Rammert / Windeler / Knoblauch | Innovationsgesellschaft heute | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 433 Seiten

Rammert / Windeler / Knoblauch Innovationsgesellschaft heute

Perspektiven, Felder und Fälle
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-10874-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Perspektiven, Felder und Fälle

E-Book, Deutsch, 433 Seiten

ISBN: 978-3-658-10874-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Innovation als dauerhafte kreative Anstrengung und systematische Durchsetzung des Neuen gilt als Kerninstitution moderner Wirtschaft. Gegenwärtig beobachten wir eine Ausweitung auf alle Felder, Arten und Phasen der Innovation: Innovationsprozesse - so die These - werden zunehmend reflexiv im Lichte von Informationen über Innovationen gesehen, breiter verteilt von mehr Akteuren und heterogenen Instanzen gestaltet und situativ orientiert an wechselnden und gemischten Leitreferenzen vollzogen. Reflexive Innovation in diesem Sinne wird zur treibenden Kraft der Innovationsgesellschaft.  Die Beiträge wurden von Antragstellern, Gästen und Gutachtern des DFG-Graduiertenkollegs 'Innovationsgesellschaft heute: Die reflexive Herstellung des Neuen' verfasst.

Dr. Werner Rammert ist Professor (em.) für Techniksoziologie an der TU Berlin.Dr. Arnold Windeler ist Professor für Organisationssoziologie an der TU Berlin.Dr. Hubert Knoblauch ist Professor für Allgemeine Soziologie an der TU Berlin.Dr. Michael Hutter ist Professor (em.) für Innovation und Wissen an der TU Berlin.

