Porter | Der süße Preis sinnlicher Versuchung | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2484, 144 Seiten

Reihe: Julia

Porter Der süße Preis sinnlicher Versuchung


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7337-1861-9
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2484, 144 Seiten

Reihe: Julia

ISBN: 978-3-7337-1861-9
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Sinnliche Funken sprühen, als PR-Beraterin Charlotte den italienischen Tycoon Brando Ricci trifft. Doch er ist ihr neuer Klient, Arbeit und Privates trennt sie strikt! Bis Brando sie zu einem glanzvollen Ball nach Florenz einlädt. Hin- und hergerissen zwischen Vernunft und Verlangen, schwebt sie in seinen Armen übers Parkett. Als er sie um Mitternacht hungrig küsst, kann sie nicht länger widerstehen. Für eine einzige heiße Nacht in der Toskana setzt sie alles aufs Spiel: ihre Karriere, ihren Ruf - und ihr Herz! Mit ungeahnten Folgen ...



Bereits in der Grundschule schrieb Jane ihr erstes Manuskript: Es war 98 Seiten lang und wurde von einem Jungen in ihrer Klasse zerrissen. Jane weinte, der Junge musste die zerrissenen Seiten zusammenkleben und kam mit einer Verwarnung davon, während Jane fürs Schreiben im Unterricht bestraft wurde und so lernte, dass die Schule für einen wahren Künstler nicht der geeignete Ort ist. Trotzdem ließ sie sich davon nicht entmutigen und schrieb weiter, hauptsächlich Gedichte, die in Zeitungen und in Teenagermagazinen veröffentlich wurden. Als ihre Eltern, beide Lehrer, für ein Jahr nach Europa gingen, durfte Jane sie begleiten. Sie liebte England und Italien - und ganz besonders die italienischen Männer! Janes Vater starb, als sie 15 Jahre alt war, und in den darauffolgenden Jahren begleitete sie ihre Mutter in viele verschiedene Länder. Sie interessierte sich für fremde Kulturen und las sehr viel. Später studierte sie in Südafrika, Japan und Irland. Ihre ersten vier Manuskripte, die sie während des Studiums schrieb, wurden von den Verlagen abgelehnt. Aber Jane lernte weiter, veröffentlichte Artikel, lehrte, heiratete, bekam zwei Söhne, und im Jahr 2000 war es dann so weit: Ihr erster Roman wurde angenommen und veröffentlicht. Endlich ging der Traum, den sie schon als kleines Schulmädchen gehabt hatte, in Erfüllung. Jane Porter lebt mit ihrem Mann und den kleinen Söhnen in Seattle im amerikanischen Bundesstaat Washington.
Porter Der süße Preis sinnlicher Versuchung jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL

Charlotte Parks schob sich eine Strähne ihres langen blonden Haars hinters Ohr, strich den Kragen ihres eleganten Mantels glatt und klingelte an der Tür der eindrucksvollen Villa aus dem 17. Jahrhundert, die sich im Herzen von Florenz befand. In dem palastartigen Gebäude befanden sich mehrere Privatwohnungen, darunter auch das Apartment des italienischen Tycoons Brando Ricci.

Sie war schon zweimal hier gewesen, einmal geschäftlich letzten Oktober, und einmal – na ja, nicht geschäftlich – an Silvester. Das große Apartment erstreckte sich über zwei Etagen, sodass es einen Moment dauern würde, bis jemand die Tür aufmachte. Also wartete sie ruhig und gelassen.

Charlotte war gut geübt in Gelassenheit. Sie kam mit Stress und Druck zurecht, da sie schon früh gelernt hatte, damit umzugehen. Sie war die Zweitjüngste in einer großen, recht prominenten britischen Familie. Ihre wohlhabenden, adligen Eltern hatten immer wieder neue Ehepartner, von denen sie sich dann wieder scheiden ließen. Auf diese Weise hatten sie ihr ein Dutzend Geschwister, Halbgeschwister und Stiefgeschwister beschert. Charlotte war in England geboren und dann mit ihrer Mutter für zehn Jahre nach Los Angeles gezogen, als diese den berühmten Filmregisseur Heath Hughes geheiratet hatte. Mit fünfzehn Jahren kehrte sie nach Europa zurück, um ein Mädcheninternat in der Schweiz zu besuchen.

