E-Book, Deutsch, 202 Seiten
Reihe: X.media.press
Plag / Riempp Interaktives Video im Internet mit Flash
2007
ISBN: 978-3-540-37895-2
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Konzeption und Produktion von Videos für das WWW
E-Book, Deutsch, 202 Seiten
Reihe: X.media.press
ISBN: 978-3-540-37895-2
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dieses Fachbuch bietet einen umfassenden Überblick über die Konzeption, Produktion und Bereitstellung von interaktivem Video im Internet. Es gliedert sich in zwei Teile. Der Theorieteil stellt fundiertes Hintergrundwissen zu Themen wie inhaltliche Konzeption, Aufnahme, Schnitt, Design, Usability und Interaktivität zur Verfügung. Grafische und zeitliche Integration, Kompression und Technik der Übertragung sind weitere Aspekte. Der Praxisteil thematisiert ausführlich die konkrete Umsetzung auf Basis von Adobe Flash. Hierbei stehen die speziellen Videofunktionen von Flash, das Encoding, die Arbeit mit Komponenten, ActionScript und der Flash Media Server im Vordergrund. Jedes Praxiskapitel wird vertieft durch interaktive Praxisworkshops auf der beiliegenden CD-ROM. Durch diese ausführlichen Schritt-für-Schritt Anleitungen kann jede Phase der Erstellung von Flashvideo-Anwendungen praxisnah erlernt werden. Mit seinen farbigen Illustrationen eignet sich dieses Buch für Einsteiger wie Fortgeschrittene, für Macintosh-Anwender und Windows-User. Zahlreiche Beispiele im Buch und auf CD-ROM verdeutlichen den Inhalt.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;6
2;Danksagung;9
3;Inhaltsverzeichnis;10
4;Einführung;14
4.1;Das Buch – Kapitel und Inhalte;14
4.2;Die CD-ROM zum Buch;17
4.3;Die Website zum Buch – video-im-www.de;19
5;THEORIE;20
5.1;1 Interaktive Videos im WWW;22
5.2;2 Eigenschaften von Bewegtbild;28
5.2.1;2.1 Hinwendungsreaktion;28
5.2.2;2.2 Informationsdichte;29
5.2.3;2.3 Realitätsnähe;31
5.2.4;2.4 Emotionalität und Motivation;34
5.2.5;2.5 Übersicht;35
5.3;3 Interaktivität;36
5.3.1;3.1 Interaktivität;36
5.3.2;3.2 Makrointeraktivität;39
5.3.3;3.3 Mikrointeraktivität;41
5.3.4;3.4 Formen von interaktiven Videos;43
5.3.4.1;3.4.1 Videokassette;44
5.3.4.2;3.4.2 Video auf einer optischen Disc;44
5.3.4.3;3.4.3 Computerbasierte Of.ine-Videos;45
5.3.4.4;3.4.4 Computerbasierte Online-Videos;46
5.3.5;3.5 Übersicht;48
5.4;4 Interface Design und Usability;50
5.4.1;4.1 Interface Design;50
5.4.2;4.2 Richtlinien für Interfaces;53
5.4.3;4.3 Umgang mit Wartezeiten;55
5.4.4;4.4 Übersicht;59
5.5;5 Übertragung von Video im Internet;60
5.5.1;5.1 Voraussetzungen beim Nutzer;60
5.5.2;5.2 Übertragung von Video;64
5.5.3;5.3 Progressive Download;65
5.5.4;5.4 Streaming;68
5.5.5;5.5 Übersicht;71
5.6;6 Kompression / Encoding;72
5.6.1;6.1 Grundlagen;72
5.6.2;6.2 Korrelation und Dekorrelation;74
5.6.3;6.3 Rauschen;76
5.6.4;6.4 Zeitliche Auflösung;78
5.6.5;6.5 Ortsauflösung;80
5.6.6;6.6 Schlüsselbilder;83
5.6.7;6.7 Deinterlacing;85
5.6.8;6.8 Bitratenbegrenzung und Qualität;87
5.6.9;6.9 Mehrere Durchgänge beim Encoding;91
5.6.10;6.10 Übersicht;92
