Pohl | Employability | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Reihe: Whitebooks

Pohl Employability

So werden Sie fit für den Arbeitsmarkt der Zukunft
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-96740-063-2
Verlag: GABAL
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

So werden Sie fit für den Arbeitsmarkt der Zukunft

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Reihe: Whitebooks

ISBN: 978-3-96740-063-2
Verlag: GABAL
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



In der digitalen Arbeitswelt von heute ist es nicht mehr möglich, mit einmal Gelerntem das komplette Arbeitsleben zu bestreiten. In einem rasanten Tempo entstehen neue Geschäftsmodelle, aus denen sich moderne Berufsbilder ergeben und mit denen alte verschwinden. Um mit all dem Schritt halten zu können und dabei nicht außer Atem zu kommen, ist nicht nur die stete Weiterbildung Ihrer fachlichen Kompetenzen wichtig. Neben dem Expertenwissen rücken andere Skills in den Vordergrund: ein Bewusstsein für Werte, Anpassung an Veränderung und Eigenverantwortung. Erst die Entwicklung Ihrer ganzen Persönlichkeit wird es Ihnen ermöglichen, Ihr einzigartiges Potenzial vollständig zu entfalten. Monika Pohl zeigt Ihnen in diesem Praxisbuch, wie vielfältig die Anforderungen des neuen Arbeitsmarkts für Arbeitnehmer sind und welche Voraussetzungen Sie für eine proaktive Mitgestaltung Ihrer beruflichen Laufbahn benötigen. Denn Arbeitsmarktfitness muss heute auch einen bewussten Umgang mit der eigenen Gesundheit und Persönlichkeit, ebenso wie Empathie für Mitmenschen und Umwelt einschließen. Eines ist klar: Wenn wir uns ernsthaft weiter entwickeln wollen, müssen wir bereit sein, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und den Wandel nicht als Belastung, sondern als Fortkommen zu betrachten. Dieser Ratgeber bereitet Sie nicht nur darauf vor, die formalen Anforderungen eines zukünftigen Arbeitgebers zu erfüllen. Er möchte Ihnen vielmehr den Weg hin zu einer ausgeglichenen, gesunden und proaktiven Lebensführung zeigen, die Ihnen ausreichend Stabilität gibt, um auch den zukünftigen Anforderungen der modernen Welt resilient und agil entgegentreten zu können.

Monika Alicja Pohl (Niederkassel) ist Expertin auf dem Gebiet der Selbstfürsorge und vermittelt Strategien und Kompetenzen zur Förderung ganzheitlicher Gesundheit und Arbeitsmarktfitness in Zeiten der New Work. Sie ist Gründerin der Physioyoga Akademie, Heilpraktikerin für Physio- und Psychotherapie und erfolgreiche Autorin zahlreicher Ratgeber zum Thema Persönlichkeit und Lebenshilfe. Ihre Überzeugung: Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann sein Bestes geben! Als Fachwirtin für Prävention und Gesundheitsförderung empowert sie Menschen und unterstützt Unternehmen durch Trainings und Coachings auf Führungs- und Mitarbeiterebene, sowie inspirierende und motivierende Vorträge.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


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Gesundheitskompetenz: Werden Sie zu Ihrem eigenen Gesundheitscoach!


Gesundheit ist unser höchstes Gut, das stellte die weltweite Corona-Krise ab 2020 eindrücklich unter Beweis. Leider brauchen wir Menschen oft einen knallharten Auslöser, um zu verstehen, wie wichtig Prävention wirklich ist. Dabei bietet uns ein gesunder Lebensstil langfristig einen optimalen Schutzschild gegen die Zivilisationskrankheiten der heutigen Zeit, gegen die Komplexität und das Stressempfinden in der digitalen Arbeitswelt, ebenso wie gegen unerwartete Krankheitserreger, die unsere Welt komplett aus den Angeln heben können. Klar ist, Gesundheit ist kein statischer Zustand, sondern ein fortwährender dynamischer Prozess, der alle Dimensionen des Lebens miteinander verbindet. Risikofaktoren wie Bewegungsmangel oder einseitige Ernährung stehen in einer ständigen Wechselwirkung mit den Schutzfaktoren. Gesundheitskompetenz bedeutet eine auf Selbstfürsorge ausgerichtete Sichtweise und die Fähigkeit, Informationen rund um die eigene körperliche, mentale und emotionale Gesundheit zu verstehen und in adäquate Handlung umzusetzen. Beides sind, nüchtern betrachtet, essenzielle Eigenschaften eines Menschen, wenn es um sein Überleben und sein Wohlbefinden geht. Dazu gehören ein achtsamer Kontakt und Umgang mit sich selbst, um rechtzeitig Handlungsbedarf zu erkennen und sich angemessene Unterstützung zu holen, sei es durch das entsprechende Medikament bei einer Erkältung, eine psychotherapeutische Begleitung bei Depressionen oder eine Physiotherapie bei Rückenschmerzen. Auch hier spielt die Selbstverantwortung eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Möglichkeiten abzuwägen und Entscheidungen zu treffen, um bei Bedarf den eigenen Anspruch auf die bestmögliche medizinische Versorgung geltend zu machen.

