Sands | Romana Sommerliebe Band 9 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 9, 384 Seiten

Reihe: Romana Sommerliebe

Sands Romana Sommerliebe Band 9

Meeresrauschen im Mondenschein
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7515-1762-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Meeresrauschen im Mondenschein

E-Book, Deutsch, Band 9, 384 Seiten

Reihe: Romana Sommerliebe

ISBN: 978-3-7515-1762-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ein Milliardär, ein Hollywoodstar und ein Countrysänger: Drei Traummänner haben sich mit ihren Strandhäusern am Moonlight Beach einen Traum erfüllt. Werden sie dort auch die große Liebe finden?

VERBOTENE TRÄUME VON DEINER LIEBE von CHARLENE SANDS
'Tröste mich!' Nach einer Enttäuschung flüchtet Jessica zu Zane, der immer wie ein großer Bruder für sie war. Aber diesmal ist seine Umarmung mehr als tröstlich ... Und als sie im Bett landen, weiß Jess: Sie hat sich ausgerechnet in den Mann verliebt, den sie niemals haben darf!
HEIßE KÜSSE AM RAUSCHENDEN MEER vonCHARLENE SANDS
Wow! Die Fremde mit den grünen Augen ist umwerfend. Zu gern möchte Milliardär Adam Chase sie mit feurigen Küssen verwöhnen. Doch als sie behauptet, dass er der Vater ihrer Nichte ist, erstarrt er zu Eis. Schon einmal hat eine Schönheit sein Vertrauen missbraucht ...
NUR EINE HOLLYWOOD-AFFÄRE? vonCHARLENE SANDS
'Wir hatten Sex? Du bist schwanger?' Hollywoodstar Dylan McKay kann sich nach einem Unfall an nichts erinnern. Aber er vertraut Emma und macht ihr deshalb kurzerhand einen Antrag. Dann kehrt sein Gedächtnis zurück - und er kann sich immer noch nicht erinnern!



Alles begann damit, dass der Vater von Charlene Sands ihr als Kind die schönsten, brillantesten und fantastischsten Geschichten erzählte. Er erfand Geschichten von plündernden Piraten, mächtigen Königen und Sagen von Helden und Rittern. In diesen Erzählungen war Charlene immer die Prinzessin, Königin oder Heldin um die gekämpft oder die gerettet wurde. Mit diesem Bild wuchs sie auf und inspirierte sie immer in diesen fantastischen Welten zu träumen. Die Romantik kam später, als Romane von verschiedenen anderen Autoren sie fesselten. 25 Jahre lang hat sie in Teilzeit als Lehrerin für Geburtshilfe in einem Krankenhaus gearbeitet. Momentan schreibt sie zeitgenössische romantische Literatur und auch historische Western. Mittlerweile hat sie 28 Bücher verfasst und hat mit dem Schreiben 'ihr Bild gefunden', wie sie es selbst bezeichnet. Sie ist mit dem Readers Choice Award 2006, dem Cataromance Reviewer's Choice Award 2007 und 2008 und dem Booksellers Best Award 2009 ausgezeichnet worden. Sie ist ein aktives Mitglied der 'Romance Writers of America', gehört zu dem 'Orange County Chapter', den 'Los Angeles Chapter of RWA' und verbringt dort auch ehrenamtlich viel Zeit, indem sie Verbindungen zu veröffentlichten Autoren hält. Sie ist mit ihrer Jugendliebe Don verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder und zwei Katzen. Wenn sie nicht gerade schreibt, findet man sie an sonnigen kalifornischen Stränden oder beim Bowling mit ihrem Team. Gerne verbringt sie auch ruhige Abende und Candlelight Dinner mit ihrem Ehemann. Selbst bezeichnet sie sich als hoffnungslose Romantikerin.

Sands Romana Sommerliebe Band 9 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL


Die Absätze von Jessicas Stiefeln klapperten über die Holzdielen von Zane Williams’ Veranda, von der aus man weit über den Pazifischen Ozean hinausschaute. Zane lag halb verborgen im Schatten eines Sonnensegels auf seinem Liegestuhl und beobachtete jede Bewegung des neuen Hausgastes. Seine Schwägerin war eingetroffen.

Durfte er sie eigentlich immer noch so nennen?

Stürmische Windböen zerzausten ihr karamellfarbenes Haar, als sie von seiner Assistentin Mariah zu ihm geführt wurde. Sie trug eine weiße Bluse, ausgewaschene Jeans und einen breiten braunen Gürtel. Ihre große dunkle Hornbrille konnte den Schmerz in ihren Augen nicht verbergen.

Süße Jess. Das Eis in seinem Herzen begann, ein wenig zu schmelzen. Sie erinnerte ihn an … zu Hause.

