E-Book, Deutsch, 454 Seiten
Reihe: VDI-Buch
Schirmer Technischer Lärmschutz
2., bearbeitete und erweiterte Auflage 2006
ISBN: 978-3-540-33017-2
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Grundlagen und praktische Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und Schwingungen von Maschinen
E-Book, Deutsch, 454 Seiten
Reihe: VDI-Buch
ISBN: 978-3-540-33017-2
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Die behandelten Themen des technischen Lärmschutzes und des eng mit ihm verbundenen Schwingungsschutzes machen das Buch für Ingenieure zu einer bewährten Wissensquelle. Das gilt sowohl für die tägliche Arbeit als auch für das Studium und die individuelle Wissenserweiterung. Das Fachbuch enthält physikalische Erläuterungen, Bemessungs-, Mess- und Bewertungsmethoden, mit umfangreichen Literatur- und Normenzitaten und ist mit vielen Bildern und Tabellen ausgestattet. Die Darstellungsweise orientiert sich an kompakten Fortbildungsveranstaltungen für Ingenieure. Die Neuauflage stellt eine intensive Überarbeitung und Aktualisierung (insbesondere im Bereich der Messtechnik), eine Erweiterung auf aktuelle Tendenzen (z. B. Adaptronik) jedoch konzeptionelle Fortsetzung des zuletzt 1996 im VDI-Verlag erschienenen Buches dar. Unter dem 1971 bis 1979 geführten Titel 'Lärmbekämpfung' ist es in ganz Deutschland seit langem bekannt.
Werner Schirmer studierte Elektrotechnik an der TU Dresden und war Assistent von Professor Reichardt am dortigen Institut für Technische Akustik. Anschließend übernahm er die Leitung eines Schallschutz-Ingenieurbüros in Dresden, das 1971 in eine Forschungsabteilung des Zentralinstituts für Arbeitsschutz umgewandelt wurde. Seit 1993 ist er in der KÖTTER Beratende Ingenieure GmbH Rheine/Dresden/Berlin als wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer bzw. seit 2001 als Beratungsingenieur tätig.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort zur zweiten Auflage;5
2;Aus dem Vorwort zur ersten Auflage;7
3;Inhaltsverzeichnis;9
4;Mitarbeiterverzeichnis;19
5;Hinweis für den Leser;20
6;Wichtige Formelzeichen und Einheiten;21
7;1. Vorschriften und Normen für Maschinengeräusche;24
7.1;1.1 Einführung;24
7.2;1.2 Geräuschemission, Maschinenrichtlinie;24
7.3;1.3 Geräuschemission im Freien betriebener Maschinen;26
7.4;1.4 Geräuschemission, Umweltzeichen „Blauer Engel“;30
7.5;1.5 Geräuschimmission, Arbeitsschutz;31
7.6;1.6 Geräuschimmission, baulicher Schallschutz;33
7.7;1.7 Geräuschimmission, Nachbarschaftsschutz;33
7.8;1.8 Schrifttum;34
7.8.1;1.8.1 Literatur;34
7.8.2;1.8.2 Gesetze, EU-Richtlinien;35
7.8.3;1.8.3 Normen, Richtlinien;35
8;2. Größen und Messverfahren zur Kennzeichnung von Geräuschen und Geräuschquellen;40
8.1;2.1 Einführung;40
8.2;2.2 Kennzeichnung der physikalischen Eigenschaften von Geräuschen;40
