperation verdammt;32
6.3;3.3Resonanz – die elementare Interaktionsebene von Beratungsgesprächen;34
6.3.1;3.3.1Interaktive Wahrnehmung: Das unmittelbare Erleben;36
6.3.2;3.3.2Das Engagement der Beteiligten;40
6.4;3.4Die Kooperationsbeziehung und die Haltung der Beraterin;42
7;4„Versteh ich nich“ – Beratung als Expertin-Laien-Beziehung;44
7.1;4.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt: die missglückte Erklärung;44
7.2;4.2Expertin – Laie: eine asymmetrische Beziehung;45
7.2.1;4.2.1Der Status der Expertin – und der des Laien;45
7.2.2;4.2.2Merkmale einer asymmetrischen Beziehung;49
8;5„Könn Se bei mir nich ne Ausnahme machen?“ – Beratung als professionelle Beziehung;57
8.1;5.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt: … wieder bei Null;58
8.2;5.2Professionalität: Spannungsfelder institutioneller Beratung und wie die Beraterin sich in ihnen positionieren kann;58
8.3;5.3Das Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle;62
8.4;5.4Das Spannungsfeld von Therapie und Recht;64
8.5;5.5Das Spannungsfeld von Autonomie und Bürokratie;65
8.5.1;5.5.1Institutionelle Rahmenbedingungen;65
8.5.2;5.5.2Betriebskultur;66
9;6„Sind Sie noch dran?“ – Beratung als mediale Beziehung;70
9.1;6.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt: Verstehen im Nachhinein;71
9.2;6.2Einige medientheoretische Klarstellungen;72
9.2.1;6.2.1Die theoriefixierte Reduktion von Beziehung auf die Face-to-Face-Beratung und die Hilflosigkeit vor der Praxis;72
9.2.2;6.2.2Die irreführende Hervorhebung von Face-to-Face-Beratung und die Idee von „Defiziten“;73
9.2.3;6.2.3Die verfehlte Analogiebildung von Sprechen und Schreiben und ihre Sprachverwirrung;75
9.3;6.3Medien-Beziehungen;76
9.3.1;6.3.1Die durch Stimmen hergestellte Beziehung – Telefon-Beratung;77
9.3.2;6.3.2Die durch Texte hergestellte Beziehung – Online-Beratung;83
10;7„Sehen Sie mich an, wenn ich mit Ihnen rede!“ – Beratung als kulturelle Beziehung;87
10.1;7.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt: Der freundliche Kopierdienst;88
10.2;7.2Kurzschlüsse in der interkulturellen Beziehung;88
10.3;7.3Kommunikationsgewohnheiten;92
10.3.1;7.3.1Wie man etwas sagt;93
10.3.2;7.3.2Wie man spricht;95
10.3.3;7.3.3Wie man zuhört und versteht;98
10.3.4;7.3.4Wie man blickt;99
10.3.5;7.3.5Wie man ein Problem darstellt;100
10.3.6;7.3.6Was, wenn man etwas nicht weiß;101
10.3.7;7.3.7Wie man Lösungsvorschläge versteht;102
10.4;7.4Behörden- und Rollenverständnis;102
10.4.1;7.4.1Behördenwahrnehmung;103
10.4.2;7.4.2Behördenverständnis;103
10.4.3;7.4.3Rollenverständnis;105
10.5;7.5Kulturelle Werte;105
10.5.1;7.5.1Das Verhältnis eines Menschen zur Zeit;107
10.5.2;7.5.2Das Verhältnis eines Menschen zu seinen Mitmenschen;108
10.5.3;7.5.3Das Verhältnis eines Menschen zu sich selbst;110
11;8„Sie sehen aus wie mein Vater“ – Beratung als Bindungsbeziehung;111
11.1;8.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt: Im falschen Film;112
11.2;8.2Erfahrungsorganisation als Grundlage individuellen Handelns in der Beratungssituation;112
11.2.1;8.2.1Konstruktionsprinzipien der Erfahrungsorganisation;113
11.2.2;8.2.2Das Selbstkonzept als dynamisches Zentrum der Erfahrungsorganisation;117
11.2.3;8.2.3Quellen der Erfahrungsorganisation;118
