Schneider | Die Flucht der Partymädchen | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 270 Seiten

Schneider Die Flucht der Partymädchen


1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-6951-3836-4
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 270 Seiten

ISBN: 978-3-6951-3836-4
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eine kleine Gruppe junger Frauen lässt kaum eine Party aus. Obwohl sie immer freundlich sind, werden sie gejagt. Eine Jagd von Berlin nach Athen und weiter über die Peloponnes. Erst ist eine Berliner SOKO hinter den armen Mädchen her, dann ist ihnen Europol auf den Fersen und zu allem Überfluss verfolgt sie auch noch der Grendel Vladimir Jukow. Und all das nur, weil sich diese Mädchen nicht konventionell ernähren wollen?

Der Autor Martin Schneider fängt mit zweiundfünfzig Jahren an zu Schreiben. Bis dahin führte er ein ganz normales Leben, er arbeitete unter anderem als Mechaniker, Kraftfahrer, Hafenmeister und Eventkoch. Er ist in Berlin aufgewachsen und lebte zuletzt im beschaulichen Brandenburg, hier hat er sich ein Grundstück mit einem kleinen Wochenendhäuschen gepachtet und sich sein kleines Paradies geschaffen, bis er sich der Literatur gewidmet hat. Er hat 2020 sein Leben geändert und lebt nun minimalistisch in einem Wohnmobil, er arbeitet dort, wo die Menschen nett sind und das Klima angenehm ist. Der Roman Die Hexe aus dem Remstal ist sein erstes Buch und Start einer Reihe aus drei Romanen. In seinem Roman wollte er ursprünglich sein eigenes Leben verarbeiten. Hinzu kamen Grete Das Leben einer Hexe und die Fortsetzung Der neue Magier. Nach den Science-Fiction-Romanen Die Oase, Zimmer 20 und Das Portal im Hinterhof, flogt sein erster Krimi. Bald erscheinen: Mein Leben im Wohnmobil sowie: Rada und die Waldmenschen. Für weitere Informationen, Fragen oder Hinweise, können Sie mich gern Kontaktieren: E-Mail: martin-schneider-autor@gmx.de Telegram: https://t.me/Martin_Schneider_Autor Patreon:patreon.com/user?u=107999822
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Berlin bei Nacht


Jede Nacht ziehen die Teenager Luise, Vera und Anastasia durch die Clubs der Hauptstadt. „Ich liebe diese Stadt!“, sagt Luise, als sie gerade eine Bar betritt.

„Kein Wunder, schließlich bist Du hier geboren.“, antwortet ihr Anastasia. Auch sie lebt schon lange in Berlin, erinnert sich aber noch oft an ihre Kindheit in Moskau.

„Hier ist es auf jeden Fall wärmer als in Moskau.“, vermutet Luise, obwohl auch Berlin zu dieser Jahreszeit recht kalt ist.

„Ach, ich weiß nicht. Diese Großstädte sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.“, gibt Vera ihren Senf dazu, als sie die Bar betritt. Sie sieht einen jungen Mann gleich vorn an der Tür sitzen. Er wirkt recht eingeschüchtert, wie er sich an seiner Flasche Importbier festhält. „Hey, ich habe Dich hier noch nie gesehen.“, spricht sie ihn an. Vera hat ein verführerisches Lächeln, einen perfekten Körper und trägt ein hautenges Kleid, das all ihre weiblichen Vorzüge zur Geltung bringt. Vera fackelt nicht lange, sie weiß genau, was sie will und sie nimmt sich das, worauf sie gerade Lust hat.

Der junge Mann dreht sich um, mustert diese bildhübsche junge Frau, doch da er noch nicht viel getrunken hat, hört er noch auf seinen Verstand, der ihm sagt, dass diese junge Frau eine Prostituierte sein muss. „Sorry, aber Dich kann ich mir nicht leisten.“ Er wendet sich allerdings nicht von ihr ab, denn dafür sieht sie viel zu sexy aus.

„Seht ihr, was ich meine.“, sagt Vera zu ihren Mädels. Obwohl der junge Mann recht hat, lässt sie ihn nicht stehen.

