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Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, Band 0063, 448 Seiten
Reihe: Tiffany Extra Hot & Sexy
Rawlins / Childs / London Tiffany Extra Hot & Sexy Band 63
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7337-5265-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 0063, 448 Seiten
Reihe: Tiffany Extra Hot & Sexy
ISBN: 978-3-7337-5265-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
DAS EINMALEINS DER SÜNDE von STEVENS, KELLY
Die strenge Nachhilfelehrerin Abigail nervt Erfolgsunternehmer Cameron noch stärker als seine Rechenschwäche. Viel mehr Spaß hat er mit supersexy Sekretärin Abby, die er beim Online-Dating kennenlernt. Doch kaum nimmt ihre sündige Affäre Fahrt auf, schöpft er einen Verdacht ...
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FRIVOLER FLIRT MIT FOLGEN von CHILDS, LISA
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NUR EINE HEIßE NACHT IN HOLLYWOOD? von RAWLINS, DEBBI
Beste Freunde - ohne Sex! Mallory weiß, was sie von Gunner will und was nicht! Auch wenn es neuerdings verführerisch zwischen ihnen prickelt, will sie ihre Freundschaft nicht riskieren. Da behauptet Gunner überraschend: 'Küssen ist kein Sex!' Mit gefährlich sinnlichen Folgen ...
Endlich daheim - so fühlt Debbi Rawlins sich, seit sie mit ihrem Mann in Las Vegas, Nevada, lebt. Nach viel zu vielen Umzügen beabsichtigt sie nicht, noch ein einziges Mal den Wohnort zu wechseln. Debbie Rawlins stammt ursprünglich aus Hawaii, heiratete in Maui und lebte danach u.a. in Cincinnati, Chicago, Tulsa, Houston, Detroit und Durham, North Carolina. Selbst wenn sie aus Las Vegas wegziehen wollte, wäre es unmöglich: Ihre vielen Freunde würden es nicht zulassen! Das Gästezimmer steht selten leer, denn ihre Freundinnen - darunter viele Autorinnen - sind äußerst gesellig und lieben Las Vegas. Eine sehr gute Freundin kam vor einem Jahr mit ihren drei Katzen zu Besuch und wohnt noch immer bei Debbi Rawlins!
Weitere Infos & Material
1. KAPITEL
„Was sagst du zu der, Cam? Die ist echt heiß!“
Cameron Sinclair drehte sich um und betrachtete die Frau, die an der Bar stand. Im schummrigen Licht sah man vor allem lange blonde Locken und sehr viel Dekolleté. „Dein Beuteschema, John. Viel Glück.“
Sein Freund und Geschäftspartner stolzierte Richtung Bar, wo die Blondine sich inzwischen auf einen Hocker gesetzt hatte. Der dunkle Minirock war dabei bis zur Mitte ihrer Oberschenkel hochgerutscht und gab den Blick auf schlanke, wohlgeformte Beine frei. Ihre Schuhe konnte er von hier aus nicht sehen, aber er war sich sicher, dass sie Mörderabsätze tragen würde.
Blond, kurvig und wahrscheinlich strohdumm. Wie es das Blondinenklischee versprach. Von dieser Sorte schien es hier an diesem Abend einige zu geben.
Cam nahm einen Schluck aus seiner Bierflasche und sah sich um. Es war John gewesen, der diesen Schuppen in San Francisco vorgeschlagen hatte. Er selber bevorzugte die Bars und Clubs im Silicon Valley, vor allem an einem Freitagabend nach einer anstrengenden Arbeitswoche, wenn er keine vierzig Meilen zu einer drittklassigen Bar fahren wollte.
Aber John hatte feiern wollen, und für John bedeutete Feiern „auf Beutezug gehen“. Bei seinem Frauenverschleiß hatte er die meisten Frauen im Valley wahrscheinlich schon durch, dachte Cam zynisch, obwohl er selbst seinem Freund in dieser Hinsicht kaum nachstand.
Während John allerdings immer nach der perfekten Masche vorging und sich für den größten Aufreißer in Kalifornien hielt, bevorzugte Cam die höflichere Annäherung in gegenseitigem Einvernehmen. Gerne auch auf Augenhöhe, aber er hatte in den letzten Jahren feststellen müssen, dass es wenige Frauen gab, die ihm diesbezüglich das Wasser reichen konnten. Das mochte arrogant klingen, aber er war nicht umsonst mit Anfang dreißig CEO einer der erfolgreichsten Firmen im Silicon Valley.