Charlottes Geschwister und Stiefgeschwister waren ihrerseits ziemlich berühmt. Sie waren Models, Schauspielerinnen, Rennfahrer und allesamt Personen des öffentlichen Lebens in England. Charlotte hatte insgesamt zwölf Jahre in Amerika verbracht – zehn Jahre mit ihrer Mutter und die letzten zwei Jahre allein in einem hübschen Haus in den Hollywood Hills. Ihr gefiel die Offenheit der Amerikaner und die Art, wie sie Probleme angingen. Denn wohlhabende Amerikaner waren sehr auf ihr Image bedacht. Deshalb spielte das Thema Schadensbegrenzung für sie eine äußerst wichtige Rolle. Und Charlotte war sehr gut in Schadensbegrenzung. So gut, dass sie ihre eigene kleine Firma besaß, die sich zu einer sehr erfolgreichen PR-Firma mit internationaler Kundschaft entwickelt hatte.

Ihr Job führte sie bis nach Florenz, wo die Familie Ricci, eine der berühmtesten Familien Italiens, sie vor neun Monaten wegen eines PR-Problems beauftragte. So hatte sie auch Brando Ricci kennengelernt. Die Streitigkeiten innerhalb der Familie hatten es bis in die Schlagzeilen geschafft, und Charlotte sollte die negative Berichterstattung eindämmen.

Die Riccis waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit ihrem großartigen Chianti-Wein berühmt geworden. Nach dem Zweiten Weltkrieg erweiterten sie ihr Unternehmen um Mode und Luxuslederwaren. Die drei Ricci-Brüder, Enkelsöhne des Gründers, führten das Geschäft weiter, bis die Erbfolge ihnen Probleme bereitete. Mehr als drei Geschäftsführer waren für ein Unternehmen einfach nicht realistisch. Das Thema sorgte immer noch für Spannungen in der Familie. Dank Charlottes Arbeit wurden die Riccis jedoch nicht mehr in der Boulevardpresse erwähnt, und damit hätte die Sache erledigt sein sollen.

War sie aber nicht.

Normalerweise machte Charlotte nur selten Fehler. Doch an Silvester hatte sie den wohl gravierendsten Fehler ihres Lebens begangen. Sie hätte niemals eine Nacht mit Brando Ricci verbringen dürfen. Ja, es war eine fantastische Nacht gewesen. Aber so eine Nacht blieb nicht ohne Folgen.

Jetzt war sie hier und fürchtete den Moment, in dem sie ihm wieder gegenüberstehen würde. Brando war intelligent, einflussreich, scharfsinnig, aufregend. Er löste Gefühle in ihr aus, die sie noch nie zuvor erlebt hatte, und das, während sie noch auf der Tanzfläche waren.

Mit ihm zu schlafen hatte alles verändert. Sie war keine Jungfrau mehr gewesen, aber so etwas wie mit ihm hatte sie noch nie erlebt. Der Sex war so unglaublich gut gewesen, dass sie geblendet, völlig hingerissen und wie benommen nach Hause geflogen war.

Zum Glück trennten sie fast zehntausend Kilometer voneinander. Eine Reise, bei der mindestens ein oder zwei Zwischenstopps nötig waren, je nach Airline und Route. Es war also nicht so einfach, mal eben hierher zu fliegen, um Hallo zu sagen. Als sie nach Hause zurückgekehrt war, war sie fest entschlossen gewesen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren. Sie wollte nicht mehr daran denken, dass er ihr das Gefühl gab, die begehrenswerteste Frau der Welt zu sein.

Es würde keine Treffen geben, keine Wochenendtrips. Ihre Affäre war das Aufregendste und Sinnlichste gewesen, das sie je erlebt hatte. Aber sie würde nicht den Kopf verlieren wegen atemberaubendem Sex mit dem heißesten, sinnlichsten und umwerfendsten Mann, den sie je getroffen hatte. Das wäre einfach nur naiv. Vielleicht war sie heimlich ein bisschen vernarrt in Brando, aber sie war nicht dumm. Er spielte in einer komplett anderen Liga. Das hatte sie ihm auch gesagt, als er anrief, um ihr mitzuteilen, dass er nach Los Angeles kommen und sie bei der Gelegenheit gern wiedersehen würde.

Allein der Klang seiner Stimme am Telefon ließ in ihr Erinnerungen wach werden an die gemeinsame Nacht in Florenz. Er hatte sie an ihrer intimsten Stelle geküsst und sie so kundig mit der Zunge verwöhnt, bis sie zu einem Höhepunkt kam, der sie erzittern ließ. Sie war es nicht gewohnt, derart von Gefühlen überschwemmt zu werden. Ihrer Ansicht nach waren Gefühle wohldosiert und in Maßen zu genießen. Aber die Gefühle, die Brando in ihr hervorrief … In ihrem Leben war wirklich kein Platz dafür, sich wie berauscht zu fühlen.

