Robertz / Wickenhäuser | Der Riss in der Tafel | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 250 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

Robertz / Wickenhäuser Der Riss in der Tafel

Amoklauf und schwere Gewalt in der Schule
2. Auflage 2010
ISBN: 978-3-642-11310-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Amoklauf und schwere Gewalt in der Schule

E-Book, Deutsch, 250 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

ISBN: 978-3-642-11310-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Erfurt, Columbine, Emsdetten - diese Orte sind zum Inbegriff für 'School Shootings', also Amokläufe beziehungsweise schwere Gewalttaten durch Jugendliche an Schulen geworden. Was haben diese Gewalttaten gemeinsam? Wer sind die Täter? Welche Rolle spielen die Medien und das gesellschaftliche Umfeld? Wie entwickeln die Täter ihre tödlichen Phantasien? Frank J. Robertz und Ruben Wickenhäuser vom Berliner Institut für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie (IGaK) tragen in diesem anwendungsorientierten Fachbuch zum Thema die unterschiedlichen Aspekte anhand bekannter Fälle zusammen: Präventionsmöglichkeiten, Einschätzung von Bedrohungen, Krisenintervention, Umgang mit traumatisierten Schulgemeinschaften und auffälligen Jugendlichen, Hilfestellungen für Lehrer, Polizisten und Eltern. Ziel ist stets die realistische Gefahreneinschätzung und -vorbeugung. Inklusive Arbeitsmaterialien für Schulpsychologen, Krisenteams und Lehrerkollegien mit Checklisten für die Vorbereitung des Ernstfalls.

Die Autoren Dr. Frank Robertz (Kriminologe) und Dr. Ruben Wickenhäuser (Historiker und Autor) sind tätig für das IGaK (Institut für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie, Berlin). Schwerpunkte der Arbeit: Analyse, Prävention und Intervention von Gewalt an Schulen, Jugenddelinquenz, medieninduzierter Gewalt und Formen der Tötungsdelinquenz sowie entsprechende Fortbildungen für Lehrkräfte, Psychologen, Pädagogen und Polizeibeamte. Hinzu kommt die Arbeit mit Strafgefangenen und die Fortbildung von Mitarbeitern im Justizvollzug.

