E-Book, Deutsch, 169 Seiten
Reihe: beHEARTBEAT
Schwarz Burning Souls – Wie Feuer und Rauch
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7517-5029-5
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Hot Romance
E-Book, Deutsch, 169 Seiten
Reihe: beHEARTBEAT
ISBN: 978-3-7517-5029-5
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Sexy Feuerwehrmann trifft auf kühle Wissenschaftlerin ...
Immer wieder trifft Livia, Kuratorin eines Museums, auf den heißen wie arroganten Feuerwehrmann Marc Delgado. Bereits beim ersten Kennenlernen war sie sich sicher, dass daraus nichts werden kann. Doch je öfter sie sich wiedersehen, desto stärker wird die Anziehung zwischen den beiden. Bald können sie ihre gegenseitige Faszination für den anderen nicht mehr verbergen, aber kann eine Beziehung zwischen ihnen überhaupt funktionieren?
Die Burning-Souls-Reihe von Olivia Schwarz - Romane voll prickelnder Leidenschaft:
Band 1: Burning Souls - Wie Feuer und Rauch
Band 2: Burning Souls - Wie Pech und Schwefel
Band 3: Burning Souls - Wie Glut und Asche
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
Olivia Schwarz geht gerne mit Freunden ins Kino oder zum Fotografieren in die Natur, wenn sie sich nicht gerade hinter einem Buch versteckt. Die Liebe zum Reisen, vor allem nach Nordamerika, inspiriert sie beim Schreiben.
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Wie bestellt und nicht abgeholt
Gerade rechtzeitig traf Livia beim Burke Museum of Natural History and Culture ein, das an das Universitätsviertel grenzte. Eilig bezahlte sie den Taxifahrer, ehe sie die wenigen, steinernen Stufen zum Eingang hochlief. Im Inneren des Gebäudes grüßte sie auf ihrem Weg zum Aufzug zwei Angestellte und die Dame, die an der Kasse arbeitete. Dieser Fahrstuhl machte glücklicherweise keine Probleme und so befand sich Livia nur Augenblicke später in jenem Bereich des Museums, der nicht der Öffentlichkeit zugänglich war. Hier waren die zahlreichen Büros, Labors und Konferenzräume untergebracht. An diesem Ort traf man Entscheidungen, vollzog Transfers, diskutierte über Neuanschaffungen oder forschte im eigenen Tätigkeitsbereich nach neuen Erkenntnissen. Livia hatte ihre Stellung im Burke Museum of Natural History and Culture sofort nach dem Abschluss ihres Anthropologie-Studiums erhalten. Bereits in den Jahren zuvor hatte sie jeweils über die Sommerferien Volontariate in verschiedenen Museen der Stadt absolviert und daher genau gewusst, wo sie nach Abschluss ihres Studiums arbeiten wollte. Nebenbei hatte sie ihr Wissen noch durch akademische Seminare im Bereich der Museologie und der Ethnologie erweitert, sodass sie mittlerweile dort angekommen war, wo sie schon lange hingewollt hatte: Seit drei Jahren war sie eine der Kuratorinnen des Museums.
Livia hatte keine Zeit mehr, in ihr Büro zu gehen. Dass sie überhaupt noch rechtzeitig zum Meeting kam, verdankte sie gerade demjenigen, der die Ursache für ihre Verspätung war. Hätte sie nämlich gut geschlafen, wäre sie am Morgen leichter und vor allem besser gelaunt aus dem Bett gekommen. Bevor sie nun den Meetingraum betrat, atmete Livia noch einmal tief durch. Sie setzte ein freundliches Lächeln auf, warf einen Kontrollblick auf ihre Kleidung und trat ein. Wie befürchtet waren bereits alle Teilnehmer versammelt. Livia hätte gerne noch Zeit gehabt, um ihre Notizen zu ordnen und die Anwesenden angemessen zu begrüßen, doch pünktlich um halb zehn räusperte sich Ted Liverman, der Direktor des Museums, und alle Gespräche an den U-förmig aneinandergereihten Tischen verstummten. Es folgten ein paar einleitende Worte sowie die allgemeine Vorstellung mehrerer Anwesender, die zum ersten Mal an der Konferenz teilnahmen, bevor Livias Vorgesetzter William Hafferty nach vorn trat. Er eröffnete mit seinem Vortrag den ersten Punkt in der Sitzungsordnung. Während er kurz etwas zum Museum und dessen Schwerpunkten sagte, ließ Livia ihren Blick über die Zuhörer schweifen. Mehr als die Hälfte waren ihr bekannt; mit manchen hatte sie bereits zusammengearbeitet. Sie entdeckte unter den Besuchern aber auch einige neue Gesichter, darunter den neu gewählten Stadtrat für Kultur. Mit ihm wollte sie unbedingt sprechen, denn sie war sehr interessiert daran, zu erfahren, wie er sich für die Museen der Stadt engagieren wollte. Mit seinem Vorgänger hatte das Burke einige Probleme gehabt.