5.7;7 Drehen und Schneiden für das Internet;94
5.7.1;7.1 Bildinhalt und Wahl des Motives;95
5.7.2;7.2 Bewegung der Kamera;98
5.7.3;7.3 Überblendung und Schnitt;99
5.7.4;7.4 Kontrast und Farbgebung;101
5.7.5;7.5 Ausleuchtung;102
5.7.6;7.6 Kamera und Ausgangsformat;103
5.7.7;7.7 Fazit und Empfehlungen;105
5.8;8 Grafische Integration;108
5.8.1;8.1 Gestaltung des Umfelds;108
5.8.2;8.2 Reckteckige Darstellung;110
5.8.3;8.3 Maskierung;112
5.8.4;8.4 Freigestelltes Video;114
5.8.5;8.5 Übersicht;115
5.9;9 Zeitliche Dimension;116
5.9.1;9.1 Betrachtungsdauer;116
5.9.2;9.2 Lineare Einbindung von Video;119
5.9.3;9.3 Parallele Einbindung von Video;120
5.9.4;9.4 Übersicht;123
5.10;10 Fazit und Ausblick;124
6;PRAXIS;131
6.1;11 Interaktives Video mit Flash;133
6.1.1;11.1 Mögliche Formate für interaktives Video;133
6.1.2;11.2 Flash für interaktives Video;136
6.1.2.1;11.2.1 Videofunktionen in Flash;136
6.1.2.2;11.2.2 Multimedia und Interaktivität;137
6.1.2.3;11.2.3 Autorenwerkzeug Flash;138
6.1.2.4;11.2.4 Verbreitung, Downloadgröfle und Plattformunabhängigkeit;139
6.1.2.5;11.2.5 Zusammenfassung;140
6.1.3;11.3 Flashvideo Grundlagen;141
6.1.4;11.4 Wege zur Integration von Videos;143
6.1.4.1;11.4.1 Videos in SWF-Dateien einbetten;143
6.1.4.2;11.4.2 Externe Flashvideos (..v);144
6.1.5;11.5 Workflow;145
6.2;12 Encoding von Flashvideos;148
6.2.1;12.1 Codecs;148
6.2.2;12.2 Übersicht der Flashvideo-Encoder;152
6.2.3;12.3 Flash 8 Encoder;153
6.2.3.1;12.3.1 Varianten des Flash 8 Encoders;154
6.2.3.2;12.3.2 Empfehlungen für das Encoding;157
6.2.4;12.4 On2 Flix und Sorenson Squeeze;159
6.3;13 FLV Playback Komponente;162
6.3.1;13.1 FLV Playback Komponente;162
6.3.2;13.2 FLV Playback Custom UI;165
6.3.3;13.3 Grafische Anpassung der FLV Playback Komponente;167
6.3.4;13.4 ActionScript für die FLV Playback Komponente;169
6.3.4.1;13.4.1 Methoden;170
6.3.4.2;13.4.2 Instanzeigenschaften;170
6.3.4.3;13.4.3 Komponenten-Ereignisse;172
6.3.5;13.5 Cue-Points;173
6.3.6;13.6 Dreamweaver Komponente;176
6.4;14 ActionScript-Klassen für die Video-Wiedergabe;178
6.4.1;14.1 Video-Wiedergabe ohne Komponente;178
6.4.2;14.2 Verbindungsaufbau und Wiedergabe;179
6.4.3;14.3 Ereignisprozeduren der NetStream-Klasse;181
6.4.4;14.4 Methoden und Eigenschaften der NetStream-Klasse;184
6.5;15 Flash Media Server;188
6.5.1;15.1 Flash Media Server;188
6.5.2;15.2 Funktionsweise des Flash Media Servers;190
6.5.3;15.3 Serverseitige Struktur des FMS;193
6.5.4;15.4 Alternativen;195
7;Abbildungsnachweise;206
8;Quellenverzeichnis;208
9;Sachverzeichnis;212
14 ActionScript-Klassen für die Video-Wiedergabe (S. 165-166)
wem die modifi zierte FLV Playback Komponente noch nicht genügend Flexibilität bietet, der erfährt in diesem Kapitel, wie man mit der Flash-eigenen Programmiersprache ActionScript und deren Klassen, wie beispielsweise der NetStream-Klasse, komplexe Anwendungen programmieren kann. Im Gegensatz zur FLV Playback Komponente, die mindestens den Flash Player 8 benötigt, können Sie auf diese Weise auch Anwendungen für den Flash Player 6 oder 7 erstellen.
