Rohde / Valk / Mayer | Faust-Handbuch | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 622 Seiten

Rohde / Valk / Mayer Faust-Handbuch

Konstellationen - Diskurse - Medien
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-476-05363-3
Verlag: J.B. Metzler
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Konstellationen - Diskurse - Medien

E-Book, Deutsch, 622 Seiten

ISBN: 978-3-476-05363-3
Verlag: J.B. Metzler
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die Fabel vom Schwarzkünstler Faust gehört zu den großen Stoffen der Weltliteratur. Ihre Ursprünge liegen in der Umbruchszeit zwischen Mittelalter und Neuzeit, durch Goethes Bearbeitung erlangte sie Weltruhm. Daneben stehen zahlreiche Adaptionen in allen Kulturen, in den unterschiedlichsten Künsten und Medien. Das Faust-Handbuch bietet erstmals einen umfassenden und systematischen Überblick über diesen 'Stoff aller Stoffe'. Der erste Teil beleuchtet allgemeine literatur- und kulturwissenschaftliche Aspekte des Faust-Stoffes in epochenübergreifenden Längsschnitten. Der Hauptteil gliedert die Stoffgeschichte in vier Epochen und behandelt in einer Vielzahl von Einzelartikeln wichtige Stationen sowohl der Gattungs- und Mediengeschichte als auch der Problem- und Kulturgeschichte.


PD Dr. Carsten  Rohde ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW).Prof. Dr. Thorsten Valk leitet das Referat Forschung und Bildung der Klassik Stiftung Weimar. Prof. Dr. Mathias Mayer ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg.

Rohde / Valk / Mayer Faust-Handbuch jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Vorwort;7
3;I Paradigmen des Mythos;9
3.1;1 Historizität, Legende, Mythos: Die Faust-Figur zwischen Faktualität und Fiktionalität;10
3.1.1;1.1 Die historische Person: Faustus in derersten Hälfte des 16. Jahrhunderts;10
3.1.2;1.2 Faustus als reale Person in Korrespondenzen zeitgenössischer Gelehrter;10
3.1.3;1.3 Faustus als reale Person in Urkunden und anderen Quellen;12
3.1.4;1.4 Faustus ? Fragment eines Menschen;12
3.1.5;1.5 Der erzählte Faustus: Anekdoten und Schwänke im späteren 16. Jahrhundert;13
3.1.6;1.6 Das Fortschreiben eines Lebens zwischen Fakten und Fiktion;14
3.1.7;1.7 Faust(us) im 17. und 18. Jahrhundert;16
3.1.8;1.8 Der historische Faustus in der Germanistik des 19. Jahrhunderts;16
3.1.9;1.9 Die weitere Erkundung der frühen Quellen in der Forschung;17
3.1.10;Literatur;18
3.2;2 Individualitätsmythen derModerne: Faust im Kontext;20
3.2.1;2.1 Moderne Individuen: Faust, Don Juan,Hamlet, Don Quijote;20
3.2.2;2.2 Literarische Figuren und/als Mythen;21
3.2.3;2.3 Warnfiguren der Frühen Neuzeit,Faszinationsfiguren der Romantik;23
3.2.4;2.4 Individualität als Egoismus: Faust undDon Juan;24
3.2.5;2.5 Individualität als Tiefsinn und Dissonanz:Faust und Hamlet;26
3.2.6;2.6 Individualität als Irrtum: Faust und DonQuijote;27
3.2.7;2.7 Anhang: Deutsche Individuen: Faustund Siegfried;28
3.2.8;Literatur;29
3.3;3 Die Ordnung des Raumes: Faust-Topographien;31
3.3.1;3.1 Faust-Orte in faktualem Umfeld;32
3.3.2;3.2 Raumordnungen in den frühneuzeitlichenProsaromanen;33
3.3.3;3.3 Antagonistische Szenerien in der Erzählprosades 18. Jahrhunderts;34
3.3.4;3.4 Bühnenräume und Spielorte im Dramavor Goethe;35
3.3.5;3.5 Kontrastive Topographien in GoethesFaust;36
3.3.6;3.6 Topographische Ausweitungen inspäteren Faust-Bearbeitungen;37
3.3.7;3.7 Spektakuläre und skurrile Faust-Räumeauf der Bühne und im Film;38
3.3.8;Literatur;39
3.4;4 Medialität und Materialität:Zugänge zum Faust-Stoff;41
3.4.1;4.1 Theater, Illusionen;41
3.4.2;4.2 Medialität und Materialität derLiteratur;43
3.4.3;4.3 Historizität und Medialität: Das KnittlingerFaust-Museum;45
3.4.4;4.4 Vorstellungsbilder – Bildvorstellungen;46
3.4.5;Literatur;48
3.5;5 Faust-Forschung: WissenschaftlicheEntwicklungen undTendenzen;50
