Sedlaczek / Winder Das unanständige Lexikon
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7099-3581-1
Verlag: Haymon Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Tabuwörter der deutschen Sprache und ihre Herkunft
E-Book, Deutsch, 280 Seiten
ISBN: 978-3-7099-3581-1
Verlag: Haymon Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Robert Sedlaczek, geboren 1952 in Wien, Dr. phil. Veröffentlichte zahlreiche Bücher über die Sprache und schreibt seit 2005 wöchentlich eine Sprachkolumne in der 'Wiener Zeitung'. Bei Haymon: Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs (HAYMONtb 2011), Wörterbuch des Wienerischen (HAYMONtb 2011), Wiener Wortgeschichten. Von Pflasterhirschen und Winterschwalben (2012), Die Tante Jolesch und ihre Zeit. Eine Recherche (2013). www.robertsedlaczek.at Christoph Winder, geboren 1955 in Bregenz, Mag. phil. Seit 1989 Redakteur und Kolumnist der Tageszeitung ''Der Standard''. Leitete viele Jahre hindurch das Online-Projekt Winders Wörterbuch zur Gegenwart auf www.derstandard.at. Daraus entstand das Buch Da muss man durch. Mein Wörterbuch zur Gegenwart (2009).
Autoren/Hrsg.
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A
Aa ma|chen
Aa, das; -s, kein Plural [laut Kluge Lautgebärde für den Laut, der im Kehlkopf bei der Lösung der Darmpresse entsteht, später übertragen auf die Ausscheidung] (kindersprachlich): feste menschliche Ausscheidung, Kot.
Aal, der; -(e)s, -e [belegt bei Küpper; schlangenförmiger Fisch, metaphorisch aufgrund der Formähnlichkeit; siehe auch einäugig]: 1. Penis: „Und ich sah zum erstenmal so einen aufgerichteten einäugigen Aal vor mir.“ (Kögl: Auf Fett Sieben, 160) v den Aal abziehen/pellen: masturbieren (vom Mann) v den Aal essen: fellationieren 2. (gemeldet von Dirks) Darmblähung v he hett ’n Aaal ut de Achterpoot flegen laten (ndd.): er hat eine Darmblähung entweichen lassen.
ab|bran|lie|ren
ab|bre|chen
ab|but|tern
Abee, der, auch: das; -s, -s [französisierend für Abort oder Abtritt; eingedeutscht auch erstbetont] (verhüllend): Raum zum Verrichten der Notdurft.
åbe|ho|len, -rei|ßen, -zup|fen (bayerisch und österreichisch): siehe herunterholen, -reißen, -zupfen.
ab|fer|keln
ab|fum|meln
ab|ge|fuckt
ab|ge|hen
ab|gei|gen
ab|ge|pu|dert
ab|ge|wichst
ab|grap|peln
ab|ja|gen
ab|jan|kern
ab|ju|ckeln
ab|ka|cken
ab|knip|pern
ab|knut|schen
ab|lai|chen
ab|lut|schen
Ab|ort, der; -(e)s, -e [laut Duden wohl aus dem Niederdeutschen, eigentlich: abgelegener Ort; heute nur noch in der Amtssprache und Fachsprache]: öffentlicher Raum zum Verrichten der Notdurft.
Ab|ort|prin|zes|sin, die; -, -nen: Frau, die beim Eingang von öffentlichen Toiletten sitzt und eine Eintrittsgebühr kassiert.
ab|pel|len
ab|prot|zen