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Weitere Infos & Material


1;Title Page;3
2;Copyright Page;4
3;Vorwort;5
4;Über die Autoren;6
4.1;Frank J. Robertz;6
4.2;Ruben Philipp Wickenhäuser;6
4.3;Peter Hehne;7
4.4;Jens Hoffmann;7
4.5;Aïda Lorenz;7
4.6;Georg Pieper;8
5;Table of Contents;9
6;Einführung;11
6.1;Grenzerfahrung Amoklauf;13
6.2;Struktur des Buches;15
7;1 Taten;17
7.1;1.1 Was sind »School Shootings«?;19
7.2;1.2 Fallbeispiel: Moses Lake, Washington;21
7.3;1.3 Daten: Das Ausmaß von School Shootings;23
7.4;Weiterführende Literatur;32
7.4.1;Zu Aggression und Gewalt;32
7.4.2;Zur Gewalt durch Jugendliche;32
7.4.3;Zur Tötungskriminalität;32
7.4.4;Zu School Shootings;32
8;2 Täter;33
8.1;2.1 Lebensphase Jugend;35
8.2;2.2 Fallbeispiel: West Paducah, Kentucky;37
8.3;2.3 Auswertung: Ergebnisse US-amerikanischer Studienergebnisse;39
8.3.1;2.3.1 Psychopathologische Auffälligkeit;41
8.3.2;2.3.2 Einzelgängertum;43
8.3.3;2.3.3 Tatplanung;43
8.3.4;2.3.4 Tatandeutungen und Drohungen;44
8.3.5;2.3.5 Schwerwiegender persönlicher Einschnitt im Vorfeld der Tat;44
8.4;Weiterführende Literatur;45
8.4.1;Entwicklungspsychologie;45
8.4.2;Ausgewählte Studien zu Waffen an deutschen Schulen;45
8.4.3;Ausgewählte Studien zu School Shootings;45
9;3 Lebensumfeld;47
9.1;3.1 Fallbeispiel: Red Lake, Minnesota;49
9.2;3.2 Kontrolltheorien: Beziehungen, die von Taten abhalten;52
9.2.1;3.2.1 Soziale Kontrolltheorie;53
9.2.1.1;A. Emotionale Bindungen;53
9.2.1.2;B. Gefühl der Verpflichtung;54
9.2.1.3;C. Einbindung in Tätigkeiten;54
9.2.1.4;D. Glaube an Werte;54
9.2.2;3.2.2 Kontrollbalancetheorie;56
9.3;Weiterführende Literatur;58
9.3.1;Kontrolltheorien;58
9.3.2;Analysen der Bindungen von Jugendlichen;58
9.3.3;Weitere Analysen von Fallstudien zum Vergleich des sozialen Bandes;58
10;4 Neue Medien;59
10.1;4.1 Fallbeispiel: Erfurt;61
10.2;4.2 Diskussion zur Medienwirkung;62
10.2.1;4.2.1 Filme;62
10.2.2;4.2.2 Musik;64
10.2.3;4.2.3 Internet;66
10.2.4;4.2.4 »Killerspiele«;68
10.3;4.3 Jugendmedienschutz;75
10.4;Weiterführende Literatur;79
11;5 Phantasiewelten;80
11.1;5.1 Fallbeispiel: Littleton, Colorado;82
11.2;5.2 Phantasie als Schlüssel zur Wahrnehmung;83
11.3;5.3 Phantasie im Kontext jugendlicher Amokläufer;85
11.3.1;5.3.1 Eric Harris’ Phantasien: »We will be in all black«;85
11.3.2;5.3.2 Dylan Klebolds Phantasien: »The lonely man strikes with absolute rage«;89
11.3.3;5.3.3 Gesamtschau von Eric Harris’ und Dylan Klebolds Phantasie-entwicklung;90
11.4;5.4 Kontrollierte Phantasien und Phantasien über Kontrolle;91
11.4.1;5.4.1 Phantasieintensität und -inhalte;93
11.4.2;5.4.2 Geteilte Phantasien;94
11.4.3;5.4.3 Realisierung einer Gewaltphantasie;96
11.5;5.5 Überreaktionen;97
11.6;Weiterführende Literatur;99
11.6.1;Zu Phantasie;99
11.6.2;Zu Gewaltphantasien;99
12;6 Nachahmungstaten;100
12.1;6.1 Fallbeispiel: Conyers, Georgia;102
12.2;6.2 Trittbrettfahrer und Nachahmungstäter;104
12.3;6.3 Lehren aus der Selbstmordforschung;105
12.4;6.4 Pressearbeit zur Vermeidung von Nachahmungstaten;108
12.5;6.5 Überhöhung und Ikonisierung der Täter;110
12.5.1;6.5.1 Das öffentliche Interesse an School Shootings;110