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Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Einleitung;8
2.1;1 Die Ausweitung der Innovationszone;9
2.1.1;Sozial- und gesellschaftstheoretische Perspektiven;11
2.1.2;Zwischen Wirtschaft und Kultur;13
2.1.3;Zwischen Politik, Planung und sozialer Bewegung;14
2.1.4;Zwischen Wissenschaft und Innovationspolitik;16
2.1.5;Danksagung;18
2.2;2 Innovationsgesellschaft heute. Die reflexive Herstellung des Neuen;20
2.2.1;1 Der Forschungsraum für reflexive Innovation;20
2.2.2;2 Das Forschungsprogramm;22
2.2.2.1;2.1 Reflexive Innovation als zentrales gesellschaftliches Phänomen;22
2.2.2.2;2.2 Analyse: Die Dimensionen des Forschungsraums;27
2.2.2.2.1;2.2.1 Dimension I – Beobachtungsformen: Semantik, Pragmatik und Grammatik;27
2.2.2.2.2;2.2.2 Dimension II – Aggregationsebenen der Innovation: Handeln, Organisation und Gesellschaft;29
2.2.2.2.3;2.2.3 Dimension III –Gesellschaftsbereiche und Felder der Innovation: Technik/Wissenschaft, Industrie/Dienstleistung und Vergleichsfelder;30
2.2.3;Literatur;37
3;Teil I Sozial- und gesellschaftstheoretische Perspektiven;41
3.1;3 Fragmentale Differenzierung und die Praxis der Innovation. Wie immer mehr Innovationsfelder entstehen;42
3.1.1;1 Innovationsprozesse in der Gegenwartsgesellschaft;42
3.1.2;2 Differenzierung von Innovationsfeldern und Ausbreitung des reflexiven Innovationsparadigmas;47
3.1.3;3 Innovationspraxis und das Unterlaufen feldspezifischer Unterschiede;50
3.1.4;4 Reflexivierung der Innovation und die Zunahme von Referenzen;53
3.1.5;5 Praktische Reflexivität und situative Produktion von Feldern;57
3.1.6;6 Fragmentale Differenzierung und die Praxis der Innovation;62
3.1.7;Literatur;66
3.1.8;Internetquellen;70
3.2;4 Reflexive Innovation. Zur Innovation in der radikalisierten Moderne;71
3.2.1;1 Reflexive Innovation und Vergesellschaftung heute – einleitende Bestimmungen;71
3.2.2;2 Reflexive Innovation und Institutionen;83
3.2.2.1;2.1 Reflexivität als Prinzip moderner Vergesellschaftung und Innovation;83
3.2.2.2;2.2 Reflexive Innovation und die Trias von Kapitalismus, Industrialisierung und Rationalisierung;88
3.2.2.3;2.3 Reflexiv institutionalisierte Positionen, Positions-praktiken und Formen der Positionierung;90
3.2.3;3 Reflexive Innovation, Strukturen und moderne Akteure;93
3.3;5 Kommunikatives Handeln, das Neue und die Innovationsgesellschaft;113
3.3.1;1 Einführung;113
3.3.2;2 Diskurse und der Sinn der Innovation;115
3.3.3;3 Die Konstruktion des Neuen;117
3.3.4;4 Kommunikatives Handeln und Reflexivität;121
3.3.5;5 Reflexive Innovation und diskursive Reflexivität;123
3.3.6;6 Die Innovationsgesellschaft;127
3.3.7;7 Schluss: Die Handlungsstruktur der Innovation und die Kreativität;129
3.3.8;Literatur;131
3.3.9;Internetquellen;133
3.4;6 Das Kreativitätsdispositiv und die sozialen Regime des Neuen;134
3.4.1;1 Kreativität aus gesellschaftstheoretischer Perspektive;134
3.4.2;2 Regime des Neuen;137
3.4.3;3 Ästhetisierungsprozesse;139
3.4.4;4 Ästhetische Sozialitäten: Kreateure, Publika, Aufmerksamkeiten;142
3.4.5;5 Das Kunstfeld als exemplarisches Format;144
3.4.6;6 Kulturalisierung der Gesellschaft und Regime des Innovationsneuen;146
3.4.7;Literatur;153
4;Teil II Zwischen Wirtschaft und Kultur;155
4.1;7 Zur Rolle des Neuenin der Erlebniswirtschaft;156
4.1.1;1 Einleitung;156
4.1.2;2 Die Begriffsgeschichte der Kreativwirtschaft;157
4.1.3;3 Eine Soziologie der ästhetischen Erlebnisse;163
4.1.4;4 Merkmale der Erlebniswirtschaft;166
