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Schlüter | Verschwörung in der Hafencity Die UnderDocks | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 352 Seiten

Reihe: UnderDocks-Reihe

Schlüter Verschwörung in der Hafencity Die UnderDocks


1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-423-41573-6
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1, 352 Seiten

Reihe: UnderDocks-Reihe

ISBN: 978-3-423-41573-6
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Achtung, Spiderman - hier kommt Leon! Hamburg 2050: Der 12-jährige Leon lebt in der schicken Hamburger Hafencity. Doch sein Schulweg führt ihn mitten durch das Revier der gefürchteten Sharks. Die Jugendlichen überfallen Schüler und erheben regelmäßig Wegzoll. Schon lange möchte Leon etwas gegen sie unternehmen, nur wie? In seiner Zentrale im Tunnelsystem der Stadt experimentiert er mit allerlei Chemikalien. Dabei geschieht das Unfassbare: Leon kann nach einem missglückten Versuch durch Wände gehen! Und jetzt gibt es kein Halten mehr: Zusammen mit seinem Freund Pepito, der Dinge erfindet wie einen Mini-Pfeil mit integrierter Kamera, und der Fassadenkletterin Linda sagt der frischgebackene Superheld den Sharks den Kampf an...

Andreas Schlüter wurde 1958 in Hamburg geboren und begann nach dem Abitur eine Lehre als Großhandelskaufmann. Bevor er mit seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit begann, arbeitete er noch als Betreuer von Kinder- und Jugendgruppen. Nach einer Zeit bei der >Hamburger Rundschau< gründete er 1990 mit Kollegen das Journalistenbüro >SIGNUM< Medienservice, wo er auch als Redakteur für verschiedene Fernsehanstalten tätig war. Mittlerweile widmet er dem Schreiben von Büchern die meiste Zeit. Nach einigen Kurzkrimis, die er 1993 veröffentlichte, kam der große Erfolg ein Jahr später mit seinem ersten Kinderroman >Level 4 - Die Stadt der Kinder< (dtv junior 70459). In der spannenden Erzählung werden Computerspiel und Realität auf faszinierende grenzüberschreitende Art miteinander verknüpft und damit hat Schlüter den Nerv der Jugendlichen getroffen. Seine Protagonisten sind keine kleinen Superhelden, sondern ganz normale Kids, denen es stets ohne die Hilfe von Erwachsenen, aber dafür mit gegenseitiger Unterstützung gelingt, Probleme zu lösen und sich aus gefährlichen Situationen zu befreien. »Ich mache keinen Unterschied zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Ich nehme sie gleich ernst.« Denn Kinder sind für Schlüter keine unfertigen Erwachsenen, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Ideen, Wünschen, Sehnsüchten und Ängsten. Ebenso erfrischend unpädagogisch ist auch Schlüters erzählerischer Umgang mit Computern und virtuellen Welten. Seine Kinderbücher sieht er deshalb auch als eine längst überfällige Kampfansage an die These, Computer würden die Kinder vereinsamen lassen, und »wer Computer spiele, lese nicht«. Das seien die Ängste einer Generation, die schon am eigenen Videorekorder verzweifele.
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Die Schwarze Kammer


Noch nie hatte Leon vor der Schule seine Kammer betreten. Denn das war die Zeit, in der die Sharks kamen. Heute aber hatten sie ihm schon aufgelauert und so fühlte er sich sicher, unbeobachtet den Weg zu seinem geheimen Versteck gehen zu können. Er empfand einen gewissen Stolz, dass es ihm seit mehr als einem Jahr gelungen war, diesen Ort vor der gesamten Außenwelt geheim zu halten. Nicht einmal seine Eltern ahnten auch nur im Entferntesten etwas von seinem Quartier.

Schwarze Kammer hatte er sein Versteck genannt, weil der fensterlose, unterirdische Raum kein Tageslicht einließ und fast noch kleiner war als die Vorratskammer in der Wohnung seiner Eltern. Das störte Leon aber nicht weiter, denn für ihn reichte der Platz vollkommen aus. Entstanden war der Raum beim Bau des U-Bahntunnels, der die Innenstadt mit der Hafencity verband. Vielleicht war er ursprünglich als Material- oder Abstellraum für Bahnarbeiter vorgesehen gewesen, denn er lag ganz in der Nähe der U-Bahnhaltestelle Überseequartier. Gleich um die Ecke wohnte Leon. Ganz offensichtlich aber schien niemand den Raum zu benötigen.

Zuerst hatte Leon nicht mal geahnt, dass der Raum mit dem U-Bahn-System zusammenhing. Denn entdeckt hatte er ihn von der anderen Seite, als er wieder einmal auf der Suche nach einem neuen unterirdischen Weg in die Schule gewesen war.

