E-Book, Deutsch, 418 Seiten
Seemann Rock me. Sweetheart
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7407-4126-6
Verlag: TWENTYSIX LOVE
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
MC Cobra
E-Book, Deutsch, 418 Seiten
ISBN: 978-3-7407-4126-6
Verlag: TWENTYSIX LOVE
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die österreichische Autorin, Ingrid Seemann, ist glücklich verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und Lesen von Romanen und Sport. Gerade jetzt in den leidlichen Corona Zeiten ist es schwierig dem Sport nachzugehen. Aber ich mache das Beste daraus und schreibe, was ich schon immer vor hatte - nämlich den Teil in dem alles seinen Ursprung hatte...
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Jennifer klappt ihren Laptop zu. Endlich ist sie für heute fertig. Sie winkt ihrer Kollegin zu und eilt hinaus. Sie hat heute noch etwas vor und kann sich nicht länger im Büro aufhalten. Sie muss schnellstens nach Hause! Sie hat heute Abend ein Date mit einem Mann.
„Hi Mum, hi Dad! Ich habe es heute eilig! Ich habe ein Date!“ Mama und Papa sehen ihr nach. Ihre Tochter ist aufgeregt. Also stehen sie ihr auch nicht im Weg, nachdem sie von Jennifer je einen Kuss auf ihre Wangen bekommen haben.
„Willst du noch etwas essen?“, fragt ihre Mutter noch nach. „Ach nein, danke! Ich glaube, er will mich zum Essen einladen. Ich bin so aufgeregt!“ Sie läuft in das Bad, um sich zu duschen und schnell Wimperndusche aufzutragen. Mehr geht nicht mehr. Sie ist spät dran. Er wird bald da sein. Dann eilt sie in ihr kleines Zimmer und wühlt sich durch den Schrank, der leider nicht das Richtige hergibt. Seufzend legt sie sich einen Rock und ihre Lieblingsbluse zurecht. Das muss reichen. Sie muss unbedingt mit ihrem nächsten Gehalt einkaufen gehen! Summend kramt sie nach einer Strumpfhose und nach ihren guten BH, der auch farblich zu ihrer Bluse passt. Gott sei Dank!
Es läutet. Jennifer wird hektisch. Sie steht noch immer in ihrer Unterwäsche herum. „Ich mach schon auf, Schatz!“, ihre Mama ist neugierig. Aber da muss das Mädchen durch. Sie hört die tiefen Stimmen ihres Paps und des Mannes, der sie heute ausführt. Sein Name ist Julius.
Sie ist fertig. Ein letzter Blick in den Spiegel. Noch schnell eine vorwitzige Haarsträhne ihrer schönen langen Locken zurechtgelegt und sie geht hinaus. „Hi.“, sie ist schüchtern in seiner Gegenwart. „Hi. Du siehst toll aus, Jennifer.“ Julius reicht ihr die Hand und zieht sie leicht an sich und drückt ihr einen Kuss auf die Wange. Sie wird rot. „Du siehst auch gut aus!“, meint sie noch, um ihre Schüchternheit zu übertauchen. Julius ist wirklich ein stattlicher Mann. Er trägt einen gutsitzenden Anzug. Schmale Hüften und breite Schultern zeichnen seine Figur aus. Er trägt seine blonden Haare in einem modischen, kurzen Haarschnitt. Seine Augen sind ausschließlich auf sie gerichtet. Sie leuchten in einem hellen Blau. Sie kann sich schwerlich von diesen abwenden. Sie steht auf blaue Augen!
„Ich wünsche Euch einen schönen Abend! Wann werden Sie unsere Tochter wieder zurückbringen?“, fragt die Mutter neugierig. „Mama!“, vorwurfsvoll ob der forschen Frage. Sie ist zwanzig! „Keine Sorge Frau Karma. Ich werde ihre Tochter vor Mitternacht wieder unversehrt zu Hause absetzen!“ Julius ist ein sehr angenehmer und netter junger Mann, denkt sich Frau Karma.
Jennifer greift nach ihrem Mantel, den ihr Julius abnimmt und ihr gentlemanlike hineinhilft. Ihre Mama sieht dies mit Freude. Julius ist ein möglicher Ehekandidat für ihre Tochter! Dann sind die jungen Leute weg. „Das ist aber ein sehr zuvorkommender junger Mann. Hast du gesehen wie er gekleidet ist? Alles vom Feinsten! Ja, das wäre ein Mann für unser kleines Mädchen, nicht wahr?“ Paps grummelt nur, weil für Paps jeder Mann nicht gut genug für sein kleines Mädchen sein kann!
