Schweppe / Long | Anfang gut, alles gut | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 160 Seiten

Schweppe / Long Anfang gut, alles gut

Achtsame Morgenrituale für einen entspannten Start in den Tag
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-96121-547-8
Verlag: mvg
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Achtsame Morgenrituale für einen entspannten Start in den Tag

E-Book, Deutsch, 160 Seiten

ISBN: 978-3-96121-547-8
Verlag: mvg
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ein guter Start in den Tag schenkt Energie, Wohlbefinden und Lebensfreude. Doch die ideale Morgenroutine sieht für jeden anders aus. Wer sich nach innerer Ruhe sehnt oder auf der Suche nach seinen Herzenszielen ist, findet hier Anleitungen für kraftvolle Meditationen, Journaling, Affirmationen und sanfte Yoga-Übungen für Selbstmitgefühl, Gelassenheit und Erfolg. Die Achtsamkeitsexperten Ronald Schweppe und Aljoscha Long zeigen, wie jeder ein eigenes Morgenritual gestalten kann, um achtsam und lebendig in den Tag zu starten, ganz ohne Stress und mit guter Laune.

Ronald P. Schweppe ist Orchestermusiker und Autor zahlreicher Bücher im Bereich Spiritualität und Lebenskunst. Er absolvierte eine Ausbildung in NLP und MBSR (Stressbewältigung durch Achtsamkeit). Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich mit fernöstlicher Philosophie, Buddhismus und Achtsamkeitsverfahren. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München. Aljoscha A. Long studierte Psychologie, Philosophie und Linguistik. Er ist als Autor, Komponist, Therapeut und Taijiquan- und Qigong-Lehrer tätig. Bekannt geworden ist Aljoscha A. Long durch zahlreiche Publikationen und seine Seminartätigkeit in den Bereichen Psychologie und Philosophie. Er lebt mit seiner Frau, der chinesischen Heilerin Fei Long, in München und Guangzhou.
Schweppe / Long Anfang gut, alles gut jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Einleitung: »Der frühe Vogel …«


»Der frühe Vogel … kann mich mal!« Vielleicht geht dir dieser Gedanke ja auch öfter mal durch den Kopf, während du morgens im Bett das vierte Mal genervt auf die Snooze-Taste deines Weckers drückst. Schon klar, es heißt: »Der frühe Vogel fängt den Wurm.« Aber mal ehrlich: Wer braucht schon Würmer? Also noch einmal umdrehen und ein wenig weiterdösen - oder vielleicht lieber doch nicht?

Natürlich bezieht sich die englische Redewendung »The early bird catches the worm« nicht wirklich auf ein Wurm-Frühstück. Vielmehr ist ein »early bird« in England ein »Frühaufsteher«. Und wer früher aufsteht, hat mehr vom Leben.

Ein guter Start in den Tag schenkt dir Energie und Lebensfreude. Durch eine einfache Morgenroutine kannst du innerlich zur Ruhe finden, deine Gesundheit schützen, deine Herzensziele entdecken oder auch produktiver und erfolgreicher sein. Und nicht zuletzt bietet dir die Morgenstunde die einmalige Chance, achtsam und stressfrei in den Tag zu starten.

»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne«


Der chinesische Philosoph Laozi sagt: »Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.« Ganz genau – und zwar mit dem ersten. Es ist immer der Anfang, der über das Ganze entscheidet.

Psychologen sagen, dass der Anfang unseres Lebens die Weichen für späteres Glück (oder Unglück) stellt. Jeder Schauspieler weiß, dass ein Theaterstück nicht gelingen kann, wenn schon die erste Szene verkorkst wird. Und die Art und Weise, wie du die ersten Minuten des Tages gestaltest, wirkt sich auf deine Karriere, deine Beziehungen, deine Gesundheit und deine Lebensfreude aus.

Beginnst du den Tag achtsam, fokussiert, entspannt und produktiv, dann wird es wahrscheinlich ein richtig schöner Tag. Denn weißt du was? Gestresste fangen schon morgens damit an, gestresst zu sein. Und gelassene, glückliche Menschen beginnen schon morgens damit, gelassen zu sein und sich gut um sich zu kümmern. Anfang gut, alles gut. Oder wie es im Gedicht »Stufen« von Hermann Hesse heißt:

»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.«

Du hast es in der Hand


Kennst du das? Du wachst morgens gerädert auf und kommst einfach nicht aus den Federn. »Ich hätte gestern wohl nicht so lange fernsehen sollen«, denkst du dir. Schließlich schleppst du dich doch noch in die Küche, greifst nach deinem Smartphone, checkst deine Mails und Instagram, und ganz schnell breitet sich Panik in dir aus: »Mist! Schon wieder zu spät dran.« Das Frühstück fällt aus und du musst dich mit einem Coffee to go begnügen.