3.5.1;5.1 Goethes Faust als Gegenstand derForschung;50
3.5.2;5.2 Der Ursprung der Faust-Forschung;51
3.5.3;5.3 Goethes Faust in textphilologischer Perspektive;52
3.5.4;5.4 Goethes Faust und die Vielfalt derDeutungen;53
3.5.5;5.5 Faust-Forschung vor/neben/nachGoethe;55
3.5.6;5.6 Stoffgeschichtliche Synthesen;56
3.5.7;Literatur;57
3.6;6 Faust und die Philologen;60
3.6.1;6.1 Amüsement oder Philologie?Faust-Vorlesungen;60
3.6.2;6.2 ›Philologen‹ und ›Dilettanten‹;61
3.6.3;6.3 Faust als Volkssage;63
3.6.4;6.4 Faust als historische Zäsur;64
3.6.5;6.5 Goethe und die Sage;65
3.6.6;6.6 Nationale Konkurrenzen;66
3.6.7;Literatur;67
4;II Faust, der Schwarzkünstler –1500 bis 1750;69
4.1;A Gattungs- und Mediengeschichte;70
4.1.1;7 Literatur;70
4.1.1.1;7.1 Der historische »Doctor Faustus«;70
4.1.1.1.1;7.2 Theologisch-exemplarische Funktionalisierung und unterhaltsameNarrativierung;72
4.1.1.1.2;7.3 Entstehung und Quellenbasis der Historiavon 1587;73
4.1.1.1.3;7.4 Chronologisch-thematischer Aufbauund Wahrheitsbeglaubigungen der Historia;74
4.1.1.1.4;7.5 Faustus im Spannungsfeld von negativer Exemplarik, Sympathie undFaszination;75
4.1.1.1.5;7.6 Erfolg und Erweiterungen im letztenJahrzehnt des 16. Jahrhunderts;76
4.1.1.1.6;7.7 Bearbeitungen von Georg Rudolff Widman (1599) über Johann Nicolaus Pfitzer (1674) bis zum ChristlichMeynenden (1725);78
4.1.1.1.7;Literatur;79
4.1.2;8 Theater;80
4.1.2.1;8.1 Christopher Marlowes Faust-Drama;80
4.1.2.2;8.2 Faust auf dem englischen Theater nachMarlowe;83
4.1.2.3;8.3 Faust-Spuren auf deutschen Bühnen bis1750;84
4.1.2.4;8.4 Faust-Dramatik im Spannungsfeld von populärem Erfolg, ästhetischerAbwertung und produktivem Potential;86
4.1.3;9 Musik;88
4.1.3.1;9.1 Faust im Meistersang;88
4.1.3.2;9.2 Theatermusik und -gesänge;88
4.1.3.3;9.3 Selbständig gedruckte Balladen;91
4.1.3.4;Literatur;91
4.1.4;10 Bildende Kunst;93
4.1.4.1;10.1 Anfänge um 1600;93
4.1.4.2;10.2 17. Jahrhundert;94
4.1.4.3;10.3 Faust als melancholischer Gelehrter;94
4.1.4.4;10.4 Rembrandts Alchemist;96
4.1.4.5;Literatur;97
4.1.5;11 Mediale Transformationen: Vonder Historia über Marlowe zumWandertheater;99
4.1.5.1;11.1 Die Historia gesungen und gelesen;99
4.1.5.2;11.2 Von der Historia zur Historie;100
4.1.5.3;11.3 Von der Historie zur Tragicall History;101
4.1.5.4;11.4 Von der Tragicall History zum dockhtorFaustus;103
4.1.5.5;11.5 Vom dockhtor Faustus zum Puppenspiel;103
4.1.5.6;Literatur;104
4.2;B Problem- und Kulturgeschichte;106
4.2.1;12 Wissen und Glaube;106
4.2.1.1;12.1 Allgemeine Problemorientierung;106
4.2.1.2;12.2 Wissen als Sündenfall der Lust;107
4.2.1.3;12.3 Christlicher Substanzverlust und Autonomisierungvon Wissen(schaft);108
4.2.1.4;12.4 Konfessionelle Dimensionen;110
4.2.1.5;Literatur;111
4.2.2;13 Schwarzkunst;113
4.2.2.1;13.1 Natürliche, himmlische und teuflischeMagie in der Frühen Neuzeit;113
4.2.2.2;13.2 Faustus als natürlicher und teuflischerMagier;114
4.2.2.3;13.3 Der Teufelspakt;115
4.2.2.4;13.4 Was für ein Teufel?;116
4.2.2.5;13.5 Fausts Wissensdrang;117
4.2.2.6;13.6 Gültigkeit des Teufelspakts – Faustus’Entscheidung;117
4.2.2.7;Literatur;119
4.2.3;14 Melancholie;121
4.2.3.1;14.1 Melancholie in der Frühen Neuzeit: ImSchnittpunkt der Diskurse;121
4.2.3.2;14.2 Faustus, ein melancholicus?;123
4.2.3.3;14.3 Diskurs und Literarisierung;123
4.2.3.4;14.4 Abwendung von Gott: Anfechtung,Hochmut, Lust;124
4.2.3.5;14.5 Individualität: Isolation, Zerrissenheit,Zweifel;125
4.2.3.6;14.6 Melancholie und Schreiben: Selbstthematisierungals Therapie;126
4.2.3.7;14.7 Melancholie in Literarisierungen desFaust-Stoffes bis 1750;126
4.2.3.8;Literatur;127
4.2.4;15 Buchdruck;129
4.2.4.1;15.1 Buchgeschichtliche Voraussetzungen:Johann Spieß und die Historia (1587);129
4.2.4.2;15.2 Die Erfindung des Buchdrucks alsthematisches Element des Faust-Stoffes vom frühen 18. bis zum frühen19. Jahrhundert;130