„Was hast Du, der Kleine hat doch recht.“, sagt Anastasia zu Vera, laut genug, dass er es auch hören kann. „So, wie er aussieht, kann er sich gerade mal dieses Bier leisten.“

Auch Luise schaut sich den jungen Mann an und fragt ihn eher so nebenbei: „Hey, nimmst Du Drogen?“ Er wirkt nicht bekifft, auch nicht betrunken.

„Ich? Äh,… nein, wieso?“, stammelt der überraschte Gast. Er schaut sich die jungen, überaus hübschen Frauen an. Eine schöner als die andere. Er ist noch recht unerfahren und zudem auch noch schüchtern und was das Schlimmste ist, er hat gerade erst sein erstes Bier vor sich stehen. Johann ist zum ersten Mal allein in eine Bar gegangen. Er wollte sich mal umsehen, ob er vielleicht hier eine Frau kennenlernen kann. Dass es allerdings so leicht sein wird, mit solchen Mädchen ins Gespräch zu kommen, überrascht ihn doch sehr. Ob er tatsächlich mit einer von ihnen einen netten Abend verbringen kann? Nein, muss er sich eingestehen, denn dafür reicht sein Geld tatsächlich nicht aus, aber er kann sich nicht von ihnen abwenden.

„Komm Kleiner, ich geb Dir einen aus.“, sagt Vera und zerrt am Ärmel des Mannes.

Er ist überwältigt von ihrer Schönheit und schaltet seinen Verstand ab. „Ja, danke. Ich heiße übrigens Johann.“ Will sie nur mit ihm spielen? Ein Blick auf ihren Körper genügt und Johann ist es egal, was sie mit ihm vorhat.

„Wie auch immer.“, winkt Vera ab und erspäht einen Tisch, an dem bereits ein anderes Pärchen sitzt. „Kommt mit!“ Vera geht zu dem Tisch, schaut den beiden tief in die Augen. Sie sagt nichts, doch ihre Augen sprechen eine eindeutige Sprache und die beiden machen den Tisch frei.

Johann fragt sich, was sie den beiden wohl gesagt hat, denn sie nehmen schnell ihre Drinks und verschwinden.

Die vier setzen sich an den nun frei gewordenen Tisch und Vera bestellt: „Vier Wodka!“, ohne auch nur daran zu denken, Johann zu fragen, ob er auch einen will.

„Danke, aber ich möchte…“, versucht Johann abzulehnen. Er ist verwirrt, weiß nicht so recht, wer diese Mädchen sind und was sie mit ihm vorhaben. Ihr Auftreten lässt ahnen, dass sie keinerlei Widerspruch dulden und ihr Aussehen raubt Johann jeglichen Verstand. Er beschließt, sich ihnen hinzugeben und den Abend in ihrer Gesellschaft zu genießen, denn zurück kann und will er nicht mehr. Sollen sie doch mit ihm machen, was sie wollen. Johann nimmt seinen Drink und sagt leise: „Danke.“

Luise lächelt ihn milde an, doch dann sagt sie: „Teil ihn Dir ein, mehr gibt´s nicht!“ Sie hasst es, wenn ihre Beute zu stark nach Alkohol schmeckt.

Was ist denn nun, fragt sich Johann. Sie hört sich an, als wäre sie seine Mutter, dabei sieht sie so cool aus, als ob sie ihrer eigenen Mutter gerade entlaufen ist. „Äh, ja… ist schon gut.“, stammelt Johann und stellt das halbvolle Glas wieder ab.

Die drei Mädchen trinken ihre Gläser leer und spielen derweil etwas an Johann herum. Anastasia streichelt seine Haare, Luise küsst ihn und Vera prüft bereits ausgiebig seine Männlichkeit, bis sie dann zu dem jungen Mann sagt: „Komm, ich brauche es jetzt!“ Sie steht auf, geht in Richtung Toiletten, ohne sich zu ihm umzudrehen.

Johann ist verwirrt… und geil. Will dieses atemberaubende Mädchen jetzt wirklich Sex? Mit ihm? Erst als ihm Anastasia in die Rippen piekst und ihm dazu ermutigend zunickt, steht er auf und läuft Vera hinterher.