Menschen, die klare Ziele verfolgen und besonders glücklich und erfolgreich sind, gehören auffallend oft zu den »early birds«. Vielleicht beneidest du diese Leute ja und denkst: »Naja, ist eben Typsache, ich bin halt ein Morgenmuffel.« Doch da irrst du dich. Es ist letztlich nur eine Frage der Gewohnheiten – und die kann man ändern. Statt dir mental Steine in den Weg zu legen, musst du dafür die Kraft deines Geistes nutzen. Und das ist leichter, als du denkst.

Erst stimmen, dann spielen


Ganz gleich, ob als Solist oder im Orchester - jeder Musiker weiß, wie wichtig es ist, sein Instrument vor dem Konzert zu stimmen. Mit einer schlecht gestimmten Geige kannst du noch so engagiert versuchen, schön zu spielen - es wird immer schief klingen. Und je schlechter deine Geige gestimmt ist, desto schlimmer wird’s.

Auch Nicht-Musiker sollten wissen, wie wichtig es ist, »gut gestimmt« zu sein. »Erst stimmen, dann spielen« - genau das ist auch der Sinn eines Morgenrituals. Ein Ritual ist nämlich immer auch eine Einstimmung. Das Ritual der Weihnachtsmesse stimmt Christen darauf ein, die Bedeutung der Geburt Christi zu erleben; das Hochzeitsritual bereitet darauf vor, sein Leben mit einem anderen Menschen zu teilen (was eine große Herausforderung ist). Doch auch ein ganz normaler Tag kann ziemlich herausfordernd sein. Daher ist es wichtig, dich schon morgens gut zu wappnen und zu sammeln, indem du dir etwas Zeit für dich nimmst und dich auf das Wesentliche konzentrierst.

LAURAS MORGENRITUAL

Laura ist selbstständig und steht meist spät auf, nachdem sie die halbe Nacht am Computer verbrachte, um ihre Aufträge zu erledigen. Früher brauchte sie dann den ganzen Vormittag als Anlaufphase in den Tag und hatte dann oft ein schlechtes Gewissen.

Seit Laura es sich angewöhnt hat, ein Morgenritual durchzuführen, hat sich vieles verändert. Sie fühlt sich nicht nur besser, sondern kann auch entspannt und konzentriert und damit produktiver arbeiten.

Sobald Laura aufwacht, atmet sie ein paar Mal tief durch und wiederholt dabei innerlich ihr kleines »Dankesgebet«: »Ich bin dankbar dafür, dass ich in einem warmen Bett liegen kann, mein Körper gesund ist und ich einen neuen Tag erleben darf. Ich bin dankbar für meine beiden erwachsenen Töchter und dafür, dass auch sie gesund sind und zufrieden ihr Leben gestalten.« Dann steht Laura auf, trinkt ein großes Glas Leitungswasser und geht ins Bad, um sich achtsam das Gesicht zu waschen und die Haare zu bürsten. Danach geht es gleich auf die Yogamatte.

Laura beginnt mit ein paar schnellen Runden Sonnengruß, bis ihr warm geworden ist. Dann führt sie ihr Yogaprogramm durch. Sie dehnt Nacken und Rücken und arbeitet an ihrer Haltung, um Problemen, die durch langes Sitzen am Computer entstehen können, entgegenzuwirken. Nach der Yogafolge meditiert sie noch fünfzehn Minuten lang, bevor sie abschließend zwei Atemübungen macht.

Ruhig, wach und voller Energie beendet Laura ihr Morgenritual mit einem Kännchen Jasmintee, den sie achtsam und bewusst zubereitet und genießt. Das Morgenritual endet mit drei tiefen Atemzügen und einer kurzen Affirmation, die sie einige Male wiederholt: »Ich stelle mich den Herausforderungen in meinem Leben voller Energie.«

Jetzt kann der Tag beginnen. Obwohl Laura jobbedingt immer noch relativ spät aufsteht, kann sie ihre erste Arbeitsphase inzwischen schon am Vormittag hinter sich bringen. Sie ist entspannter als früher und ihr Job macht ihr wieder richtig Spaß.

(K)eine Frage der Disziplin


»Ich möchte ja gern früher aufstehen, aber mir fehlt die Disziplin« - kommt dir auch das bekannt vor? Kein Wunder: Disziplin, das klingt nach kaltem Wasser, wenig Spaß und viel Anstrengung. Und doch ist Disziplin besser als ihr Ruf. Glücksforscher haben entdeckt, dass es vor allem die Selbstdisziplin ist, die im Leben über Glück, Zufriedenheit und Erfolg entscheidet.

