Rayne | The Issue With Bad Boy Roommates | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 288 Seiten

Reihe: Lake Starlight

Rayne The Issue With Bad Boy Roommates

Roman | Eine Small-Town-Romance zum Wohlfühlen!
25001. Auflage 2025
ISBN: 978-3-95818-828-0
Verlag: Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman | Eine Small-Town-Romance zum Wohlfühlen!

E-Book, Deutsch, Band 2, 288 Seiten

Reihe: Lake Starlight

ISBN: 978-3-95818-828-0
Verlag: Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Der zweite Band der neuen Wohlfühl-Serie in Alaska Brinley ist die jüngste Witwe in Lake Starlight und eigentlich nur auf der Suche nach einem neuen Mitbewohner. Doch dann steht plötzlich Van auf der Fußmatte, ein Bad Boy wie er im Buche steht: Ganzkörpertätowiert und auf dem Motorrad unterwegs. Zusammen in der kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung wird es schnell eng und heiß. Doch ist Brinley wirklich bereit, sich wieder neu zu verlieben - noch dazu in den eigenen vier Wänden? Alle Bände der Small-Town-Romance: 1. The Problem With Second Chances 2. The Issue With Bad Boy Roommates 3. The Trouble With Runaway Brides 4. The Downside of Single Dads

PIPER RAYNE ist das Pseudonym zweier USA Today-Bestsellerautorinnen. Mehr als alles andere lieben sie sexy Helden, unkonventionelle Protagonistinnen, die sie zum Lachen bringen, und viel heiße Action. Und sie hoffen, du liebst das auch!
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Kapitel 1


BRINLEY


»Niemand hat sich auf meine Anzeige für einen Mitbewohner gemeldet.« Ich schiebe meinen Laptop von mir weg, nachdem ich meine E-Mails gecheckt habe, und werfe dabei den Salzstreuer um.

Lance hebt ihn auf und schüttet etwas Salz über seine linke Schulter. »Links, rechts?«, fragt er unseren anderen Cousin, Easton, der neben mir mit einer neuen Dating-App beschäftigt ist.

»Es wird nichts passieren, wenn du kein Salz über deine Schulter wirfst.« Easton schüttelt den Kopf, sieht aber nicht auf.

»Ich glaube, du bist diejenige, die es verschüttet hat, Brin, also solltest du es dir auch über die Schulter streuen.« Lance hält mir den Salzstreuer von der anderen Seite des Tisches hin.

»Eine Prise Salz wird nichts Schlimmes von mir fernhalten. Die dunkle Wolke über meinem Kopf in den letzten vier Jahren ist der Beweis dafür.« Ich nehme den Salzstreuer und stelle ihn auf den Tisch.

»Du forderst das Schicksal heraus.« Lance rückt seine Krawatte zurecht und wirft sie über die Schulter, als unsere Kellnerin ihm seine Tomatensuppe und den Salat vor die Nase schiebt. Er bestellt fast immer das Gleiche, wenn wir ins Lard Have Mercy gehen.

Ich nehme den Salzstreuer in die Hand und streue Salz über meine linke Schulter, um diese lächerliche Unterhaltung zu beenden und mich wieder dem unmittelbaren Problem zuzuwenden, das ich lösen muss: einen Mitbewohner finden.

»Ich versteh's nicht. Du wusstest doch, dass Calista ausziehen würde.« Easton steckt sein Handy in die Tasche, als sein Doppeldecker-Sandwich vor ihm auf den Tisch rutscht.

Calista ist unsere älteste Cousine und war meine Mitbewohnerin, aber sie hat letztes Jahr die Liebe ihres Lebens geheiratet – einen Profifußballer. Obwohl sie nun in Chicago gewohnt hat, war sie so nett, weiterhin die Miete zu zahlen. Aber diese Woche kehrt sie für die Spielpause in unsere kleine Stadt in Alaska zurück, und sie haben ein Haus gefunden, was bedeutet, dass ich mir eine neue Mitbewohnerin suchen muss.

»Deshalb die Anzeige«, sage ich trocken.