ARTHUR SCHOPENHAUER

Empowerment und Partizipation durch Mobile Health


Inzwischen hat der Einsatz mobiler Informations- und Telekommunikationstechnologien, wie beispielsweise die Nutzung von Applikationen, die unseren Gesundheitszustand in Form vom Bewegungsverhalten oder der Herzfrequenz in Ergänzung mit anderen Devices messen und dokumentieren, längst Einzug in unser Leben gehalten. Das Thema Mobile Health läutet vermutlich ein neues Kapitel der Medizin ein. Es wird uns sicherlich noch lange Zeit begleiten, weil hier die Transformation noch in den Kinderschuhen steckt und uns das Thema sowohl in der Konzeption, der Umsetzung und Vernetzung der Daten als auch in der Anwendung enorm herausfordert. Trotz sinnvoller Gesundheits-Apps gibt es in unserer Arbeitswelt zwei Diagnosegruppen, die in den Krankheitsstatistiken besonders herausstechen: Muskel-Skelett-Erkrankungen, die schon seit geraumer Zeit an der Spitze rangieren, und psychische Erkrankungen, die seit Jahren rasant zunehmen und für lange Ausfallzeiten sorgen. Beide bergen das Potenzial, auch in Zukunft auf den ersten Rängen zu stehen.

Gesundheitswissen ist wenig verbreitet

In einer für Deutschland repräsentativen Stichprobe wiesen 54,3 Prozent der Befragten eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz auf (Schaeffer et al., 2016)7. Das heißt, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands nicht das Wissen hat oder die Fähigkeit besitzt, sich gesundheitsrelevante Informationen zu beschaffen, sie zu verstehen oder zu bewerten. Dies unterscheidet sich signifikant nach Alter, Geschlecht, Bildung und Einkommen.

Bei der Gesundheitskompetenz geht es um Empowerment, Partizipation und, wie kann es anders sein, selbstverständlich auch um Eigenverantwortung im Hinblick auf das persönliche Gesundheitsmanagement. Während E-Health ein Oberbegriff für digitale Gesundheitsdienste ist, bezeichnet Mobile Health die Nutzung von digitalen Anwendungen mit mobilen Endgeräten.

Folgende digitale Gesundheitsdienste sind schon im Einsatz oder vorstellbar:

elektronisches Rezept direkt auf das Smartphone,

elektronische Patientenakte mit Arztbriefen und Laborbefunden,

elektronischer Medikationsplan, sinnvoll bei Einnahme mehrerer (verschreibungspflichtiger) Medikamente,

Telemedizin wie Videosprechstunden,

Online-Apotheken,

Mobile Health.

Lebensqualität steigern

Allein in Deutschland ist M-Health inzwischen ein Millionengeschäft. Es bietet interessante und attraktive Möglichkeiten, sich intensiver mit dem eigenen Körper und seinen Vorgängen auseinanderzusetzen, um schließlich ein besseres Verständnis von Gesundheit in Abgrenzung zur Krankheit zu erhalten und die eigene Lebensqualität zu verbessern. Vielleicht haben sogar Sie selbst ein Fitnessarmband um Ihr Handgelenk, während Sie diese Zeilen lesen, und können von positiven Erfahrungen berichten, weil Sie seit dem Kauf des Geräts regelmäßiger Sport treiben, weniger rauchen oder besser schlafen. Bei den wird zwischen drei Arten unterschieden:

1.Lifestyle-Apps, die zum Beispiel Ihre Ernährung kontrollieren, Ihr Bewegungsverhalten aufzeichnen und auswerten und Sie auf diese Weise dabei unterstützen, ein gesundheitsbewusstes Verhalten zu etablieren.

2.Service-orientierte Apps, die Sie zum Beispiel an die Einnahme von Medikamenten erinnern, Ihren Impfstatus überwachen oder Ihre Gesundheitsdaten verwalten und bei der Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut sowie der Vernetzung der unterschiedlichen Maßnahmen eine wichtige Rolle spielen. Inzwischen bieten viele Krankenkassen solche Möglichkeiten durch interne Apps an.

3.Medizinische Apps, die der Diagnose und/oder der Therapie einer Erkrankung dienen oder begleitend bei chronischen Erkrankungen zum Einsatz kommen, um zum Beispiel das Monitoring von Vitalparametern oder die Kontrolle von Blutzuckerwerten bei Patienten mit Diabetes durchzuführen. Meist sind dazu zusätzliche Geräte mit digitalen Sensoren notwendig.