8.2.1;2.2.1 Schalldruck;40
8.2.2;2.2.2 Schalldruckpegel;41
8.2.3;2.2.3 Bandschalldruckpegel;43
8.3;2.3 Größen zur Kennzeichnung der Schallimmission;44
8.3.1;2.3.1 Überblick;44
8.3.2;2.3.2 Bewerteter Schalldruckpegel;45
8.3.3;2.3.3 Äquivalenter Dauerschallpegel, Taktmaximal-Mittelungspegel;46
8.3.4;2.3.4 Beurteilungspegel;47
8.3.5;2.3.5 Spitzen-Schalldruckpegel;48
8.3.6;2.3.6 Einzelereignis-Schalldruckpegel;48
8.3.7;2.3.7 Lärmdosis;48
8.4;2.4 Größen zur Kennzeichnung der Schallemission;49
8.4.1;2.4.1 Überblick;49
8.4.2;2.4.2 Schallleistungspegel, Richtwirkungsmaß;49
8.4.3;2.4.3 Schallintensitätspegel;50
8.4.4;2.4.4 Schallenergiepegel;51
8.4.5;2.4.5 Schalldruckpegel an festgelegten Messorten;51
8.4.6;2.4.6 Emissions-Schalldruckpegel am Arbeitsplatz;51
8.4.7;2.4.7 Geräuschemissionsangabe;52
8.5;2.5 Rechenoperationen mit Schallpegelwerten;53
8.5.1;2.5.1 Addition;53
8.5.2;2.5.2 Subtraktion;55
8.5.3;2.5.3 Mittelwertbildung;55
8.6;2.6 Verfahren zur Messung der Schallimmission;56
8.6.1;2.6.1 Vorbemerkungen;56
8.6.2;2.6.2 Vorbereitung der Messung;56
8.6.3;2.6.3 Messdurchführung;56
8.6.4;2.6.4 Messauswertung;57
8.7;2.7 Verfahren zur Messung der Schallemission, Schallleistungsmessung;58
8.7.1;2.7.1 Überblick;58
8.7.2;2.7.2 Freifeldverfahren;61
8.7.3;2.7.3 Hallraumverfahren;66
8.7.4;2.7.4 Vergleichsverfahren;68
8.7.5;2.7.5 Kanalverfahren;70
8.7.6;2.7.6 Intensitätsverfahren;71
8.8;2.8 Verfahren zur Nachprüfung angegebener Geräuschemissionswerte;75
8.8.1;2.8.1 Nachprüfverfahren für Einzelmaschinen;75
8.8.2;2.8.2 Nachprüfverfahren für Maschinenlose;75
8.9;2.9 Verfahren zur Schallquellenanalyse;78
8.9.1;2.9.1 Überblick;78
8.9.2;2.9.2 Voruntersuchung;78
8.9.3;2.9.3 Verfahren ohne Änderungen an der Maschine;81
8.9.4;2.9.4 Verfahren mit Änderungen an der Maschine;83
8.10;2.10 Schrifttum;84
9;3. Messtechnik;87
9.1;3.1 Einführung;87
9.2;3.2 Schalldruckpegelmessung;88
9.2.1;3.2.1 Mikrofone;88
9.2.2;3.2.2 Geräte zur Schalldruckpegel- und Schalldosismessung;90
9.2.3;3.2.3 Aufbau und Funktion des Schallpegelmessers;91
9.2.4;3.2.4 Hilfsmittel;91
9.2.5;3.2.5 Handhabung der Schallpegelmesser;95
9.2.6;3.2.6 Fehler und Abhilfemaßnahmen;96
9.3;3.3 Messung von Schwingungsgrößen;97
9.3.1;3.3.1 Einführung;97
9.3.2;3.3.2 Schwingungs- und Körperschallmessung;97
9.3.3;3.3.3 Kraftmessung;105
9.3.4;3.3.4 Dehnungsmessung;107
9.4;3.4 Speicherung von Messsignalen;108
9.4.1;3.4.1 Einführung;108
9.4.2;3.4.2 Digitale Speicherung;108
9.4.3;3.4.3 Handhabung von Aufzeichnungsgeräten;109
9.4.4;3.4.4 Fehler bei der Zwischenspeicherung;110
9.5;3.5 Frequenzanalysen;111
9.5.1;3.5.1 Einführung;111
9.5.2;3.5.2 Filterkenngrößen;111
9.5.3;3.5.3 Filterarten;113
9.5.4;3.5.4 FFT-Analyse;113
9.5.5;3.5.5 Kenngrößen der FFT-Analyse;114
9.5.6;3.5.6 Anwendung von Zeitfenster;115
9.5.7;3.5.7 Auswahl und Handhabung der Frequenzanalyseverfahren;115