4.2.4.3;15.3 Euhemeristische Faust-Fust-Erklärungen in der Frühaufklärung;131
4.2.4.4;15.4 Widerlegungen des Faust-Euhemerismus im frühen 18. Jahrhundert;132
4.2.4.5;15.5 Literarisches Wiederaufleben desBuchdruckmotivs im späten 18. undfrühen 19. Jahrhundert;133
4.2.4.6;Literatur;135
4.2.5;16 Helena;137
4.2.5.1;16.1 Helena-Darstellungen vor den Faust-Büchern;137
4.2.5.2;16.2 Die Helena-Figur in der Historiavon D. Johann Fausten (1587);138
4.2.5.3;16.3 Darstellung und Erfahrung vergangenerSchönheit;139
4.2.5.4;16.4 Fausts Sexualität, Emotionalität undFamilie;140
4.2.5.5;16.5 Helena in der Tradition der Faust-Bücher;141
4.2.5.6;Literatur;143
4.2.6;17 Komik;145
4.2.6.1;17.1 Komik in Christopher Marlowes DoctorFaustus;145
4.2.6.2;17.2 William Mountfords The Life and Deathof Doctor Faustus, Made into a Farce;146
4.2.6.3;17.3 Harlequin Doctor Faustus in der Faust-Pantomime;147
4.2.6.4;17.4 Faust auf der deutschsprachigen Wander- und Puppenbühne: Transformation eneines Erfolgsstücks;148
4.2.6.5;17.5 Faust und Hanswurst im Marionettenspiel;150
4.2.6.6;Literatur;151
5;III Faust, das Genie –1750 bis 1850;153
5.1;A Gattungs- und Mediengeschichte;154
5.1.1;18 Literatur;154
5.1.1.1;18.1 Die Aufklärung Fausts – zwischen Diskreditierungund Rettungsversuch;154
5.1.1.2;18.2 Faust im Sturm und Drang;155
5.1.1.3;18.3 Goethe – Faust und die Liebesreligion;156
5.1.1.4;18.4 Faust II – Schuld und Entschuldung;158
5.1.1.5;18.5 Kritische Fortschreibungen einesMythos;159
5.1.1.6;Literatur;161
5.1.2;19 Theater;162
5.1.2.1;19.1 Die Faust-Puppenspiele;162
5.1.2.2;19.2 Die Faust-Pantomimen, -Singspieleund -Ballette;164
5.1.2.3;19.3 Die Faust-Schauspiele und-Trauerspiele;165
5.1.2.4;19.4 Der Faust I Goethes;167
5.1.2.5;Literatur;168
5.1.3;20 Musik;171
5.1.3.1;20.1 Goethes Faust als musikalischerKosmos;171
5.1.3.2;20.2 Konstellationen der musikalischenFaust-Rezeption in Europa;172
5.1.3.3;20.3 Faust-Vertonungen im Kontextnationalkultureller Konkurrenzen;173
5.1.3.4;20.5 Zwischen Klassik und Romantik: LouisSpohrs Faust-Oper;175
5.1.3.5;20.6 Goethes Faust im romantischen Kunstlied:Schuberts Vertonungen;176
5.1.3.6;20.7 Margaretes Welt in Vertonungen vonWagner, Verdi und Berlioz;177
5.1.3.7;20.8 Symphonisches Experiment mitFolgen: Wagners Faust-Ouvertüre;179
5.1.3.8;Literatur;180
5.1.4;21 Bildende Kunst;182
5.1.4.1;21.1 Die Ikonographie der historischenFaust-Bücher bis 1850;182
5.1.4.2;21.2 Faust-Illustrationen des Sturm undDrang;183
5.1.4.3;21.3 Goethes Beschäftigung mit Faust-Darstellungenvor 1808;184
5.1.4.4;21.4 Erste Bildzyklen zu Goethes Faust1808–1816;186
5.1.4.5;21.5 Goethes Bühnenskizzen und dieBerliner Aufführung 1819;188
5.1.4.6;21.6 Bildwerke und Illustrationen zu GoethesFaust bis 1832;189
5.1.4.7;21.7 Faust-Darstellungen nach 1832;190
5.1.4.8;Literatur;191
5.1.5;22 Mediale Transformationen: Faustum 1800;193
5.1.5.1;22.1 Faust – ein Gerücht;193
5.1.5.2;22.2 Faust-Bilder;194
5.1.5.3;22.3 Goethes Faust in intermedialen Kontexten;196
5.1.5.4;22.4 Romantische Konstellationen;197
5.1.5.5;22.5 Übersetzungen – Faust in London undParis;198
5.1.5.6;22.6 Faust und die Medienmoderne;200
5.1.5.7;Literatur;200
5.2;B Problem- und Kulturgeschichte;202
5.2.1;23 Kritik;202
5.2.1.1;23.1 Wider das Wunderbare – GottschedsDiktum;202
5.2.1.2;23.2 Emotionalisierung – Fausts Rehabilitation im Streit um dieTheaterreform;203
5.2.1.3;23.3 Lessings Faust-Fragmente;203
5.2.1.4;23.4 Faust und der Ort des Bösen – aufgeklärte Kritik und Problemkonstellationen aus dem Zeitalter der Reformation;205
5.2.1.5;23.5 Faust als Kritiker der Aufklärung;206
5.2.1.6;23.6 Kritik der Verhältnisse – Friedrich MüllersFausts Leben;206
5.2.1.7;23.7 Kritik der vernünftigen Welteinrichtung– Friedrich Maximilian Klingers Faust’s Leben, Thaten undHöllenfahrt;207
5.2.1.8;23.8 Kritik des Wissens – Johann Wolfgang Goethes ›Urfaust‹;208
5.2.1.9;Literatur;208
5.2.2;24 Genie;210
