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Buch, Deutsch, 230 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 190 mm
Reihe: knappocket
Roman
Buch, Deutsch, 230 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 190 mm
Reihe: knappocket
ISBN: 978-3-907334-55-3
Verlag: Knapp Verlag
Amsterdam, 1943: In einer Bäckerei fällt ein Schuss, hinter dem Tresen stirbt ein junger Mann. Seine Witwe, fast noch ein Kind, flieht in die Schweiz. Fünfzig Jahre später verlässt im Basler Hinterland ein Familienvater Frau und Kind, in der gleichen Nacht liegt eine Frau zwischen zwei Dörfern tot am Straßenrand. Jahrzehnte später begegnen Teresa und Mirco einander. Sie verlieben sich und versuchen, sich an ihre Kindheit zu erinnern, die geprägt war von Verlust und Schweigen. Mirco hat Angst, dass die Vergangenheit sich wiederholt, wenn man sie nicht ruhen lässt. Aber Teresa begibt sich auf Spurensuche und erschafft Stück für Stück ihre gemeinsame Geschichte.
Rebekka Salm entfaltet in ihrem Roman ein Panoptikum aus Geschichten und Erinnerungen zweier Familien, die sich nicht erinnern wollen – und die doch, ob’s ihnen gefällt oder nicht, Teil einer großen Erzählung sind.
Ihr Erfolgsroman von 2024 ist nun in gediegener Klappenbroschur wieder lieferbar!
Zielgruppe
Rebekka Salm sorgte 2022 mit ihrem Romandebüt «Die Dinge beim Namen» für Furore. Bestsellerautor Alex Capus sagte damals über die Autorin, die Schweiz habe eine neue Erzählerin.
Sie traf mit ihrem Erstling den Geschmack der Literaturinteressierten, sie begeisterte Jung und Alt. Diese werden auch von ihrem neuen Roman «Wie der Hase läuft» angetan sein. Wer Dramaturgie und Spannung liebt, wer die Leichtigkeit des Erzählens schätzt, sollte dieses Buch zur Hand nehmen.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Erzählen war ein Akt des Verstehen-Wollens. Der Ursachenforschung. Es ging darum, Punkte zu setzen, wo vorher Fragezeichen gestanden hatten. Punkte wie Einschusslöcher. Und wer Treffen wollte, musste Fährten lesen können. Das hatte ihr Großvater Georg beigebracht. Der Metzgermeister von Eichendorf. Der war Zeit seines Lebens auf die Jagd gegangen. Rehe. Wildschweine. Blässhühner. Am liebsten aber hatte er Hasen geschossen. Hasen waren am schwierigsten zu kriegen. Das hatte ihn gereizt. Denn darum ging es ja schließlich. Um das Jagen selbst. Um das Spiel. Um das In-die-Haut-des-Tieres-Schlüpfen. Das Adrenalin spüren. Das eigene. Und dasjenige der Beute. Seine Spuren lesen und daraus seine weiteren Schritte ableiten.




