Rose | So sexy und so verführerisch | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1585, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Rose So sexy und so verführerisch


1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-86295-547-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1585, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-86295-547-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



'Reiner Zufall, dass wir uns immer über den Weg laufen, ja?', fragt Amanda und wirft Alex einen strafenden Blick zu. Okay, als Anwalt ist er unverschämt erfolgreich und außerdem verboten attraktiv. Aber er bekommt immer, was er will, und mich bekommt er nicht, denkt sie und geht entschlossen weiter. Sie hat ohnehin keine Zeit für einen Mann, weil sie ihre Eventagentur vor dem Aus retten muss. Doch schon nach drei Schritten hat Alex sie eingeholt und macht ihr ein verlockendes Angebot - dem sie plötzlich genauso wenig widerstehen kann wie seinem charmanten Lächeln ...



Ihre Liebe zu romantischen Geschichten hat Emilie bereits im Alter von zwölf Jahren entdeckt. Zu der Zeit las sie einen Liebesroman nach dem anderen, sodass ihre Mutter die Bücher bald unter den Sofakissen versteckte, sobald Emilie ins Wohnzimmer kam. Dabei verbrachte sie damals viel Zeit in der freien Natur, wenn sie ausritt, an Reitturnieren teilnahm oder hinter ihren älteren Brüdern herlief. Meistens musste Emilie sich etwas einfallen lassen, damit ihre Geschwister sie mitnahmen. Diese Kreativität spiegelt sich in ihren leidenschaftlichen und amüsanten Romanen wider. Heute lebt die Erfolgsschriftstellerin mit ihren vier Söhnen in North Carolina. Während der Baseball-Saison verfolgt sie die Spiele mit Begeisterung und feuert häufig einen ihrer Söhne von der Tribüne aus an. Mindestens genauso fasziniert ist Emilie von Rodeos, ob sie sie nun live oder im Fernsehen sieht. In ihrer Freizeit näht sie ab und zu Quilts, kocht und backt gern (am liebsten Käsekuchen) und hört häufig Countrymusic. In fast jedem Song, meint sie, wird ein ganzer Roman erzählt. Weil sie ein großes Herz für Tiere hat, bringt sie oft verwaiste Eichhörnchen, Hasen und Kätzchen mit nach Hause - sehr zur Freude ihrer Söhne. Wegen ihrer großen Schwäche für niedliche Tiere duften ihre Kinder im Laufe der Jahre die verschiedensten Haustiere halten. Dank ihrer guten Kindheitserfahrungen hat Emilie auch nichts unternommen, als ihre Söhne weniger niedlichen Leguanen ein neues Zuhause gaben. Möchten Sie Emilie Rose eine E-Mail schreiben? Dann richten Sie sie bitte an diese Adresse: EmilieRoseC@aol.com

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2. KAPITEL

„Lass uns erst einmal Kaffee trinken“, sagte Alex, nachdem sie die Mäntel abgelegt hatten.

Seit sie das Café verlassen hatten, mied Amanda den direkten Blickkontakt mit ihm. Wortlos ging sie mit der Tüte Gebäck in ihre kleine Küche, nahm zwei Teller aus dem Schrank und verteilte die Muffins darauf. Sie griff routiniert nach Kaffeebechern und stellte sie auf den modernen Tisch. Alex entging jedoch nicht, dass ihre Bewegungen zögernd waren.

„Amanda?“

Endlich sah sie ihn an. „Was hat Julia dir schon alles über mich erzählt?“

„Kaum etwas.“ Das war die Wahrheit. Sosehr er auch versucht hatte, die Frau seines besten Freundes über Amanda auszufragen, Julia hatte nichts ausgeplaudert. „Ich weiß nur, dass du dich von Curtis Wilks getrennt hast und an keiner neuen Beziehung interessiert bist.“

Und das hatte Julia wohl nur erwähnt, weil Amanda jeden Annäherungsversuch von ihm abgeschmettert hatte – obwohl es deutlich zwischen ihnen funkte. Er verstand zu viel von Frauen, um nicht zu merken, dass Amanda ihn attraktiv fand.

Seufzend strich sie sich mit den Fingern durch ihr blondes Haar, und es lag gleich wieder perfekt. Sie machte sich nicht einmal die Mühe, in den Spiegel zu schauen. Gerade diese unkomplizierte Art gefiel Alex. Auch dass Amanda zu ihrer Größe stand und selbstbewusst Schuhe mit superschicken hohen Absätzen trug.