12.5.2;6.5.2 Die Hypothese der »gerechten Welt«;111
12.6;6.6 Narzissmus;112
12.7;Weiterführende Literatur;115
13;7 Intervention und Prävention;116
13.1;7.1 Intervention nach Tatbeginn;118
13.1.1;7.1.1 Wichtige Informationen in Amoksituationen;120
13.1.2;7.1.2 Vorbereitende Zusammenarbeit von Schule und Polizei;122
13.1.3;7.1.3 Zur Wertung von Drohungen aus polizeilicher Sicht;123
13.2;7.2 Intervention vor Tatbeginn;126
13.2.1;7.2.1 Fallbeispiel: Brannenburg;127
13.2.2;7.2.2 Die neue Disziplin des Bedrohungsmanagements;128
13.2.3;7.2.3 Erste Bewertung;129
13.2.3.1;Erste Reaktion – Schutz, Aufklärung und offensives Vorgehen;131
13.2.3.2;Tiefergehende Analyse;131
13.2.3.3;Was sind die Motive und Ziele des Schülers?;131
13.2.3.4;Gibt es gewaltbezogene Kommunikation?;132
13.2.3.5;Hat der Schüler eine Bindung an einen verantwortungsvollen Erwachsenen?;132
13.2.3.6;Sind tatvorbereitende Handlungen erkennbar?;132
13.2.3.7;Sind andere Personen beunruhigt?;132
13.2.3.8;Gibt es eine Vorgeschichte von Depressionen?;132
13.2.4;7.2.4 Fallmanagement und Krisenteams;132
13.2.5;7.2.5 Die Zukunft des Bedrohungs-managements;134
13.3;7.3 Prävention;135
13.3.1;7.3.1 Fürsorge;135
13.3.2;7.3.2 Umgang mit gefährdeten und gefährlichen Schülern;138
13.3.2.1;Ahmed ruft um Hilfe – Warnzeichen eines Grundschülers;138
13.3.2.2;Kevin dreht durch – Angst in einem Gymnasium;139
13.3.2.3;Markus bedroht seinen Lehrer – Aufregung in einer Gesamtschule;140
13.3.3;7.3.3 Vorsorge;142
13.3.3.1;1. Entwicklung der Qualität von Lehrer-Schüler-Beziehungen;142
13.3.3.2;2. Ermöglichung von sozialem Lernen;142
13.3.3.3;3. Schaffung eines gemeinsamen Grundwerte- und Normensystems;143
13.3.3.4;4. Vermittlung eines positiven Leistungs- und Selbstkonzeptes;143
13.3.3.5;5. Ermöglichung von sozialer Identität;143
13.4;Weiterführende Literatur;144
14;8 Traumabewältigung;145
14.1;8.1 Fallbeispiel: Meißen;147
14.2;8.2 Traumatische Belastung;148
14.3;8.3 Möglichkeiten der Unterstützung;151
14.3.1;8.3.1 Systemebene;151
14.3.2;8.3.2 Gruppenebene;152
14.3.2.1;Kurzfristige Interventionen;152
14.3.2.2;Betreuung der Schüler am Unglückstag;152
14.3.2.3;Debriefing durch ein Psychologenteam der Bundeswehr;153
14.3.2.4;Nachbesprechung für Verantwortungs-und Entscheidungsträger;154
14.3.2.5;Mittelfristige Interventionen;154
14.3.2.6;Einmalige Gruppe mit allen betroffenen Lehrern und Schüler- und Elternvertretern;154
14.3.2.7;Psychodiagnostische Untersuchung;154
14.3.2.8;Elternabende;155
14.3.2.9;Langfristige Interventionen;156
14.3.2.10;Gruppe für Lehrer und Angestellte;156
14.3.2.11;Gruppen für Schüler;157
14.3.2.12;Neigungsgruppen;158
14.3.2.13;Expositionsbehandlungen;159
14.3.3;8.3.3 Individuelle Ebene;160
14.3.3.1;Einzelgespräche;160
14.3.3.2;Narrative Traumabewältigung;160
14.3.3.3;Expositionsbehandlung;162
14.3.3.4;Beispiel Expositionsbehandlung Lehrer;162
14.3.3.5;Beispiel Expositionsbehandlung Schüler;163
14.3.3.6;Beispiel Selbstbeobachtung und Behandlung Schüler;163
14.3.3.7;EMDR (»Eye Movement Desensitization and Reprocessing«);164
14.3.3.8;Offene Sprechstunde;165