Es tat weh, an Beckon zu denken, an seine Ranch in der kleinen texanischen Stadt und an das Leben, das er dort einmal gehabt hatte. Es tat weh, daran zu denken, wie er Jessicas Schwester Janie kennen- und lieben gelernt hatte. Manchmal war es, als hätte sich die Tragödie nicht vor zwei Jahren, sondern vor einer Ewigkeit ereignet. Dann wieder schien die Zeit stillzustehen. So oder so, seine Frau Janie und ihr ungeborenes Kind waren fort. Sie würden nie mehr wiederkommen. Und der Schmerz in seiner Seele brannte unvermindert.

Zane konzentrierte sich wieder auf Jessica. Sie trug einen großen grau-violett gemusterten Stoffkoffer. Vor drei Jahren hatte er Janie und Jess die gleichen Gepäckstücke zu ihrem Geburtstag geschenkt. Es war ein ungewöhnlicher Zufall, dass die beiden Schwestern, die einzigen Kinder von Mae und Harold Holcomb, am gleichen Tag geboren worden waren – auch wenn Janie sieben Jahre älter als ihre Schwester gewesen war.

Zane griff nach den Krücken, die neben seinem Liegestuhl lagen, und stand mühsam auf. Ganz vorsichtig, damit er nicht das Gleichgewicht verlor, stolperte und sich auch noch den anderen Fuß brach. Mariah würde ihm den Hals umdrehen, wenn er sich noch einmal verletzte. Sein geschientes Handgelenk schmerzte, aber er weigerte sich, seine Assistentin um Hilfe zu bitten. Es war schlimm genug, dass sie seit Wochen seine Krankenschwester spielen musste.

Mariah blieb stehen. „Hier ist er, Jessica. Ich lasse euch dann mal allein.“ Ihr Blick war wie eine unausgesprochene Warnung für mehrere Sekunden auf seine Krücken gerichtet. Dann machte sie kehrt und ging davon.

„Danke, Mariah“, rief Zane ihr nach.

Jessica kam näher. „Immer noch der perfekte Gentleman“, sagte sie. „Sogar auf Krücken.“

Er hatte ganz vergessen, wie sehr ihre Stimme Janies ähnelte. Abgesehen davon hatten die Schwestern allerdings nie viel gemeinsam gehabt. Jess war nicht so groß wie Janie. Ihre Augen waren hellgrün, während Janies mehr in einem dunklen Smaragdton gefunkelt hatten. Jess war brünett, Janie blond. Der größte Unterschied der beiden lag jedoch in ihrem Charakter. Janie war eine starke, selbstbewusste Frau gewesen, die sich von Zanes Ruhm als populärer Countrysänger nicht einschüchtern ließ. Jess hingegen war viel ruhiger und zurückhaltender. Sie war Grundschullehrerin und ein wahrer Schatz.

„Das mit deinem Unfall tut mir leid.“

Zane zuckte die Schultern. „Eigentlich war es weniger ein Unfall als Dummheit. Bei meinem Auftritt in Los Angeles habe ich nicht aufgepasst und bin von der Bühne gefallen. Habe mir den Fuß und die rechte Hand gebrochen.“ Eine Videoaufnahme von seinem peinlichen Sturz hatte sich innerhalb weniger Stunden übers Internet verbreitete. „Meine Tournee ist bis auf Weiteres aufgeschoben. Mit einem gebrochenen Handgelenk kann ich nicht Gitarre spielen.“

„Nein, das kannst du wohl nicht.“ Sie stellte ihr Gepäck ab und blickte über das Geländer hinunter auf den Moonlight Beach und aufs Meer hinaus. Das Sonnenlicht glitzerte auf dem Wasser, und die Wellen trieben weißen Schaum an den Strand. „Ich nehme an, Mama hat dich gezwungen, mich einzuladen.“

„Deine Mutter würde nie jemanden zu irgendetwas zwingen.“

Sie warf ihm einen scharfen Blick zu. „Du weißt, was ich meine.“

Natürlich wusste er das. Tatsache war, dass er Mae Holcomb keinen Wunsch ausschlagen konnte. Und sie hatte ihn um diesen Gefallen gebeten.

Es ist furchtbar, Zane. Meine Jess leidet. Sie muss den Kopf frei bekommen. Könnte sie nicht ein, zwei Wochen bei dir wohnen? Bitte, Zane, pass auf sie auf.

Er hatte Mae sein Wort gegeben. Er würde sich um Jess kümmern und ihr Zeit geben, dass ihre Wunden heilen konnten.

„Du kannst so lange bleiben, wie du willst, Jess.“

„Danke.“ Ihre Unterlippe begann zu zittern. „Du hast gehört, was passiert ist?“

„Ja, habe ich.“

„Ich … ich konnte nicht in der Stadt bleiben. Ich musste fort aus Texas. Je weiter, desto besser.“

„Nun, weiter nach Westen hättest du jedenfalls nicht gehen können“, bemerkte er und deutete über den Ozean.

Sie ließ den Kopf sinken. „Ich komme mir so schrecklich dumm vor.“

Er streckte die Hand aus und hob ihr Kinn an. Die verfluchte Krücke unter seinem Arm fiel gegen das Geländer. „Das musst du nicht.“

„Ich werde wohl keine gute Gesellschaft sein“, sagte sie leise.