Deshalb stand sie nun also vor Brandos Haustür mit einem Geheimnis unter ihrem eleganten Vintage-Mantel. Ein Geheimnis, das sie lüften musste, weil man es nicht länger verbergen konnte. Es gab bereits eindeutige körperliche Anzeichen. Ihren runden Bauch konnte sie mittlerweile unmöglich verstecken. Jetzt wappnete sie sich für eine Unterhaltung, von der sie nicht gedacht hätte, dass sie sie jemals führen müsste. Weil sie die Pille genommen und er ein Kondom benutzte hatte, und trotzdem …

Charlottes Herz klopfte wie wild. Sie atmete in einem Stoß aus und versuchte dann, ihren Atem zu beruhigen. Sie klingelte noch einmal und hielt den Klingelknopf dieses Mal etwas länger gedrückt.

Als sie das letzte Mal hier gewesen war, hatte Brando sie fast an Wunder glauben lassen. Aber es gab keine Wunder. Es gab nur verletzte Prinzipien, gebrochene Regeln und herzzerreißende Konsequenzen.

Mit einem Schwung wurde plötzlich die Haustür geöffnet. In der Tür stand eine große schlanke Frau. Sie hatte langes dunkles Haar, das ganz zerzaust war, und rote Lippen. Ein weißer, seidener Morgenmantel bedeckte ihren ansonsten nackten Körper. Unter dem durchsichtigen Stoff konnte man ihre dunklen Brustwarzen sehen.

Charlotte erkannte das Model sofort. Sie war eine argentinische Schönheit, die die Modewelt gerade im Sturm eroberte.

„Si?“, fragte Louisa gedehnt, wobei der Morgenmantel ihr die Schulter herunterrutschte und an ihrem dünnen Arm entlangglitt.

„Brando è disponible?“, fragte Charlotte in dem Italienisch, das sie im Mädcheninternat in der Schweiz gelernt hatte.

Das Model musterte sie von oben bis unten, und ein listiges Lächeln umspielte ihre Lippen. „È un po legato.“

Er ist gerade beschäftigt.

„Wären Sie bitte so nett, ihn zu holen?“, fragte sie höflich auf Italienisch. „Sagen Sie ihm, dass Charlotte Parks hier ist. Ich werde im Großen Salon auf ihn warten“, fügte sie hinzu, betrat das Haus und ging zielstrebig den weißen Marmorflur entlang in Richtung des edlen Salons.

Charlotte hörte, wie Louisa geräuschvoll die Tür schloss und dann die Wendeltreppe zum zweiten Stock hinaufging. Brandos Schlafzimmer war dort oben. Charlotte wusste das, weil sie bei ihrem zweiten Besuch in diesem Haus dort gewesen war. Damals hatte er sie nackt ausgezogen und sie so erregt, dass sie vor Verlangen gebebt hatte. Sie war viel zu fasziniert von ihm gewesen und viel zu sehr davon überzeugt, dass sie schon mit ihm zurechtkommen würde. So wie sie auch sonst mit allem im Leben zurechtkam. Aber sich mit Brando Ricci einzulassen war eine Sache für sich. Man durfte ihn nicht unterschätzen.

In diesem Moment betrat er, glücklicherweise angezogen, den Salon. Er war achtundachtzig groß und sah gut aus in der ausgewaschenen Jeans, die seine muskulösen Oberschenkel bedeckte, und dem grauen Kaschmirpullover mit V-Ausschnitt über seiner durchtrainierten Brust. Der Kaschmirpullover passte perfekt zu seinen silbergrauen Augen und seinem dunkelbraunen Haar.

Er war groß, schlank, elegant und sah noch besser aus, als sie ihn in Erinnerung hatte. Das Herz klopfte ihr bis zum Hals, was nicht gerade dazu beitrug, dass sie sich beruhigte. Als sie einen kurzen Blick auf seinen Hals erhaschte, erinnerte sie sich daran, wie es sich angefühlt hatte, seine nackte Haut auf ihrer zu spüren. Sein Körper sah nicht nur umwerfend aus. Brando wusste auch, wie er ihn bewegen musste. Und als er in ihr gewesen war, fühlte sie sich befriedigt, so befriedigt, so … wie noch nie zuvor in ihrem Leben.

Mit ihm zu schlafen war nicht nur ein körperliches Vergnügen gewesen. Bei ihm hatte sie sich glücklich und geborgen gefühlt. Was allerdings unsinnig war, weil Brando in der Vergangenheit schon viele Herzen gebrochen hatte. Seine Beziehungen hielten nie lange. Er wollte keine Verpflichtungen.

Deshalb sollte er mit ihrem Vorschlag einverstanden, ja sogar erleichtert sein, dass sie das alles allein bewältigen...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.