14.1 Video-Wiedergabe ohne Komponente
Will man Anwendungen aufgrund der größtmöglichen Kompatibilität für den Flash Player 6 veröff entlichen, kommt die FLV Playback Komponente nicht in Frage. Stattdessen gibt es zwei Varianten, die Videos zu übertragen: Entweder man bettet sie in eine SWF-Datei ein oder man überträgt externe Flashvideos (.fl v) mit dem Flash Media Server. So kann jeder Anwender, der mindestens den Flash Player 6 installiert hat, auf die Videoinhalte zugreifen.
Seit Flash 7 kann man externe FLV-Dateien nicht mehr nur über den Flash Media Server, sondern auch vom lokalen Dateisystem oder von einem gewöhnlichen Webserver abspielen. Grundsätzlich spielt es jedoch bei der Programmierung keine Rolle, ob ein Flash Media Server verwendet wird oder nicht, denn es werden dieselben ActionScript- Klassen genutzt:
• NetConnection-Klasse: Verbindungsaufbau
• NetStream-Klasse: Steuerung und Kontrolle des Videos
• Video-Klasse: Anzeige des Videostreams
Durch das Zusammenspiel dieser ActionScript-Klassen können vollständig individuelle Videoanwendungen programmiert werden. Deshalb bietet diese Methode sich an, wenn beispielsweise die Funktionen der FLV Playback Komponente nicht ausreichen und spezielle Anforderungen realisiert werden sollen. Ein weiterer Grund, der für die Verwendung der ActionScript-Klassen spricht, ist die Dateigröße der resultierenden SWF-Datei. Ohne Nutzung der FLV Playback Komponente lassen sich kleinere SWF-Dateien erzeugen, da die Komponente die Dateigröße um knapp 40 Kilobyte anhebt (ohne Skin).
Auch dem grafi schen Design der Rich-Media-Anwendung sind keine Grenzen auferlegt. Elemente wie Start-, Pause- oder Stopp-Buttons, Lautstärkeregler oder On-Screen-Displays können selbst gestaltet und platziert werden. Auf diese Weise können auch gezielt Corporate Design Vorgaben berücksichtigt werden. Es muss aber festgehalten werden, dass auf diese Weise ein beträchtlicher Mehraufwand entsteht. Zum einen müssen vom Verbindungsaufb au über die Video-Steuerung bis hin zur Fehlerbehandlung alle Routinen selbst programmiert werden. Zum anderen muss das grafi - sche Layout entwickelt werden, da es keine Vorlagen gibt. Als Ergebnis liefert dieser Weg jedoch eine Anwendung, die sowohl optisch als auch im Funktionsumfang vollständig individuell anpassbar ist.
14.2 Verbindungsaufbau und Wiedergabe
In diesem Abschnitt werden die nötigen Grundlagen für eine Wiedergabe ohne Komponente erläutert. Ein Flashvideo wird geladen und abgespielt, allerdings noch ohne Eingriff smöglichkeiten von Nutzerseite. Dieses Th ema ist auch Gegenstand des Workshops „NetStream – Grundlagen" auf der CD-ROM.