9.5.8;3.5.8 Auswertung der Ergebnisse;118
9.5.9;3.5.9 Cepstrumanalyse;118
9.6;3.6 Zweikanalige Signal- und Systemanalyse;120
9.6.1;3.6.1 Einführung;120
9.6.2;3.6.2 Messung der Übertragungsfunktion;120
9.6.3;3.6.3 Quellenanalyse;121
9.7;3.7 Mehrkanalmethoden zur Geräuschquellenlokalisation;123
9.7.1;3.7.1 Einführung;123
9.7.2;3.7.2 Bekannte Verfahren;124
9.7.3;3.7.3 Kriterien zur Auswahl eines geeigneten Verfahrens;125
9.7.4;3.7.4 Direkte Messverfahren Schalldruckkartierung;127
9.7.5;3.7.5 Verfahren mit Berechnungsmodellen Stationäre akustische Nahfeldholographie – NAH;131
9.7.6;3.7.6 Zusammenfassung und Vergleich;135
9.8;3.8 Schriftum;135
10;4. Schwingungen und Schallabstrahlung von festen Körpern;138
10.1;4.1 Einführung;138
10.2;4.2 Biegewellenausbreitung auf Platten;138
10.3;4.3 Biegeeigenfrequenzen von Stäben und Platten;145
10.4;4.4 Admittanz mechanischer Strukturen;148
10.5;4.5 Schallabstrahlung fester Körper;153
10.5.1;4.5.1 Abstrahlgrad, Definition und Grenzwerte;153
10.5.2;4.5.2 Schallabstrahlung konphas schwingender Körper – Monopol- und Dipolstrahler;154
10.5.3;4.5.3 Schallabstrahlung schwach gedämpfter Platten mit Biegeschwingungen;157
10.5.4;4.5.4 Schallabstrahlung stark gedämpfter Platten mit Biegeschwingungen;161
10.6;4.6 Modelldarstellungen, Begriffe, Mess- und Berechnungsverfahren zur mechanischen Geräuschentstehung in Maschinen;162
10.7;4.7 Geräuscharme Varianten passiver Maschinenstrukturen;166
10.7.1;4.7.1 Bleche mit Dämpfungsbelag;166
10.7.2;4.7.2 Gehäuseformen;173
10.7.3;4.7.3 Zusatzelemente an Krafteinleitungsstellen, Zusatzmassen bei elastischen Verbindungen;176
10.8;4.8 Schrifttum;179
11;5. Luftschalldämmung;182
11.1;5.1 Einführung;182
11.2;5.2 Physikalische Grundlagen der Schalldämmung;182
11.2.1;5.2.1 Erläuterung des Begriffes Schalldämmung und Definition des Schalldämm- Maßes;182
11.2.2;5.2.2 Anregung einer Wand zu Biegeschwingungen durch Luftschall;183
11.2.3;5.2.3 Trennimpedanz, Koinzidenzeffekt und Abstrahlwinkel;185
11.3;5.3 Einschalige ebene Wände;187
11.3.1;5.3.1 Schalldämmung unterhalb der Grenzfrequenz;188
11.3.2;5.3.2 Schalldämmung oberhalb der Grenzfrequenz;193
11.3.3;5.3.3 Zusammenfassung;193
11.4;5.4 Spezielle Wandarten;194
11.4.1;5.4.1 Rohrwandungen;194
11.4.2;5.4.2 Doppelwände;198
11.4.3;5.4.3 Biegeweiche Vorsatzschalen;203
11.5;5.5 Konstruktionen aus mehreren Bauteilen;207
11.5.1;5.5.1 Wände mit Bauteilen unterschiedlicher Schalldämmung;207
11.5.2;5.5.2 Einfluss flankierender Bauteile;208
11.6;5.6 Messung des Schalldämm-Maßes;210
11.7;5.7 Schalldämm-Maße von Bauteilen;211
11.8;5.8 Schrifttum;212
12;6. Luftschallabsorption;214
12.1;6.1 Einführung;214
12.2;6.2 Physikalische Grundlagen und Berechnungsverfahren;214
12.2.1;6.2.1 Schallreflexion an Grenzschichten;214
12.2.2;6.2.2 Poröse Absorber ohne Abdeckung;215
