E-Book, Deutsch, 323 Seiten
Reihe: VDI-Buch
Reese Der Ingenieur und seine Designer
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-540-27112-3
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Entwurf technischer Produkte im Spannungsfeld zwischen Konstruktion und Design
E-Book, Deutsch, 323 Seiten
Reihe: VDI-Buch
ISBN: 978-3-540-27112-3
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Design und Konstruktion entscheiden über den wirtschaftlichen Erfolg neuer technischer Produkte. Nicht allein die 'Aufmerksamkeitsökonomie' ist dafür ausschlaggebend; der Wert langlebiger Güter wird von den technischen Eigenschaften ebenso bestimmt wie die richtige Preisgestaltung von den Herstellkosten. Der Diskurs zum Thema 'Ingenieur und Designer' zeigt Möglichkeiten, wie das ambivalente Verhältnis zwischen den Partnern im Entwicklungsprozess effizienter und damit reibungsloser zu gestalten ist. Im geschichtlichen Rückblick und mit dem Beschreiben der heutigen Situation erhält der Leser Einblicke zur Positionsbestimmung von Design und Konstruktion, von Designer und Ingenieur. Die verschiedenen Wahrnehmungsweisen des gestalterischen Prozesses von der Idee zum Produkt führen besonders dann zu Reibungen, wenn es um ästhetische Fragen geht. Die unterschiedlichen Bildwelten von Ingenieuren und Designern erschweren die Verständigung und führen zu ungenauen oder falschen Ergebnissen. Die Fähigkeiten des Erkennens wesentlicher ästhetischer Prozesse und Strategien im kulturellen Kontext und historischem Hintergrund erleichtern die Verständigung.
Jens Reese hat nach langer Tätigkeit als Industrie-Designer unter anderem bei Siemens Anteil an vielen Produkten, die noch heute erfolgreich im Markt bestehen. Als Hochschullehrer in Paderborn unterrichtet er junge Designer und Ingenieure in der Produktgestaltung.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Geleitwort des VDI;6
2;Geleitwort Rat für Formgebung;8
3;Grußwort des Bayerischen Staatsministeriums;11
4;Vorwort;13
5;Inhalt;15
6;Einführung;18
7;Von der Anstrengung, der Technik ein Gesicht zu geben;21
7.1;Der Begriff „Design” – Anwendung und Umsetzung;22
7.1.1;Design?;22
7.1.2;Der Verein Deutscher Ingenieure zum Thema Design;25
7.1.3;Begegnungen zwischen Ingenieuren und Designern;27
7.1.4;Produktentwicklung an Technischen Universitäten;30
7.2;Ingenieure und Designer;37
7.2.1;Der Zielkonflikt Ingenieur/Designer;37
7.2.2;Konstruktion und Design in der Alltagsgestaltung;43
7.2.3;Die „Ästhetische Erfahrung“ als Widerfahrnis;45
7.2.4;Widerfahrnis des Designers;48
7.3;Gestaltung – Ein Grundbedürfnis;52
7.3.1;Wenn Design mit Kunst verglichen wird;52
7.3.2;Ausgewählte Vorbildlichkeit in Funktion und Gestaltung;59
7.3.3;Die Kraft des Neuen;63
7.3.4;Imaginationen und Visionen;65
7.3.5;Funktionalität und Identität;68
7.4;Geschichtlicher Rückblick;73
7.4.1;Ingenieure und Gestalter in München;73
7.4.2;Die ersten Gestalter in der Elektroindustrie;76
7.4.3;Die ersten Schritte zum Firmenstil;80
7.4.4;Formgebung zwischen Technik und Kunst;82
7.4.5;Die Entwerfer in der Alltagsgeschichte;87
7.5;Design ist Haltung;90
7.5.1;Sprache – ein Element der Gestaltung;90
7.5.2;Gestaltausprägungen in den Dekaden;96
7.5.3;Design – „Die Qualität des Ganzen“;103
7.5.4;Design ist Vorahnung, nicht Nachahmung;105
7.5.5;Design – eine Disziplin im stetigen Wandel;107