»Vielleicht sollten wir sie überarbeiten. Sie war ein bisschen …« Lance wird mir nicht sagen, was genau falsch ist, dazu ist er zu nett. Stattdessen wirft er Easton einen Blick zu, der immer gerne seine ehrliche Meinung sagt, selbst wenn man sie nicht hören will.

»Total steif«, sagt Easton. »Kalt. Es liest sich, als hättest du einen Putzplan am Kühlschrank, und als müsste man mit Konsequenzen rechnen, wenn man keinen goldenen Stern neben seinem Namen bekommt.«

Ich schnaube verärgert. »So schlimm war es nicht. Ich werde nicht mit irgendeiner Chaotin enden.«

Easton ist damit beschäftigt, die Tomaten aus seinem Sandwich zu entfernen.

»Warum sagst du ihnen nicht einfach, dass du keine Tomaten willst?«, fragt Lance, bekommt aber keine Antwort.

"Schaust du nie auf dein Leben und fragst dich … wie bin ich hier gelandet?« Ich stecke meinen Laptop in meine Umhängetasche, die ich zwischen die Wand und mich geklemmt habe.

Die beiden schaufeln sich das Essen in den Mund, um nicht antworten zu müssen.

»Meine Eltern wollen mir bei der Miete helfen oder mich bei sich wohnen lassen.« Ich rolle mit den Augen.

Lance schüttelt den Kopf, greift zu seiner Cola und trinkt ein Drittel davon, bevor er sich den Mund abwischt. »Das ist das Schlimmste, was du tun kannst. Ich bin stolz auf dich, Brin. Du lebst allein und lernst, Bailey Timber zu leiten. Bald wird sich alles einrenken.« Er bemerkt, dass ich noch keinen Teller bekommen habe, und deutet auf die Leere vor mir. »Wo ist dein Essen?«

»Ist noch nicht gekommen.« Ich sehe mich nach der Kellnerin um, aber Easton erregt ihre Aufmerksamkeit als Erster und sie rennt praktisch herbei. Natürlich tut sie das.

»Hey, Mindy, meine Cousine hier hat ihr Essen noch nicht bekommen?« Sie schaut auf den Tisch.

»Der Salat?«, erinnere ich sie sanft.

Ihre Augen weiten sich und sie nickt. »Ich bin gleich wieder da.«

»Danke, Mindy«, sagt Easton und zwinkert ihr zu.

Ich stöhne.

»Bitte sag mir, dass du es nicht mit der Kellnerin getrieben hast«, sagt Lance zu Easton.

»Auf keinen Fall, sie ist eine Knastbraut.« Er hebt eine Hälfte seines Sandwichs hoch und hält sie mir hin. »Nimm etwas von meinem, während du wartest.«

»Nein, danke.« Ich schüttle den Kopf und atme aus. »Ich habe sowieso keinen richtigen Hunger.«

Er nimmt einen Bissen und konzentriert sich auf sein Essen. Das tun sie beide, und zum millionsten Mal in meinem Leben wünsche ich mir, einer von ihnen wäre als Mädchen geboren worden. Aber nein, ich bin die einzige Frau. Wir wurden alle drei im Abstand von wenigen Stunden geboren und tragen schon unser ganzes Leben lang den Spitznamen Bailey-Drillinge, nach unserem Familiennamen. Obwohl der Nachname von Lance und mir gar nicht Bailey lautet, sondern lediglich der Mädchenname unserer Mütter ist.

Easton kneift mich in den Arm, so wie es unsere Urgroßmutter Dori immer getan hat.

»Was soll das?« Ich starre ihn an.

"Du bist zu dünn. Du siehst besser aus, wenn dein

Gesicht voller ist", sagt er.

Ich drehe mich in der Sitzecke um und starre ihn an. Er braucht drei Bissen, bevor er erst Lance und dann mich ansieht. Eastons braunes Haar, mit einem Hauch von Rotbraun, das er von seiner Mutter geerbt hat, ist perfekt zu einem unordentlichen Look gestylt, und es ist fast ärgerlich, dass es immer so perfekt ungepflegt aussieht. Er lächelt und streckt seine Zunge heraus, um die Mayo aus seinem Mundwinkel zu lecken.

