Buch, Deutsch, 392 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 706 g
Reihe: ISSN
Verknüpfungen mit „weil“, „da“ und „denn“ aus konstruktionsgrammatischer Perspektive
Buch, Deutsch, 392 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 706 g
Reihe: ISSN
ISBN: 978-3-11-131515-7
Verlag: De Gruyter
Konnektoren bildeten zwar mit den Startschuss für die Konstruktionsgrammatik, rückten danach aber aus ihrem Fokus – möglicherweise auch deshalb, weil sie auf mehreren Ebenen zum Verlassen ihrer Komfortzone einladen. Auf der Formseite sind ihre Realisierungsmöglichkeiten durch die Größe und Variabilität ihrer Slots komplexer als die Einheiten, die bislang bevorzugt als Konstruktionen beschrieben wurden. Auf der Bedeutungsseite verwischen sie die Grenzen von Kategorien wie Semantik, Pragmatik oder Informationsstruktur, indem sie sowohl an stabile Frames geknüpft sind als auch je nach Textsorte und kommunikativem Kontext unterschiedliche Präferenzen zeigen. Sie werfen damit die Frage auf, welche Realisierungsmöglichkeiten als Konstruktionen gelten sollten sowie welche Vorlieben in die Konstruktionsbeschreibung gehören und welche nicht. Dieses Buch stellt sich den genannten Herausforderungen am Beispiel von , und . Bisherige Annahmen bezüglich dieser Konnektoren werden einer kritischen Prüfung unterzogen und in ein konstruktionsgrammatisches Schema überführt, das an drei verschiedenen Korpora erprobt und verfeinert wird, um das Zusammenspiel von Form, Funktion und Kontext konstruktional abzubilden.