7.6;Positionen;108
7.6.1;Umgang mit Kritik;108
7.6.2;Designpositionen Ende der 80er Jahre;109
7.6.3;Zur „Sache heute“;115
7.6.4;Interview zum Thema „Design heute“ mit der ID Design Agentur ( Arno Körner);116
7.6.5;Literatur;119
7.6.6;Glossar;121
8;Erfahrungen aus der Praxis;123
8.1;Technologiedesign über einen bionischen Ansatz – das Medium Luft als Metapher und Allegorie. Ein Selbstverständnis für den Ingenieur?;124
8.1.1;Firmeninterne Dachmarkenstrategie – Einführung von Corporate Design;126
8.1.2;Das neue Corporate Design Manual von Festo;127
8.1.3;Korrespondenz aus einem Guss;128
8.1.4;Das Technologie Center;129
8.1.5;Firmenexterne Dachmarkenstrategie – Festo Komponenten;131
8.1.6;Ergonomie und ihr großes Nutzenreservoir;132
8.1.7;Kreativität braucht Inspiration;132
8.1.8;Mit Begeisterung Innovationen schaffen: Luftige Markenstrategien im Einklang mit der Natur;133
8.1.9;Der künstliche Muskel;134
8.1.10;Airtecture – eine Halle voller Luft, doch ohne Überdruck;135
8.1.11;Airquarium;136
8.1.12;Funnbrella;137
8.1.13;Ballooning – die Durchsetzung einer Dachmarkenstrategie als himmlisches Vergnügen;138
8.1.14;Mit dem Upside Down Twin von Kontinent zu Kontinent;138
8.1.15;Gasballone von Festo – Fortschritt mit Tradition;139
8.1.16;Heißluft-Luftschiff;139
8.1.17;Luft – das sechste Baumaterial;139
8.1.18;Vorbemerkung;141
8.1.19;Die Rolle des Designs in der Investitionsgüterindustrie;141
8.2;Design Management als strategisches Tool zur Unternehmensentwicklung;141
8.2.1;Verstehen Sie mich?;143
8.2.2;Design funktioniert;143
8.2.3;Zielgruppenkonzept, die Automation and Drives Strategie;144
8.2.4;Welche Rolle spielt also das Produkt-Design wirklich bei einem Investitionsgut?;144
8.2.5;Action Areas with Design;146
8.2.6;Das Marktmodell;147
8.2.7;Zusammenfassung;151
8.2.8;Was bedeutet das für das Design und den Designer?;151
8.2.9;Brand- und Design Management;152
8.2.10;Schlussbemerkung;153
8.2.11;Glossar;153
8.2.12;Eine angestrebte Synthese aus Engineering und Design;154
8.3;Design für die Luftfahrt – mehr als nur Funktionieren;154
8.3.1.1;Man kann, wenn man will;157
8.3.1.2;Parallele Welt – Kleinflugzeuge;159
8.4;Wer was erleben will, muss spielen;161
8.4.1;Überzeugung aus Leidenschaft und zwei Farbtöne;165
8.4.2;Der Cargosprinter;169
8.4.3;Siteco, Traunreut;170
8.4.4;Ein Monitor entsteht;171
8.5;Respekt, Respekt! – Vom Design für den öffentlichen Verkehr;174
8.5.1.1;Vom Prinzipfahrzeug zum Transrapid 07;175
8.5.1.2;Vom ICE-V –;177
8.5.1.3;– zum ICE-3;177
8.5.1.4;Die U-Bahn München;179
8.5.1.5;JR-W Nozomi 500;179
8.5.1.6;Resümee;180
8.5.1.7;Prolog;182
8.6;Aufbau der Designabteilung der MAN Nutzfahrzeuge AG;182
8.6.1;Frühe Gestaltungsarbeiten bei MAN und den Vorläufer-Unternehmen;183
8.6.2;Der erste Designer in der Karosserieentwicklung;184
8.6.3;Die Entwicklung der Designabteilung der MAN NFZ AG;186
8.6.4;Die Designmannschaft;190
8.6.5;Die Projektarbeit;191
8.6.6;Ausgewählte Projekte;191
8.6.7;Ein persönliches Nachwort;192
8.6.8;Die historische Entwicklung der Firma MAN;192
8.7;Car Design – ein Design aus dem goldenen Käfig heraus?;195
8.7.1;Optische Geschwindigkeit durch Gestaltung;196
8.7.2;Die Protagonisten;197
8.7.3;Von der Funktion zum Design;200
8.7.4;Forschung und Entwicklung im Zeichen des Designs;202
8.7.5;Car Design ist Kunst;203
