E-Book, Deutsch, Band 393, 384 Seiten
Reihe: Collection Baccara
Rock / Anderson / Buchanan Collection Baccara Band 393
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7337-2496-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 393, 384 Seiten
Reihe: Collection Baccara
ISBN: 978-3-7337-2496-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
DER BOSS, DER MICH LIEBTE von ANDERSON, SARAHM.
Sofia braucht dringend einen Job, um ihre kleinen Zwillinge durchzubringen. Für Immobilien-Tycoon Eric Jenner zu arbeiten scheint die perfekte Lösung - zumal sie alte Freunde sind. Nur dass Eric mittlerweile nicht nur reich ist, sondern auch unverschämt sexy ...
GEFÄHRLICH, GEHEIMNISVOLL - UND UNGLAUBLICH SEXY von ROCK, JOANNE
Er war verrückt nach ihr - bis die umwerfende Lydia ihn plötzlich sitzen ließ. Jetzt findet Ian McNeill heraus, dass sie die geheimnisvolle Fremde ist, die seine Familie in Verruf bringt. Diese Frau macht ihn wirklich rasend. Wenn sie nur nicht so unwiderstehlich wäre ...
SAG NIE WIEDER NEIN ZU MIR von BUCHANAN, CARLA
Zehn Jahre ist es her, dass Camille ihn ohne Begründung verlassen hat, doch Remington hat nie aufgehört, sie zu lieben. Jetzt ist sie wieder da - und sofort kehrt die alte Leidenschaft zurück. Bis ein schrecklicher Verdacht ihr Glück erneut in Gefahr bringt ...
Joanne Rock hat sich schon in der Schule Liebesgeschichten ausgedacht, um ihre beste Freundin zu unterhalten. Die Mädchen waren selbst die Stars dieser Abenteuer, die sich um die Schule und die Jungs, die sie gerade mochten, drehten. Joanne Rock gibt zu, dass ihre Geschichten damals eher dem Leben einer Barbie als echten Menschen glichen. Heute, fast 40 Bücher später, ist sie stolz, Geschichten zu verfassen, deren Helden nicht zwingend in Malibu leben oder ein Cabrio fahren müssen, um wahre Liebe und Glück finden zu können. Die Autorin schreibt zeitgenössische sexy Liebesromane und historische Mittelalterromane. Ihre Bücher wurden in 24 Ländern veröffentlicht und in 19 Sprachen übersetzt. Im Jahr 2000 erhielt sie den Romance Writers of America Golden Heart Award, den wichtigsten Preis für Nachwuchsautorinnen im Bereich Liebesromane. Die wichtigste Auszeichnung für publizierte Schriftstellerinnen in diesem Genre ist der RITA Award, für den Joanne Rock bereits dreimal nominiert war. Außerdem hat sie zahlreiche andere Preise bekommen. Sie schloss ein Studium an der Universität Louisville in Kentucky mit einem Master in Englisch ab und hat bereits als Lehrerin, als Fachkraft für Öffentlichkeitsarbeit und als Werbetexterin gearbeitet.
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1. KAPITEL
Zehn Monate später …
Mit einem leisen Klingeln öffnete sich die Lifttür. Sofia Bingham wartete, bis die anderen ausgestiegen waren. Unglaublich, wie nervös sie war. Tat sie das hier wirklich? Bewarb sie sich tatsächlich um den Job der Büroleiterin bei Jenner Properties?
Ihr Atem stockte, als sie das Foyer von Eric Jenners Immobilienimperium betrat. Sie hatte Räumlichkeiten erwartet wie die von Erics Vater, der ebenfalls mit Immobilien gehandelt hatte. Jenner und Partner hatten ihre Büros im Erdgeschoss eines vierstöckigen Gebäudes gehabt, wo John und Elise Jenner ein exklusives Maklerbüro an der Gold Coast von Chicago betrieben hatten. Ihre Kunden waren reich oder sogar superreich gewesen.
Dort war Sofias Vater Emilio zunächst Hausmeister gewesen, dann hatte er angefangen, Häuser für die Jenners zu verkaufen, bis er schließlich sein eigenes Maklerbüro aufgemacht hatte. Sofias Mutter Rosa war die Haushälterin der Jenners gewesen, und Elise Jenner hatte eine Schwäche für Sofia gehabt und sie mit Kleidung und Spielzeug überschüttet.
In ihrer Kindheit hatte Sofia die Jenners für die reichsten Leute auf der ganzen Welt gehalten.
Aber nichts hatte sie auf das hier vorbereitet.
Jenner Properties nahm den ganzen vierzigsten Stock eines Wolkenkratzers am South Wacker Drive ein. Von hier aus konnte sie den Lake Michigan sehen, wo das Sonnenlicht auf der Wasseroberfläche glitzerte.