„Lass uns was übrig!“, ruft Anastasia Vera hinterher, dann verschwinden die beiden nacheinander auf der Damentoilette. „Der Kleine ist niedlich, oder?“

Luise schaut Anastasia verständnislos an: „Hast Du immer nur das eine im Kopf?“

Anastasia zuckt mit der Schulter. „Warum denn nicht? Ich mag Sex.“

Johann steht verunsichert vor der Tür mit dem Frauenpiktogramm. Was sollen die Leute von ihm denken, fragt er sich, doch die Aussicht auf schnellen Sex mit der schönen Vera lässt ihn seine Scheu überwinden. Johann drückt die Türklinke zum Damen Klo herunter und tritt ein.

Luise wartet geduldig, doch Anastasia steht nach drei Minuten auf und verlässt den Tisch mit den Worten: „Ich hab Hunger!“ Luise schüttelt den Kopf und folgt Anastasia zu den Toiletten. Die beiden betreten vorsichtig den Sanitärraum, checken, ob sie allein sind, und dann ruft Anastasia ins Damen Klo hinein: „Vera, bist Du denn schon soweit?“

Hinter einer der Kabinentüren antwortet ihnen Vera: „Ja, kommt doch rein.“

Fünf Minuten später stehen die drei Mädels vor den Waschbecken und schauen sich durch den großen Spiegel an, sie richten ihre Frisuren, waschen sich die Hände und dabei bemerkt Vera: „Der Kleine war doch lecker, oder?“

„Viel war´s ja nicht.“, sagt Luise etwas enttäuscht, denn ihr Appetit ist noch nicht zufriedenstellend gelöscht.

„Ist eigentlich schade um ihn.“, sagt Vera und schließt die Tür. Mit ihren langen Fingernägeln greift sie in den Vierkant des Schlosses und dreht, bis die Anzeige von Grün auf Rot wechselt. Um ihre wunderschönen Fingernägel muss sie sich dabei keinerlei Sorgen machen, denn sie sind fest, als wären sie aus Stahl. „Gehen wir, die Nacht ist noch jung und den hier werden sie so schnell nicht entdecken.“ Die drei verlassen das Damen Klo und amüsieren sich den Rest des Abends.

Am nächsten Abend verlassen die drei gegen halb acht das Hotel. Der Portier weiß, wie kühl es draußen ist. Er sagt mit väterlicher Fürsorge: „Mädchen, ihr braucht doch Jacken. Draußen ist es kalt.“

Vera dreht sich lächelnd zu dem Portier um: „Ach, lass mal, so schnell frieren wir schon nicht.“ Die drei gehen hinaus und müssen feststellen, dass der Alte recht hatte, doch sie frieren tatsächlich nicht so schnell. Sie schauen sich um, als ihnen jemand hinterherpfeift. Anastasia mustert kurz den kahlköpfigen Mann, dann geht sie weiter. „Da gibt es doch bestimmt noch was Besseres. Ich will erstmal tanzen.“

„Ja, ich auch!“ Luise hält nach einem Club oder einer Bar Ausschau. Sie entdeckt die Leuchtreklame mit der Palme auf der anderen Straßenseite.

„Was ist mit dem Hawaii da drüben?“, fragt Vera, als sie auch die Leuchtreklame sieht.

„Waren wir da schon mal?“, fragt Anastasia, weil sie sich an diesen Laden nicht erinnert, doch sie steuert bereits darauf zu, denn sie fröstelt bei den winterlichen Temperaturen im nächtlichen Berlin.

„Keine Ahnung, aber mir ist kalt!“, antwortet Vera und folgt ihr.

Luise hat schon einen etwas älteren Mann auf der anderen Straßenseite entdeckt und flirtet bereits mit ihm. „Hey, schaut euch den mal an!“ Luise winkt dem Mann zu und schickt ihm einen Handkuss hinüber. Er wirkt gepflegt und ist modisch gekleidet.

„Jaja, ganz nett.“, sagt Vera gelangweilt. Sie will erstmal ins Warme.

Luise flirtet weiter und winkt sich den Mann herüber. Da der Straßenlärm ein Gespräch unmöglich macht, bedeutet sie ihm, dass sie ins Hawaii will. Der Mann wiederum deutet auf zwei andere Männer hin, die gerade zu ihm stoßen. „Mädels, er bringt noch zwei Snacks mit!“ Die Frauen drehen sich um und begutachten die Männer von Weitem.

„Die sehen doch recht gut...



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