12.2.3;6.2.3 Poröse Absorber mit vorgeschalteter Masse (Resonanzabsorber);222
12.3;6.3 Ermittlung der Stoffkennwerte für poröses Material;226
12.3.1;6.3.1 Längenbezogener Strömungswiderstand;226
12.3.2;6.3.2 Porosität;227
12.4;6.4 Realisierungsprobleme bei porösen Absorbern;228
12.4.1;6.4.1 Gelochte Abdeckung;228
12.4.2;6.4.2 Folienabdeckung;229
12.4.3;6.4.3 Montage mit Wandabstand;230
12.5;6.5 Dimensionierung von akustischen Absorbern aus handelsüblichen porösen Materialien;231
12.5.1;6.5.1 Längenbezogener Strömungswiderstand;231
12.5.2;6.5.2 Berechnungsbeispiel;233
12.6;6.6 Breitband-Schallabsorber ohne poröses Material;233
12.7;6.7 Messung des Schallabsorptionsgrades;236
12.7.1;6.7.1 Hallraummessung;236
12.7.2;6.7.2 Rohrmessung;237
12.7.3;6.7.3 Form von Schallabsorptionsgrad-Angaben;237
12.8;6.8 Schrifttum;239
13;7. Konstruktion lärmarmer Maschinen;241
13.1;7.1 Einführung;241
13.2;7.2 Teil-Geräuschquellen und Gesamtgeräusch einer Maschine;242
13.3;7.3 Aufteilung der Geräuschminderung auf Maschinengeräuschanteile;244
13.3.1;7.3.1 Aufteilung auf Teilquellen;244
13.3.2;7.3.2 Aufteilung auf Frequenzbänder;245
13.4;7.4 Ansatzpunkte zur Geräuschminderung an Maschinen;247
13.4.1;7.4.1 Maschinenakustische Quellenarten;247
13.4.2;7.4.2 Strömungsmechanische Geräusche;248
13.4.3;7.4.3 Mechanische Geräusche;249
13.4.4;7.4.4 Aktive Lärmschutzsysteme – „Antischall“;253
13.5;7.5 Einbindung in den Konstruktionsprozess;256
13.6;7.6 Schrifttum;256
14;8. Ventilatorgeräusche;258
14.1;8.1 Ventilatorbauarten;258
14.2;8.2 Ventilatorkennzahlen;259
14.3;8.3 Ventilatorkennlinie;260
14.4;8.4 Ventilatorbetriebspunkt;260
14.5;8.5 Geräuschentstehung;261
14.6;8.6 Kennlinie und Geräuschemission;266
14.7;8.7 Konstruktive Maßnahmen und Geräuschemission;267
14.8;8.8 Einfluss der Einbausituation;268
14.9;8.9 Stand der Technik;269
14.10;8.10 Ventilator und Schalldämpfer;269
14.11;8.11 Schrifttum;270
15;9. Absorptionsschalldämpfer;272
15.1;9.1 Einführung;272
15.2;9.2 Dämpfungsmechanismus;273
15.3;9.3 Kenngrößen;276
15.3.1;9.3.1 Dämpfungsmaße;276
15.3.2;9.3.2 Kanalquerschnittsformen;278
15.3.3;9.3.3 Normierte Größen;278
15.4;9.4 Akustische Bemessung;280
15.4.1;9.4.1 Exakte Lösung für die Ausbreitungsdämpfung;280
15.4.2;9.4.2 Normierte grafische Darstellung (Trapez-Diagramm);283
15.4.3;9.4.3 Näherungsformel nach;285
15.4.4;9.4.4 Reflexionsdämpfung;287
15.4.5;9.4.5 Einfluss verschiedener Abdeckungen des Absorbermaterials;288
15.4.6;9.4.6 Einfluss der Strömung auf die Schalldämpfung;289
15.4.7;9.4.7 Einfluss der Temperatur auf die Schalldämpfung;291
15.4.8;9.4.8 Unterteilung des Kanalquerschnittes;292
15.4.9;9.4.9 Bedämpfung tiefer Frequenzen;293
15.4.10;9.4.10 Bedämpfung hoher Frequenzen;294
15.5;9.5 Schalldämpfer mit Strömung;297
15.5.1;9.5.1 Strömungsgeräusch des Schalldämpfers;297
