Schorb | Die Adipositas-Epidemie als politisches Problem | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 346 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

Schorb Die Adipositas-Epidemie als politisches Problem

Gesellschaftliche Wahrnehmung und staatliche Intervention
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-658-06614-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Gesellschaftliche Wahrnehmung und staatliche Intervention

E-Book, Deutsch, 346 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

ISBN: 978-3-658-06614-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die 'Adipositas-Epidemie' gilt als eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und zunehmend auch als politisches Problem. Die Studie untersucht den Prozess der Etablierung dieser, zwar nur temporären, aber dennoch wirkmächtigen Wahrheit über dicke Körper und ordnet sie in ihren gesellschaftspolitischen Kontext ein. Dabei wird auch auf Gegendeutungen eingegangen; etwa auf die Forderung, dicke Körper als gleichberechtigten Teil gesellschaftlicher Vielfalt anzuerkennen. Anschließend wird analysiert, wie sich die politischen Maßnahmen gegen die 'Adipositas-Epidemie' in Deutschland, den USA, Großbritannien und der Europäischen Union in den Paradigmenwechsel vom fürsorgenden zum aktivierenden Sozialstaat einfügen.

Dr. Friedrich Schorb ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen.

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1;Danksagung;6
2;Inhaltsverzeichnis;8
3;1 Einleitung;13
3.1;1.1 Forschungsziel und Fragestellung;16
3.2;1.2 Zur Untersuchung sozialer Problemkarrieren – Theoretische Grundannahmen der Arbeit;17
3.3;1.3 Aufbau der Arbeit;23
4;2 Gesellschaftliche Wissensbestände um Adipositas;27
4.1;2.1 Vom Embonpoint zur Epidemie – Adipositas als gesellschaftliches Problem;27
4.1.1;2.1.1 Der Wandel des Schönheitsideals im 19. Jahrhundert;28
4.1.2;2.1.2 Erklärungen für den Wandel des Schönheitsideals;30
4.1.3;2.1.3 Das neue Schönheitsideal und die Rolle der Medizin;31
4.1.4;2.1.4 Das Schlankheitsparadoxon in der westlichen Welt;35
4.2;2.2 Definition der Adipositas;37
4.2.1;2.2.1 Zur historischen Entstehung der heutigen Grenzwerte;39
4.2.2;2.2.2 Zur Diskussion um ethnische Grenzwerte für Übergewicht und Adipositas;42
4.2.3;2.2.3 Zur Definition von Übergewicht und Adipositas bei Kindern;48
4.3;2.3 Ätiologie und Therapie der Adipositas;50
4.3.1;2.3.1 Der Körper als Kraftwerk – Die Lehre von der Energiebilanz;50
4.3.2;2.3.2 Der Körper als Thermostat – Die Set-Point-Theorie;51
4.3.3;2.3.3 Zur Psychologie des menschlichen Appetits;55
4.3.4;2.3.4 Endogene Ursachen für Adipositas;61
4.3.5;2.3.5 Der Einfluss der Gene auf das Essverhalten und das Körpergewicht;64
4.3.6;2.3.6 Zur Behandlung von Adipositas;66
4.3.7;2.3.7 Zusammenfassung der medizinisch-psychologischen Wissensbestände um Adipositas;73
4.4;2.4 Soziale Risikofaktoren von Dickleibigkeit und für Dickleibigkeit;76
4.4.1;2.4.1 Geschlechtsspezifische Risikofaktoren;77
4.4.2;2.4.2 Sozioökonomische Risikofaktoren;79
