Radonic / Uhl | Gedächtnis im 21. Jahrhundert | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 5, 270 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Erinnerungskulturen / Memory Cultures

Radonic / Uhl Gedächtnis im 21. Jahrhundert

Zur Neuverhandlung eines kulturwissenschaftlichen Leitbegriffs
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-8394-3236-5
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zur Neuverhandlung eines kulturwissenschaftlichen Leitbegriffs

E-Book, Deutsch, Band 5, 270 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Erinnerungskulturen / Memory Cultures

ISBN: 978-3-8394-3236-5
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Criticism of the »repressed« past and the whitewashing of victims groups have catalyzed fundamental social debates since the 1980s. At the same time, memory was founded as a scientific paradigm and quickly progressed to become a classic concept of Cultural Studies. After two decades of working through European nations' traumatic burdens of memory, one aspect is now gaining increasing significance: memory as an instance of reflection. From the observational position of the postmèmoire, this volume looks towards the field of »memory« itself. The articles interrogate theoretical positions and analyze negotiations, conflicts and cultural practices.

Ljiljana Radonic (Dr.), geb. 1981, forscht über den Zweiten Weltkrieg in postsozialistischen Gedenkmuseen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und lehrt über europäische Erinnerungskonflikte seit 1989 an der Universität Wien. Heidemarie Uhl (PD Dr.), geb. 1956, forscht über Gedächtniskultur und Geschichtspolitik mit Schwerpunkt Nationalsozialismus sowie österreichische Zeitgeschichte im europäischen Kontext an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
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Radonic, Ljiljana
Ljiljana Radonic (Dr. phil.) leitet am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften das durch einen ERC Consolidator Grant finanzierte Projekt 'Globalized Memorial Museums. Exhibiting Atrocities in the Era of Claims for Moral Universals'. Sie verfasste ihre Habilitation über den Zweiten Weltkrieg in postsozialistischen Gedenkmuseen – von 2013 bis 2017 im Rahmen eines APART-Stipendiums, 2018/19 als Elise-Richter-Stipendiatin des FWF. Seit 2004 lehrt sie am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien über Antisemitismustheorie und (ostmittel- und südost-)europäische Erinnerungskonflikte seit 1989. 2015 war sie Gastprofessorin für kritische Gesellschaftstheorie an der Universität Gießen, 2017 am Centrum für jüdische Studien der Universität Graz. Ihre Dissertation über den 'Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards' (Frankfurt: Campus 2010) wurde mit dem Michael Mitterauer-Preis für Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte in Wien ausgezeichnet. Seit 2019 ist sie Mitglied der Jungen Akademie der Gelehrtengesellschaft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Uhl, Heidemarie
Heidemarie Uhl (1956-2023) war Senior Research Associate am Institut für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien) und lehrte als Dozentin für Zeitgeschichte an der Universität Wien.

Ljiljana Radonic (Dr.), geb. 1981, forscht über den Zweiten Weltkrieg in postsozialistischen Gedenkmuseen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und lehrt über europäische Erinnerungskonflikte seit 1989 an der Universität Wien.
Heidemarie Uhl (PD Dr.), geb. 1956, forscht über Gedächtniskultur und Geschichtspolitik mit Schwerpunkt Nationalsozialismus sowie österreichische Zeitgeschichte im europäischen Kontext an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.



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