An jenem Morgen war er an einem Kanaldeckel vorbeigekommen, der wegen irgendwelcher Straßenbauarbeiten offen stand. Kurzentschlossen war Leon hineingeschlüpft und unten in der Kanalisation gelandet, wo ein zwar glitschig nasser, aber durchaus komfortabler und vor allem beleuchteter Weg an einem unterirdischen Abwasserkanal entlangführte.

Seine Navigationsbrille hatte ihn Richtung Schule geführt, direkt an einer kleinen Abzweigung vorbei, an der Leon stehen geblieben war. Bis heute konnte er nicht sagen, was ihn dazu bewogen hatte, nicht weiter seinem Navigator zu folgen, sondern stattdessen diese Abzweigung zu nehmen. Nach kurzer Zeit war Leon auf eine nur angelehnte Tür gestoßen, hinter der sich der kleine, dunkle Raum befand. Schon beim ersten Blick hinein hatte für ihn festgestanden, dass dies exakt der Ort war, den er sich für seine Zwecke immer gewünscht hatte.

Leon hatte nun den Kanaldeckel erreicht, den er nach wie vor meistens als Ein- und Ausstieg zu seinem geheimen Sitz benutzte.

Es gab noch einen anderen Weg über den Bahnsteig der U-Bahnstation. Doch da Bahnsteige videoüberwacht wurden, nahm er diesen Weg nur selten.

Wie immer schaute er sich so unauffällig wie möglich nach allen Seiten um, ob ihn jemand beobachtete. Dann sicherte er sich zusätzlich ab, indem er mit dem Finger auf seinen Sensorenärmel tippte. Der kleine, im Stoff eingelassene, flexible Bildschirm zeigte ihm die drahtlosen Netzwerke an, die in seiner Umgebung aktiv waren. Natürlich waren es etliche. Jeder Haushalt, jedes Büro, jedes Fahrzeug besaß WLAN. Aber im Lauf des Jahres hatte Leon vor allem die Netzwerke derjenigen gespeichert, die ihm gefährlich werden konnten. Auf dem Display erschien keine Warnung. Also war vermutlich auch keiner der Sharks in der Nähe – zumindest keiner, der sein WLAN angeschaltet hatte. Leon war damit zufrieden und bückte sich, um den Kanaldeckel zu öffnen, als er eine Stimme hörte, die ihm das Blut in den Adern gefrieren ließ: »Haltet ihn!«

Tjarks Stimme!

Auch Tjark war natürlich klug genug, sein Netzwerk auszuschalten, wenn er sich Leon näherte, und sich damit zumindest elektronisch unsichtbar zu machen. So gelang es ihm immer wieder, wie ein Geist vor Leon aufzutauchen.

Aber von Tjark selbst war nichts zu sehen. Stattdessen tauchte ein Junge an der Straßenecke auf, der sich hektisch nach allen Seiten umsah. Er trug einen großen, schwarzen Kasten auf dem Rücken. Seiner Form nach ein Koffer für eine Posaune. Das Gewicht des Instruments schien dem Jungen bei seiner Flucht schwer zu schaffen zu machen.

»Nicht da, hier entlang!«, hörte Leon Tjark brüllen. Die Sharks waren also tatsächlich hinter dem Jungen her. Sie mussten jeden Moment auftauchen.

Ein Wink des Schicksals! Kaum hatte Leon beschlossen, den Kampf gegen die Sharks aufzunehmen, tauchte auch schon das erste Opfer auf, das seine Hilfe benötigte. Er durfte nicht wegsehen wie sonst!

Doch da raste bereits Tjark um die Ecke. Und noch ehe Leon dem fliehenden Jungen irgendeine Warnung zurufen, ihm ein Zeichen geben oder ihn in Sicherheit bringen konnte, hatte Tjark ihn schon eingeholt und geschnappt. Gleich nach ihm erschienen Träne und die anderen Sharks.

Leon schlich zu einem Mauervorsprung, hinter dem er sich verbarg und die Szene weiter beobachtete. Es folgte das, was er nur zu gut kannte: Die Sharks umringten den Posaunenjungen und begannen, ihn systematisch auszuplündern. Doch auch diesmal begnügten sie sich nicht wie bisher üblich mit ein oder zwei Teilen. Sie nahmen die Multifunktionsjacke, die Geldbörse, die Solarmotor-Schuhe, die vor den Gleitgel-Schuhen modern gewesen waren, und sogar die veraltete Hose, die außer ihrer Klimafunktion keinerlei technische Ausstattung besaß. Leon wusste gar nicht, dass es solche Hosen überhaupt noch gab. In Null Komma nichts stand der Junge nur in Unterhosen da, mit seinem Posaunenkoffer im Arm und Tränen in den Augen.

