Richter-Appelt / Nieder | Transgender-Gesundheitsversorgung | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 209 Seiten

Reihe: Beiträge zur Sexualforschung

Richter-Appelt / Nieder Transgender-Gesundheitsversorgung

Eine kommentierte Herausgabe der Standards of Care der World Professional Association for Transgender Health
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8379-6918-4
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Eine kommentierte Herausgabe der Standards of Care der World Professional Association for Transgender Health

E-Book, Deutsch, 209 Seiten

Reihe: Beiträge zur Sexualforschung

ISBN: 978-3-8379-6918-4
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Um die Gesundheit von transsexuellen, transgender und geschlechtsnichtkonformen Menschen zu verbessern, gibt die World Association for Transgender Health (WPATH) seit 1979 Versorgungsempfehlungen heraus. Die siebte Version der Standards of Care bietet sowohl psychotherapeutischen und ärztlichen Fachkräften aus den Bereichen Endokrinologie, Gynäkologie, Urologie und plastischer Chirurgie als auch interessierten Laien einen anwendungsorientierten Überblick.

Von der ersten bis zur nun vorliegenden siebten Ausgabe hat sich ein grundlegender Wandel der Perspektiven vollzogen. Zunächst stand die Absicherung des Gesundheitspersonals im Vordergrund: Die Versorgungsempfehlungen sollten sicherstellen, dass nicht fälschlicherweise geschlechtsangleichende Maßnahmen wie gegengeschlechtliche Hormontherapie und chirurgische Interventionen indiziert werden. Heute liegt der Schwerpunkt auf der nachhaltigen Linderung des Leidensdrucks, der als Geschlechtsdysphorie bezeichnet wird und aus der Unvereinbarkeit der körperlichen Geschlechtsmerkmale mit dem Geschlechtserleben resultiert. Die Versorgungsempfehlungen werden durch einen ausführlichen Überblick der aktuellen Versorgungssituation in Deutschland ergänzt.

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Weitere Infos & Material


Inhalt

Geleitwort

Die Entwicklung der Versorgungsempfehlungen im Kontext von Transsexualität seit 1979
Hertha Richter-Appelt und Timo O. Nieder

Nationale und internationale Ansätze der Diagnostik und Versorgung von Menschen mit Transsexualität oder Geschlechtsdysphorie
Timo O. Nieder, Susanne Cerwenka und Hertha Richter-Appelt

Standards of Care

I. Anliegen und Anwendung der Standards of Care

II. Globale Anwendbarkeit der Standards of Care

III. Der Unterschied zwischen Geschlechtsnichtkonformität und Geschlechtsdysphorie

IV. Epidemiologische Überlegungen

V. Überblick u¨ber therapeutische Ansätze zur Behandlung von Geschlechtsdysphorie

VI. Diagnostische Einschätzung der Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen

VII. Psychische Gesundheit

VIII. Hormontherapie

IX. Reproduktive Gesundheit

X. Stimm- und Kommunikationstherapie

XI. Operationen

XII. Postoperative Nachsorge und Nachuntersuchungen

XIII. Lebenslange Prävention und hausärztliche Versorgung

XIV. Übertragbarkeit der Standards of Care auf Menschen, die in Institutionen leben

XV. Übertragbarkeit der Standards of Care auf Menschen mit einer Störung der Geschlechtsentwicklung

Literatur

Anhang

A. Glossar

B. Überblick u¨ber die medizinischen Risiken der Hormontherapie

C. Zusammenfassung der Kriterien fu¨r Hormontherapie und Operationen

D. Evidenz fu¨r klinische Ergebnisbefunde von Therapieansätzen

E. Entwicklungsprozess der 7. Version der Standards of Care


Nieder, Timo O.
Tmo O. Nieder ist Sexualwissenschaftler sowie Psychologischer Psycho- und Sexualtherapeut (DGfS, ESSM/EFS). Am Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf verantwortet er die Spezialambulanz für Sexuelle Gesundheit und Transgender-Versorgung und koordiniert die sexualmedizinische Lehre im Studium der Humanmedizin.

Stand: Oktober 2020

Briken, Peer
Peer Briken ist Sexualwissenschaftler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie. Seit dem Jahr 2010 hat er eine Professur für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf inne und ist Direktor des gleichnamigen Instituts. 2010 bis 2016 war er 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS). Seit 2016 ist er Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Seine Forschungsschwerpunkte sind Diagnostik und Therapie sexueller Störungen sowie sexuelle Gewalt. Er ist Mitherausgeber u.a. der Zeitschrift für Sexualforschung und vielfältiger Bücher, u.a. mit M. Berner, Praxisbuch Sexuelle Störungen (Stuttgart: Thieme, 2013), und mit B. Dulz, U. Rauchfleisch und O.F. Kernberg, Handbuch Antisoziale Persönlichkeitsstörung (Stuttgart: Schattauer, 2016).

Stand: März 2019

Nieder, Timo O.
Tmo O. Nieder ist Sexualwissenschaftler sowie Psychologischer Psycho- und Sexualtherapeut (DGfS, ESSM/EFS). Am Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf verantwortet er die Spezialambulanz für Sexuelle Gesundheit und Transgender-Versorgung und koordiniert die sexualmedizinische Lehre im Studium der Humanmedizin.

Stand: Oktober 2020

Richter-Appelt, Hertha
Hertha Richter-Appelt ist Psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin (DPV). Sie hat ein Studium der Psychologie und Statistik sowie ein Studium des Konzertfaches Violoncello an der Musikhochschule Wien absolviert. Es folgten eine Weiterbildung in Verhaltenstherapie am Middlessex Hospital London sowie die Arbeit als Postdoc-Stipendiatin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Bern und Konstanz. Seit 1979 ist sie tätig am Institut für Sexualforschung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Zuletzt bis zur Pensionierung 2014 war sie stellvertretende Direktorin des Instituts für Sexualforschung. Sie war beteiligt an drittmittelgeförderten Forschungsprojekten und hat umfangreichen Publikationen zu den Themen Psychoendokrinologie der weiblichen Sexualität, sexuelle Traumatisierungen, Geschlechtsdysphorie (Trans- und Intersexualität) aufzuweisen. Von 1998 bis 2014 war sie zunächst stellvertretende und dann Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragte der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Zuletzt verfasste sie Programmtexte für die Konzerte des Internationalen Mendelssohn-Festivals für Kammermusik in Hamburg.

Stand: März 2019

Richter-Appelt, Hertha
Hertha Richter-Appelt ist Psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin (DPV). Sie hat ein Studium der Psychologie und Statistik sowie ein Studium des Konzertfaches Violoncello an der Musikhochschule Wien absolviert. Es folgten eine Weiterbildung in Verhaltenstherapie am Middlessex Hospital London sowie die Arbeit als Postdoc-Stipendiatin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Bern und Konstanz. Seit 1979 ist sie tätig am Institut für Sexualforschung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Zuletzt bis zur Pensionierung 2014 war sie stellvertretende Direktorin des Instituts für Sexualforschung. Sie war beteiligt an drittmittelgeförderten Forschungsprojekten und hat umfangreichen Publikationen zu den Themen Psychoendokrinologie der weiblichen Sexualität, sexuelle Traumatisierungen, Geschlechtsdysphorie (Trans- und Intersexualität) aufzuweisen. Von 1998 bis 2014 war sie zunächst stellvertretende und dann Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragte der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Zuletzt verfasste sie Programmtexte für die Konzerte des Internationalen Mendelssohn-Festivals für Kammermusik in Hamburg.

Stand: März 2019



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