4.1.5;5 Der Umgang mit Neuem in der Innovationsgesellschaft;170
4.1.6;Literatur;171
4.1.7;Internetquellen;172
4.2;8 Strategisches Marketing in der Innovationsgesellschaft. Ein Bezugsrahmen;173
4.2.1;1 Einführung;173
4.2.2;2 Disziplinäre Parallelwelten;175
4.2.2.1;2.1 Strategisches Management: Strategie ohne Kunden;175
4.2.2.2;2.2 Konsumentenforschung: Strategie als persona non grata;175
4.2.2.3;2.3 Marketing: Strategie als Nullstelle;176
4.2.3;3 Bezugsrahmen eines innovationsorientierten Strategischen Marketing;179
4.2.3.1;3.1 Grundpfeiler;180
4.2.3.2;3.2 Ein neuer Umgang mit dem Neuen;184
4.2.4;Literatur;188
4.3;9 Innovation mit Hilfe der Vielen. Crowdsourcing im Innovationsprozess;191
4.3.1;1 Nutzung der Vielen: Crowdsourcing;191
4.3.2;2 Innovation mit Hilfe von Crowdsourcing;195
4.3.2.1;2.1 Crowd Innovation als Teilmenge von Open Innovation;196
4.3.2.2;2.2 Ökonomische Betrachtung des Paradigmenwechsels von Hersteller- zu Kunden- und kollaborativer Innovation;197
4.3.2.3;2.3 Ausprägungsformen und exemplarische Einsatzmöglichkeiten von Crowdsourcing im Innovationsprozess;200
4.3.3;3 Ausgewählte Fragestellungen und Forschungsbedarf;206
4.3.3.1;3.1 Organisationsprozess und Ausprägungsformen;207
4.3.3.2;3.2 Problem- und Aufgabenstellungen;210
4.3.3.3;3.3 Wertgenerierung und intellektuelles Eigentum;212
4.3.4;4 Fazit;213
4.3.5;Literatur;214
4.3.6;Internetquellen;216
4.4;10 Das Berliner Innovationspanel. Entstehungsgeschichte, erste Ergebnisse und Ausblick;217
4.4.1;1 Einleitung;217
4.4.2;2 Machbarkeitsstudie;218
4.4.2.1;2.1 Berlins Innovationspotenzial und -leistung im Vergleich der Metropolregionen;219
4.4.2.2;2.2 Ergebnisse der Machbarkeitsstudie;220
4.4.2.2.1;2.2.1 Kompetenzfeldmonitoring:;221
4.4.2.2.2;2.2.2 Entwicklung eines Berliner Innovationspanels –kurzfristige Empfehlungen;222
4.4.2.2.3;2.2.3 Entwicklung eines Berliner Innovationspanels –langfristige Empfehlungen;223
4.4.3;3 Entstehungsgeschichte und Methode;223
4.4.4;4 Ergebnisse der ersten Befragung 2012;224
4.4.5;5 Die Ergebnisse im Drei-Jahres-Vergleich;227
4.4.6;6 Ausgewählte Ergebnisse der Erhebung 2014 und innovationspolitische Folgerungen;230
4.4.7;7 Das Berliner Innovationspanel im Kontext des Politikzyklus im Bereich Innovationsfinanzierung;231
4.4.8;8 Ausblick;232
4.4.9;Literatur;234
4.5;11 Innovation: In Ketten tanzen;235
4.5.1;Literatur;245
5;Teil III Zwischen Politik, Planung und sozialer Bewegung;247
5.1;12 Flash Mobs als Innovation. Über eine neue Sozialform technisch vermittelter Versammlung;248
5.1.1;1 Einleitung;248
5.1.2;2 Die Entstehung des Flash Mobs;249
5.1.3;3 Mobilisierung und Onlineaktivität;252
5.1.4;4 Vor Ort;261
5.1.5;5 Flash Mobs als neue Sozialform technisch vermittelter Versammlung. Diskussion und Zusammenfassung;266
5.1.6;Literatur;268
5.1.7;Internetquellen;269
5.2;13 Wie kommt Neuartiges in die räumliche Planung? Konzeptionierung von Innovationen in der Planung und Forschungsstrategien;270
5.2.1;1 Einleitung;270
5.2.2;2 Bisherige Betrachtungen von Veränderungen in der Praxis räumlicher Planung.Über Probleme im Konzept des Wandels und Möglichkeiten des Innovationsbegriffs;271
5.2.3;3 Überlegungen zum Innovationsbegriff im Kontext von räumlicher Planung;275
5.2.4;4 Zur empirischen Erforschung von Innovationen in der räumlichen Planung am Beispiel von vier planerischen Handlungsfeldern;280
5.2.5;5 Über die Intentionalität bei der Generierung planerischer Innovationen.Erste Ergebnisse aus den ausgewählten Handlungsfeldern;285
