E-Book, Deutsch, 398 Seiten
Schubert Christus (m/w/d)
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-406-82239-1
Verlag: C.H.Beck
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Eine Geschlechtergeschichte
E-Book, Deutsch, 398 Seiten
ISBN: 978-3-406-82239-1
Verlag: C.H.Beck
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Anselm Schubert ist Professor für Neuere Kirchengeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Bei C.H.Beck erschien von ihm zuletzt "Gott essen. Eine kulinarische Geschichte des Abendmahls" (2018).
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2;Titel;3
3;Impressum;4
4;Inhalt;7
5;Einleitung;13
5.1;Geschlechterordnungen;14
5.2;Zwischen Geschlechtergeschichte und Theologie 16 – Der blinde Fleck;20
6;I Überwindung: Die eine Männlichkeit Christi in der Antike;23
6.1;1. Jesus von Nazareth;25
6.1.1;Der historische Jesus;25
6.1.2;Das Neue Testament;28
6.2;2. Geschlecht und Erlösung;31
6.2.1;Medizinische und philosophische Modelle;31
6.2.2;Das Geschlecht Gottes 35 – Adam und Eva;41
6.2.3;Die Aufhebung der Weiblichkeit;43
6.2.4;Die Überwindung der Geschlechtlichkeit;45
6.2.5;Geschlecht und Identität: die westliche Tradition;46
6.3;3. Das Geschlecht Christi;48
6.3.1;Irdischer Körper und menschliche Natur;48
6.3.2;Die Keuschheit Jesu;51
6.3.3;Christus als Bräutigam;56
6.3.4;Warum wurde Christus Mann?;58
6.3.5;Christus als Weisheit;60
6.3.6;Der androgyne Christus;62
6.3.7;Christus als geschlechtsloser Erlöser: Maximus Confessor;66
6.3.8;Der letzte Neuplatoniker: Johannes Scotus Eriugena;67
7;II Leibhaftiges Heil: Die Zwei Identitäten Christi im Mittelalter;71
7.1;1. Gott und Geschlecht;73
7.1.1;Mittelalterliche Geschlechtertheorien;73
7.1.2;Gottes Ungeschlechtlichkeit;77
7.1.3;Mystische Männlichkeit und trinitarische Weiblichkeit;78
7.2;2. Die Männlichkeit Christi;81
7.2.1;Scholastische Debatten um die Männlichkeit Christi …;81
7.2.2;… und um seine Weiblichkeit;83
7.2.3;Der mystische Bräutigam;85
7.2.4;Die Vorhaut Christi;94
7.2.5;Die Sexualität Christi im Denken der Ketzer;98
7.2.6;Perfiditas Judaeorum;100
7.2.7;Fluchen und Lästern der Laien;102
7.3;3. Die Weiblichkeit Christi;104
7.3.1;Ist die menschliche Natur Christi weiblich?;105
7.3.2;Die Brüste Christi;108
7.3.3;Die Seitenwunde als Uterus und Vagina;113
7.3.4;Weiblicher Christus für männliche Leser: Heinrich Seuse;117
7.3.5;Christus als Mutter: Juliana von Norwich;119
7.3.6;Christus wird eine Frau: Guillelma von Mailand;121
7.3.7;Eine Frau wird Christus: die heilige Wilgefortis;125
7.4;4. Funktionen der Inkarnation;129
8;III Verschweigen und Beschwören: Die Drei Geschlechter Christi in der Frühen Neuzeit;135
8.1;1. Reformation und Konfessionalismus;137
8.1.1;Kritik der scholastischen Spekulation;137
8.1.2;Luther, Zwingli und Calvin 138 – Distanzierung von der Vorhautreliquie;141
8.1.3;Die Keuschheit Christi;143