Leon trat aufgeregt von einem Bein aufs andere. Er wusste, er musste helfen. Er wollte es auch. Aber verdammt noch mal, er traute sich nicht. Leon zögerte, presste die Lippen zusammen und machte dann entschlossen einen Schritt nach vorn. Wenn er jetzt kniff, würde es wieder nichts werden mit seinem Aufstand gegen die Sharks. Er musste ein Zeichen setzen. Jetzt!

Doch schon wich er wieder einen Schritt zurück. Die Sharks waren zu viert! Was sollte er da ausrichten?

Alle Sachen des Posaunenjungen lagen um ihn herum verstreut auf dem Boden. Träne war schon dabei, alles einzusammeln, während Tjark den armen Jungen gehässig angrinste. Genau wie er am Morgen Leon angegrinst hatte. Leon durfte nicht zulassen, dass sie auch diesen Jungen splitternackt auszogen. Aber wie sollte er es verhindern? Verzweifelt blickte er sich um, scannte die Umgebung nach etwas Nützlichem ab, einer Idee, etwas, das ...

Plötzlich hatte er es!

Ein einfacher Müllcontainer. Doch diese Müllcontainer waren bei Weitem nicht so harmlos, wie sie aussahen. Das Geschäft mit dem Müll boomte und zwischen den verschiedenen privaten Müllfirmen tobte ein heftiger Konkurrenzkampf. Infolgedessen kennzeichnete jede Firma ihre Container nicht nur mit einer eigenen Farbe, sondern hatte diese auch alarmgesichert. Die Konkurrenz sollte die Container nicht einfach stehlen und eigene anliefern können.

Leon rannte auf einen roten Müllcontainer zu, der nur wenige Meter entfernt von ihm stand, und zog ihn von seinem markierten Standort fort. Sofort ertönte ein ohrenbetäubender Alarm. Der Container war offenbar erst vor Kurzem entleert worden, denn er war leicht. Bevor Leon wieder hinter der Mauer verschwand stieß er ihn mitten auf die Straße, genau vor ein heransurrendes Wasserstoffmobil, das mit quietschenden Reifen gerade noch zum Stehen kam. Die Glashaube, die den Wagen verschloss, versank in der Karosserie und der Fahrer sprang heraus. Er stützte die Hände in die Hüften und warf den Sharks einen bösen Blick zu.

Tjark und seine Bande sahen sich verwirrt um.

Schon eilten zwei Security-Mitarbeiter der Müllfirma, durch den Alarm herbeigerufen, um die Ecke.

Der Fahrer zeigte wortlos auf die Sharks. Die begriffen erst jetzt, dass sie in der Klemme steckten.

»Abhauen!«, rief Tjark.

Träne ließ alles fallen, was er in den Händen hielt, und die vier Sharks rannten, so schnell sie konnten, davon. Die zwei Security-Mitarbeiter setzten ihnen sofort nach, während der Fahrer des Wagens nur kopfschüttelnd hinterhersah, bevor er sich wieder in sein Gefährt setzte, per Knopfdruck die Glashaube schloss und davonsurrte.

Zurück blieb der Posaunenjunge inmitten seiner verstreuten Sachen. Jetzt erst traute sich Leon aus seinem Versteck, ging langsam auf den Jungen zu und half ihm, alles wieder einzusammeln. Der Junge sah Leon zuerst skeptisch an, begriff dann aber, wie der Container auf die Straße geraten war.

»Danke!«, sagte er. »Das war eine gute Idee!«

Leon nickte. »Hätte aber auch schiefgehen können. Sich mit der Müll-Security anzulegen, ist bestimmt nicht viel angenehmer als mit den Sharks.«

»Sharks?«, fragte der Junge, während er schnell in seine Hose schlüpfte.

Leon starrte ihn an. »Sag bloß, du kennst die Sharks nicht?«

»Wir sind gerade erst in die Hafencity gezogen. Vorher waren wir oben in den Walddörfern.« Er warf sich sein Hemd über, das umständlich zugeknöpft werden musste. Solche Hemden kannte Leon nur von seinen Großeltern.