Disziplin zu haben bedeutet, dass wir unsere Ziele konsequent verfolgen und schlechte Gewohnheiten kontinuierlich durch gute ersetzen. Es geht allerdings nicht darum, die Zähne zusammenzubeißen oder besondere Willenskraft zu entwickeln. Wenn du erkannt hast, dass dir ein Morgenritual dabei hilft, deine Träume zu leben, musst du nur auf zwei Dinge achten:

1. Mach dir bewusst, dass du nur aus einem Grund früher aufstehen wirst - nicht um jemandem einen Gefallen zu tun, sondern einzig und allein, um gut für dich selbst zu sorgen.

2. Geh es langsam an: Mit kleinen Schritten kommt man am schnellsten voran. Schon ein paar Minuten früher aufzustehen reicht, um den Tag achtsam und entspannt zu beginnen.

Was du über Morgenrituale wissen solltest


Sobald du beginnst, eine Morgenroutine in deinen Alltag einzubauen, schaffst du eine positive Gewohnheit, die dein Leben verändern wird. Gewohnheiten sind unglaublich mächtig: So wie eine schlechte Gewohnheit (etwa das Rauchen) deiner Gesundheit schadet und dich sogar umbringen kann, sind gute Gewohnheiten ein wichtiger Schlüssel zu körperlicher und seelischer Gesundheit.

Gewohnheiten sind Verhaltensweisen, über die wir nicht mehr nachdenken müssen, da sie uns in Fleisch und Blut übergegangen sind. Auch wenn sie tief im Unterbewusstsein einprogrammiert sind, können wir sie jederzeit umprogrammieren – es gibt genug Beispiele von Menschen, die schlechte durch gute Gewohnheiten ersetzt haben.

Wenn du eine neue Gewohnheit, etwa ein kleines Morgenritual, annehmen willst, sind zwei Dinge wichtig: Erstens musst du es wirklich wollen und dich bewusst dafür entscheiden. Und zweitens brauchst du anfangs etwas Geduld, um den neuen Handlungsablauf mehrere Tage lang zu wiederholen, bis er sitzt.

Von der Gewohnheit zum Ritual


Gewohnheiten oder Routinen sind nichts Außergewöhnliches. Jeder von uns hat schon längst eine Morgenroutine, der er, wenn auch vielleicht unbewusst, folgt: Die meisten stehen auf, putzen sich die Zähne, schalten das Radio ein, ziehen sich an und kochen Kaffee. Der eine holt vielleicht noch Brötchen vom Bäcker, die andere geht mit ihrem Hund Gassi.

Es gibt wichtige Unterschiede zwischen solchen Alltagsgewohnheiten und Ritualen. Rituale folgen ebenso wie Gewohnheiten festen Abläufen, doch sie werden feierlich - oder sagen wir lieber: achtsam und bewusst - durchgeführt. Beide schenken uns Sicherheit, denn eine vertraute Abfolge hat den Vorteil, dass wir uns nicht jedes Mal entscheiden müssen, was wir als Nächstes machen. So sparen wir Energie für Wichtigeres.

Ein Morgenritual

bietet dir die Möglichkeit, dir schon morgens Zeit für dich selbst zu nehmen.

hilft dir dabei, schlechte Alltagsgewohnheiten zu durchbrechen: Statt ferngesteuert wie ein Roboter zu funktionieren, übernimmst du selbst die Regie.

ermöglicht es dir, bewusst zu handeln und dabei deine Achtsamkeit auszubauen.

Warum eigentlich morgens?


Dass ein Morgenritual morgens durchgeführt wird, ist ja...


Ronald P. Schweppe ist Orchestermusiker und Autor zahlreicher Bücher im Bereich Spiritualität und Lebenskunst. Er absolvierte eine Ausbildung in NLP und MBSR (Stressbewältigung durch Achtsamkeit). Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich mit fernöstlicher Philosophie, Buddhismus und Achtsamkeitsverfahren. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München.

Aljoscha A. Long studierte Psychologie, Philosophie und Linguistik. Er ist als Autor, Komponist, Therapeut und Taijiquan- und Qigong-Lehrer tätig. Bekannt geworden ist Aljoscha A. Long durch zahlreiche Publikationen und seine Seminartätigkeit in den Bereichen Psychologie und Philosophie. Er lebt mit seiner Frau, der chinesischen Heilerin Fei Long, in München und Guangzhou.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.