Schuster | Führung im Klassenzimmer | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 185 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

Schuster Führung im Klassenzimmer

Disziplinschwierigkeiten und sozialen Störungen vorbeugen und effektiv begegnen - ein Leitfaden für Miteinander im Unterricht
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-642-37674-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Disziplinschwierigkeiten und sozialen Störungen vorbeugen und effektiv begegnen - ein Leitfaden für Miteinander im Unterricht

E-Book, Deutsch, 185 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

ISBN: 978-3-642-37674-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Disziplinprobleme, unmotiviertes Lernverhalten und soziale Störungen werden von vielen Lehrkräften und Eltern als zentrales Hindernis für effektiven Unterricht sowie als große Herausforderung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beklagt. Beide Seiten fordern dann gerne von der jeweils anderen, die Kinder doch bitte 'besser' zu 'erziehen', und sehen sich überfordert, die schulbezogenen Probleme allein zu schultern.  Die Autorin, Frau Prof. Schuster ist eine gefragte Sprecherin zu diesem Themengebiet. Besonders in Bayern, Südtirol und Österreich und führt sie regelmäßige Vorträge durch und wurde von den Teilnehmern immer wieder nach einem Buch zu dieser Thematik gefragt. Dies greift sie mit dieser Praxisanleitung für Lehrkräfte auf und erklärt darin, wie die Phänomene Disziplinschwierigkeiten, soziale Störungen und Schulleistungsprobleme eng miteinander verbunden sind und warum sie ernst genommen werden sollten. Basierend auf etabliertem Wissen aus der Psychologie sowie aktuellen Erkenntnissen zur Thematik  'Classroom Management'  und 'Mobbing', leitet sie konkrete, praxistaugliche Maßnahmen ab.  Der Schwerpunkt dieser Maßnahmenempfehlungen sind konkrete, praktische Tipps für typische Alltagssituationen, die jede Lehrkraft selbst umsetzen kann, ohne große Programme bemühen zu müssen. Frau Prof. Dr. Schuster lehrt an der LMU Pädagogische Psychologie (Auffälligkeiten im Verhalten). Das Buch wird auch als Pflichtlektüre für mündlichen Prüfungen auf diesem Gebiet genutzt. 