Sofia lächelte. Es war Jahre her, dass sie Eric Jenner zuletzt gesehen hatte, aber es überraschte sie nicht, dass er diesen außerordentlichen Blick auf den See hatte. Er hatte das Wasser immer geliebt. Schon damals hatte er ihr im familieneigenen Pool das Schwimmen beigebracht und ihr gezeigt, wie man segelte. Mit seinen Spielzeugbooten hatten sie sogar kleine Rennen veranstaltet.
Hinter ihr entließen beide Aufzüge erneut zahlreiche Menschen in den Flur. Jenner und Partner hatte nur aus John und Elise Jenner und zwei anderen Maklern bestanden. Aber zu Jenner Properties gehörte offensichtlich eine Armee ernst aussehender Leute, die allesamt teure Anzüge und Schuhe trugen. Sie blickte auf ihre Kombination aus Rock und Jackett, die das Beste war, was sie besaß. Und die einzigen Kleidungsstücke, auf denen keine Flecken von Babynahrung prangten. Die Kombination sah auch ganz hübsch aus: ein schwarz-weiß gepunkteter Rock mit einem weißen Jackett über einer schwarzen Bluse. Aber ihr Outfit reichte bei Weitem nicht an die Kleidung der Leute heran, die an ihr vorbeigingen.
Sofia trat zur Seite und blickte auf den See hinaus. Wie das Vorstellungsgespräch wohl ablaufen würde? Sie hatte sich als Büroleiterin beworben, als Maklerin konnte sie einfach nicht mehr arbeiten. Sie brauchte regelmäßige Arbeitszeiten und ein gesichertes Einkommen. Es wäre leicht gewesen, zu behaupten, dass sie den Job für ihre Zwillinge Adelina und Eduardo brauchte. Aber die Wahrheit war, dass sie ihn für sich selbst brauchte.
Ja, in diesem Job würde sie genug verdienen, um ein Kindermädchen bezahlen zu können, das ihre Mutter unterstützen würde. Vorher waren Sofia und ihr Mann David Makler gewesen. Aber ohne ihn konnte sie das nicht mehr machen.
Natürlich hätte sie sich auch bei einer anderen Firma bewerben können, doch niemand bezahlte mehr als Jenner Properties. Allerdings war das nicht der einzige Grund, warum sie gekommen war.
Würde Eric sich noch an sie erinnern?
Eigentlich gab es dafür keinen Grund. Mit sechzehn Jahren war er nach New York gegangen. Seither hatten sich ihre Wege nicht mehr gekreuzt. Und Sofia war auch kein dreizehnjähriger Teenager mit schiefen Zähnen mehr.
Sie hatte sich verändert. Aber sie hatte ihn nie vergessen. Keine Frau vergaß ihren ersten Kuss. Und obwohl es Teil eines Spiels gewesen war, zählte es trotzdem.
Nervös beobachtete sie Erics Angestellte dabei, wie sie an ihre Arbeitsplätze gingen. Ja, sie brauchte diesen Job. Und sie würde ihn bekommen, weil sie gut darin war, nicht weil sie eine alte Bekannte von Eric war, die er bestimmt längst vergessen hatte.
Entschlossen trat sie an den Empfangstresen.
„Hallo“, sagte sie mit mehr Selbstbewusstsein, als sie wirklich verspürte. „Mein Name ist Sofia Bingham, ich habe um neun Uhr einen Termin mit Mr. Jenner.“
Die Dame am Empfang war jung, blond und sah umwerfend aus. Sie betrachtete Sofia, ohne die Stirn zu runzeln, was schon mal ein gutes Zeichen war. „Sie sind hier wegen der Stelle als Büroleiterin?“ Selbst ihre Stimme klang cool.
„Das ist richtig.“ Selbstbewusst. So war sie. Sie konnte ein Vorstellungsgespräch führen. Sie konnte auch ein Büro leiten. Obwohl dieses hier eine Nummer größer war, als sie gedacht hatte.
„Einen Moment, bitte.“ Die junge Frau wandte sich ihrem Computer zu.
Sofias Magen zog sich zusammen. Über sieben Jahre hatte sie als Maklerin gearbeitet, davor hatte sie im Büro ihrer Eltern ausgeholfen. Aber traute sie sich wirklich zu, ein Büro wie dieses zu leiten?
Sie wusste, dass es hier längst nicht mehr nur darum ging, Häuser zu kaufen und zu verkaufen. Eric Jenner kaufte Land und errichtete selbst Gebäude, zum Beispiel diesen Wolkenkratzer hier. Er engagierte Makler und Architekten, Innenarchitekten und Anwälte. Er baute exklusive Bürogebäude und Luxusapartments. Und das machte er so gut, dass er inzwischen Milliardär war.
Sofia hatte sein Leben nicht genau verfolgt, aber selbst sie hatte mitbekommen, dass er von seiner Braut am Altar stehen gelassen worden war.
