E-Book, Deutsch, 336 Seiten
Pogacnik Elementarwesen und Feenwelten
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-89060-109-0
Verlag: Neue Erde
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Das Tor zur Naturintelligenz
E-Book, Deutsch, 336 Seiten
ISBN: 978-3-89060-109-0
Verlag: Neue Erde
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Marko Poga?nik, (geb.1944), ist wohl einer der namhaftesten Geomanten unserer Zeit, er lebt in Slowenien. Seit 1979 befasst er sich ausführlich mit Geomantie und dem Prozess der Erdheilung. Mit der »Lithopunktur« entdeckte er eine Methode, ähnlich der Akupunktur, um heilend auf den Erdorganismus einzuwirken. Er ist Autor vieler Bücher über Erdheilung und Mitbegründer der Schule für Geomantie »Hagia Chora«, zudem Bildhauer und Land-Art- Künstler.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Bücher Eins und Zwei
Einführende Bemerkung
Einleitung
1 – Einstieg in eine unbekannte Welt
1 – Das elementare und das kosmische Bewusstsein
2 – Ein Bewusstseinsportal
3 – Geduld mit meiner märchenhaften Sprache!
4 – Holografisches Teilstück des Erdherzens
5 – Leere im Herzen
6 – Die Fischfrau und die Erdseele
7 – Urbildliche Intelligenz der Erde
8 – Umweltgeister – der politische Aspekt
9 – Logische Konsequenzen einer märchenhaften Sprache
10 – Übung: Einem Baum die Hand geben
11 – Darf ein Baum gefällt werden?
12 – Übungen zur Wahrnehmung der Wasserelementarwesen
2 – Das Reich der Elementarwesen
13 – Feen und der unterirdische Raum
14 – Übungen zur Wahrnehmung der Feenwelt
15 – Umweltgeister des fünften Elements
16 – Vielschichtige Beziehungen pflegen
17 – Übungen zur Wahrnehmung der Feuergeister
18 – Landschaftsengel und Raumfeen
19 – Der Verstand und die elementare Welt
20 – Der Einbruch der Technologie in die elementare Welt
21 – Übung mit den Antennen des Solarplexus
22 – Umweltgeister im Kontext anderer Kontinente und Kulturen
3 – Die Göttin und die sieben Zwerge
23 – Wer ist eigentlich die Göttin?
24 – Phantasie und spielerische Kreativität
25 – Rituale als kreative Werkzeuge
26 – Die Sprache der Kosmogramme
27 – Das Herz des Monte Verità
28 – Schneewittchen und die Beziehung zur elementaren Welt
29 – Raum- und Zeitlöcher
30 – Umweltheilung
31 – Die paradiesische Unterwelt von Sarajewo
32 – Hilferuf der Elementarwesen
33 – Die Ouspensky-Kathedrale in Helsinki
4 – Die Ordnung der Elementarwelt
34 – Übungen zur Wahrnehmung der Erdelementarwesen
35 – Die Übung mit der Biene
36 – Die Wirkung der Umweltgeister aufgrund der Resonanz
37 – Die erhabenen Wesenheiten des Fox Basins
38 – Hüter des zukünftigen Raums
39 – Elementarwesen im Licht der Öffentlichkeit
40 – Übung zur Erfahrung des Waldorganismus
41 – Ein Feenbaum auf den Philippinen
5 – Die Evolution des Elementarreichs
42 – Die Erde, aus ihrer Mitte heraus betrachtet
43 – Urbildliche Zivilisationen der Erde
44 – Die »neuen« Elementarwesen
45 – »Kindergärten« der Elementarwesen
6 – Naturtempelbezirke
46 – Die Landschaftsnymphe Ekurna heute
47 – Naturtempel, Naturtempelholon
48 – Der Naturtempel Rafford in Schottland
7 – Das persönliche Elementarwesen bei Tier und Mensch
49 – Der Adler über Gotland
50 – Landschaftstempel der Verkörperung
51 – Übung für den Kontakt mit dem persönlichen Elementarwesen
52 – Die Qualität der Erdung