Zane merkte, wie er das Gleichgewicht verlor. Schnell ließ er Jess los und bekam seine Krücke gerade noch rechtzeitig zu fassen. „Damit wären wir schon zwei.“

Jess musste lachen. Vermutlich ihr erster fröhlicher Moment seit Tagen. Er lächelte.

„Ich brauche nur eine Woche, Zane.“

„Wie ich schon sagte, nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst.“

„Danke.“ Ihr Blick fiel auf seine Verletzungen. „Hast du schlimme Schmerzen?“

„Es geht. Eigentlich hat Mariah mehr zu leiden als ich. Sie muss ganz allein meine schlechte Laune ertragen.“

„Dabei kann ich sie jetzt ja unterstützen.“ Sie lächelte ihm zu.

Er hatte ganz vergessen, wie es war, Jess um sich zu haben. Sie war zehn Jahre jünger als er, und er hatte sie immer als seine kleine Schwester betrachtet. Seit Janies Tod hatte er sie allerdings nicht allzu oft gesehen. Unter der schweren Last des Kummers und der Schuldgefühle hatte er sich weitgehend aus dem Leben der Familie Holcomb zurückgezogen.

„Gib mir dein Gepäck“, sagte er. Er klemmte seine Krücken unter die Achseln und versuchte, nach dem Koffer zu greifen.

Jessica verdrehte die Augen und nahm ihren Koffer selbst in die Hand. „Ich weiß deine Aufmerksamkeit sehr zu schätzen, Zane, aber das schaffe ich schon selbst. Ich habe nicht viel dabei. Nur ein paar Sommerkleider und Strandsachen.“

Natürlich hatte sie recht. Er hätte ihr gern geholfen, aber mit den verflixten Krücken fühlte er sich so unbeholfen wie ein betrunkener Seemann. „Na gut. Warum richtest du dich nicht erst mal ein und ruhst dich ein wenig aus? Ich wohne auf dieser Etage. Du hast also das gesamte obere Stockwerk für dich allein. Such dir ein Zimmer aus, und fühl dich wie zu Hause.“

Er folgte ihr durch die breiten Glasschiebetüren ins Wohnzimmer. Jess ließ ihren Blick durch den Raum wandern, über die riesige gewölbte Decke, die Stofftapeten, die Einrichtung im Art-déco-Stil und die modernen Designermöbel. Zane sah ihr ihre Verwirrung an und wusste, was sie dachte: Was hatte ein texanischer Countrymusiker in einer eleganten Strandvilla in Kalifornien verloren?

Er hatte das Haus gemietet, weil er geglaubt hatte, eine Veränderung zu brauchen. Und tatsächlich stapelten sich seit seiner Ankunft Rollenangebote für verschiedene Hollywoodfilme auf seinem Schreibtisch. Da er keine Ahnung hatte, ob ihm die Schauspielerei überhaupt lag, blieben diese auch vorerst dort liegen.

„Es … es ist ein sehr schönes Haus, Zane.“

Er trat neben sie. „Aber du findest, dass es nicht zu mir passt, oder?“

„Ich schätze, das kann ich nicht mehr beurteilen.“

„Mariah hat das Haus für mich ausfindig gemacht. Sie sagte, Kalifornien würde mir guttun.“ Er zuckte die Schultern. „Wenigstens ist die Luftfeuchtigkeit erträglich, und es regnet fast nie. Außerdem sind die Nachbarn sehr nett.“

„Ein guter Ort, um sich zu erholen.“

„Ist es das, was ich tue?“

„Etwa nicht?“

Zane schwieg. Er konnte schließlich nicht seine innersten Gedanken vor ihr ausbreiten. So nahe standen sie sich nicht mehr. Dennoch gab es zwischen ihnen eine tiefe, innige Verbindung.

„Ich bin ein wenig müde vom Flug“, rettete Jess ihn davor, antworten zu müssen. „Ich glaube, es wäre wirklich besser, wenn ich mich ein wenig ausruhe. Sonst schlafe ich noch im Stehen ein.“

„Natürlich, geh nur nach oben. Nur ein Vorschlag, aber das Zimmer ganz am Ende des Flurs rechts hat die schönste Aussicht über das Meer. Die Sonnenuntergänge hier sind ziemlich spektakulär.“

„Ich werde es mir merken. Danke, Zane … für alles.“ Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange. Bei der Berührung und dem süßen Duft ihres Haares zog sich etwas in seiner Brust zusammen. Ihr Lächeln sollte ihn vermutlich beruhigen, aber sie konnte ihm nichts vormachen. Die dunklen Schatten unter ihren Augen verrieten sie.

Zane wusste, wie es ihr ging. Er wusste, wie der Schmerz einem Menschen die Luft abschneiden konnte, bis ihm der Atem ausblieb. Er hatte das alles selbst durchlebt. Durchlebte es immer noch.

Und er kannte den Stolz der Familie Holcomb.

Was für ein Kerl ließ ein Holcomb-Mädchen vor dem Altar stehen?

Nur...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.