»Nun wird Ihnen meine bezaubernde Kollegin Dr. Livia Reed die Zahlen des letzten Jahres erläutern sowie Ausblicke auf die kommenden Projekte geben.«
Applaus kam auf und Livia griff nach ihren Unterlagen. Dann trat sie mit einem strahlenden Lächeln an das Rednerpult. »Vielen Dank, William.« Ein Blick auf die Leinwand sagte ihr, dass die passende Folie bereits eingeblendet worden war. Sie setzte ihre Brille auf und begann ihren Vortrag.
»Hervorragende Präsentation, Dr. Reed«, gratulierte ihr der Museumdirektor einige Zeit später und reichte ihr ein Glas Champagner zum Anstoßen.
»Vielen Dank.« Sie nippte vorsichtig an dem Glas, während sie in Gedanken bereits bei den Dingen war, die sie heute Nachmittag noch erledigen wollte. Es war mittlerweile vierzehn Uhr. Sie würde die Mittagspause ausfallen lassen und stattdessen lieber mit Australien telefonieren. Wie angekündigt sollte neben der kommenden Dauerausstellung über Wölfe auch eine kürzere über die Aborigines stattfinden. Die Leihgaben aus dem Naturhistorischen Museum in Sydney waren aus diesem Grund äußerst wichtig.
»Dr. Reed?«
Livia blinzelte und erkannte den neuen Stadtrat vor sich.
»Wir wurden uns noch nicht vorgestellt: Mein Name ist Eric Porter.« Der Dunkelhaarige im Designeranzug schenkte ihr ein charmantes Lächeln.
Livia ergriff die angebotene Hand und schüttelte sie. »Schön, Sie kennenzulernen, Mr. Porter und Gratulation zum Wahlsieg.«
»Vielen Dank.« Er lachte. »Das habe ich wohl vor allem den Wählerinnen zu verdanken. Ich hoffe, das schmälert meinen Sieg nicht.«
Damit hatte er wahrscheinlich recht. Eric Porter sah umwerfend gut aus und wirkte sehr charmant. Livia hatte allerdings für ihn gestimmt, weil ihr seine Wahlkampagne positiv aufgefallen war.
»Ihre Präsentation war sehr aufschlussreich für mich. Sie arbeiten für die ethnologische Abteilung, nicht wahr?«
Livia nickte.
»Dann war das Thema Ihres Vortrags nicht Ihr Spezialgebiet?«
»Das kann man so nicht sagen«, entgegnete sie mit einem leichten Lächeln. »Als Kuratorin ist es meine Aufgabe, Ausstellungen zu planen. Ich bin dafür verantwortlich, dass die Ausstellungsstücke angeworben werden beziehungsweise auch rechtzeitig hier eintreffen. Danach passe ich darauf auf, dass mit den Stücken sorgfältig umgegangen wird. Die Statistiken, die ich in meiner Präsentation erwähnt habe, gehören ebenfalls zu meiner Arbeit. Ich muss gestehen, dass es einige Zeit gedauert hat, die Werte dafür zu analysieren.«
»So würde es mir bestimmt auch gehen«, antwortete Eric Porter. Sein Lachen war ansteckend. Livia war sich schon jetzt sicher, den richtigen Kandidaten für den Posten gewählt zu haben.
***
Gegen siebzehn Uhr verließ Livia schließlich das Museum. Die Heimfahrt mit dem Taxi dauerte fast eine Dreiviertelstunde statt der üblichen fünfzehn Minuten. Während sie den größten Teil der Zeit im Stau stand, blickte Livia gedankenversunken aus dem Fenster. Der Tag war erfolgreich gewesen. Liverman hatte bei der privaten Nachbesprechung am Nachmittag viel Lob verteilt. Livia liebte ihre Arbeit, daher bedeutete ihr diese Anerkennung besonders viel. Es zeigte ihr, dass sie sich auf dem richtigen Weg befand.
