Scheidt / Riecker | Fragen und Antworten Innere Medizin | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 392 Seiten

Scheidt / Riecker Fragen und Antworten Innere Medizin


2. aktualisierte und ergänzte Auflage 2007
ISBN: 978-3-456-94482-1
Verlag: Hogrefe AG
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

E-Book, Deutsch, 392 Seiten

ISBN: 978-3-456-94482-1
Verlag: Hogrefe AG
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Wolfgang von Scheidt / Gerhard Riecker
Fragen und Antworten Innere Medizin
Unter Mitarbeit von Angela Hammond, Helmut Messmann, Klaus Parhofer, Walter Samtleben, Ralf Schulze und Martin Schwaiblmair.

2., vollst. überarb. Aufl. 2007. 391 S., 7 Abb., 3 Tab., Kt
ISBN: 978-3-456-84482-4


Wissen statt Multiple Choice: Klinisch relevante Fragen und Fallbeispiele für eine realistische Vorbereitung auf Prüfungen in Innerer Medizin

Ärtze werden täglich mit Situationen, Problemen und Fragen konfrontiert, die sie unmittelbar in diagnostische und therapeutische Entscheidungen umsetzen müssen. Anders als die Systematik eines Lehrbuches geht dieses Buch von der realen, patientenbezogenen Problemstellung aus, die durch praxisnahes Wissen, strukturierte Entscheidungsfindung und begründetes Handeln gelöst werden soll. Es behandelt in ausgewählten Testfragen und individuellen Falldarstellungen alle Themen, die für Prüfungen relevant sind – und für die Praxis danach.
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Zielgruppe


Medizinstudenten (Klinik)

Weitere Infos & Material


1;Inhalt;6
2;Vorwort;8
3;Fragen;10
3.1;Kapitel 1: Herz und Gefäße;12
3.2;Kapitel 2: Hämatologie, Onkologie;36
3.3;Kapitel 3: Atmungsorgane;48
3.4;Kapitel 4: Verdauungsorgane;58
3.5;Kapitel 5: Endokrinologie, Stoffwechsel, Ernährung;74
3.6;Kapitel 6: Niere, Harnwege, Wasser- und Elektrolythaushalt;90
3.7;Kapitel 7: Bewegungsapparat, Bindegewebe, Immunsystem;100
3.8;Kapitel 8: Infektionskrankheiten;110
4;Antworten;120
4.1;Antworten zu Kapitel 1: Herz und Gefäße;122
4.2;Antworten zu Kapitel 2: Hämatologie, Onkologie;184
4.3;Antworten zu Kapitel 3: Atmungsorgane;210
4.4;Antworten zu Kapitel 4: Verdauungsorgane;234
4.5;Antworten zu Kapitel 5: Endokrinologie, Stoffwechsel, Ernährung;266
4.6;Antworten zu Kapitel 6: Niere, Harnwege, Wasser- und Elektrolythaushalt;300
4.7;Antworten zu Kapitel 7: Bewegungsapparat, Bindegewebe, Immunsystem;324
4.8;Antworten zu Kapitel 8: Infektionskrankheiten;342
5;Nachwort: Die Grundlagen ärztlicher Entscheidungsfindung;360
6;Anhang;372
7;Glossar zu klinischen Studien;372
8;Schlüssel zum Gegenstandskatalog;378
9;Sachregister;382


Antworten zu Kapitel 3: Atmungsorgane (S. 209-210)

3.1 Erweitertes Erregerspektrum einer Pneumonie bei HIV-positiven Patienten:

• Bakterien: Mycobacterium tuberculosis, Mycobacteria other than tubercle bacilli (MOTT, früher: atypische M.)
• Viren: Zytomegalievirus, Herpes simplex, Herpes zoster
• Pilze: Pneumocystis jiroveci (ohne Prophylaxe), 25 % aller Pneumonien, Cryptococcus neoformans, Aspergillus spp., Candida spp.
• Hohes Pneumonierisiko bei CD4-Lymphozyten <, 200/µl

Merke: Häufigste «übliche Keime» sind Pneumokokken und Haemophilus influenzae. Pneumocystis jiroveci wurde bislang als Protozoon klassifiziert, nach neuer Taxonomie als Pilz.

3.2 Häufigste Erreger akuter Exazerbationen chronischer Bronchitiden in frühen Krankheitsstadien:

• Streptococcus pneumoniae (Pneumokokken)
• Haemophilus influenzae
• Klebsiella pneumoniae
• Proteus spp.
• In späten Krankheitsstadien zusätzlich Pseudomonas aeruginosa
• Bei Bronchiektasen zusätzlich Klebsiella pneumoniae, Staph. aureus, Enterobacteriaceae.

3.3 Stadieneinteilung der pulmonalen Sarkoidose (nach röntgenologischen Kriterien):

• Stadium I: bihiläre Adenopathie, keine Parenchymveränderungen
• Stadium II: bihiläre Adenopathie mit Parenchymveränderungen (retikulonoduläre Zeichnungsvermehrung, Infiltrate)
• Stadium III: Parenchymveränderungen ohne Lymphadenopathie
• Stadium IV: Lungenfibr ose.

Diagnosesicherung:

• Histologischer Nachweis nicht verkäsender Epitheloidzellgranulome, am häufigsten durch bronchoskopisch gewonnene transbronchiale Biopsien (= beweisend)
• Nachweis einer lymphozytären Alveolitis in der Bronchiallavage mit Verschiebung des THelfer/ T-Suppressor-Quotienten zugunsten der T-Helferzellen, d. h. erhöhtem CD4/CD8- Quotienten (diagnoseweisend)
• Labor: erhöhte BSG, häufig polyklonale Gammo pathie, erhöhtes Kalzium, erhöhtes ACE.

• Augen: Iridozyklitis, Keratokonjunktivitis
• Haut: Erythema nodosum
• Gelenke: Polyarthritis
• Knochen: Osteolysen kleiner Knochen (Jüngling- Zysten)
• Parotis: Schwellung mit Fazialisparese und Uveitis (Heerfordt-Syndrom)
• Periphere Lymphadenopathie
• Hepatosplenomegalie



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