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E-Book, Deutsch, 278 Seiten

Schmidt Das QM-Handbuch

Qualitätsmanagement für die ambulante Pflege
1. Auflage 2005
ISBN: 978-3-540-27621-0
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Qualitätsmanagement für die ambulante Pflege

E-Book, Deutsch, 278 Seiten

ISBN: 978-3-540-27621-0
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



»Wir sind die Schokolade« erklärte eine Mitarbeiterin eines ambulanten Pflegedienstes während einer Fortbildung, als das Thema Qualitätspolitik am Beispiel von Überraschun- eiern besprochen wurde. Dieser Satz beinhaltet in prägnanter Form die Bedeutung von Qualitätsmanagement für Patienten und Mitarbeiter in der Pflege: Die Einführung eines Qualitätsmanageme- systems soll dazu beitragen die Pflegequalität zu verbessern und dadurch die Zufriedenheit der Kunden aber auch der Mitarbeiter zu steigern. In vielen Pflegeeinrichtungen existiert zwar die Bereitschaft zur kontinuierlichen V- besserung, die praktische Umsetzung des QM bereitet jedoch Probleme, da man nicht genau weiß, wie Qualitätsmanagement »funktioniert«. Dieses Buch soll die Implementierung des QM und die Erstellung eines Qualitäts- nagement-Handbuches ermöglichen. Dazu werden theoretische Grundlagen beschrieben und exemplarisch in Form eines Musterhandbuches dargestellt. Ich wünsche mir, dass dieses Buch dazu beiträgt die Einführung eines lebendigen Q- litätsmanagements zu erleichtern, »weil jeder Mensch ein bisschen Schokolade braucht«. An dieser Stelle möchte ich meiner Familie danken, die durch Verständnis, Verzicht und Unterstützung einen großen Beitrag zu diesem Buch geleistet hat. Mein Dank gilt auch dem Springer Verlag, insbesondere Frau Barbara Lengricht, die durch ihren Ideenreichtum, ihre Fachkompetenz und ihr Vertrauen dieses Buch erm- licht hat.

Die Autorin ist Qualitätsmanagerin für das Gesundheitswesen und in dieser Funktion vor allem in ambulanten Pflegeeinrichtungen tätig