Fr. Prof. Dr. Beate Schuster ist Professorin für Pädagogische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Schwerpunkt ihrer Lehre sind Auffälligkeiten im Verhalten und Erleben von Schülern und Schülerinnen. Aktueller Schwerpunkt in der Forschung ist Klassenführung und Mobbing.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;1 Einleitung – Eine effektive Lernumgebung herstellen: Zentrale Probleme im Klassenzimmer;8
3;2 Die Bedeutung des Bedürfnisses nach Zugehörigkeit: Modethema oder ernst zu nehmendes Motiv?;11
3.1;2.1 Die Konsequenzen von Mobbing und sozialem Ausschluss;12
3.2;2.2 Zusammenfassung des bisher Dargestellten und praxisrelevante Implikationen;20
3.3;2.3 Definitionskriterien;21
3.4;2.4 Ausarbeitung der praxisrelevanten Implikationen;30
3.5;2.5 Fazit;34
4;3 Die Bedeutung der Lehrkraft: Unbewusste Beiträge und unmittelbar verfügbare Handlungsoptionen;35
4.1;3.1 Verhalten der Lehrkräfte und Folgen für die Schüler;35
4.2;3.2 Mechanismen, die Schüler unterstützen;37
4.3;3.3 Machtgefälle unter den Schülern und Schülerinnen;40
4.4;3.4 Zusammenfassung und praxisrelevante Implikationen;43
4.5;3.5 Ausarbeitung der praxisrelevanten Implikationen;44
4.6;3.6 Fazit;47
5;4 Intervention bei Disziplinschwierigkeiten und sozialen Übergriffen: Nutzung klinisch-psychologischer Überlegungen zur Veränderung von Verhalten;48
5.1;4.1 Versteckte Verstärkeranalyse;49
5.2;4.2 Lob ist wirksamer als Strafe – das erwünschte Verhalten aufzeigen;52
5.3;4.3 Prinzip der geringsten Intervention;55
5.4;4.4 Verhalten, nicht Person bestrafen;56
5.5;4.5 Berücksichtigung von stellvertretender Verstärkung: Gezielte Konsequenzen statt Fehlverhalten „löschen“;58
5.6;4.6 Die Berücksichtigung einer potenziellen Unterminierung intrinsischer Motivation: Spontane Verstärkungen einsetzen;59
5.7;4.7 Wie also konkret sanktionieren?;63
5.8;4.8 Zwischenzusammenfassung und praxisrelevante Implikationen;68
5.9;4.9 Kounins Prinzipien des „Classroom Management“;68
5.10;4.10 Disziplinprobleme und Mobbing;70
5.11;4.11 Zusammenfassung und praxisrelevante Implikationen;72
5.12;4.12 Ausarbeitung der praxisrelevanten Implikationen;73
5.13;4.13 Fazit;75
6;5 Professionelle Gesprächsführung und Feedback-Kultur: Beziehungsgestaltung und Umsetzung im Konflikt-, Beratungs- und Rückmeldegespräch;76
6.1;5.1 Carl Rogers und die klientenzentrierte Gesprächstherapie;76
6.2;5.2 Weitere Regeln für Feedback-Gespräche;84
6.3;5.3 Über klassische Regeln zur Gesprächsführung beziehungsweise zum Feedback hinausgehende Überlegungen: Die Gestaltung des Settings;88
6.4;5.4 Zusammenfassung und praxisrelevante Implikationen;90
6.5;5.5 Ausarbeitung der praxisrelevanten Implikationen;90
6.6;5.6 Fazit;92
7;6 Die Bedeutung situationaler Faktoren und der Gestaltung der Umgebung: Einsichten aus der sozialpsychologischen Forschung;94
7.1;6.1 Die Gestaltung der Sitzordnung und die Folgen;94
7.2;6.2 Zur Gruppenbildung unter Schülern – Konkurrenz und Zusammenhalt;100
7.3;6.3 Weitere sozialpsychologische Faktoren, die zur Abwertung führen;102
7.4;6.4 Die Gestaltung der Umwelt: Klassenzimmer und Pausen;107
7.5;6.5 Die Rolle der Mitschüler und Mitschülerinnen: Werteerziehung, pluralistische Ignoranz und Verantwortlichkeitsdiffusion;110
7.6;6.6 Zusammenfassung und praxisrelevante Implikationen;113
7.7;6.7 Ausarbeitung der praxisrelevanten Implikationen;113
7.8;6.8 Fazit;122
8;7 Die Bedeutung der Familie sowie der Person des Opfers: Was ist von „Opfermerkmalen“ zu halten? Eröffnen sie ergänzende Ansatzpunkte?;124
8.1;7.1 „Täterkinder“ und ihre Familien;124
8.2;7.2 „Opferkinder“ und ihre Familien;125
8.3;7.3 Gibt es identifizierbare Opfermerkmale?;128
8.4;7.4 Zur therapeutischen Arbeit mit Kindern;134
8.5;7.5 Zusammenfassung und praktische Implikationen;138
8.6;7.6 Ausarbeitung der praxisrelevanten Implikationen;139
8.7;7.7 Fazit;140
9;8 Zusätzliche Vorschläge zur Verbesserung des Klassen- und Schulklimas: Anregungen aus der Praxis-Beobachtung;141
9.1;8.1 Beachtung von biologischen Bedürfnissen;141
9.2;8.2 Gestaltung der gemeinsamen Aktivitäten;144
9.3;8.3 Gestaltung des Kontakts zum Kind und/oder den Eltern;146
9.4;8.4 Gestaltung der Unterrichtssituation;148
9.5;8.5 Fazit;152
10;9 Bündeln der Überlegungen des LMU – Leitfaden für Miteinander im Unterricht: Zusammenfassende Auflistung der konkreten Einzeltipps;153
10.1;9.1 Beziehungsangebot und Kommunikation;154
10.2;9.2 Die Komponente der Lenkung;156
10.3;9.3 Gestaltung durch Sensibilität für „No goes“;160
10.4;9.4 Fazit;161
11;10 Auswahl weiterführender Quellen und Hinweise zur Literatur;162
11.1;10.1 Allgemeine Hinweise;162
11.2;10.2 Hinweise zu Kap. 2: Die Bedeutung des Bedürfnisses nach Zugehörigkeit: Modethema oder ernst zu nehmendes Motiv?;163
11.3;10.3 Hinweise zu Kap. 3: Die Bedeutung der Lehrkraft: Unbewusste Beiträge und unmittelbar verfügbare Handlungsoptionen;166
11.4;10.4 Hinweise zu Kap. 4: Intervention bei Disziplinschwierigkeiten und sozialen Übergriffen: Nutzung klinisch-psychologischer Überlegungen zur Veränderung von Verhalten;167
11.5;10.5 Hinweise zu Kap. 5: Professionelle Gesprächsführung und Feedback-Kultur: Beziehungsgestaltung und Umsetzung im Konflikt-, Beratungs- und Rückmeldegespräch;169
11.6;10.6 Hinweise zu Kap. 6: Die Bedeutung situationaler Faktoren und der Gestaltung der Umgebung: Einsichten aus der sozialpsychologischen Forschung;170
11.7;10.7 Hinweise zu Kap. 7: Die Bedeutung der Familie sowie der Person des Opfers: Was ist von „Opfermerkmalen“ zu halten? Eröffnen sie ergänzende Ansatzpunkte?;172
11.8;10.8 Hinweise zu Kap. 8: Zusätzliche Vorschläge zur Verbesserung des Klassen- und Schulklimas: Anregungen aus der Praxis-Beobachtung;174
12;Widmung;176
12.1;Widmung;176
13;Personen- und Sachverzeichnis;177
13.1;Personen- und Sachverzeichnis;177



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