53 – Die Kraft der Geschenke
54 – Gegenseitige Wahrnehmung von zwei Welten
8 – Im Wirbel des Wandels
55 – Der Prozess der Erdwandlung hat begonnen
56 – Die Erdseele erwacht
57 – Umweltgeister und Christusbewusstsein
58 – Elementarwesen im Aufruhr
59 – Hüter des neuen Raums
60 – Erfahrung auf dem Dogan
61 – Kosmische Elementarwesen
62 – Die Feennatur im Menschen
63 – Übung zur Förderung unserer Feennatur
Buch Drei
Einleitung zu Buch Drei
Wir Menschen sind enge Verwandte der Elementarwesen
Die erweiterte Familie der Elementarwesen
Die Kunst der Wahrnehmung
Die elementare Zivilisation der Erde
Das irdische Universum
Naturintelligenz in Gefahr
Abschließendes Wort
Literatur
Über den Autor
1
Einstieg in eine unbekannte Welt
Mit den Elementarwesen, den Märchen und sagenumwobenen Intelligenzen der Natur kam ich zum ersten Mal im September 1992 in Kontakt, als ich mit meiner Tochter und Mitarbeiterin Ajra in Nordirland weilte. Ein Jahr zuvor hatte ich von der Stadt Derry (Londonderry) den Auftrag zu einem umfangreichen Landschaftsheilungsprojekt erhalten. Die Landschaft von Derry und dem nordöstlichen Donegal war durch die Grenzziehung zwischen Nordirland und der Republik Irland auf schmerzliche Weise auseinandergerissen worden. Ziel meiner Lithopunkturarbeit war gewesen, durch Steinsetzungen beiderseits der Grenze die ursprüngliche vitalenergetische1Einheit der Landschaft wiederherzustellen.2
Inzwischen waren die Lithopunktursteine bereits an den entsprechenden Plätzen in der Landschaft aufgestellt. Nun waren wir gekommen, um das Werk einzuweihen und es der Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu waren Gruppenerfahrungsreisen zu den durch die Lithopunktursteine bezeichneten Plätzen in der uralten sakralen Landschaft um Derry geplant, die wir leiten sollten. Um die Reisen vorzubereiten, fuhren wir an einem frühen Morgen auch zu den Beaghmore-Steinkreisen, die in einer wilden Moorlandschaft unweit von Cookstown liegen. Der einzigartige Wert dieser neolithischen Steinsetzungen liegt darin, dass sie schon vor Jahrhunderten von dicken Moorschichten überdeckt wurden und dadurch in ihrer ursprünglichen Vollkommenheit erhalten geblieben sind. Vor nicht allzu langer Zeit haben Archäologen diese Zeugnisse megalithischer Kunst freigelegt, und wegen ihrer Unverfälschtheit können wir besonders gut an ihnen lernen.
Es war das erste Mal, dass ich versuchte, die Kraftbeziehungen innerhalb der Steinkreise einfach mit meinen Händen zu erspüren. Es war noch nicht lange her, dass ich die Radiästhesieinstrumente beiseite gelegt und den Mut gefasst hatte, allein den Schwingungen meiner Hände als Anzeiger unterschiedlicher Strahlungen zu vertrauen. Ich hatte schon immer die Meinung vertreten, dass die Wünschelrute nur ein Hilfsmittel sei, um das feine »Zittern« des menschlichen Körpers sichtbar zu machen, wenn dieser über einer Kraftquelle steht oder sich durch ein Kraftfeld bewegt. Es hatte zwölf Jahre gebraucht, bis ich bereit war, die Rute als Krücke abzulegen. Seither habe ich einfach meinen Händen erlaubt, sich frei in den Schwingungen des Ortes zu bewegen. Dabei stellte sich heraus, dass die Handbewegungen genauen Mustern und Gesetzmäßigkeiten folgen, die eine zuverlässige Unterscheidung der verschiedenen Kraftphänomene ermöglichen.
