Schmitz | Blutrot bis zum Morgengrauen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 5, 84 Seiten

Reihe: Der Neuanfang

Schmitz Blutrot bis zum Morgengrauen

Der Neuanfang
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7562-4696-0
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Der Neuanfang

E-Book, Deutsch, Band 5, 84 Seiten

Reihe: Der Neuanfang

ISBN: 978-3-7562-4696-0
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Klapptext Band 5 Blutrot bis zum Morgengrauen, Band 5: Der Neuanfang. Eine Krankheit, die positiv ausgeht, aber ein schreckliches Geheimnis mit sich bringt. Die Rückkehr eines geliebten Menschen, der alles auf den Kopf stellt. Zweifel, die auftauchen, ob das, was man getan hat, auch die richtige Entscheidung war. Eine Affäre, die vermutlich für sehr viel Wirbel sorgen wird. Doch es stellt sich heraus, dass nicht nur eine Person eine Affäre hat und versucht diese geheim zu halten. Die Thronfolger des neuen Imperiums: Hier könnte es sein, dass nur einer den Thron besteigen kann. Der Aufbau der neuen Stadt hat zur Folge, dass das geliebte Schloss immer kleiner und kleiner wird. Der Verlust eines geliebten Menschen kann dazu führen, dass sich vieles im Leben ändert. Doch manches Mal ist ein Neuanfang das Beste, was einem passieren kann. Andere wiederum entscheiden sich bewusst gegen einen geliebten Menschen, um so an die Macht zu gelangen.

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Eine Krankheit


Als Adam, Anne im Krankhaus untersucht, ist ihm erst nicht ganz klar woran Anne leiden könnte. Vor zehn Tagen der Zusammenbruch und jetzt schon wieder, sie ist dann kaum ansprechbar. Im Palast hoffen, alle das Anne nichts Schlimmes hat. Sie war doch endlich glücklich und jetzt sollte sie so einfach krank werden. Was kann sich nur hinter den Zusammenbrüchen verbergen? Wincent ist mit den Nerven am Ende und fährt zu Dylan.

„Wie geht es Anne?“

„Ich kann es dir nicht sagen, sie untersuchen sie noch. Adam hofft, dass sie nichts Schlimmes hat. Es könnte vieles sein.

Bitte lass uns von was anderem reden. Ich war die ganze Nacht schon bei Anne und ich muss den Kopf wieder frei bekommen.“

„Kein Problem, wenn du reden willst, ich bin für dich da.“

„Wie geht es dir denn?“

„Du mir geht es sehr gut, ich bin glücklich verliebt in Isabell, sie wollte gleich auch vorbeikommen. Wir wollten was essen gehen. Willst du uns begleiten?“

„Ehrlich gesagt, würde ich nicht gerne mit euch gehen. Ich brauche etwas Ruhe. Ich habe gehofft wir beide könnten alleine was machen, aber ich verstehe dich, wenn du Isabell sehen willst.“

Als es bei Dylan an der Tür klopfte, stand Dylan auf und öffnete die Türe. Es war Isabell, er begrüßte und küsste sie zum Empfang.

„Ich habe besuch.“

„Wer ist denn da?“

„Wincent, Anne liegt im Krankenhaus und ihm geht es nicht so gut.“

„Soll ich wieder gehen und du kannst mit ihm die Zeit verbringen?“

„Nein, ich habe ihm schon angeboten, mit uns essen zu gehen.“

„Und? Geht er mit?“

„Nein, er hätte lieber seine Ruhe.“

Sie gingen beide in den Saloon und setzten sich zu Wincent.

Er schaute Isabell verlegen an.

„Kann ich dir irgendwie helfen?“

Wollte Isabell wissen.

„Nein danke, ich brauche keine Hilfe. Ich schaffe das schon, ich werde jetzt mal gehen und dann könnt ihr essen gehen.“

„Ich wollte dich nicht verjagen, ich habe Dylan schon gefragt, ob ich euch alleine lassen soll.“

„Du kein Problem, ich lege mich zuhause etwas hin.“

Wincent steuerte seine Stadt Villa an und trifft unterwegs David.