15.5.2;9.5.2 Druckverlust im Schalldämpfer;298
15.6;9.6 Konstruktive Ausführung;299
15.6.1;9.6.1 Verhältnis Kulissenbreite – Spaltweite;299
15.6.2;9.6.2 Absorbermaterial;300
15.6.3;9.6.3 Dämpfungsminderung durch akustische Nebenwege;300
15.6.4;9.6.4 Handelsübliche Absorptionsschalldämpfer;301
15.7;9.7 Schrifttum;303
16;10. Schallschutzkapseln;304
16.1;10.1 Einführung;304
16.2;10.2 Begriffe und Schallübertragungswege bei einer Maschinenkapsel;304
16.3;10.3 Abschätzung der Pegelabsenkung bei Schallübertragung über die Kapselwände – Weg A;306
16.4;10.4 Konstruktive Gestaltung;308
16.4.1;10.4.1 Allgemeine Bemerkungen;308
16.4.2;10.4.2 Wahl der Kapselabmessungen;308
16.4.3;10.4.3 Ausführung der Kapselwand;309
16.4.4;10.4.4 Vermeidung der Schallübertragung über Undichtigkeiten und unvermeidbare Öffnungen – Weg B;310
16.4.5;10.4.5 Vermeidung der Körperschallanregung der Kapsel – Weg C;318
16.4.6;10.4.6 Vermeidung der Schallabstrahlung außerhalb der Kapsel – Weg D;319
16.4.7;10.4.7 Zusammenfassung;319
16.5;10.5 Verfahren zum messtechnischen Nachweis der Einfügungsdämmung;319
16.6;10.6 Wärmeabführung aus Schallschutzkapseln;320
16.7;10.7 Beispiele praktisch ausgeführter Schallschutzkapseln;323
16.7.1;10.7.1 Baukastensysteme für Schallschutzkapseln;323
16.7.2;10.7.2 Maschinenhaube mit Schallschutzkapselfunktion;324
16.7.3;10.7.3 Integrierte Schallschutzkapsel für eine Schnellläuferpresse;324
16.8;10.8 Rechenbeispiel;326
16.8.1;10.8.1 Akustische Dimensionierung;326
16.8.2;10.8.2 Wärmeabführung;327
16.9;10.9 Schrifttum;328
17;11. Schwingungsabwehr bei Maschinenaufstellungen;329
17.1;11.1 Einführung;329
17.2;11.2 Notwendigkeit und Zielstellung der Schwingungsabwehr;329
17.2.1;11.2.1 Auswirkung mechanischer Schwingungen;329
17.2.2;11.2.2 Rechtliche Vorschriften;330
17.2.3;11.2.3 Normative und Richtwerte;331
17.3;11.3 Verfahren zur Schwingungsabwehr;338
17.3.1;11.3.1 Schwingungssysteme und Schwingungsmodelle;338
17.3.2;11.3.2 Verfahrensgruppen;341
17.3.3;11.3.3 Schwingungserregung;346
17.3.4;11.3.4 Primärmaßnahmen der Schwingungsabwehr;349
17.3.5;11.3.5 Schwingungsisolierung;353
17.3.6;11.3.6 Stoßisolierung;360
17.3.7;11.3.7 Aktiver Schwingungsschutz durch Ausregelung;361
17.3.8;11.3.8 Schwingungstilger;363
17.3.9;11.3.9 Verminderung von Verkehrs- und Industrieerschütterungen;365
17.4;11.4 Berechnungsverfahren zur Schwingungsisolierung;368
17.4.1;11.4.1 Zusammenstellung der Berechnungsziele;368
17.4.2;11.4.2 Orientierungsrechnung mit 1 Freiheitsgrad;369
17.4.3;11.4.3 Genaue Berechnung;372
17.5;11.5 Ausgeführte Beispiele;373
17.6;11.6 Schrifttum;376
18;12. Körperschallisolierung;379
18.1;12.1 Einführung;379
18.2;12.2 Grundlagen der Körperschallisolierung;379
18.2.1;12.2.1 Grundgleichung der Körperschallisolierung;380
18.2.2;12.2.2 Admittanzen des Systems Maschine – Schwingungsisolatoren – Gebäudedecke;385