14.4;8.4 Erkenntnisse und Hinweise für zukünftige Traumaaufarbeitungen;165
14.4.1;8.4.1 Debriefing und psychologische Frühinterventionen;165
14.4.2;8.4.2 Anfangssituation mit Betroffenen;166
14.4.3;8.4.3 Sinnsuche;167
14.4.4;8.4.4 Rolle der Medien;168
14.4.5;8.4.5 Jahrestag;168
14.4.6;8.4.6 Konsequenzen für die Praxis;169
14.5;Weiterführende Literatur;170
15;9 Verdeutlichung der Buchinhalte am Fallbeispiel Emsdetten;171
15.1;9.1 Tat;173
15.2;9.2 Täter;173
15.3;9.3 Lebensumfeld;176
15.4;9.4 Neue Medien;178
15.5;9.5 Phantasie;180
15.6;9.6 Nachahmungstaten;182
15.7;9.7 Intervention und Prävention;183
15.8;9.8 Traumabewältigung;185
15.9;9.9 Abschließende Bemerkungen der Verfasser;185
16;Anhang;186
16.1;Teil A: Hilfestellungen zur Thematisierung von »School Shootings« im Umgang mit Kindern und Jugendlichen;187
16.1.1;Blatt A 1) Gespräche mit Kindern und Jugendlichen über School Shootings;188
16.1.2;Blatt A 2) Gespräche mit Kindern über School Shootings;189
16.1.3;Blatt A 3) Gespräche mit Jugendlichen über School Shootings;190
16.1.4;Blatt A 4) Wahrnehmung von Drohungen durch Schüler;191
16.2;Teil B: Werkblätter für Lehrer;192
16.2.1;Blatt B 1) Ideensammlung zu Hilfssystemen;193
16.2.2;Blatt B 2) Ideensammlung zu Bullying (Fortgesetztes Hänseln);194
16.2.3;Blatt B 3) Ideensammlung zur Zeugnisvergabe;195
16.2.4;Blatt B 4) Konsequenzen der Ideensammlungen;196
16.3;Teil C: Übungen für Schulleiter und Krisenteams;198
16.3.1;Blatt C 1) Gründung eines Krisenteams;199
16.3.2;Blatt C 2) Übung zur Bewertung von Drohungen;200
16.3.3;Blatt C 3) Auswertung der Übung zur Bewertung von Drohungen (Blätter C2);203
16.3.4;Blatt C 4) Technische Sicherung;205
16.3.5;Blatt C 5) Übung zur technischen Sicherung;206
16.4;Teil D: Unterlagen für Polizeidienststellen;208
16.4.1;Blatt D 1-5) Unterlagen der Schulen zur Hilfestellung für örtlich zuständige Polizeidienststellen;209
16.5;Teil E: Notfallordner für Schulen;214
16.5.1;Blatt E 0) Übersicht zum Grundstock der Inhalte eines Amok-Notfallordners;216
16.5.2;Blatt E 1) Funktion und Inhalt des Notfallordners;217
16.5.3;Blatt E 2) Verhalten in einer Amoksituation;218
16.5.4;Blatt E 3) Wichtige erste Informationen für die Polizei bei einem Amok-Notruf (110);219
16.5.5;Blatt E 4) Weitere wichtige Informationen für die Polizei bei einem Amok-Notruf (110);220
16.5.6;Blatt E 5) Wichtige erste Informationen für Feuerwehr und Ärzte bei einem Amok-Notruf (112);221
16.5.7;Blatt E 6) Kerninformationen der Schulen (AUSGEFÜLLT einheften und stets AKTUALISIEREN);222
16.5.8;Blatt E 7) Umgang mit Medien in einer Krisensituation;225
16.5.9;Blatt E 8) Umgang mit Drohanrufen und Drohschreiben;226
16.5.10;Blatt E 9) Bewertung von Drohungen;227
16.5.11;Blatt E 10) Sinnvolle Vorgehensweise bei Vorliegen einer Gewaltandrohung;228
16.5.12;Blatt E 11) Achtung: Wichtige Hinweise zur Sammlung von Fallinformationen bei Gewaltdrohungen;229
16.5.13;Blatt E 12) Sammlung von Fallinformationen bei Gewaltdrohungen;230
16.5.14;Blatt E 13) Konsequenzen und Hilfestelllungen;235
17;Literatur;237
18;Stichwortverzeichnis;247



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