Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 215 mm, Gewicht: 345 g
Band I
Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 215 mm, Gewicht: 345 g
ISBN: 978-3-921836-64-4
Verlag: Verlag für Tiefenpsychologie
Die Texte dieses Buches resümieren Aufzeichnungen aus dem letzten Vierteljahr. Sie umfassen einen Großteil dessen, was mich beschäftigt und interessiert hat. Sie stellen die Notizen eines Müßiggängers dar, der trotz seines hohen Alters noch leidenschaftlich an den Fragen von Kultur und Gesellschaft Anteil nimmt.
Manche Ausführungen sind ungewollt kleine Essays geworden. Der Gedanke konnte nicht mit wenigen Abschnitten erörtert werden. Darum werden auch kleine Aufsätze angeboten, die in Gesinnung und Weltanschauung ihres Urhebers einführen.
Die Registrierung persönlicher Erlebnisse wurde also ergänzt durch Ideen und Überlegungen, so dass ein nahezu intellektuelles Tagebuch entstand.
Autoren/Hrsg.
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INHALTSVERZEICHNIS
Gesundheitsprobleme (S. 7) USA und Nordkorea (8) K.H. Deschner (9) Erasmus von Rotterdam (10) Zur Gesundheit (11) Die Akropolis von Athen (12) René Descartes (13) Psychiatrie der Menschheit (14) Eine Adler-Biographie von Phyllis Bottome (16) Voltaire (17) Unser Haus (18) Die Schule von Athen (19) Gradiva von W. Jensen (21) Probleme des Blutdrucks (21) Sammlung von Altertümern (23) Das Schweigen der unendlichen Räume (25) Wilhelm Dilthey (26) Keine Raumfahrt – Armut bekämpfen! (27) H. Bergson (28) Das geschenkte Leben (30) Arthur Schopenhauer (31) Wählen oder Nichtwählen (34) S. Freud (35) N. Hartmann (37) Thomas Mann (39) Denis Diderot (41) Madame de Stael (42) A. Adler (43) Individualpsychologie (45) G.E. Lessing (47) Ch. Darwin (51) Hegel (53) Mein Nietzsche-Buch (55) Palinurus: Grab ohne Frieden (56) F. Schiller (58) Der sterbende Sok-rates (61) Blutdruck-Probleme (64) Konrad Lorenz (65) Fragen an mich (70) Diltheys Psychologie (71) Liebe zur Literaturwissenschaft und Rumohrs Kochkunst (74) Zwölf Gebote für das 21. Jahrhundert (77) Akademie für Tiefenpsychologie und Kulturanalyse (80) Zwei Kinder aus der Nachbarschaft (87) Blutdruck (89) Mein Verhältnis zur Naturwissenschaft (91) R. Feynman (92) Psychoanalyse, Erziehung (95) Probleme mit Nordkorea (96) Biologie im Fortschritt (97) M. Boss (102) Psychiatrie der Menschheit und die menschliche Person (106) Fernsehen und Kultur (107) Theater heute (108) Verhältnis zum Tod (110) Politik und Verbrechen (112) Thomas-Mann-Brevier (113) Lesen und Personreifung (116) Mein Globus (118) Aphorismen (122) Brief an meine Enkelin Jelena (141) Massenmord in Las Vegas (142) Formen missglückten Daseins – Verstiegenheit, Verschrobenheit und Manieriertheit (145) Henry David Thoreau (148) Strukturanalyse in Psychologie und Psychotherapie (151) Das Persönlichkeitsmodell von Harald Schultz-Hencke (152) Strukturanalyse der Depression (156) Neuere Bücher aus der eigenen Werkstatt (158)
Zum Geleit
Ich habe schon in früheren Jahren versucht, Tagebuch zu schreiben. Aber es wollte nie so recht gelingen. Nun scheine ich, als 90-Jähriger, jene Gelassenheit zu haben, die mir für eine Auswertung der aktuellen Erlebnisse und meiner Vergangenheit als sehr nützlich erscheint. Ich glaube, dass ein solches Unternehmen sinnvoll ist.
Was ist ein Tagebuch? Es ist, neben anderem, ein Selbstporträt des Autors. Er will sich zeigen, wie er leibt und lebt, wie er denkt und fühlt, was er in Angriff nimmt und was ihm glückt oder nicht glückt usw. Man hat mit Recht erwähnt, dass das Tagebuch-Schreiben das Lebensgefühl stabilisiert und für den Autor großen Nutzen abwirft.
Die folgenden Texte resümieren Aufzeichnungen aus dem letzten Vierteljahr. Sie umfassen einen Großteil dessen, was mich beschäftigt und interessiert hat. Sie stellen die Notizen eines Müßiggängers dar, der trotz seines hohen Alters noch leidenschaftlich an den Fragen von Kultur und Gesellschaft Anteil nimmt.
Manche Ausführungen sind ungewollt kleine Essays geworden. Der Gedanke konnte nicht mit wenigen Abschnitten erörtert werden. Darum werden auch kleine Aufsätze angeboten, die in Gesinnung und Weltanschauung ihres Urhebers einführen.
Die Registrierung persönlicher Erlebnisse wurde also ergänzt durch Ideen und Überlegungen, so dass ein nahezu intellektuelles Tagebuch entstand. Man kann auch auf diese Weise Lebenskenntnis vermitteln, und das ist ein zentrales Anliegen meiner ganzen Publizistik.
Berlin, Winter 2017 Josef Rattner