Als ich zum Beispiel im Inneren eines der sieben einfachen Steinkreise stand, pendelte meine linke Hand in einem langen, regelmäßigen Rhythmus hin und her, den ich als »solaren« Rhythmus kannte. Als ich dann aber auf die abgerundeten Steinhaufen, die sogenannten Cairns, kletterte, die offensichtlich als komplementäre Formen zwischen den Steinkreisen stehen, veränderte sich die rhythmische Bewegung der Hand: Das Pendeln wurde kurzbahnig und schnell; es handelt sich um lunare Kräfte, die ich im Gegensatz zu den männlichen (solaren) Kräften der Steinkreise als weiblich bezeichnen würde. So wurde also die gesamte Komposition der Beaghmore-Steinsetzungen unter Berücksichtigung des Gleichgewichts zwischen den Yin- und den Yang-Kräften des Universums erschaffen.
Nun finden sich aber zwischen den Steinhaufen und den Steinkreisen einzelne Steine, die scheinbar ohne jede Ordnung dort verstreut liegen. Bei einer früheren Gelegenheit, als ich noch mit meinen Radiästhesieinstrumenten untersuchte, konnte ich keinerlei Anhaltspunkt gewinnen, der sie als einen sinnvollen Bestandteil der alten Steintempelstruktur ausgewiesen hätte. Nun war ich neugierig, herauszufinden, ob ich mit Hilfe meiner bloßen Hände doch etwas an diesen rätselhaften Einzelsteinen fühlen würde.
Ich legte meine rechte Hand behutsam auf die Oberfläche eines dieser Steine und ließ die linke entspannt, aber mit äußerster innerer Konzentration, am Körper herunterhängen. Zu meiner Überraschung begann die Hand, sich unendlich langsam zu bewegen. Es war aber nicht nur die unbeschreiblich langsame Handbewegung, die mich verwunderte – um einen nur wenige Zentimeter langen, rückwärts verlaufenden Bogen zu beschreiben, brauchte die Hand gefühlsmäßig unendlich viel Zeit. Hinzu kam noch ein seltsam tiefes Gefühl, das ich an der Handinnenfläche spürte. Es fühlte sich an, als würde ich durch eine Erdspalte direkt in die tiefste Unterwelt schauen.
Verblüfft über diese bisher unbekannten Wahrnehmungen, wandte ich mich an meine Tochter Ajra mit der eindringlichen Bitte, ihren Engel-Meister3 zu fragen, worum es sich dabei handelte. Seine Antwort lautete, es handle sich um die Präsenz von Elementarwesen.
Diese Erklärung hätte mir nicht viel geholfen, hätte meine Tochter nicht in den zurückliegenden Monaten ein ganzes Buch nach dem inneren Diktat ihres Engel-Meisters Christopher Tragius niedergeschrieben, in dem unter anderen auch die Welten der Engel und der Elementarwesen ausführlich behandelt werden.4 Zwar hatte ich noch keine Gelegenheit gehabt, in das Buch hineinzuschauen, da es noch ungedruckt im Speicher unseres Computers lag, aber Ajra konnte mir doch aufgrund ihrer Kenntnis des Kapitels über die Natur der Elementarwesen zweierlei Einsichten zu dem unerwarteten Kontakt vermitteln.
1 – Das elementare und das kosmische Bewusstsein
Die Rede von Engeln und Elementarwesen mag den Verstand kränken, und mancher möchte das vorliegende Buch jetzt zuklappen. Halt! Es geht hier nicht um handfeste Realitäten, sondern um verschiedene Sprachen.
Spricht man in einer Verstandessprache, so bewegt man sich in der gewohnten Raum-Zeit-Struktur. Der Verstand kann schlicht nichts von den Ausdehnungen der Wirklichkeit wissen, die jenseits dieser Struktur liegen. Es handelt sich um eine Sprache, die so etwas wie Elementarwesen in einer ganz anderen Form kennt, zum Beispiel in der Form des genetischen Codes einer Pflanze.