„Hey, schöner Mann.“

Schrie David Wincent hinterher, er drehte sich um und dachte sich nur, der hat mir gerade noch gefehlt.

„Was willst du von mir?“

„Du warst so schnell weg und hast nicht gemerkt, dass du deine Brieftasche bei mir vergessen hattest. Vermisst du sie nicht?“

„Ehrlich gesagt, habe ich das noch gar nicht bemerkt, ich war so im Stress in der letzten Zeit.“

„Willst du reden? Du kannst mit zu mir kommen. Ich gebe dir deine Brieftasche und wenn du willst können wir reden.“

„Mir ist nicht nach reden, aber meine Brieftasche, würde ich mir schon gerne abholen.“

„Dann komm mit und ich gebe sie dir.“

Bei David angekommen.

„Eine schöne Wohnung. Hatte ich gar nicht so in Erinnerung.“

„Du warst auch sehr schnell weg, hat dein Plan funktioniert?“

„Welcher Plan?“

„Du wolltest doch eine Frau heiraten, wegen deinem Onkel, damit ihr das Schloss bekommt. Das hast du mir in der Nacht erzählt.“

„Habe ich das, so gesagt?“

„Ja und dass du eigentlich, die Frauen nur als Alibi hast und einen Männerkörper jeder Frau vorziehen würdest. Das waren deine Worte.“

„Du musst dich irren, ich liebe Frauenkörper.“

„Klar liebst du sie, wenn du nüchtern bist. Aber wenn du was getrunken hast bevorzugst du eher Männer. Deshalb auch der Absinth, damit du deine Taten vergisst. Ich kenne Männer wie dich, wenn sie von hohem Stand sind, brauchen sie immer eine Abwechslung. Ich habe dich schon oft in der Bar gesehen. Aber sonst warst du mit den Männern immer nur im Hinterhof, aber mit mir bist du nachhause gegangen. Ich war wohl was Bessres, als die anderen.“

„Wie kommst du darauf? Du kennst mich doch gar nicht. Ich bin nie dort gewesen.“

„Das sagen sie alle, aber einem David Barker kann kein Mann wiederstehen. Ich weiß was die Männer wollen. Sie zahlen ja auch gut dafür. Was meinst du? Wie ich mir sonst so eine Wohnung in London leisten könnte.“

„Du machst es für Geld?“

„Klar, bei dir habe ich eine Ausnahme gemacht, weil du so Attraktiv bist. Sonst die Männer mit ihrem dicken Geldbeutel und ihren dicken Bäuchen, wollen schnellen Sex. Dann vergessen sie, zu ihrem Weib nachhause gehen. Du bist da anders, bei dir habe ich mich immer gefragt, warum du dich immer so volllaufen lässt, aber jetzt weiß ich warum.“

„Du meinst du wüsstest warum? Ja du glaubst mich zu kennen und hast dennoch keine Ahnung wer ich bin.“

„Na klar weiß ich wer du bist. Du bist nicht nur ein wunderschöner Mann, du bist auch der Neffe von unserm König. Du wirst mal der neue König und wie würde das Aussehen, wenn du mit jungen Typen wie mir durch die Straßen ziehen würdest. Deshalb betrinkst du dich immer so, damit du an deine wahre Leidenschaft keine Erinnerung hast.