5.2.2.1;24.1 Zwischen Melancholie und Adlerflug;210
5.2.2.2;24.2 Regelüberschreitung und Originalität(Lessing);210
5.2.2.3;24.3 Wissenschaftskritik im Sturm undDrang (Goethes ›Urfaust‹);211
5.2.2.4;24.4 Orientierung an Shakespeare versusDistanz zum Geniewesen (MalerMüller);213
5.2.2.5;24.5 Verkehrte Welt: Faustsche Kritik an Optimismus und Fortschritt (Klinger, Goethe);214
5.2.2.6;Literatur;217
5.2.3;25 Idealismus;218
5.2.3.1;25.1 Frühidealistische Rettungen – Faustbei Lessing und Klinger;218
5.2.3.2;25.2 Faust in der zeitgenössischen Philosophieum 1800;219
5.2.3.3;25.3 (Goethes) Faust als Grenzgängerzwischen Literatur und Philosophie –Fichte;221
5.2.3.4;25.4 Goethes Faust als »philosophischeTragödie« – Schelling und Hegel;222
5.2.3.5;25.5 Faust als Teil der Phänomenologie desGeistes;223
5.2.3.6;Literatur;225
5.2.4;26 Moderne;227
5.2.4.1;26.1 Zum Begriff der Moderne;227
5.2.4.2;26.2 Kontrastive und dynamische Moderne;228
5.2.4.3;26.3 Kunst und Dichtung;229
5.2.4.4;26.4 Verzeitlichung;229
5.2.4.5;26.5 Ökonomie;231
5.2.4.6;26.6 Dialektik der Aufklärung;232
5.2.4.7;Literatur;234
5.2.5;27 Revolution;235
5.2.6;27.1 Der unpolitische Faust;235
5.2.7;27.2 Politische Zeitbezüge in KlingersFaust’s Leben, Thaten und Höllenfahrt;236
5.2.8;27.3 Volksschauspiel wider die Tyrannei:Sodens Doktor Faust;237
5.2.9;27.4 Gesellschaft und Politik in GoethesFaust I;238
5.2.10;27.5 Satirische Schlaglichter auf die Gegenwart:Müllers Metrischer Faust;239
5.2.11;27.6 Gesellschaft und Politik in GoethesFaust II;240
5.2.12;27.7 Faust, Hamlet und Don Juanim Vormärz;242
5.2.13;Literatur;243
5.2.14;28 Faust und Don Juan;245
5.2.14.1;28.1 Affinitäten zwischen Faust und DonGiovanni im Zeichen moderner Individualitätskonzepte;245
5.2.14.2;28.2 Neuzeitliche Identitätssuche undmelancholisches Bewusstsein;245
5.2.14.3;28.3 Dramatische Synthesen und Überbietungsversuche;247
5.2.14.4;28.4 Kierkegaards philosophische Deutungder Relation Faust – Don Juan;248
5.2.14.5;28.5 Musikalische Adaptationen der Synthesevon Faust und Don Juan;249
5.2.14.6;Literatur;250
5.2.15;29 Gretchen;252
5.2.15.1;29.1 Neugestaltung des Mythos;252
5.2.15.2;29.2 Goethes Margarete;253
5.2.15.3;29.3 Frühe Gretchen-Ikonographien:Riepenhausen, Cornelius, Retzsch;255
5.2.15.4;29.4 Verklärung und Stereotypisierung:Blanc, Kaulbach;256
5.2.15.5;29.5 Idealisierung und Idolisierung:de Staël, Nerval, Kierkegaard, Scheffer;257
5.2.15.6;29.6 Musikalische Gretchen-Figurationen:Berlioz, Gounod, Hervé;259
5.2.15.7;Literatur;260
5.2.16;30 Weltschmerz;262
5.2.16.1;30.1 Weltschmerz in Byrons Manfred;263
5.2.16.2;30.2 Weltschmerz in Goethes Faust I;264
5.2.16.3;30.3 Faust als Melancholiker;266
5.2.16.4;30.4 Weltschmerz als »vermischte Empfindung«;266
5.2.16.5;30.5 ›Faustischer‹ Weltschmerz beiPuschkin, Grabbe und Lenau;267
5.2.16.6;30.6 Ikonologie des Schmerzes;268
5.2.16.7;Literatur;269
5.2.17;31 Goethe als Modell und Herausforderung;270
5.2.17.1;31.1 Goethe in der Geschichte des Faust-Stoffes;270
5.2.17.2;31.2 Deutsche und europäische Anfänge;270
5.2.17.3;31.3 Faust in den europäischen Metropolen;272
5.2.17.4;31.4 Goethe und Faust als epochalePhänomene;274
5.2.17.5;31.5 Kritik und Historisierungen des Faust;276
5.2.17.6;31.6 Neue Faust-Dichtungen mit, nebenund gegen Goethe;277
5.2.17.7;31.7 Faust II als formales Modell: Weltbücher;278
5.2.17.8;Literatur;279
6;IV Faust und das ›Faustische‹ –1850 bis 1945;281
6.1;A Gattungs- und Mediengeschichte;282
6.1.1;32 Literatur;282
6.1.1.1;32.1 Goethes Erbe – Ferdinand Stoltesmonumentale Fortsetzung;283
6.1.1.2;32.2 Allegoriekritik und Komik – FriedrichTheodor Vischers Parodie;284
6.1.1.3;32.3 Epigonale Nachdichtungen – AdolfMüller und Ferdinand Avenarius;286
6.1.1.4;32.4 Nihilistischer Außenseiter –Spielhagens Faustulus;286
6.1.1.5;32.5 Sozialistische Gesellschaftsutopie –Anatoli Lunatscharski;287