Laut der Verbraucherzentrale8 sollen mit dem Inkrafttreten des Digitalen Versorgungs-Gesetzes (DVG) bestimmte Gesundheits- und Medizin-Apps für gesetzlich Versicherte zu einer Kassenleistung werden. Demnach kann der Arzt Ihnen medizinische Anwendungen für Smartphone und PC künftig auf Kosten der Krankenkasse verordnen.

Der Markt für digitale Gesundheitsanwendungen wächst permanent. Wollen Sie in Zukunft auch von einer App profitieren und sich mit den neuen Gesundheitstechnologien näher befassen, dann machen Sie sich zunächst Gedanken darüber, in welchem Bereich Sie sich Unterstützung wünschen, und gehen erst dann gezielt auf die Suche nach einer geeigneten App. Als Smartphone-Nutzer finden Sie diese in Ihrem App-Store zum Download.

Gesundheits-Apps prüfen

Hier finden Sie eine kleine Orientierungshilfe zu Gesundheits-Apps:

Kostenlose Apps haben meist einen (sehr) begrenzten Umfang und sind gespickt mit Werbung. Eine Ausnahme ist die Corona-Warn-App.

Sind die Informationen oder Auswertungen verständlich und enthalten sie das, was Sie sich wünschen?

Wer ist der Hersteller der App, und hat dieser das Interesse, Ihnen im Zusammenhang mit der App Produkte zu verkaufen, die in der Anwendung als besonders gesundheitsfördernd gepriesen werden?

Gibt es genaue Angaben zur Datenverarbeitung und Weitergabe der Daten an Dritte?

Wo werden die Daten gespeichert und wer, außer Ihnen, kann noch darauf zugreifen? Externe Speicherung kann dazu führen, dass Sie die Kontrolle über Ihre Daten verlieren. Hier ist also Vorsicht geboten!

Kehrseite des Trackings

Neben dem Aspekt der Kompetenzsteigerung zielt der Trend zu mobilen Gesundheitsanwendungen auch darauf ab, gesundheitsbezogene Daten zu sammeln und auszuwerten, was sicherlich datenschutzrechtlich problematisch sein kann. Insgesamt aber sind solche Hilfsmittel eine gewinnbringende Investition, die sich vor allem für weniger gesundheitskompetente Menschen auszahlt. Allerdings erfordert der Umgang damit ebenfalls Eigenverantwortung. Denn das konstante Tracking hat auch eine Kehrseite. Es kann zu Gefühlen ständiger Überwachung und Kontrolle kommen, zu Schuldgefühlen, weil das Tagessoll wiederholt nicht erfüllt wurde, oder sogar zum Suchtverhalten, wenn das Gegenteil eintritt und mich die Fitness-App immer wieder dazu animiert, Leistung zu bringen und zu steigern. Es gibt inzwischen Berichte, dass Nutzer sich erst dann krank fühlen, wenn ihnen schlechte Werte übermittelt werden. Denn trotz der individuellen Auswertung ist die Programmierung, die dahintersteckt, standardisiert und nicht mit den Gewohnheiten des Einzelnen, seinen Vorerkrankungen und seinem...


Pohl, Monika A.
Monika Alicja Pohl (Niederkassel) ist Expertin auf dem Gebiet der Selbstfürsorge und vermittelt Strategien und Kompetenzen zur Förderung ganzheitlicher Gesundheit und Arbeitsmarktfitness in Zeiten der New Work. Sie ist Gründerin der Physioyoga Akademie, Heilpraktikerin für Physio- und Psychotherapie und erfolgreiche Autorin zahlreicher Ratgeber zum Thema Persönlichkeit und Lebenshilfe. Ihre Überzeugung: Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann sein Bestes geben! Als Fachwirtin für Prävention und Gesundheitsförderung empowert sie Menschen und unterstützt Unternehmen durch Trainings und Coachings auf Führungs- und Mitarbeiterebene, sowie inspirierende und motivierende Vorträge.

Monika Alicja Pohl (Niederkassel) ist Expertin auf dem Gebiet der Selbstfürsorge und vermittelt Strategien und Kompetenzen zur Förderung ganzheitlicher Gesundheit und Arbeitsmarktfitness in Zeiten der New Work. Sie ist Gründerin der Physioyoga Akademie, Heilpraktikerin für Physio- und Psychotherapie und erfolgreiche Autorin zahlreicher Ratgeber zum Thema Persönlichkeit und Lebenshilfe. Ihre Überzeugung: Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann sein Bestes geben! Als Fachwirtin für Prävention und Gesundheitsförderung empowert sie Menschen und unterstützt Unternehmen durch Trainings und Coachings auf Führungs- und Mitarbeiterebene, sowie inspirierende und motivierende Vorträge.



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