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Weitere Infos & Material


1;Das QM-Handbuch;3
2;Vorwort;5
3;Inhaltsverzeichnis;6
4;Abkürzungen;8
5;Teil I Allgemeine Grundlagen des Qualitätsmanagements;9
5.1;1 Einführung;11
5.1.1;1.1 Was bedeutet Qualität in der Pflege?;11
5.1.2;1.2 Die Einstellung zum Qualitätsmanagement;12
5.1.3;1.3 Qualitätsmanagement in der ambulanten Pflege;14
5.2;2 Theoretische Grundlagen;15
5.2.1;2.1 Was ist Qualität?;15
5.2.2;2.2 Wie ist Qualität entstanden?;16
5.2.3;2.3 Wie hat sich Qualität entwickelt?;17
5.2.4;2.4 Wie kann man Qualität definieren?;17
5.2.4.1;2.4.1 Wie definiert sich Dienstleistungsqualität?;18
5.2.4.2;2.4.2 Wie kann man Dienstleistungsqualität beeinflussen?;19
5.2.5;2.5 Was ist Pflegequalität?;21
5.2.5.1;2.5.1 Was versteht man unter Strukturqualität?;21
5.2.5.2;2.5.2 Was ist Prozessqualität?;22
5.2.5.3;2.5.3 Wie misst man die Ergebnisqualität?;23
5.2.6;2.6 Stufen der Pflegequalität;24
5.2.7;2.7 Das Pflegequalitätssicherungsgesetz;27
5.2.7.1;2.7.1 Qualitätsprüfungen durch den MDK;27
5.3;3 Was ist Qualitätsmanagement?;31
5.3.1;3.1 Wie hat sich das Qualitätsmanagement entwickelt?;32
5.3.1.1;3.1.1 Taylorismus;32
5.3.1.2;3.1.2 »Total Quality Control«;33
5.3.1.3;3.1.3 »Total Quality Management«;34
5.3.1.4;3.1.4 Kaizen;35
5.3.1.5;3.1.5 Qualitätsmanagement in Europa;37
5.3.1.6;3.1.6 »European Foundation for Quality Management«;38
5.3.1.7;3.1.7 QM in Deutschland;39
5.4;4 Was ist ein Qualitätsmanagementsystem?;41
5.4.1;4.1 »Total Quality Management«;41
5.4.1.1;4.1.1 Was bedeutet TQM?;42
5.4.2;4.2 Kaizen;45
5.4.2.1;4.2.1 Was bedeutet Kaizen?;46
5.4.3;4.3 DIN EN ISO 9000;47
5.4.3.1;4.3.1 Was beinhaltet die ISO 9000?;47
5.4.3.2;4.3.2 Was ist der Vorteil der DIN EN ISO 9001?;49
5.4.3.3;4.3.3 Zertifizierung nach DIN ISO 9000;51
5.4.4;4.4 »European Foundation for Quality Managements«;53
5.4.4.1;4.4.1 Was ist EFQM?;53
5.4.5;4.5 KTQ;54
5.5;5 Einführung eines Qualitätsmanagementsystems;57
5.5.1;5.1 Wie beginnt man mit Qualitätsmanagement?;57
5.5.1.1;5.1.1 Wie geht man bei der Einführung vor?;58
5.5.1.2;5.1.2 Wie wird ein Qualitätsmanagementsystem implementiert?;58
5.5.2;5.2 Die Systematik der Verbesserung;61
5.5.2.1;5.2.1 Wie wird die Systematik angewendet?;61
5.5.2.2;5.2.2 Wie funktioniert die Systematik der Verbesserung in der Praxis?;65
5.6;6 Dokumentation des Qualitätsmanagementsystems;69
5.6.1;6.1 Qualitätsmanagement-Handbuch;69
5.6.2;6.2 Welche Dokumente enthält das QMHB?;70
5.6.2.1;6.2.1 Verfahrensanweisung;70
5.6.2.2;6.2.2 Prozess;73
5.6.2.3;6.2.3 Checkliste;75
5.6.3;6.3 Erstellung des QMHB;75
5.7;7 Was bewirkt die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in der ambulanten Pflege?;79
6;Teil II Das Qualitätsmanagement- Handbuch;83
6.1;8 Registratur und Inhalt;85
6.1.1;8.1 Inhaltsverzeichnis;85
6.1.2;8.2 Registratur;86
6.1.3;8.3 Benutzerhinweise und Abkürzungen;86
6.2;9 Mitgeltende Dokumente;91
6.2.1;9.1 Dokumente;91
6.2.2;9.2 Gesetze;92
6.3;10 Allgemeine Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem;95
6.3.1;10.1 Was wird von einem QMS erwartet?;95
6.3.2;10.2 Wie werden die Anforderungen erfüllt?;96
6.3.2.1;10.2.1 Kundenorientierung;97
6.3.2.2;10.2.2 Führung;97
6.3.2.3;10.2.3 Einbeziehung der beteiligten Personen;98
6.3.2.4;10.2.4 Prozessorientierter Ansatz;100
6.3.2.5;10.2.5 Systemorientierter Managementansatz;100
6.3.2.6;10.2.6 Ständige Verbesserung;101
6.3.2.7;10.2.7 Sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung;101
6.3.2.8;10.2.8 Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen;102
6.4;11 Die Organisationsstruktur;105
6.4.1;11.1 Allgemeine Beschreibung der Organisation;106
6.4.2;11.2 Organigramm;107
6.4.3;11.3 Stellenbeschreibungen;108
6.5;12 Pflegeleitbild und Pflegekonzept;115
6.5.1;12.1 Was ist ein Pflegeleitbild?;115
6.5.2;12.2 Wie wird ein Pflegeleitbild erstellt?;117
6.5.2.1;12.2.1 Brainstorming-Methode;117
6.5.2.2;12.2.2 Art-mind-map-Methode;118
6.5.3;12.3 Was ist ein Pflegekonzept?;119
6.6;13 Das Qualitätsmanagementsystem;123
6.7;14 Qualitätspolitik;125
6.7.1;14.1 Was sind Qualitätsziele?;125
6.7.2;14.2 Wie werden Qualitätsziele und Indikatoren formuliert?;126
6.7.2.1;14.2.1 RUMBA-Regel;126
6.7.2.2;14.2.2 SMART-Regel;128
6.7.3;14.3 Qualitätspolitik;129
6.7.3.1;14.3.1 Was ist eine »Balanced Scorecard«?;129
6.8;15 Managementbewertung;135
6.8.1;15.1 Was ist Management?;135
6.8.2;15.2 Wie funktioniert eine Managementbewertung?;136
6.8.3;15.3 Was ist Controlling?;137
6.9;16 Marketing;141
6.9.1;16.1 Was bedeutet Marketing?;141
6.9.2;16.2 Welche Leistungen können entwickelt werden?;144
6.10;17 Der kontinuierliche Verbesserungsprozess;147
6.10.1;17.1 Was bedeutet KVP?;147
6.10.2;17.2 Beauftragter der obersten Leitung;148
6.10.3;17.3 Audits;150
6.10.3.1;17.3.1 Was ist ein Audit?;150
6.10.3.2;17.3.2 Wie wird ein Audit durchgeführt?;150
6.10.4;17.4 Qualitätszirkel;152
6.10.4.1;17.4.1 Historische Entwicklung;152
6.10.4.2;17.4.2 Theoretische Grundlagen;153
6.10.4.3;17.4.3 Techniken im Qualitätszirkel;154
6.10.4.4;17.4.4 Ishikawa-Diagramm;155
6.10.4.5;17.4.5 Qualitätszirkel in der ambulanten Pflege;158
6.11;18 Information und Dokumentation;165
6.11.1;18.1 Wie funktioniert Informationsmanagement?;165
6.11.2;18.2 Was ist bei der Dokumentation zu beachten?;167
6.11.3;18.3 Lenkung von Dokumenten;168
6.11.4;18.4 Datenschutz;169
6.12;19 Pflegebezogene Prozesse;179
6.12.1;19.1 Pflegemodell;180
6.12.2;19.2 Pflegeplanung und Dokumentation;181
6.12.2.1;19.2.1 Stammblatt;181
6.12.2.2;19.2.2 Pflegeanamnese und Biographie;182
6.12.2.3;19.2.3 Tagesstruktur;183
6.12.2.4;19.2.4 Pflegeplanung;184
6.12.2.5;19.2.5 Durchführungsnachweis;185
6.12.2.6;19.2.6 Pflegebericht;186
6.12.3;19.3 Pflegestandards;187
6.12.4;19.4 Pflegevisite;190
6.12.5;19.5 Routenplanung;194
6.12.6;19.6 Einsatzplanung;195
6.12.7;19.7 Einarbeitungskonzept;197
6.12.8;19.8 Erstkontakt;198
6.12.9;19.9 Eigentum des Kunden;199
6.12.10;19.10 Case-Management oder Care-Management;200
6.12.11;19.11 Hauswirtschaft;201
6.13;20 Management von Ressourcen;223
6.13.1;20.1 Personalmanagement;224
6.13.2;20.2 Materialwirtschaft;226
6.13.3;20.3 Logistik;227
6.13.4;20.4 Investitionen und Finanzen;228
6.14;21 Messung, Analyse und Verbesserung;239
6.14.1;21.1 Was bedeutet Evaluation?;239
6.14.2;21.2 Messmittel;240
6.14.3;21.3 Hygienemanagement;240
6.14.4;21.4 Fehlermanagement;241
6.14.5;21.5 Notfallmanagement;241
6.14.6;21.6 Evaluation der Dienstleistungsqualität;242
7;Anhang;253
8;Stichwortverzeichnis;283