6.1.1.6;32.6 Weibliche Faust-Gestalten;287
6.1.1.7;32.7 Fiktionalität, Melancholie und Selbstreflexivität– Turgenjew, Pessoa undValéry;289
6.1.1.8;Literatur;290
6.1.2;33 Theater;292
6.1.2.1;33.1 Goethes Faust auf der Bühne 1850–1900;292
6.1.2.2;33.2 Goethes Faust auf der Bühne 1900–1945;293
6.1.2.3;33.3 Faust im Musiktheater;295
6.1.2.4;33.4 Faust im Unterhaltungstheater;297
6.1.2.5;33.5 Faust im Volkstheater;299
6.1.2.6;Literatur;301
6.1.3;34 Musik;303
6.1.3.1;34.1 Musikalische Faust-Adaptionen alsintermediale Grenzgänge;303
6.1.3.2;34.2 Konstellationen der musikalischen Romantik um 1850: Berlioz,Schumann und Liszt;303
6.1.3.3;34.3 Liszts Faust-Symphonie;305
6.1.3.4;34.4 Zwei Faust-Opern nach 1850: Charles Gounods Faust und Arrigo BoitosMefistofele;306
6.1.3.5;34.5 Zwischen den Gattungen: Eduard Lassens Schauspielmusik zu GoethesFaust;308
6.1.3.6;34.6 Gustav Mahlers Achte Symphonie:Faust II als Symphonische Kantate;309
6.1.3.7;34.7 Oper als Mysterienspiel und Medium der Gegenmoderne: Ferruccio BusonisDoktor Faust;310
6.1.3.8;Literatur;312
6.1.4;35 Bildende Kunst;314
6.1.4.1;35.1 Multiple Bilder: Salonbild und Prachtwerk;314
6.1.4.2;35.2 Der dämonische und der völkischeFaust bis zur Jahrhundertwende;317
6.1.4.3;35.3 Klassische Moderne: Der dezentrierteFaust;319
6.1.4.4;35.4 NS-Staat, Zweiter Weltkrieg, Beckmannim Exil;321
6.1.4.5;Literatur;323
6.1.5;36 Film;324
6.1.5.1;36.1 Quellengrundlage und Forschung;324
6.1.5.2;36.2 Europäische Pionierfilme;326
6.1.5.3;36.3 Faust in Amerika;327
6.1.5.4;36.4 Tonbilder;328
6.1.5.5;36.5 Wendejahr 1910;328
6.1.5.6;36.6 Robert Dinesens Doctor X;329
6.1.5.7;36.7 Friedrich Wilhelm Murnaus Faust –eine deutsche Volkssage;330
6.1.5.8;36.8 Faust-Beteiligungen;331
6.1.5.9;Literatur;332
6.1.6;37 Sprache;334
6.1.6.1;37.1 Faust-Zitate im Sprachgebrauch –Büchmanns Geflügelte Worte;334
6.1.6.2;37.2 Goethes Faust in der Sprechkultur desbildungsbürgerlichen Zeitalters;336
6.1.6.3;37.3 Faust-Dramenvorleser;337
6.1.6.4;Literatur;339
6.1.7;38 Ausstellungen;341
6.1.7.1;38.1 Mediale und institutionelleBedingungen;341
6.1.7.2;38.2 Die Faust-Sammler und ihre Ausstellungsinitiativen;341
6.1.7.3;38.3 Ausstellungspositionen zwischen stoffgeschichtlicher Erschließung undästhetischer Aktualisierung;342
6.1.7.4;Literatur;345
6.1.8;39 Mediale Transformationen: Faustbei Klaus und Thomas Mann;347
6.1.8.1;39.1 Transformation I: Ein boshaftesDramolett;347
6.1.8.2;39.2 Transformation II: Ein Theater- undSchlüsselroman;348
6.1.8.3;39.3 Transformation III: Eine germanistischeVorlesung;349
6.1.8.4;39.4 Transformation IV: Eine mentalitätsgeschichtlicheRede;350
6.1.8.5;39.5 Transformation V: Ein demokratischerMusikroman;351
6.1.8.6;39.6 Goethes Faust und das ›Faustische‹ imWerk Thomas Manns;354
6.1.8.7;Literatur;354
6.2;B Problem- und Kulturgeschichte;356
6.2.1;40 Weltanschauung;356
6.2.1.1;40.1 Einführung;357
6.2.1.2;40.2 Das Drama der Philosophie;357
6.2.1.3;40.3 Das Drama der Nation: Grund undBoden, Volk und Freiheit;358
6.2.1.4;40.4 Das Drama der Wissenschaft;360
6.2.1.5;40.5 Das Drama der Moral;360
6.2.1.6;40.6 Das Ende der ›Weltanschauung‹?;362
6.2.1.7;Literatur;363
6.2.2;41 Deutsche Mythologie;365
6.2.2.1;41.1 Diskursformationen der Nationalphilologie und des deutschenNationaldenkens;365
6.2.2.2;41.2 Faszinations- und Mythisierungs geschichtedes Stoffes nach der Reichseinigung1871;368
6.2.2.3;41.3 Mythisierungsgeschichte imSpannungsfeld politischer Lenkungsansprüche;370
6.2.2.4;41.4 Kritische Interventionen und rationaleRekonstruktionen;372
6.2.2.5;Literatur;372
6.2.3;42 Realistische Metamorphosen;374
6.2.3.1;42.1 Ablehnung durch den poetischenRealismus;375
6.2.3.2;42.2 Französisch-deutsche Wechselwirkungen;375
6.2.3.3;42.3 Kult des Tüchtigen nach 1871;376
6.2.3.4;42.4 Friedrich Theodor Vischer;376
6.2.3.5;42.5 Ferdinand Stolte;377
6.2.3.6;42.6 Friedrich Spielhagen;377