11.3;8.3Das interaktive Zusammenspiel von Erfahrungsorganisationen: Bindung und Verstrickung in der Beratungssituation;119
11.3.1;8.3.1Muster der Bindungsentfaltung;120
11.3.2;8.3.2Muster der Bindungsverstrickung;124
11.4;8.4Gestaltungsmöglichkeiten der Bindungsbeziehung durch die Beraterin;127
11.4.1;8.4.1Reflexion eigener Konstruktionen;127
11.4.2;8.4.2Zuhörhaltung: Fördernde Responsivität;127
12;9„Mir ist das so peinlich“ – Beratung als emotionale Beziehung;129
12.1;9.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt: die bleierne Wolke;129
12.2;9.2Die Bedeutung von Gefühlen für die Beratungsbeziehung;130
12.3;9.3Das Affektprofil der Beraterin;131
12.3.1;9.3.1Unsicherheit in fachlichen Dingen;133
12.3.2;9.3.2Hilfsbereitschaft;134
12.3.3;9.3.3Überlegenheitsgefühl?/?Machtgefühl;136
12.3.4;9.3.4Misstrauen?/?Täuschungsverdacht;137
12.4;9.4Das Affektprofil des Klienten;138
12.4.1;9.4.1Scham;139
12.4.2;9.4.2Resignation;141
12.4.3;9.4.3Verzweiflung;143
12.4.4;9.4.4Wut?/?Verärgerung;144
13;10„Haben Sie überhaupt Kinder?“ – Beziehungsspiele in der Beratung;147
13.1;10.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt: Vorgeführt;147
13.2;10.2Beziehungsspiele in der Beratungskommunikation;148
13.2.1;10.2.1„Spiele“?;148
13.2.2;10.2.2Die Natur von Beziehungsspielen;149
13.2.3;10.2.3Die Beraterin als Spielverderberin;151
13.3;10.3Vom Klienten initiierte Beziehungsspiele;152
13.3.1;10.3.1„Ja aber“ – das Einwandspiel;153
13.3.2;10.3.2Wer gibt zuerst nach? – Das Machtspiel;154
13.3.3;10.3.3„Sind Sie überhaupt …?“ – das Statusspiel;154
13.4;10.4Von der Beraterin initiierte Beziehungsspiele;155
13.4.1;10.4.1Der undankbare Klient – das Enttäuschungsspiel;156
13.4.2;10.4.2„Jetzt hab ich Dich, Du Schweinehund“;156
13.5;10.5Spiele zu Dritt: Ritterspiele;157
14;11„Was sagt denn Ihre Frau dazu?“ Beratung als konzeptionell-orientierte Beziehung;159
14.1;11.1Beratungsgeschichten, die das Leben schreibt: die systemische Weiterbildung und das plötzliche Ende einer Beratung;160
14.2;11.2Geht es auch ohne…? Die Rolle der Theorie in der Beratungspraxis;160
14.2.1;11.2.1Die Autonomie der Praxis;160
14.2.2;11.2.2Die Entdeckung „unspezifischer Faktoren“;161
14.3;11.3Die Funktion für die Beraterin: Sinn und Unsinn konzeptioneller Orientierung;163
14.4;11.4Die Beratungsbeziehung unter konzeptioneller Orientierung;165
14.4.1;11.4.1Der Status der Beziehung in verschiedenen Beratungskonzepten;165
14.4.2;11.4.2Die Beratungsbeziehung bei verschiedenen Beratungskonzepten;166
15;12Supervision und Coaching als Reflexionsraum komplexer Beratungstätigkeit;173
15.1;12.1Was ist Supervision und Coaching?;173
15.2;12.2Themen und Funktion von Supervision;174
15.3;12.3Geschichtliche Entwicklung der Supervision;175
15.4;12.4Supervisionsformate – Arbeitsweise und Beziehungsdynamik;176
15.5;12.5Anforderungen an eine Supervisorin und Auswahl;178
15.6;12.6Institutionelle Einbindung der Supervision;179
15.7;12.7Ablauf einer Supervisionssitzung;180
15.8;12.8Was Sie sonst noch tun können…;180
16;Literatur;181
17;Sachregister;188


Prof. Dr. Werner Pfab, Dipl.-Psych., Kommunikationswissenschaftler, Fulda, ist Professor i.R. für Theorie und Praxis sozialer Kommunikation.



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