»Die Sharks sind auch nicht von hier«, erklärte Leon. »Die kommen aus Downtown.«

»Dem Ghetto bei der Amsinckstraße?«, fragte der Posaunenjunge. Er hatte schon von dem früheren Büroviertel gehört, das seit Jahrzehnten leer stand. Vor einigen Jahren hatte man die vernachlässigten Geschäftshäuser notdürftig renoviert, manche auch abgerissen und durch hässliche, kastenförmige Hochhäuser ersetzt. Heute war das gesamte Viertel völlig heruntergekommen und außer den Anwohnern ging hier niemand mehr freiwillig zu Fuß durch. Es wurde im Volksmund einfach »Downtown« genannt. Die Menschen, die hier lebten, sprachen den Namen oft mit Wut im Bauch aus, weil sie sich...


Schlüter, Andreas
Andreas Schlüter wurde 1958 in Hamburg geboren und begann nach dem Abitur eine Lehre als Großhandelskaufmann. Bevor er mit seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit begann, arbeitete er noch als Betreuer von Kinder- und Jugendgruppen.
Nach einer Zeit bei der ›Hamburger Rundschau‹ gründete er 1990 mit Kollegen das Journalistenbüro ›SIGNUM‹ Medienservice, wo er auch als Redakteur für verschiedene Fernsehanstalten tätig war.
Mittlerweile widmet er dem Schreiben von Büchern die meiste Zeit. Nach einigen Kurzkrimis, die er 1993 veröffentlichte, kam der große Erfolg ein Jahr später mit seinem ersten Kinderroman ›Level 4 - Die Stadt der Kinder‹ (dtv junior 70459). In der spannenden Erzählung werden Computerspiel und Realität auf faszinierende grenzüberschreitende Art miteinander verknüpft und damit hat Schlüter den Nerv der Jugendlichen getroffen. Seine Protagonisten sind keine kleinen Superhelden, sondern ganz normale Kids, denen es stets ohne die Hilfe von Erwachsenen, aber dafür mit gegenseitiger Unterstützung gelingt, Probleme zu lösen und sich aus gefährlichen Situationen zu befreien.
'Ich mache keinen Unterschied zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Ich nehme sie gleich ernst.' Denn Kinder sind für Schlüter keine unfertigen Erwachsenen, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Ideen, Wünschen, Sehnsüchten und Ängsten. Ebenso erfrischend unpädagogisch ist auch Schlüters erzählerischer Umgang mit Computern und virtuellen Welten. Seine Kinderbücher sieht er deshalb auch als eine längst überfällige Kampfansage an die These, Computer würden die Kinder vereinsamen lassen, und 'wer Computer spiele, lese nicht'. Das seien die Ängste einer Generation, die schon am eigenen Videorekorder verzweifele.

Lüdemann, Yannik
Yannik Lüdemann, geboren 1987, ist deutsch-französischer Herkunft und wuchs in Hamburg auf. Während seiner Studienzeit an der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für angewandte Wissenschaften arbeitete er in Hamburg als Filmemacher und Illustrator. Als Zeichner erstellt er Comicstrips, Storyboards und Buchillustrationen.

Andreas Schlüter wurde 1958 in Hamburg geboren und begann nach dem Abitur eine Lehre als Großhandelskaufmann. Bevor er mit seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit begann, arbeitete er noch als Betreuer von Kinder- und Jugendgruppen.
Nach einer Zeit bei der ›Hamburger Rundschau‹ gründete er 1990 mit Kollegen das Journalistenbüro ›SIGNUM‹ Medienservice, wo er auch als Redakteur für verschiedene Fernsehanstalten tätig war.
Mittlerweile widmet er dem Schreiben von Büchern die meiste Zeit. Nach einigen Kurzkrimis, die er 1993 veröffentlichte, kam der große Erfolg ein Jahr später mit seinem ersten Kinderroman ›Level 4 - Die Stadt der Kinder‹ (dtv junior 70459). In der spannenden Erzählung werden Computerspiel und Realität auf faszinierende grenzüberschreitende Art miteinander verknüpft und damit hat Schlüter den Nerv der Jugendlichen getroffen. Seine Protagonisten sind keine kleinen Superhelden, sondern ganz normale Kids, denen es stets ohne die Hilfe von Erwachsenen, aber dafür mit gegenseitiger Unterstützung gelingt, Probleme zu lösen und sich aus gefährlichen Situationen zu befreien.
'Ich mache keinen Unterschied zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Ich nehme sie gleich ernst.' Denn Kinder sind für Schlüter keine unfertigen Erwachsenen, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Ideen, Wünschen, Sehnsüchten und Ängsten. Ebenso erfrischend unpädagogisch ist auch Schlüters erzählerischer Umgang mit Computern und virtuellen Welten. Seine Kinderbücher sieht er deshalb auch als eine längst überfällige Kampfansage an die These, Computer würden die Kinder vereinsamen lassen, und 'wer Computer spiele, lese nicht'. Das seien die Ängste einer Generation, die schon am eigenen Videorekorder verzweifele.



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