Mit so viel Frost wie möglich in der Stimme sage ich: »Danke für den Rat. Soll ich meinen Salat gegen einen Burger mit Pommes eintauschen?«

»Ich würde es tun«, murmelt er mit dem Mund voller Essen.

»Hör nicht auf ihn.« Lance schiebt seinen Teller an den Rand, wischt sich den Mund mit seiner Papierserviette ab und legt sie auf den Teller. »Du bist schön wie immer. Ich hasse es, jetzt schon gehen zu müssen, aber ich muss noch heute Nachmittag für ein paar Tage nach New York fliegen.«

»Lance, du hast mir nicht einmal bei der Mitbewohner-Anzeige geholfen.«

Er rückt seine Krawatte zurecht und steht auf, um sein Jackett anzuziehen, das er auf den Kleiderständer gehängt hatte. »Ich schreibe etwas und schicke es dir aus dem Flugzeug.«

»Daddys Flugzeug … muss schön sein.« Easton macht sich über die Tatsache lustig, dass Lances Vater aus einer superreichen Familie aus Manhattan stammt, die eine Hotelkette besitzt. »Warum lebst du nicht einfach in New York? Du verbringst doch genug Zeit dort.«

»Hast du eine Meinung zu dem Leben von jedem hier?«, frage ich ihn.

Er zuckt mit den Schultern. »Vorschläge. Nur Vorschläge.«

»Ich hätte auch ein paar für dich. Der erste ist, dass du jemanden schwängern oder dir eine Geschlechtskrankheit einfangen wirst, wenn du nicht mit diesen Apps aufhörst.«

Ich schaue demonstrativ auf das Telefon in seiner Tasche.

Er legt sein Sandwich ab und mustert mich mit zusammengekniffenen Augen. »Ich glaube nicht, dass es dir gefallen würde, wenn ich dich indirekt als Schlampe bezeichnen würde, also tu du es auch nicht.«

Ich schaue zu Lance, der damit beschäftigt ist, seine Umhängetasche zu ordnen. Wie um alles in der Welt konnte meine beste Freundin Kenzie jemals zwischen diesen beiden hin- und hergerissen sein? Sie könnten nicht gegensätzlicher sein. »Kannst du mir mal helfen?«

Lance blickt zwischen uns beiden hin und her. »Easton hat nicht ganz unrecht. Es ist sein Leben, sein Schwanz. Es wäre keine schlechte Idee, wenn du dir auch einen holen würdest.«

Ich lache. Er ist verrückt, wenn er glaubt, dass ich mir tatsächlich jemandem zum Rummachen suchen würde.

Lance richtet sich zu seiner vollen Größe auf, haut seine Faust gegen Eastons und schenkt mir ein Lächeln, da ich durch Easton in der Sitzecke eingesperrt bin. »Ich schicke dir eine E-Mail.«

Er dreht sich um, um zu gehen, stößt dabei aber mit einem Typen zusammen, der gerade ins Lard Have Mercy gekommen ist.

»Entschuldigen Sie«, sagt der Mann.

Er und Lance tanzen einen Sidestep-Tanz, bis sie beide stehen bleiben. Lance lacht und der Typ wirft einen Blick in meine Richtung, bevor er nickt und in den hinteren Gang zu den Toiletten geht.

Nachdem er weg ist, sieht Lance uns an. »Wer ist das?«

Ich zucke mit den Schultern. »Woher soll ich das wissen?«

»Wer auch immer er ist, er ist riesig. Niemand, mit dem ich mich anlegen möchte.« Easton schiebt seinen Teller beiseite und stürzt sein Wasser hinunter.

»Hier, bitte sehr.« Mindy stellt einen Caesar-Salat vor mich hin, bevor sie weggeht.

Meine Cousins starren mich an.

»Das ist mein Leben.« Ich nehme meine Gabel in die Hand und steche in ein Salatblatt, denn ich habe keine Zeit, darauf zu warten, dass sie noch einen Salat zubereiten.

»Bis dann, ihr zwei.« Lance winkt und...



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