Jeder in London hat deine Hochzeit gesehen, sogar ich. Also mach mir nichts vor, wenn du acht Stunden vorher noch mit mir Sex hattest.“

„Du darfst es keinem erzählen, ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich will ein ehrenwerter König werden.“

„Ehrenwert? Du warst bei mir erstmal der, der du wirklich bist. Du machst nur dir und deiner Frau etwas vor.“

„Ich werde jetzt mal gehen.“

„Mach das, wir werden uns wiedersehen.“

Wincent ging und musste erstmal über sich nachdenken, ihm war nicht klar, dass man ihn so sehen würde. Hat David recht damit, dass er wirklich Männer liebt? Das kann nicht sein, er liebte Anne. Dann ging ihm Anne durch den Kopf und erfragte sich wie es ihr wohl gehen könnte? Er fuhr ins Krankenhaus und setzte sich zu ihr ans Bett. Er schaute Anne beim Schlafen zu und dachte nur daran was ihm David sagte und was er vor der Hochzeit mit Isabell tat. Er hatte Anne zweimal betrogen ohne dass sie davon wusste. Als Adam ins Zimmer kam, hatte er gute Nachrichten für Wincent.

„Wincent, ich habe gut Nachrichten für dich.“

„Für mich?“

„Ja, Anne ist nicht krank, sie ist Schwanger. Ihr bekommt Zwillinge. Sie muss sich nur sehr schonen, da sie ja nicht mehr die jüngste ist. Sie braucht viel Bettruhe und darf sich nicht überanstrengen.“

Wincent freute sich.

„Wir bekommen Zwillinge, das ist ja wunderbar. Jetzt ist unser Glück perfekt, weiß Anne das schon?“

„Nein, sie war die ganze Zeit nicht ansprechbar, aber das erklärt ihre Zusammenbrüche. Sie wird viel liegen müssen und darf sich nicht anstrengen.“

„Wie sieht es mit Sex aus?“

„Besser wäre es, wenn ihr darauf erstmal verzichten könntet.

Die Kinder sollen sich in Ruhe entwickeln können.“

Als Anne, wach wurde wollte Wincent ihr gleich die Frohe Botschaft berichten.

„Du bist da?“

„Ja, ich bin immer an deiner Seite, dass weißt du doch. Ich habe eine gute Nachricht für dich.“

„Für mich? Da bin ich mal gespannt. Ich hoffe, es hat nichts mit meinen Zusammenbrüchen zu tun.“

„Doch, hat es. Du bist Schwanger und wir bekommen Zwillinge.“

Anne ist überglücklich.

„Wir bekommen wirklich Zwillinge? Das ist wunderbar, ich freue mich so sehr. Ich habe immer gedacht ich wäre schwer krank, weil es mir in der letzten Zeit immer so schlecht ging.“

„Schatz, du bist kerngesund nur schwanger. Aber du musst dich schonen und wir müssen auf unseren Sex verzichten. Die Kinder sollen ja gesund in dir heranwachsen. Ich hoffe, du kannst solange warten bis die Kinder da sind.“

„Sex mit dir ist zwar sehr gut, aber ich werde jetzt acht Monate warten, dafür bekommen wir Zwillinge. Ich kann es nicht glauben, denn Lord Robert und ich haben es all die Jahre immer versucht. Es hatte einfach nicht mehr geklappt und jetzt gleich Zwillinge. Ich bin einfach die glücklichste Frau der Welt. Wann kann ich wieder nachhause?“

„Das ist der hacken an der Sache, du hast strenge Bettruhe.

Du willst die Kinder doch nicht gefährden. Du kannst morgen wieder in den Palast, aber ich werde dafür sorgen, dass Kathrin gut auf dich aufpassen wird. Jetzt schlaf gut und ich fahre dann mal nachhause und komme dich morgen abholen.“

Wincent gibt Anne einen Kuss und fährt in seine Stadt Villa.

Dann bekommt er besuch. Es klopft und er macht auf.

„Was willst du hier? Ich dachte du bist bei Dylan?“

„Dylan ist im Gegensatz zu dir eine Schlafmütze und er hat sich schon schlafen gelegt. Deshalb habe ich mich davongeschlichen und dachte ich komme mal kurz zu dir.

Mein starker rassiger Hengst.“

„Du musst gehen, du kannst nicht bei mir sein. Ich...



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