8.7.6;Kunst gehört ins Museum;204
8.7.7;Literatur;205
8.7.8;Die MZ 1000S – Ein deutsch/deutsches Wunder;206
8.8;Mythos Motorrad – über Konstruktion und Gestaltung;206
8.8.1;Tradition seit 1908;207
8.8.2;Bestehende Strukturen überwinden;207
8.8.3;Ein revolutionäres Konzept;207
8.8.4;Allianzen zwischen Designern und Ingenieuren;208
8.8.5;Gestaltung technischer Funktionalität;209
8.8.6;Konsequenz im Entwicklungsprozess;210
8.9;Das Sportgerät – mit High-Tech zum Erfolg;212
8.9.1;Literatur;216
8.10;Design von Besessenen für Besessene;217
8.11;Medizintechnik – zahnärztliche Patienten- und Behandlungsstühle;221
8.11.1;Konstruktion und Design;222
8.11.2;Die Chance Design für den Entwickler;224
8.11.3;Über das Darmstädter Modell zur modernsten Dentaleinheit;225
8.12;Designer bei Rodenstock;228
8.13;Vom Stigma Brille zum modischen Accessoire;231
8.14;Das Telefon – Wandlung eines Leitbildes;234
8.14.1;Die veränderte Verantwortung des Designers;236
8.15;Design für Haushaltsgeräte;240
8.15.1;Als Designer bei der Siemens Electrogeräte GmbH;241
8.16;Design für Hewlett Packard;245
8.17;Der Ingenieur im strukturellen Wandel seines Umfeldes;248
8.17.1;Investitionsgüterdesign: Produktionssysteme und Logistik;249
8.17.2;Das Design-Bewusstsein;250
8.17.3;Die Design-Integration;251
8.17.4;Der unternehmerische Ingenieur und das marktfähige Produkt;252
8.18;Design für ARRI – Oscars für Engineering und Design;255
8.19;Agfa und seine ersten Designer;260
8.20;Designer und Konstrukteur;263
8.21;Design zwischen Kundenwünschen und unternehmerischen Zielen;266
8.21.1;Rituale bestimmen unsere Umgebung;267
8.21.2;Das Produkt EDO;268
8.21.3;Produkte als Methapher;270
8.21.4;Werteschöpfung bei Massenprodukten;270
8.21.5;Unternehmerische Ziele kontra Kundenwünsche;273
8.21.6;Design verändert die Welt;274
8.21.7;Literatur;275
9;Reflexionen;276
9.1;Aus- und Weiterbildung von Ingenieuren im Design;277
9.1.1;Kurzer Rückblick auf die beruflichen Anfänge;277
9.1.2;Einrichtungen und Veranstaltungen der Aus- und Weiterbildung;279
9.1.3;Technisches Design an der Universität Stuttgart;282
9.1.4;Einige Bemerkungen zur praktischen Zusammenarbeit von Ingenieuren und Designern in der Produktentwicklung;286
9.1.5;Literatur;288
9.1.6;Ingenieur versus Designer oder beide gemeinsam für den Nutzer?;289
9.1.7;Arbeitsteilung – eine notwendige Folge begrenzter Mentalkapazität und ihre Folgen für die Produktentwicklung;289
9.2;Aufgabendienlichkeit von Produkten zwischen Konstruktion und Design1;289
9.2.1;Arbeitsteilige Kooperation – das Einfache, das gelegentlich unter Schwierigkeiten zu realisieren ist;293
9.2.2;Literatur;295
9.2.3;Persönliche Erfahrungen mit Industrial Design;296
9.3;Der Ingenieur und seine Designer – oder der Ingenieur und seine Partner?;296
9.3.1;Der Ingenieur – wer ist das eigentlich?;297
9.3.2;Rahmenbedingungen der Entwicklungsarbeit;298
9.3.3;Vom Individuum bis hin zur großen Projektorganisation;300
9.3.4;Individuum im Entwicklungsprozess;300
9.3.5;Teamarbeit als Form der Kooperation;302
9.3.6;Entwicklungsprojekt;304
9.3.7;... und wo bleibt das Industrial Design?;304
9.3.8;Schlussfolgerungen – Kooperation von Designern und Ingenieuren;305
9.3.9;Literatur;306
9.4;Zusammenfassung;307
9.4.1;Problemlösungskonsequenz;309
9.4.2;Der heutige Weiterbildungs- und Theoriedruck;311
10;Anhang;312
10.1;Die Autoren;313