8.1.4;Die Schönheit Christi;144
8.1.5;«Sexualität Christi in der Kunst der Renaissance»?;146
8.2;Die Männlichkeit Christi in der Querelle des Femmes;152
8.2.1;Männlichkeit als Kondeszendenz: Padron und Agrippa;153
8.2.2;Männlichkeit als Notwendigkeit: Valens Acidalius;155
8.2.3;Männlichkeit als Konzession: Marie de Gournay;156
8.3;3. Weibliche Inkarnationen Christi;159
8.3.1;Lebende Heilige;159
8.3.2;Der zweifache Körper Christi: Guillaume Postel;162
8.3.3;Die «Giesuta» von Forli und andere;165
8.3.4;«Female Christ»: Ann Lee und die Shaker;167
8.3.5;Die «Femme-Messieh» der Saint-Simonisten;170
8.4;4. Die Androgynität Christi;174
8.4.1;Alchemistische Anfänge;174
8.4.2;Das «Buch von der heiligen Dreifaltigkeit»;177
8.4.3;Paracelsus und die androgyne Gottheit;178
8.4.4;Christus als Gottesgemahlin: Johannes Campanus;180
8.4.5;Valentin Weigels himmlische Eva;182
8.4.6;Jakob Böhmes endzeitlicher Androgyn;183
8.4.7;Die androgyne Braut: Gichtel und Arnold;186
8.4.8;Der Hermaphrodit: Bourignon und Poiret;188
8.4.9;Die Vermehrung Christi in den Wiedergeborenen;190
8.4.10;Frühe Heteronormativität: Zinzendorf und die Herrnhute;194
8.5;5. Die Ausdifferenzierung der Geschlechter;198
9;IV Natur und Dekonstruktion: Die Vielen Männlichkeiten Jesu in der Moderne;203
9.1;1. Normative Männlichkeit Jesu;205
9.1.1;Geschlechterpolarität;205
9.1.2;Jesus als wahrer Mann;207
9.2;2. Diskussionen um den Verheirateten Jesus;214
9.2.1;Aufklärerisch: Jesus als Essener;214
9.2.2;Akademisch: Jesus als Witwer;217
9.2.3;Religionskritisch: Jesus als Freigeist;220
9.2.4;Der polygame Jesus und die Mormonen;221
9.2.5;Zurück in die literarische Fiktion;226
9.2.6;Theologische Anfragen zur Sexualität Jesu;228
9.2.7;Der schwule Christus;229
9.2.8;The «Gospel of Jesus’ Wife»;231
9.3;3. Die Nachkommen Jesu;233
9.3.1;Erste Spuren in Frankreich;233
9.3.2;Enthüllungsbücher und Verschwörungstheorien;234
9.3.3;Das Indien-Narrativ;235
9.3.4;Das Palästina-Narrativ 238 – Das Grals-Narrativ 240 –;1
9.3.5;Maria-Magdalena-Literatur 242 – Die Biologisierung der;1
9.3.6;Heilsgeschichte 243 – Übernatürliche Natürlichkeit;245
9.4;4. Die Dekonstruktion der Männlichkeit Jesu;247
9.4.1;Der Mann Jesus in der feministischen Theologie;247
9.4.2;Unerwartete Unterstützung: Karl Rahner;252
9.4.3;Das weibliche Imaginäre: Luce Irigaray;253
9.4.4;Performative Geschlechtsidentität: Judith Butler;254
9.4.5;Queere Befreiungstheologie;255
9.4.6;The multi-gendered Body;259
9.4.7;Intersexueller Christus;260
10;Epilog: Geschlechtergeschichte und Heilsgeschichte;263
10.1;Männlichkeit als Normativität;263
10.2;Weiblichkeit: vom sozialen zum biologischen Geschlecht;267
10.3;Androgynität: der geteilte Christus;270
10.4;Geschlecht, Begehren, Christologie;272
11;Anhang;275
11.1;Dank;277
11.2;Anmerkungen;279
11.3;Quellen;335
11.4;Literatur;357
11.5;Bildnachweis;389
11.6;Namenregister;391
12;Zum Buch;397
13;Vita;398