12 Pflegeleitbild und Pflegekonzept (S. 107-108)

Sie geben Ihr Bestes. Wie können Sie das wissen (W. Edwards Deming)?

12.1 Was ist ein Pflegeleitbild? – 107
12.2 Wie wird ein Pflegeleitbild erstellt? – 109
12.2.1 Brainstorming-Methode – 109
12.2.2 Art-mind-map-Methode – 110
12.3 Was ist ein Pflegekonzept? – 111

Die Festlegung von allgemeinen, umfassenden Werten, Grundsätzen und Zielen, die eine Organisation verfolgt, wird als Leitbild bezeichnet. Ein Pflegekonzept oder Pflegeverständnis hingegen beschäftigt sich ausführlich mit der Beschreibung des Pflegedienstes, theoretischen Aspekten, seinem Aufgabengebiet oder besonderen Leistungen.

Praxistipps
Nicht jeder ambulante Pflegedienst hat schon ein Pflegeleitbild erstellt, deshalb werden im Folgenden einige Möglichkeiten aufgezeigt, mit deren Hilfe ein Pflegeleitbild formuliert werden kann.

12.1 Was ist ein Pflegeleitbild?

Vergleicht man einen ambulanten Pflegedienst mit einem Bild, so ist das Pflegeleitbild der Bilderrahmen. Gut nachvollziehbar ist auch der Vergleich des Pflegedienstes mit einem Haus, für das das Pflegeleitbild als Schlüssel dient.

Diese Beschreibung beinhaltet Bedingungen, Werte und Ziele, die die Arbeit in einer ambulanten Pflegeeinrichtung beeinflussen oder bedingen, das heißt, das Pflegeleitbild bedingt die Pflege wie ein Bilderrahmen das Bild bzw. das Pflegeleitbild ist der Schlüssel zum Verständnis des ambulanten Pflegedienstes.

Das Leitbild ist wie die Verfassung eines Staates und somit für alle Mitarbeiter bindend.

Ist der ambulante Pflegedienst Teil eines Verbandes müssen die Inhalte des Unternehmensleitbildes bei der Formulierung des Pflegeleitbildes beachtet werden. Das Pflegeleitbild darf dem Unternehmensleitbild als übergeordnete Instanz nicht widersprechen. Mitarbeitern, Kunden und Interessierten beantwortet das Pflegeleitbild wichtige Fragen. Es bewirkt eine Identifikation mit dem Unternehmen und fördert dadurch die Motivation.



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