5.2.6;6 Schlussbemerkungen;292
5.2.7;Literatur;293
5.3;14 Energiewende. Pfadbruch oder Manifestierung des Ausgangspfades?;298
5.3.1;1 Die Herausforderung;298
5.3.2;2 Pfadbrüche und Pfadabhängigkeiten bei der Transformation von Energiesystemen;300
5.3.3;3 Innovationsbiographien Erneuerbarer Energien;302
5.3.4;4 Jüngere heterogene Konstellationen;304
5.3.5;5 Kohlenstoffspeicherung und unkonventionelle Gasförderung: droht ein „re-lock-in“?;309
5.3.6;6 Nur ein Zwischenfazit;311
5.3.7;Danksagung;313
5.3.8;Literatur;314
5.3.9;Internetquellen;319
5.4;15 Governance-Innovationen. Epistemische und politische Reflexivitäten in der Herstellung von Citizen Panels;320
5.4.1;1 Einleitung;320
5.4.2;2 Governance –Reflexivität kollektiver Ordnungsprozesse;323
5.4.3;3 Ko-Produktion von Ordnung – epistemische und politische Reflexivität;326
5.4.4;4 Reflexivitätsspirale in der Innovationvon Citizen Panels;329
5.4.5;5 Schluss;336
5.4.6;Literatur;341
5.4.7;Internetquellen;348
6;Teil IV Zwischen Wissenschaft und Innovationspolitik;349
6.1;16 Epistemische Innovation. Zur Entstehung des Neuen in der Wissenschaftaus Sicht der Science Studies;350
6.1.1;1 Einleitung;350
6.1.2;2 Essentielle Spannung zwischen Traditionund Innovation;352
6.1.3;3 Mikroperspektive auf epistemische Innovation;353
6.1.4;4 Objektzentrierte Perspektiven auf epistemische Innovation;355
6.1.4.1;4.1 Experimentalsysteme und ihre Innovationsdynamik;356
6.1.4.2;4.2 Epistemische Objekte im Kontext einer objektzentrierten Sozialität;357
6.1.5;5 Computersimulation als neue Praxis epistemischer Innovation;358
6.1.6;6 Schluss;361
6.1.7;Literatur;364
6.1.8;Internetquellen;366
6.2;17 Organisationale Innovation am Beispiel der Projektifizierung der Wissenschaft. Eine figurationssoziologische Perspektive auf Entstehung, Verbreitung und Wirkungen;367
6.2.1;1 Figuration, Innovation und Wissenschaft;367
6.2.2;2 Die Figuration „Wissenschaft“ vor der Projektifizierung: Grammatik und Pragmatik des klassischen deutschen Universitätssystems;371
6.2.3;3 Die Semantik der Innovation „Projekt“;374
6.2.4;4. Soziogenese der Innovation „Projekt“: Grammatik und Pragmatik im Wandel;376
6.2.4.1;4.1 Projekte als neue Form der Forschungskoordination;376
6.2.4.2;4.2 Projekte als neue Form der Forschungsfinanzierung;379
6.2.5;5 Die Figuration „Wissenschaft“ nach der Projektifizierung: Einige Folgen für Grammatik und Pragmatik;383
6.2.5.1;5.1 Auswirkungen auf die Organisation Universität (Mesoebene);384
6.2.5.2;5.2 Auswirkungen auf die Wissenschaftskarrieren (Mikroebene);388
6.2.6;6 Ausblick;390
6.2.7;Literatur;393
6.2.8;Internetquellen;396
6.3;18 Soziale Innovationen. Kontrollverluste und Steuerungsversprechen sozialen Wandels;397
6.3.1;1 Einleitung;397
6.3.2;2 Der Wandel moderner Gesellschaften;399
6.3.3;3 Soziale Innovationen;402
6.3.3.1;3.1 Innovation: technisch oder sozial?;404
6.3.3.2;3.2 Innovation: top-down oder bottom-up?;408
6.3.4;4 Reflexive soziale Innovationen in der EU: neue Steuerungsversprechen;413
6.3.5;5 Fazit;416
6.3.6;Literatur;418
6.3.7;Internetquellen;420
6.4;19 Pläne und die Zukunft. Das Unvorhersagbare gestalten;421
6.4.1;1 Die alte Seite des Neuen;421
6.4.2;2 Stabilität durch Veränderung;422
6.4.3;3 Suche nach Unsicherheit?;424
6.4.4;4 Die Verwendung von Unvorhersehbarkeit;425
6.4.5;5 Überraschungen erwarten;426
6.4.6;6 Die unkontrollierbare Zukunft aufbauen;427
6.4.7;Literatur;429
6.4.8;Internetquellen;430
7;Autorenverzeichnis;431



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