Geht man jedoch von einem Interesse an unbekannten Ausdehnungen des Lebens aus und lässt sich von den Ebenen der Wirklichkeit überraschen, die dem Verstand verborgen sind, so beginnt das Bewusstsein, eine andere Sprache zu artikulieren. Dann wird die Vorstellung plausibel, dass es parallel zum menschlichen auch andere Ebenen des Bewusstseins geben kann. Und da wir uns auf dem Erdplaneten bewegen, dürfen wir erwarten, dass es Bewusstseinsarten gibt, die das irdische Leben beseelen. Die westliche Tradition spricht von Elementarwesen und Naturgeistern.
Da der Erde als Planet zugleich eine Rolle im größeren Universum zukommt, muss sie auch an einem kosmischen Bewusstsein teilhaben. In der klassischen Sprache verschiedener Kulturen wird der kosmische Aspekt des Bewusstseins mit den Engeln gleichgesetzt.
Dabei mag die Wesenhaftigkeit der beiden Bewusstseinsebenen stören. Nochmals: Halt! Kann man sich das menschliche Bewusstsein vorstellen, ohne dass es denkende Menschen gäbe? Auch die anderen Dimensionen des Bewusstseins könnten nicht existieren, gäbe es nicht Wesenheiten, welche die irdische und die kosmische Ausdehnung des Bewusstseins »verkörperten«.
So erfuhr ich, dass die Elementarwesen gleichzeitig auf zwei Daseinsebenen existieren: Ihr Körper ist nicht wie der Körper des Menschen materialisiert, sondern hat die Gestalt eines Kraftwirbels, der auf der vitalenergetischen Ebene schwingt. Außerdem haben sie ein Bewusstsein, das auf der emotionalen Ebene (auch: »astrale« Ebene) angesiedelt ist und nicht auf der mentalen, wie dies beim Menschen der Fall ist. Folglich können sie nicht auf gedanklichem Weg, sondern nur über eine gefühlsmäßige Verbindung von uns erreicht werden.
Meine Handwahrnehmungen entsprachen genau dieser doppelten Daseinsebene des Elementarwesens: Durch die extrem langsame Handbewegung hatte ich die spezifische Schwingung eines vitalenergetischen »Körpers« wahrgenommen und durch das in die tiefsten Tiefen ziehende Gefühl in der Handfläche die eigenartige Qualität seines emotionalen Bewusstseins. Meine Wahrnehmung umfasste also beide Daseinsebenen eines Elementarwesens.
Zweitens erinnerte sich Ajra, wie ihr Engel-Meister davon gesprochen hatte, dass die neolithische Kultur sich der entscheidenden Rolle der Elementarwesen in der Landschaft noch ungebrochen bewusst gewesen war. In jedem Heiligtum, das diese Kultur errichtete, wurden auch Kontaktpunkte zum Reich der Elementarwesen gestaltet. Bei den Beaghmore-Steinsetzungen hatten die erwähnten, verstreut liegenden Einzelsteine diese Rolle beibehalten. Ein zweites Beispiel sollte ich schon einige Tage später am Beltony-Steinkreis bei Raphoe im County Donegal entdecken. Einer der 66 im Kreis stehenden Steine ist mit einer Reihe runder Vertiefungen versehen.5 Bei ihm konnte ich eine ähnliche Tiefe und emotional aufgeladene Schwingung wahrnehmen wie bei den Beaghmore-Einzelsteinen. Offensichtlich war von den 66 stehenden Steinen dieser eine spezifisch der Präsenz der Elementarwesen geweiht.
In den Folgemonaten entdeckte ich durch die neu verstandene Sensibilität meiner Hände an verschiedenen Orten die Präsenz von Elementarwesen, doch gelangte ich noch keinen Schritt über diese trockene Feststellung hinaus. Erst gegen Ende Januar des folgenden Jahres, als ich mit meiner Frau Marika einen Heiler im slowenischen Kärnten aufsuchte, sollte sich diese unbefriedigende Situation wenden. Der Heiler hieß Franz Mihelac.
Franz ist ein eigenartiger...