Endlich waren sie im Stadtteil Bellevue angelangt und kurz darauf hielt das Cab vor ihrem Wohnkomplex. Livia bezahlte und stieg aus. Erschöpft fuhr sie mit dem Aufzug in das fünfzehnte Stockwerk. Während sie ihre Eingangstür aufsperrte, dachte sie kurz an die morgendliche Episode auf dem Flur. Wenn sie Glück hatte, würde ihr ein neuerliches Aufeinandertreffen mit diesem selbstgefälligen Kerl erspart bleiben. Außer Milly konnte nicht genug von ihm bekommen. Livia seufzte und schlüpfte in ihrer Wohnung als Erstes aus ihren High Heels. Jackett und Strumpfhose folgten sogleich. Dann tappte sie in die Küche und holte sich eine kalte Dose Coke aus dem Kühlschrank. Sie würde sich heute einen schönen Abend machen und früh ins Bett gehen, um den fehlenden Schlaf nachzuholen, nahm sie sich vor. Als Livia ins Badezimmer gehen wollte, sah sie jedoch das Blinken des Anrufbeantworters. Sie hielt auf ihrem Weg inne und drückte den Knopf.
Ardens Stimme erklang im stillen Raum: »Livvy, ich weiß, du hattest einen harten Tag, daher wollte ich dich nur an unser Treffen um acht erinnern. Wie immer im Charlys. Bis später. Du weißt ja, absagen gilt nicht.«
Livia hatte die Verabredung vollkommen vergessen. Dabei stand es natürlich in ihrem Kalender, wie sie jetzt feststellte. Livia seufzte schwer. So gern sie auch mit Arden und Jenna zusammen war, war sie heute Abend nicht in der Stimmung für Cocktails und Plaudereien. Doch wie gesagt, eine Absage stand nicht zur Debatte, und so wurde das Schaumbad gegen die Dusche und das Kleid gegen Jeans und Pulli getauscht. Wenig später war sie auch schon wieder unterwegs.
»Und der Kerl hat natürlich geglaubt, ich stünde ihm als seine persönliche Köchin zur Verfügung.« Arden lachte und unterbrach dann plötzlich ihre Ausführung. »Du bist ja so still. Alles in Ordnung?«
Livia sog an ihrem Strohhalm. »Alles bestens. Ich bin nur total ausgelaugt. Der Tag war hart und ich hab in der Nacht nicht viel Schlaf bekommen.«
»Wie heißt er?«, wollte Arden sofort wissen und griff nach ihrem Drink.
Livia verdrehte die Augen. »Keine Ahnung, aber er hat meine neue Nachbarin ganz schön gefordert.«
Jenna und Arden wechselten einen Blick, ehe Letzere entgegnete: »Und ich dachte schon, du hast endlich mal wieder jemanden kennengelernt. Nachbarn beim Sex zu belauschen ist keine Lösung.«
»Ich hab sie doch gar nicht belauscht. Die haben bestimmt das ganze Stockwerk wach gehalten. Außerdem bin ich momentan im Museum sehr beschäftigt«, verteidigte sich Livia.
»Warum schaltest du nicht mal einen Gang zurück und hast einfach Spaß?«, wollte nun auch Jenna wissen.
Ehe Livia noch etwas erwidern konnte, fügte Arden hinzu: »Damit meinen wir keinen dieser spießigen Anzugträger, die ihr Smartphone auch noch mit ins Bett nehmen. Die sind ja noch unflexibler als du.«
Livia errötete. Es kam schon mal vor, dass sie ihre E-Mails noch im Bett checkte, aber das würde sie den beiden bestimmt nicht gestehen. Arden war zwar im Moment auch solo, doch sie hatte zumindest Dates. »Ich bin nicht unflexibel!«, wehrte Livia ab. »Ich plane nur gerne vor.«
»Dann geb ich dir mal was zu planen: Josh hat einen wirklich gut aussehenden Kumpel. Er ist Single, Feuerwehrmann und spielt weder Golf noch besitzt er einen Anzug. Triff dich doch mit ihm am...