6.2.3.7;42.7 Weibliche Faust-Figuren;378
6.2.3.8;42.8 Das Faust-Buch;379
6.2.3.9;42.9 Internationale Wirkung;379
6.2.3.10;42.10 Frankreich;379
6.2.3.11;42.11 Spanien;380
6.2.3.12;42.12 Russland;381
6.2.3.13;42.13 Ungarn und Slowakei;381
6.2.3.14;42.14 Zusammenfassung und Ausblick;382
6.2.3.15;Literatur;382
6.2.4;43 Faust, der Ingenieur;384
6.2.4.1;43.1 Ausgangspunkte;384
6.2.4.2;43.2 Vor der Institutionalisierung desIngenieurberufs (1750–1890);384
6.2.4.3;43.3 Die Faust-Figur in den Selbstlegitimationsdiskursender Ingenieure(um 1900);386
6.2.4.4;43.4 Die Faust-Figur in den Technik- undFortschrittsdebatten der Moderne(1918–1945);386
6.2.4.5;43.5 Die Faust-Figur als Medium der Kritik an den Ingenieuren desNationalsozialismus;387
6.2.4.6;Literatur;389
6.2.5;44 Wissenschaft;391
6.2.5.1;44.1 Vorahnung später entdeckter wissen schaftlicher Wahrheiten – Hermannvon Helmholtz, Julius Robert Mayer,Wilhelm Ostwald;391
6.2.5.2;44.2 Vorahnung der Darwinschen Evolutionstheorie – Ernst Haeckel,Friedrich Theodor Vischer, WilhelmBölsche;392
6.2.5.3;44.3 Symbol für deutsche, naturphilosophisch inspirierteNaturwissenschaft– Emil Du Bois-Reymond;394
6.2.5.4;44.4 Korrektur aktueller Wissenschaft –Rudolf Steiner;395
6.2.5.5;44.5 Einheitsversprechen für die Wissenschaften– Ludwig Boltzmann;395
6.2.5.6;44.6 Richtschnur für die Beziehung von Ethik und Wissenschaft – Max Planck,Werner Heisenberg;396
6.2.5.7;44.7 Sigmund Freuds Faust-Deutungen;396
6.2.5.8;Literatur;397
6.2.6;45 Postheroismus;398
6.2.6.1;45.1 Weibliche Faust-Figuren im 19. Jahrhundert:Hahn-Hahn, Eichendorff;398
6.2.6.2;45.2 Weibliche Faust-Figuren im 20. Jahrhundert:Wedekind, Leroux, Bulgakow;399
6.2.6.3;45.3 Dekonstruktionen des maskulinenHeroismus: Berlioz, Heine, Gounod;400
6.2.6.4;45.4 Zwischen Parodie und Postheroisierung:Hervé, Nietzsche, Langbehn;402
6.2.6.5;45.5 Renaissancismus und KonservativeRevolution;403
6.2.6.6;45.6 De-Maskulinisierungstendenzen inMurnaus Faust-Film;404
6.2.6.7;45.7 Prozesse der Postheroisierung inTexten der klassischen Moderne;405
6.2.6.8;Literatur;406
6.2.7;46 Rührung;407
6.2.7.1;46.1 Faust in der Massenkultur;407
6.2.7.2;46.2 Popularisierungen;407
6.2.7.3;46.3 Faust im populären Unterhaltungstheater;409
6.2.7.4;46.4 Sentimentalisierung;410
6.2.7.5;46.5 Phantasma der Unschuld;411
6.2.7.6;46.6 Ästhetik der Überwältigung;413
6.2.7.7;Literatur;414
6.2.8;47 Übermensch Faust;415
6.2.8.1;47.1 Begriffsgeschichte;415
6.2.8.2;47.2 Goethes Faust und der zeitgenössischeKontext;416
6.2.8.3;47.3 Nietzsche;417
6.2.8.4;47.4 Nietzsches Wirkung in der Faust-Rezeption;418
6.2.8.5;47.5 Expressionistische und sozialistischeVisionen des ›neuen Menschen‹;419
6.2.8.6;47.6 Faust als nordischer Tatmensch in den Schriften der KonservativenRevolution;421
6.2.8.7;47.7 Der ›faustische‹ Übermensch im›Dritten Reich‹;422
6.2.8.8;Literatur;423
6.2.9;48 Mephisto;425
6.2.9.1;48.1 Teufelsbündner 1933–1945;425
6.2.9.2;48.2 Teufelskünstler I: Dichter und Schauspieler;426
6.2.9.3;48.3 Teufelskünstler II: Ein deutscherTonsetzer;429
6.2.9.4;48.4 Ikonen der Teufelsnähe;430
6.2.9.5;48.5 Weltgerichts-Parodie;432
6.2.9.6;Literatur;433
6.2.10;49 Nazifizierung;435
6.2.10.1;49.1 Popularisierung;435
6.2.10.2;49.2 Faust im Theater;435
6.2.10.3;49.3 Faust für die Jugend;437
6.2.10.4;49.4 Faust als Deutscher;437
6.2.10.5;49.5 Das ›Faustische‹;438
6.2.10.6;49.6 Gegenstimmen;439
6.2.10.7;49.7 Faust im Exil;441
6.2.10.8;49.8 Faust und die deutsche Schuld;442
6.2.10.9;Literatur;443
7;V Arbeit am Mythos: Emphase und Ernüchterung –Faust nach 1945;446
7.1;A Gattungs- und Mediengeschichte;447
7.1.1;50 Literatur;447
7.1.1.1;50.1 Faust ist nicht mehr ›faustisch‹;447
7.1.1.2;50.2 Entfrevelung Mephistos;448
7.1.1.3;50.3 Der zivilisierte Teufel;449
7.1.1.4;50.4 Faust als Jedermann im Sozialismus;449
7.1.1.5;50.5 Thomas Manns Doktor Faustus;450