„Curtis hat ja gerade schon verraten, dass ich in Kürze ein Darlehen zurückzahlen muss und ein bisschen knapp bei Kasse bin. Aber das wird mich nicht daran hindern, deine Party kompetent zu planen.“

Mit einer Firma, deren Finanzen unsicher sind, macht man besser keine Geschäfte. Dieses ungeschriebene Gesetz kannte Alex sehr wohl. Heute wollte er jedoch nichts davon wissen. „Brauchst du einen Kredit?“

Amanda blinzelte, und sie senkte den Blick auf ihren Muffin. „Ich werde meine Bank um einen Aufschub bitten. Lass uns lieber über deine Party reden.“

„Nein, Amanda, du musst mir schon offenlegen, wie es um deine Firma steht. Sonst kann ich nicht entscheiden, ob wir ins Geschäft kommen.“

Sie hob den Kopf. „Ich plane immer alles sehr gründlich. Du brauchst keine Angst zu haben, dass ich dein Geld benutze, um meine Schulden zu bezahlen, und unsere Auftragnehmer leer ausgehen lasse.“

„Das glaube ich auch nicht. Aber ich möchte wissen, wieso du in diesen finanziellen Engpass geraten bist, wenn du alles so gewissenhaft planst. Läuft deine Firma nicht gut? Bisher habe ich nur Gutes über ‚Amanda’s Affairs‘ gehört.“

„Es ist meine Schuld. Ich habe eben den Fehler gemacht, mir von Curtis bei der Buchhaltung helfen zu lassen.“ Verlegen wischte sie sich die Finger an der Serviette ab. „Eine Weile hat das gut funktioniert, aber dann ist mein Startkapital immer kleiner geworden. Ich hatte mich so in die Arbeit gestürzt, dass ich mir die anfallenden Kosten nicht angesehen habe. Erst als kaum noch Gewinn übrig blieb, habe ich bei Curtis nachgefragt. Woraufhin er behauptet hat, ich hätte mich verschätzt. Dabei kalkuliere ich die Kosten eher zu großzügig als zu knapp.“

Amanda stieß einen langen Seufzer aus. „Als ich die Zahlungsbelege sehen wollte, konnte er sie natürlich nicht finden. Und kurz danach ist er urplötzlich ausgezogen, an einem Wochenende, das ich bei Freunden verbracht habe. Tja, da saß ich dann mit einem Haufen Schulden, weil kaum eine Rechnung bezahlt worden war. Curtis hatte sich Firmengelder in die eigene Tasche gesteckt.“

Alex kannte diese typischen Fälle von Unterschlagung. Es begann immer mit kleinen Summen, bis am Ende die Firma ruiniert war. „Du könntest gerichtlich gegen Curtis vorgehen und versuchen, das Geld einzuklagen.“

„Ich weiß, aber es gibt drei gute Gründe, warum das für mich nicht infrage kommt. Erstens kann ich im Moment keinen Rechtsanwalt bezahlen, der den Prozess für mich führt. Zweitens möchte ich nicht, dass meine Eltern von der Sache erfahren. Und drittens könnte ich Curtis die Unterschlagung nur schwer nachweisen, weil er wichtige Unterlagen hat verschwinden lassen.“

Insgeheim juckte es Alex in den Fingern, den Fall vor Gericht und Wilks hinter Gitter zu bringen. Aber da er noch ein ganz anderes Interesse an Amanda hatte, respektierte er ihre Entscheidung. Ohne zu zögern, zog er sein Scheckbuch, Visitenkarte und Füller aus der Brusttasche seines Mantels. „Ich schreibe dir jetzt den Namen von meinem Partner auf, der sich mit Banken auskennt. Ruf ihn an.“

„Alex, ich kann doch nicht …“

„Er wird dafür sorgen, dass dein Kredit verlängert wird“, unterbrach er sie und überlegte, dass er zur Not persönlich bei der Bank eine Bürgschaft unterschrieb. „Außerdem zahle ich dir einen Vorschuss.“

„Nein, Alex, das kann ich nicht annehmen.“

„Was bleibt dir anderes übrig?“

Amanda verzog ihr hübsches Gesicht. „Ich könnte meinen Vater um Geld bitten.“

„Hast du nicht gerade gesagt, dass deine Eltern nichts vom finanziellen Engpass deiner Firma erfahren sollen?“ Alex sah, wie sie nickte, und fuhr fort: „Ich möchte, dass du meine Party ausrichtest, Amanda. Wenn du Geldsorgen hast, bist du abgelenkt und kannst nicht dein Bestes geben. Weil es aber eine großartige Party werden soll, musst du dich hundertprozentig einsetzen können.“

Alex wollte jedes Hindernis aus dem Weg geräumt haben, denn er hatte noch viel mit Amanda vor. Tatsächlich ging es ihm auch nicht nur um Sex, obwohl er fest entschlossen war, sie zu verführen. Nein, es war mehr als das. Amanda Crawford beherrschte ihr Fach wie keine andere. Sie hatte ein großartiges Organisationstalent, verstand es, Beziehungen zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen. So eine Partnerin brauchte er. Sie würden sich gegenseitig ergänzen und geschäftlich ernorm davon profitieren, beide.