Seine Flasche war leer. Cam warf einen Blick Richtung Bar, wo John sich gerade neben der Blondine in typische Pick-up-Artist-Positur geworfen hatte. Die Frau hatte den Kopf leicht geneigt, als höre sie ihm zu, sah ihn dabei aber auch nicht an. Noch schien sein Freund ihr Interesse nicht geweckt zu haben.
Ungewöhnlich. Meistens erlagen ihnen beiden die Frauen schnell. Dass sie gut aussehend und erfolgreich waren, half sicher, da machte er sich nichts vor. Oft genug waren es sogar die Frauen, die den ersten Schritt machten.
Eine Bedienung war nicht zu sehen. Cam drängte sich zum Tresen durch, nur wenige Schritte von den beiden entfernt, und bestellte ein weiteres alkoholfreies Bier. John hatte gleich mit den harten Drinks angefangen, und einer von ihnen musste schließlich zurückfahren.
Oder auch nicht. Cam ließ seinen Blick über die Menge schweifen, während er auf seinen Drink wartete. Ein typischer Abschleppschuppen, wie ihm schien. Obwohl es noch relativ früh am Abend war, hing eine Atmosphäre von Verzweiflung in der Luft, ein Hauch von Gefallen-Müssen, Jemanden-Finden-Müssen, was ihm zuwider war. Ja, er schleppte gerne und oft Frauen ab. Aber nicht solche, die es so dringend nötig hatten, dass sie sich auf das tiefe Niveau begeben mussten, das hier vorherrschte.
Das war mehr Johns Welt. Mit gemischten Gefühlen hörte Cam, wie sein Partner der Frau abwechselnd erzählte, wie toll er sei, und sie disste. Ein Alphamännchen auf Beutezug.
Cam verstand nicht, wieso manche Männer Frauen bewusst verbal herabsetzen, um sich in ihren Augen interessanter zu machen. Meistens hatte sein Freund damit Erfolg. Für Männer wie John waren Frauen in solchen Etablissements ein gefundenes Fressen. Zu vielen von ihnen mangelte es an Selbstbewusstsein, und sie ließen sich von einem widerlichen Kerl nach dem anderen zur Schnecke machen, während sie verzweifelt nach Liebe suchten.
Nun, diese Art von Frauen brauchte er nicht. Sollte John sie haben. Er selbst bevorzugte selbstsichere Frauen, die wussten, was sie wollten, und durchaus auch mal Kontra geben konnten.
Bisher schlug die Blondine sich allerdings wacker. Er sah sie zwar nur von hinten, aber er merkte, dass John sich mehr als sonst anzustrengen schien. Geschah ihm ganz recht.
Endlich schob ihm der Barkeeper sein Bier rüber. Gerade, als er den ersten Schluck trank, bekam Cam mit, wie die Frau laut und deutlich „Danke, es reicht, ich habe kein Interesse an Ihnen“ sagte.
Eine klare Ansage. Da schien John sich wohl mit seiner Beute verspekuliert zu haben. Cam grinste und trat unauffällig einen Schritt näher. Wenn es ums Geschäft ging, gehörte auch er zu den Männern, die bei einem „Unmöglich“ nicht klein beigaben, sondern die Herausforderung annahmen, doch noch eine Lösung zu finden. Wenn es aber um Frauen ging, war er Gentleman und akzeptierte ein Nein.
Nachdenklich betrachtete Cam die Blondine: von den blonden Locken über ihre üppige Oberweite bis zur Kurve ihrer Hüften, die in ihrer sitzenden Position gut zur Geltung kam. Schlank und kurvig, fast ein Widerspruch in sich. Die Haut ihrer Arme schimmerte in der schummrigen Beleuchtung. Kurz fragte er sich, wie es sich wohl anfühlen würde, ihre nackte Haut unter seinen Händen zu spüren, ihre Kurven entlangzufahren, sie unter sich stöhnen zu hören. Obwohl er normalerweise eher den klassischeren Frauentyp bevorzugte, hatte die Kleine etwas, das ihn anmachte.
John jedenfalls schien ihre Abfuhr erst recht anzustacheln, denn er trat einen Schritt näher, bis er die Frau fast berührte. Sie drehte sich instinktiv weg, glitt vom Barhocker und brachte das Möbelstück zwischen sich und John. Dadurch stand sie nun fast genau neben Cam. Er spürte einen Hauch ihres Parfums, überraschend frisch, ein Duft, der so gar nicht zu ihrem barbiehaften Auftreten passte.