18.2.3;12.2.3 Wirkung eines Zwischenfundamentes;390
18.2.4;12.2.4 Körperschalldämmung in Rohrleitungen;394
18.2.5;12.2.5 Körperschallisolierung von Aggregaten in Maschinenstrukturen;395
18.2.6;12.2.6 Regeln für die qualitativ optimierte Körperschallisolierung;396
18.2.7;12.2.7 Schritte zur quantitativen Optimierung der Körperschallisolierung in Gebäuden;398
18.3;12.3 Praktische Beispiele für die Körperschallisolierung von Maschinen;399
18.3.1;12.3.1 Aufzugsmaschinen und dazugehörige Schalteinrichtungen;399
18.3.2;12.3.2 Pumpen;401
18.3.3;12.3.3 Lüftungstechnische Anlagen;402
18.4;12.4 Schrifttum;402
19;13. Schallausbreitung und Schallschutz in Räumen;405
19.1;13.1 Einführung;405
19.2;13.2 Schallausbreitung im Freifeld;406
19.2.1;13.2.1 Einzel- oder Punktschallquelle;406
19.2.2;13.2.2 Ausgedehnte Schallquellen;408
19.2.3;13.2.3 Verluste und Störungen im Ausbreitungsweg;409
19.3;13.3 Schallausbreitung in geschlossenen Räumen;410
19.3.1;13.3.1 Einflüsse und Beschreibungsarten;410
19.3.2;13.3.2 Annähernd kubischer Raum;412
19.3.3;13.3.3 Flachraum;415
19.3.4;13.3.4 Langraum;417
19.3.5;13.3.5 Streukörper;418
19.3.6;13.3.6 Standard-Rechenverfahren;419
19.4;13.4 Schallausbreitung durch Koppelflächen;426
19.4.1;13.4.1 Geschlossene Koppelflächen;426
19.4.2;13.4.2 Offene Koppelflächen;428
19.5;13.5 Übersicht über Schallschutzmaßnahmen in Räumen;430
19.6;13.6 Raumgestaltung und Quellenanordnung;433
19.7;13.7 Schallabsorbierende Raumauskleidungen;434
19.7.1;13.7.1 Anwendung;434
19.7.2;13.7.2 Anforderungen;434
19.7.3;13.7.3 Bauformen;435
19.7.4;13.7.4 Werkstoffe;436
19.7.5;13.7.5 Wirksamkeit;436
19.8;13.8 Schallschirme;439
19.8.1;13.8.1 Anwendung;439
19.8.2;13.8.2 Berechnung;439
19.8.3;13.8.3 Bauformen;444
19.8.4;13.8.4 Werkstoffe;444
19.8.5;13.8.5 Wirksamkeit;444
19.9;13.9 Trennwände, Kapseln, Kabinen;445
19.9.1;13.9.1 Anwendung;445
19.9.2;13.9.2 Akustische Wirkung;446
19.10;13.10 Schrifttum;446
20;14. Adaptronik-Anwendungen;449
20.1;14.1 Einführung;449
20.2;14.2 Aktive Werkstoffe;451
20.3;14.3 Systementwurf;455
20.4;14.4 Systemtechnik;456
20.5;14.5 Anwendungsbeispiele;457
20.5.1;14.5.1 Strukturkontrolle;458
20.5.2;14.5.2 Schwingungsdämpfung;460
20.5.3;14.5.3 Schwingungstilgung;462
20.5.4;14.5.4 Schwingungsisolation;464
20.6;14.6 Schrifttum;466
21;Sachverzeichnis;468
7. Konstruktion lärmarmer Maschinen ( S. 218)
W. Schirmer
7.1 Einführung
Da die Möglichkeiten zur Lärmminderung auf dem Schallausbreitungsweg begrenzt sind (s. Kap. 13) und ihre Realisierung meist sehr hohe Aufwendungen verursacht, hat der Maschinen-, Geräte- und Fahrzeughersteller großen Einfluss auf die Erfüllung der Zielsetzungen des Lärmschutzes insgesamt, was zu einem entsprechenden Vorschriftenwerk (s. Kap. 1) sowie zu Marktvorteilen lärmarmer Erzeugnisse in vielen Ländern geführt hat.
Nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an Maschinen, Geräten und Fahrzeugen haben geringere Erfolgsaussichten als bereits in der Konzeptphase (Bild 7–9) eingeführte lärmarme Prinzipien, abgesehen von Schallschutzkapseln, die allerdings aus Gründen der Zugänglichkeit oder des Aufwandes oft nicht mehr in Frage kommen, wenn die Konzeption einer Maschine nicht schon von vornherein darauf ausgerichtet wurde, s. Abschn. 7.5).
Für weitgehend ausgereifte und gleichartige Konstruktionsweisen sowie Fertigungsmethoden, z.B. bei Zahnradgetrieben, schwankt nach Eliminierung der Leistungs- und Drehzahlabhängigkeit der Geräuschentstehung auch beim Vergleich der Erzeugnisse vieler Hersteller die Geräuschentstehung in relativ kleinen Grenzen, sofern Maschinen mit groben Fehlern ausgeschlossen werden. So bearbeitete Messergebnisse von 2000 Getrieben mit Nennleistungen 10 bis 1000 kW von zahlreichen Herstellern ergaben ót = 3 dB [1], ót s. Abschn. 2.8.2.
Zur Erzielung wesentlicher Verbesserungen – >, 3 dB(A) –, wozu auch schon die Vermeidung einer Geräuscherhöhung bei Drehzahlerhöhung oder Masseverminderung zu zählen ist, sind erhebliche Entwicklungsaufwendungen und das Abgehen von konventionellen Konstruktions- und Fertigungsweisen rechtzeitig vorzusehen. Zweckmäßig ist es dann auch, die Zusammenarbeit von Konstrukteuren und Lärmschutzspezialisten von Anfang an zu sichern.
Viele Spezialaufgaben bei der Konstruktion lärmarmer Maschinen, Geräte und Fahrzeuge sind bereits an anderer Stelle dieses Buches ausführlich behandelt: Geräuschmessung Kap. 2 und 3., Struktur(Gehäuse-)gestaltung einschließlich Zusatzmassen, Versteifungen und Dämpfungsbelägen Kap. 4, Schallschutzkapseln Kap. 10, schallabsorbierende Kanalauskleidungen Kap. 9, Ventilatorauswahl Kap. 8, Körperschallisolierung Kap. 12. In diesem Kap. 7 sollen einige spezielle Fragen behandelt werden.
Wichtige, oft zu wenig beachtete Konsequenzen ergeben sich aus der Beteiligung zahlreicher Einzelquellen am Gesamtgeräusch einer Maschine. Ihre Zahl kann leicht 5 bis 10 erreichen. Dadurch wird einerseits die mögliche Wirkung einzelner Lärmschutzmaßnahmen auf das Gesamtgeräusch beeinflusst (Abschn. 7.2), andererseits er- fordert diese Situation eine Aufteilung des Gesamtzielwertes für eine Maschine auf Teilzielwerte für Baugruppen (Abschn. 7.3).
Insbesondere bei Beteiligung verschiedener Herstellerfirmen oder Bearbeiter ist das für exakte Aufgabenabgrenzungen erforderlich. Das bekannte Prinzip der Lärmminderung durch Schallauslöschung („Antischall") gibt immer wieder Anlaßss zu Spekulationen über eine universelle, neuartige Lösung des gesamten Lärmproblems. Im Abschn. 7.4.4 werden die physikalischen Grundlagen, technischen Realisierungsanforderungen und Anwendungen genannt.
Daraus folgt, dass lärmarme Maschinen in erster Linie durch Verminderung der Anregung und durch Maßnahmen zur Dämpfung und Dämmung von Körper- und Luftschall in der Maschine zu erreichen sind (s. Abschn. 7.4). Hierbei eröffnet die Adaptronik-Anwendung neue Möglichkeiten, s. Kap. 14.
7.2 Teil-Geräuschquellen und Gesamtgeräusch einer Maschine
Eine einzelne Maßnahme zur Geräuschminderung an einer Maschine wirkt sich oft nur auf eine von mehreren ihrer Teilquellen aus. Trotz guter Wirksamkeit für diese eine Teilquelle ist die Verminderung des Gesamtgeräusches der Maschine dann nur sehr gering.