Schon hatte er sein Scheckbuch aufgeschlagen. „Wie viel brauchst du?“

Sie zögerte. „Stellst du Bedingungen? Ich meine, erwartest du, dass ich dann mit dir ins Bett gehe?“

„Jetzt hör aber auf. Wenn wir miteinander schlafen, dann nur, weil du dich nicht mehr gegen dieses Knistern zwischen uns wehren kannst, aber doch nicht aus Dankbarkeit.“

„Und du bist überzeugt davon, dass es passieren wird?“

„Absolut.“

Amanda lächelte. „Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es dir noch um etwas anderes geht. Liege ich da vielleicht richtig?“

„Absolut. Deine Kunden haben meinen Namen wahrscheinlich noch nicht einmal gehört, können allerdings sicher mal einen guten Anwalt gebrauchen. Deshalb habe ich mir gedacht, dass du mir deine Kunden vorstellst. Und ich empfehle dich im Gegenzug bei meinen Klienten.“

„Ja, das ist eine gute Idee“, antwortete Amanda nach kurzem Überlegen. „Ich hätte gar nicht gedacht, dass du so ein fairer Geschäftspartner bist. Rechtsanwälte haben schließlich nicht den besten Ruf.“

„Kann schon sein. Aber mir kannst du vertrauen.“ Er zwinkerte ihr zu. „Und jetzt sag mir bitte, wie hoch der Vorschuss sein soll.“

Nachdem sie ihm die Summe genannt hatte, schrieb er rasch den Scheck aus und überreichte ihn Amanda. Nachdem sie den Scheck und die Karte entgegengenommen hatte, sah sie Alex irritiert an. „Du gibst mir einfach so das Geld, ohne dass wir einen Vertrag gemacht haben?“

„Ja, einfach so.“ Alex zweifelte nicht daran, dass sie sehr gewissenhaft mit dem Vorschuss umgehen würde. Wenn dennoch etwas schiefging, könnte er den Verlust auch verschmerzen. Schließlich wäre sie nicht die erste Frau in seinem Leben, für die er viel Geld ausgegeben hätte.

„Danke!“ Ehe er sich versah, war Amanda aufgesprungen und schlang ihm die Arme um den Nacken.

Alex genoss es, ihren schlanken Körper zu spüren, und erwiderte die Umarmung. Ihre Brüste fühlten sich wundervoll an, ihre warme, glatte Wange streifte seine, und ihr Haar kitzelte sein Ohr. Heißes Verlangen flammte in Alex auf, aber er musste sich beherrschen. Noch war es nicht so weit. Sobald Amanda sich zurückzog, ließ er sie los.

„Nochmals vielen, vielen Dank, Alex. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.“

Er nahm immer noch ihren verführerischen Duft wahr. „Dann nimm doch einfach meine Einladung zum Dinner an.“

„Oh!“ Ihre Wangen schimmerten auf einmal rosig.

„Wir sind nämlich immer noch nicht dazu gekommen, über meine Party zu sprechen.“

Sie biss sich auf die Lippe. „Okay, wir können zusammen essen gehen.“ Ernst fügte sie hinzu: „Aber mehr nicht.“

Er nahm sich fest vor, sie dazu zu bewegen, die Meinung zu ändern. Allerdings nicht an diesem Abend. Alex wusste, dass er Geduld brauchte und eine Strategie entwickeln musste. Aber genau darin lag schließlich seine Stärke.

Amanda konnte kaum glauben, wie nervös sie war. Ihre feuchten Hände waren allerdings ein untrügerisches Zeichen. Unauffällig wischte sie sie an der Hose ab.

Was Alex wohl denkt? Ob ihm dieses Dinner mehr bedeutet als ein Geschäftsessen?

Während des Essens hatte er sie immer wieder davon abgehalten, über die Party und das Geschäftliche zu sprechen. Dabei war er so geschickt vorgegangen, dass es Amanda erst jetzt im Taxi richtig bewusst wurde.

Aufgeregt überlegte sie, ob er sie zum Abschied küssen würde. Und wenn, sollte sie ihn wieder davon abhalten? An diesem Abend hatte sie einen ganz anderen Alex kennengelernt. Er war kein so harter Macho,...



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