7.1.1.6;50.6 Zwei unfaustische Nachspiele:Koeppen und Grass;451
7.1.1.7;50.7 Tragikomische Faust-Figurationen imRoman;451
7.1.1.8;50.8 Faust und der Kitsch;453
7.1.1.9;50.9 Faust in der Lyrik: Celan – Gernhardt;453
7.1.1.10;50.10 Faust im Drama;454
7.1.1.11;50.11 ›Comic relief‹: Faust im Bilde;455
7.1.1.12;50.12 Kinder- und Jugendliteratur;456
7.1.1.13;Literatur;456
7.1.2;51 Theater;458
7.1.2.1;51.1 Faust-Rezeption im Traditionsbruch;458
7.1.2.2;51.2 Zwischen Erbetheorie und Kritik: Faustauf dem Theater der DDR;459
7.1.2.3;51.3 Faust-Rezeption seit den 1970erJahren: Umwertungen, Geschichtsoptimismus,Verdunkelung;460
7.1.2.4;51.4 Der ›wiedervereinigte‹ Faust;461
7.1.2.5;51.5 Universalisierungstendenzen;463
7.1.2.6;Literatur;465
7.1.3;52 Musik;467
7.1.3.1;52.1 Gattungen;467
7.1.3.2;52.2 Politisch engagierte Deutungen;468
7.1.3.3;52.3 Reflexivwerden der Stofftradition;468
7.1.3.4;52.4 Stilpluralismus;469
7.1.3.5;52.5 Interkulturalität;470
7.1.3.6;52.6 Abkehr von Goethe;470
7.1.3.7;52.7 Die musikalische Rezeption vonThomas Manns Doktor Faustus;471
7.1.3.8;52.8 Faust in der Pop- und Rockmusik;472
7.1.3.9;Literatur;473
7.1.4;53 Bildende Kunst;474
7.1.4.1;53.1 Illustrationen: Entzug derVisualisierungsfunktion;474
7.1.4.2;53.2 Zuschreibungen und implizite Bezugnahmen;476
7.1.4.3;53.3 Explizite Bezugnahmen;476
7.1.4.4;53.4 Ein abstrakter Faust für die abstrakteKunst;478
7.1.4.5;53.5 Ausblick;478
7.1.4.6;Literatur;479
7.1.5;54 Film;481
7.1.5.1;54.1 Probleme und Strukturen des Korpus;481
7.1.5.2;54.2 Faust als historisches Interpretament des Nationalsozialismus: Die Verfilmungender Romane von Thomasund Klaus Mann;484
7.1.5.3;54.3 Medialität und Intermedialität: Verfilmungenvon Goethes Faust;484
7.1.5.4;54.4 Filmadaptation I: Peter Gorskis undGustaf Gründgens’ Faust;486
7.1.5.5;54.5 Filmadaptation II: Dieter Dorns undPeter Steins Faust-Inszenierungen;486
7.1.5.6;54.6 Literaturverfilmungen: Švankmajer,Sokurow, Biermann;488
7.1.5.7;Literatur;489
7.1.6;55 Fernsehen;490
7.1.6.1;55.1 Fausts Flow;490
7.1.6.2;55.2 Kulturelle Nobilitierung;490
7.1.6.3;55.3 Faust und das DDR-Fernsehen;491
7.1.6.4;55.4 Faust im Fernsehen der Bundesrepublik;492
7.1.6.5;55.5 Faust im Zeitalter diversifizierterProgramme;493
7.1.6.6;Literatur;494
7.1.7;56 Radio;495
7.1.7.1;56.1 Anfänge in der Weimarer Republik;495
7.1.7.2;56.2 NS-Zeit;495
7.1.7.3;56.3 Nachkriegszeit;496
7.1.7.4;56.4 1950er bis 1970er Jahre;496
7.1.7.5;56.5 1980er Jahre bis Gegenwart;497
7.1.7.6;56.6 Faust im Medienverbund;498
7.1.7.7;Literatur;498
7.1.8;57 Internet;500
7.1.8.1;57.1 Digitale Stabilität und Serendipität;500
7.1.8.2;57.2 Digitale Attraktivität von GoethesFaust;501
7.1.8.3;57.3 Faust im digitalen Zeitalter;501
7.1.8.4;57.4 Faust als Metapher für das digitaleZeitalter;502
7.1.8.5;57.5 Faust digital: Zwischen Unbehagen,Aktualität und Dynamisierung;503
7.1.8.6;Literatur;504
7.1.9;58 Sprache;505
7.1.9.1;58.1 Faust-Zitate im Sprachgebrauch;505
7.1.9.2;58.2 Faust in der Sprechkultur des nachbürgerlichenZeitalters;506
7.1.9.3;Literatur;508
7.1.10;59 Ausstellungen;509
7.1.10.1;59.1 Mediale und institutionelleBedingungen;509
7.1.10.2;59.2 Umgang mit der national sozialistischenFaust-Rezeption;509
7.1.10.3;59.3 Fortführung stoffgeschichtlicherAnsätze;511
7.1.10.4;59.4 Neuausrichtung medienspezifischerAnsätze;511
7.1.10.5;Literatur;513
7.1.11;60 Mediale Transformationen: Faustin Werner Fritschs »Theater desJetzt«;515
7.1.11.1;60.1 Zur Anlage des Faust Sonnengesang-Projekts;515
7.1.11.2;60.2 Fritschs »Theater des Jetzt« alsästhetisches Setting für den Faust-Stoff;516
7.1.11.3;60.3 Faust als Konzept des finalen Lebensfilms;517
7.1.11.4;60.4 Alchemie als Poetik des Faust;518
7.1.11.5;60.5 Faust Sonnengesang. Erster Teil;519
7.1.11.6;60.6 Faust Sonnengesang. Zweiter Teil;521
7.1.11.7;60.7 Popmythologische Memoria;522
7.1.11.8;Literatur;522
7.2;B Problem- und Kulturgeschichte;524