„Du bist bloß eine kleine, unbedeutende Sekretärin, die nachts davon träumt, jemanden wie mich in ihrem Bett zu haben!“, warf John ihr voller Wut an den Kopf.
Möglich, dass auch das zu seiner Taktik gehörte, aber Cam hatte eher den Eindruck, als habe sein Partner eindeutig schon zu viel Alkohol intus. Sein Beschützerinstinkt regte sich. Jemanden, der in ihr nur eine weitere Kerbe in seinem Bettpfosten sah, hatte die Blondine nicht verdient, selbst wenn sie stark geschminkt und aufreizend gekleidet in einer schmierigen Bar saß.
Schnell trat er neben John. „Die Lady hat Nein gesagt. Lass uns gehen.“
Die Blondine drehte sich kurz zu ihm und wandte sich dann wieder an seinen Partner. „Danke, ich komme schon alleine klar.“
Sie hatte anscheinend doch mehr Selbstbewusstsein, als er ihr zugetraut hatte.
„Bis morgen, Partner“, zischte John ihm zu, doch Cam blieb stehen. Nicht, dass die Situation eskalierte. Oder war er vielleicht nur neugierig, wie die Unbekannte sich jetzt verhalten würde?
„Was hättest du mir im Bett schon zu bieten?“ Ihr Blick wechselte von John zu Cam. Allerdings sah sie ihnen nicht in die Augen, sondern in den Schritt …
Cam wurde heiß. Er hatte in seinem Leben schon viele Frauen abgecheckt. Die umgekehrte Situation hatte er noch nie erlebt. Unter ihrem Blick fragte er sich unwillkürlich, ob sie wohl zufrieden war mit dem, was sie sah. Ob sie sich im Bett auch nahm, was sie brauchte und wie sie es brauchte? Vielleicht hatte er sie völlig falsch eingeschätzt, und sie war hier diejenige, die auf Beutezug war, und nicht die Beute. Sie wirkte wie eine Frau, die wusste, was sie wollte. Ihn jedenfalls machte ihre offene Art extrem an, selbst wenn ihre Worte sich an seinen Geschäftspartner richteten.
Zum Glück richteten sich ihre Worte an seinen Geschäftspartner, korrigierte Cam seine Gedanken, denn er selbst hätte bei so einem verbalen Angriff auf seine Männlichkeit wahrscheinlich mit verletztem Stolz reagiert.
Aus den Augenwinkeln sah Cam, wie John schluckte. Vermutlich hatte die Frau genau diese Reaktion beabsichtigt. Sie schien dieses Spiel nicht zum ersten Mal zu spielen.
Im nächsten Moment griff sie ihm – Cam! – zwischen die Beine, und er merkte, wie er augenblicklich reagierte. „Deinen Freund hingegen würde ich jederzeit gerne im Bett haben, und nicht nur dort“, schnurrte sie und blickte dabei John an, während sie Cam durch den Stoff seiner Anzughose massierte.
Die Kleine traute sich was! Stocksteif blieb Cam stehen. Ihre Finger fühlten sich unglaublich an, selbst durch den Stoff seiner Hose. Kurz war er in Versuchung, sie sich selbst zu schnappen, John hin oder her.
Nur mühsam gelang es ihm, sich wieder zu fokussieren. Sie stand inzwischen direkt vor ihm, sodass er nur auf ihren Kopf sehen konnte, nicht in ihr Gesicht. Von Nahem betrachtet, wirkten ihre blonden Haare stumpf. Wahrscheinlich zu oft gefärbt und mit dem heißen Lockenstab malträtiert, dachte Cam, der das Problem von seiner jüngeren Schwester und deren Freundinnen kannte. Obwohl kein dunkler Haaransatz zu erkennen war, glaubte er nicht, dass ihre Haarfarbe echt war. Sie war wohl gerade erst beim Friseur gewesen.
Und sie war klein – selbst mit Absätzen ging sie ihm noch nicht einmal bis zum Kinn. Aber sie wusste ganz genau, was sie tat, denn unter ihren Fingern war er sofort steif geworden. Verdammt, er wollte, dass sie weitermachte, was sie angefangen hatte, selbst wenn sie es nur getan hatte, um seinen Freund in seine Schranken zu weisen!
Nur vage bekam Cam mit, dass John auf ihn einsprach. Mühsam löste er sich aus seiner Erstarrung. Wenn die Frau nicht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und er wegen einer Schlägerei mit seinem Partner verhaftet werden wollten, sollte er besser gehen, egal, wie schwer es ihm fiel.
...