Was zum Teufel machte sie hier? Das hier war doch mehrere Nummern zu groß für sie. Hatte sie nicht sogar zu ihren Eltern zurückziehen müssen, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten konnte? Das hier war nicht ihre Welt.
Ihre Brust zog sich zusammen, plötzlich fiel es ihr schwer zu atmen.
Oh nein.
Nein, sie durfte jetzt auf keinen Fall eine Panikattacke bekommen. Nicht noch eine, nicht jetzt. Sie trat einen Schritt vom Empfangstresen zurück. Das Bedürfnis zu fliehen wurde übermächtig. Sie beschwor das Bild ihrer Mutter herauf, wie sie heute Morgen die Zwillinge im Arm gehalten, ihr für das Bewerbungsgespräch Glück gewünscht und ihr zum Abschied gewinkt hatte. Ihre Zwillinge – sie brauchten mehr, als Sofia ihnen im Moment geben konnte. Sie brauchten Stabilität und Sicherheit. Sie brauchten eine Mutter, die nicht jeden Monat verzweifelt versuchte, über die Runden zu kommen. Und auch für sich selbst brauchte sie unbedingt einen festen Job.
Noch etwas hielt sie davon ab zu flüchten. Es war der Klang ihres Namens. „Mrs. Bingham?“
Sie sah hoch, und die Luft entwich aus ihren Lungen. Da ist er! Zwar hatte sie Fotos von ihm in der Zeitung gesehen, aber es gab etwas Unerwartetes in seiner Erscheinung, was sie bis ins Mark erschütterte.
Sein Lächeln hatte sich nicht verändert. Aber sonst? Eric Jenner war fast eins neunzig groß und bewegte sich mit einer Geschmeidigkeit, die Kraft und Selbstvertrauen ausstrahlte. Er wirkte atemberaubend attraktiv – etwas, was sie nie mit ihm in Zusammenhang gebracht hatte. Sein Haar war von einem hellen Kupferton zu einem tiefen Rot gewechselt, und er war ziemlich braun gebrannt. Fast hätte Sofia gegrinst. Gebräunte Rothaarige waren wirklich selten.
Und noch eins war klar: Er war nicht mehr der Junge, an den sie sich erinnerte. Seine Schultern wirkten breiter und seine Beine kräftiger, als er auf sie zukam. Und diese Augen … Als sie ihn anblickte, blieb er plötzlich stehen und hob die Brauen. Offensichtlich hatte er sie erkannt, obwohl er vielleicht nicht wusste, woher er sie kannte. Plötzlich ließ der Druck in ihrer Brust nach, und sie konnte wieder atmen – sie wusste, dass alles gut gehen würde.
Sie hoffte es jedenfalls.
Dann fiel bei ihm der Groschen. „Sofia?“, fragte er ungläubig und schüttelte den Kopf. „Bitte entschuldigen Sie, aber Sie sehen aus wie jemand, den ich kenne.“
Jetzt erst wurde Sofia bewusst, dass sie mitten im Empfangsbereich standen, und obwohl sie niemand anstarrte, blieb ihr Gespräch doch nicht unbemerkt. Sie verstärkte den Griff um ihre Handtasche. „Es ist schön, Sie wiederzusehen, Mr. Jenner“, sagte sie.
Sein Gesicht erhellte sich. „Was machst du denn hier? Und wann hast du geheiratet?“ Er machte eine Pause und sah sie erneut an.
Hitze durchströmte sie, und sie merkte, wie sich ihre Wangen färbten. Na, super. Jetzt wurde sie auch noch rot.
Und es wurde noch schlimmer, als er sagte: „Wow! Du bist ja wirklich ziemlich groß geworden.“
Sie holte tief Luft. „Um es direkt zu sagen, ich bin Ihr Neun-Uhr-Termin.“ Er blinzelte. „Die Bewerbung für den Job der Büroleiterin“, setzte sie nach.
„Oh … ja, richtig.“ Er sah sich um, als würde auch ihm gerade erst klar, wie dieses Gespräch auf seine Angestellten wirken mochte. „Dieses Büro braucht unbedingt eine neue Leiterin. Komm mit!“ Er bedeutete ihr, ihm zu folgen.
Ihr Herz klopfte heftig vor Aufregung. Was wusste sie schon von ihm? Als Junge hatte er zu den Privilegierten und Reichen gehört, war aber trotzdem nett zu ihr gewesen. Er hatte ihr das Schwimmen und Rollschuhlaufen beigebracht, und hin und wieder hatten sie sogar mit den Porzellanpuppen seiner Mutter gespielt.
Was natürlich nicht bedeutete, dass er immer noch derselbe war. Stumm folgte sie ihm den Gang entlang.
„Ich hatte ja keine Ahnung, dass du verheiratet bist“, sagte er auf dem Weg. „Erzähl mir etwas über deinen Mann! Wer ist der...