7.2.1;61 Nachkriegshumanismus;524
7.2.1.1;61.1 Christlicher Anti-Titanismus;525
7.2.1.2;61.2 Existenzphilosophischer Anti-Titanismus;526
7.2.1.3;61.3 Neue Emphatisierung;527
7.2.1.4;61.4 Heroisierung im Zeichen des›sozialistischen Humanismus‹;528
7.2.1.5;61.5 Thomas Manns Doktor Faustus alsAllegorie des ›faustischen Deutschland‹;529
7.2.1.6;61.6 Problematisierung des Verhältnissesvon Humanismus und Moderne;530
7.2.1.7;61.7 Bezugnahmen auf Paul Valérys MonFaust (1945);531
7.2.1.8;Literatur;532
7.2.2;62 Der sozialistische Faust;534
7.2.2.1;62.1 Ideologische Grundlagen dersozialistischen Faust-Rezeption;534
7.2.2.2;62.2 Faust-Rezeption in der sozialistischenLiteraturwissenschaft und Kulturpolitik;535
7.2.2.3;62.3 ›Positive‹ und ›kritisch-moderne‹Inszenierungen von Goethes Faust inSBZ und DDR;537
7.2.2.4;62.4 Literarische Adaptionen des Faust-Stoffes in der Sowjetunion;537
7.2.2.5;62.5 Literarische Adaptionen des Faust-Stoffes in der DDR;539
7.2.2.6;62.6 Forschungsstand und -desiderate;540
7.2.2.7;Literatur;540
7.2.3;63 Homunculus;542
7.2.3.1;63.1 Begriffs- und Ideengeschichte;542
7.2.3.2;63.2 Fortschrittsgedanke und dramatischerHandlungsfortschritt;543
7.2.3.3;63.3 Von der Alchemie zur Chemie;543
7.2.3.4;63.4 Kunstsymbolik und künstlicheMenschen;544
7.2.3.5;63.5 Morphologie und Evolutionstheorie;545
7.2.3.6;63.6 Genbiologie und Atomphysik;546
7.2.3.7;63.7 Kognitionswissenschaften und Philosophiedes Geistes;548
7.2.3.8;Literatur;549
7.2.4;64 Ökonomie;551
7.2.4.1;64.1 Faust-Dichtungen vor Goethe: Tricks und Betrug, aber kaum ökonomischesWissen;551
7.2.4.2;64.2 Goethes Faust: Parabel neuzeitlicherWirtschaftsentwicklungen;552
7.2.4.3;64.3 Sozial- und geschichtsphilosophischeEssayistik: Faust als Prototyp desKapitalismus;554
7.2.4.4;64.4 Wirtschaftsnarrative in literarischen Faust-Texten seit 1968: Volker Braun,Michael Swanwick, Manfred Rumpl;556
7.2.4.5;64.5 Elfriede Jelinek: FaustIn and out –Gewalt in Haus und Wirtschaft;557
7.2.4.6;64.6 Robert Menasse: Doktor Hoechst. Ein Faust-Spiel – Managers Hybris undUntergang;558
7.2.4.7;Literatur;558
7.2.5;65 Gender;560
7.2.5.1;65.1 Geist – Natur – Wissenschaft –Geschlecht;560
7.2.5.2;65.2 Faust und Phallus;561
7.2.5.3;65.3 Faust als familienloser Wissenschaftleroder Künstler;561
7.2.5.4;65.4 Hexen;562
7.2.5.5;65.5 Gretchen und das Versagen desPatriarchats;563
7.2.5.6;65.6 Helena;563
7.2.5.7;65.7 Zeugung;564
7.2.5.8;65.8 Das Ewig-Weibliche (Erlösung);565
7.2.5.9;65.9 Sexualität;565
7.2.5.10;65.10 Transgender;566
7.2.5.11;65.11 Faust als Frau;566
7.2.5.12;Literatur;567
7.2.6;66 Postmoderne;568
7.2.6.1;66.1 Die postmoderne Konstellation;568
7.2.6.2;66.2 Ironie, Maskerade, Spiel;568
7.2.6.3;66.3 Spiegelungen, Simulationen, Fälschungen – William Gaddis:The Recognitions;569
7.2.6.4;66.4 Kultur ohne Zentrum – ThomasPynchon: Gravity’s Rainbow;570
7.2.6.5;66.5 Deconstructing Faust;571
7.2.6.6;66.6 Postheroische Metamorphosen;573
7.2.6.7;Literatur;574
7.2.7;67 Posthumanismus undAnthropozän;575
7.2.7.1;67.1 Begriffsklärungen;575
7.2.7.2;67.2 Faust-Traditionen;577
7.2.7.3;67.3 Science Fiction;578
7.2.7.4;67.4 Faustsche Dystopien – MichaelSwanwick;578
7.2.7.5;67.5 Faustsche condition posthumaine –William Gibson und Dietmar Dath;580
7.2.7.6;Literatur;581
7.2.8;68 Pop;582
7.2.8.1;68.1 Einer der populärsten Stoffe allerZeiten;582
7.2.8.2;68.2 Postmoderne Faust-Dramen;583
7.2.8.3;68.3 Faust als Urmythos und Spielmaterialdes Rock ’n’ Roll;584
7.2.8.4;68.4 Faust im Comic;587
7.2.8.5;68.5 Faust im Netz – zum Beispiel beiYouTube;588
7.2.8.6;Literatur;590
8;Anhang;591
8.1;Orte und Institutionen;592
8.2;Auswahlbibliographie;597
8.3;Ausführliches Inhaltsverzeichnis;600
8.4;Abbildungs- und Bildquellenverzeichnis;605
8.5;Autorinnen und Autoren;607
8.6;Personen- und Werkregister;609



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.