4.4.3;2.4.3 Ethnische Risikofaktoren;85
4.4.4;2.4.4 Die Auswirkungen von Gewichtsdiskriminierung auf das Körpergewicht;86
5;3 Die „Adipositas-Epidemie“ und ihre wichtigsten Alternativund Gegendeutungen;92
5.1;3.1 Das Problemmuster der „Adipositas-Epidemie“;93
5.1.1;3.1.1 Der Problemname;93
5.1.2;3.1.2 Die Akteure der Problemwahrnehmung „Adipositas-Epidemie“;98
5.1.3;3.1.3 Das „Adipositas-Epidemie“-Narrativ – Erkennungsschema und Diskursstrategien;114
5.1.4;3.1.4 Die adipogene Umwelt;125
5.1.5;3.1.5 Die adipogene Kultur;135
5.1.6;3.1.6 „The climate Change of Public Health“;146
5.1.7;3.1.7 Das Ende der „Adipositas-Epidemie“?;155
5.1.8;3.1.8 Zusammenfassung der gesellschaftlichen Wissensbestände um die Problemwahrnehmung „Adipositas-Epidemie“;167
5.2;3.2 Alternativdeutungen zur „Adipositas-Epidemie“;169
5.2.1;3.2.1 Die Kohlehydratskeptiker;170
5.2.2;3.2.2 Adipositas als Suchterkrankung;176
5.3;3.3 Gegendeutungen zur Problemwahrnehmung „Adipositas-Epidemie“;184
5.3.1;3.3.1 Adipositas als individuelles Problem;185
5.3.2;3.3.2 Akteure und Allianzen der Wahrnehmung „Adipositas als individuelles Problem”;193
5.3.3;3.3.3 Die Anti-Diät-Bewegung;198
5.3.4;3.3.4 Fat Acceptance;205
5.3.5;3.3.5 Fett als Identität;213
5.3.6;3.3.6 Akteure und Allianzen von Fat Acceptance;220
5.3.7;3.3.7 Fat Rights;227
5.3.8;3.3.8 Zusammenfassung der Gegendeutungen zur Problemwahrnehmung „Adipositas-Epidemie“;230
6;4 Staatliche Interventionen gegen die „Adipositas-Epidemie“;233
6.1;4.1 Analyse der Nationalen Aktionspläne;234
6.1.1;4.1.1 Darstellung der Ursachen für die „Adipositas-Epidemie“ in den Nationalen Aktionsplänen;235
6.1.2;4.1.2 Diskursstrategien in den Nationalen Aktionsplänen;243
6.1.3;4.1.3 Vergleich der Nationalen Aktionspläne;248
6.2;4.2 Public Health und Healthismus;249
6.2.1;4.2.1 „New Public Health“;250
6.2.2;4.2.2 Gesundheitsförderung und Prävention;253
6.2.3;4.2.3 Von „New Public Health” zu „Healthism”;257
6.2.4;4.2.4 Eigenverantwortung und Medikalisierung in den Nationalen Aktionsplänen;263
6.3;4.3 Gesundheitspolitik im Aktivierenden Sozialstaat;267
6.3.1;4.3.1 Das “Harm-Principle” von John Stuart Mill;268
6.3.2;4.3.2 Zur Rolle der Sicherheitsdispositive im liberalen Staat;270
6.3.3;4.3.3 Zur politischen Ökonomie des Sozialstaates;273
6.3.4;4.3.4 Zum Verhältnis von Privatisierung und Ökonomisierung im Aktivierenden Sozialstaat;275
6.3.5;4.3.5 Zur politischen Theorie des Aktivierenden Sozialstaates;277
6.3.6;4.3.6 Motivation und Zielsetzung der Nationalen Aktionspläne;281
6.3.7;4.3.7 Methodik der Nationalen Aktionspläne;286
6.4;4.4 Realpolitische Interventionen;292
6.4.1;4.4.1 Die Interventionsleiter;293
6.4.2;4.4.2 Beispiele für Interventionsstufen in den Nationalen Aktionsplänen;296
6.4.3;4.4.3 Interventionen bei Kindern und Jugendlichen;302
6.4.4;4.4.4 Interventionen in die Preisstruktur von Lebensmitteln;306
6.4.5;4.4.5 Punitivität der Maßnahmen gegen die „Adipositas-Epidemie“;311
7;5 Fazit;315
8;Literaturverzeichnis;325



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