„Wohin fahren wir?“ Julius hat ein schönes silberfarbenes Auto. Es sieht teuer aus. Er hält ihr die Tür auf und sie setzt sich in die glatten Ledersitze hinein. Es ist sehr bequem. Er nimmt neben ihr Platz und küsst sie. Der Kuss dauert an. Jennifer schmilzt unter seinen Händen, die er um ihr Gesicht gelegt hat. Seine Zunge erforscht ihre Mundhöhle und fordert ihre dazu auf, seine Zärtlichkeiten zu erwidern. Er schmeckt nach Minze, denkt sie sich und kostet mit ihrer Zunge seine. Aber nachdem es ihr doch zu lange dauert, drückt sie sich gegen seine Schulter. Er hält inne und sieht sie irritiert an. Seine Augen sind ganz dunkel. Er ist noch nicht fertig mit ihr. Er ist erregt und seine Gier will sie noch nicht frei lassen.
„Äh… können wir wegfahren? Äh… meine Eltern stehen am Fenster!“, stottert sie. Er sieht nach draußen und wirklich – die Vorhänge am Fenster bewegen sich. Erst jetzt entlässt er sie aus seinen Armen und startet frustriert den Motor seines Porsches. Irgendwie ist sie sich jetzt nicht mehr so sicher, ob sie hier das Richtige tut. Er ist sehr besitzergreifend. Dabei war er so lustig, als er sie im Café angesprochen hat. Am nächsten Tag hat er sie von der Arbeit abgeholt und sie sind in den Park spazieren gegangen. Deshalb, und nur deshalb, weil sie sich so lustig unterhalten haben, hat sie sich auf ein Date eingelassen. Aber heute ist er etwas zudringlich, oder nicht? Küsst man sich so stürmisch beim ersten Date? Sie ist sich nicht sicher. Es geht ihr alles ein bisschen schnell. Sie wartet erst einmal ab.
Es ist sehr bequem in den schwarzen Ledersitzen. Sie sieht nach vorne auf die Konsole. Es sieht alles sehr elegant und teuer aus. Julius muss sehr viel Geld haben. Sie könnte sich so etwas nicht leisten. Alles glänzt. Schnickschnack wohin man sieht. Dann schweifen ihre Augen zu Julius Hände. Ein teurer Ring und eine Armbandkette schmücken seine linke Hand. Protzig, ist ihr erster Gedanke. Sie beobachtet ihn. Julius hat seine Augen nach vorne gerichtet. Ein Arm liegt lässig am Fenster abgestützt, der andere Arm bedient mit Leichtigkeit das auffällig kleine Lenkrad. Sie denkt an die Fahrschule. Sie musste das Steuer immer mit zwei Händen halten. Wenn sie nach links oder nach rechts fahren musste, dann hat sie mühsam das Lenkrad in die jeweilige Richtung gekurbelt. Julius scheint dies mit Leichtigkeit einhändig zu machen. Bei ihm sieht das Autofahren überhaupt sehr locker aus.
„Sag mal, warum hast du nur eine Hand am Steuer? Ich plage mich immer, wenn ich in eine Kurve fahre. Da ist es sehr schwer mit einer Hand zu drehen!“, kann sie sich nicht verkneifen zu fragen. Er sieht sie an: „Ja, wenn man Servolenkung hat, dann geht das.“ „Pass auf! Da vorne!“, erschreckt zuckt ihr Zeigefinger nach vorne. Aber Julius bleibt gelassen und weicht gekonnt dem Fußgänger, der gerade die Straße überquert, aus.
„Willst du es probieren?“ „Hä? Was?“ „Willst du fahren? Du kannst auf der Autobahn fahren. Da kann nichts passieren.“, meint er. „Ja, aber nur kurz, bitte!“ Julius fährt an den Straßenrand und sie wechseln die Sitze, die sie beide nun erst jeder für sich einrichten müssen. Julius ist ein großer Mann mit langen Beinen. Umständlich checkt sie die Spiegel, wie sie es in der Fahrschule gelernt hat und versucht anzufahren. Laut brüllender Motor, verursacht durch den Bleifuß Jennifers auf dem Gaspedal, verschreckt sie derart, dass sie die Kupplung prompt loslässt. Mit einem gewaltigen Sprung starten sie los. „Langsam! Du machst mir die Kupplung kaputt!“, warnt er sie und verdreht entnervt die Augen. Offensichtlich ist er mehr um sein Auto besorgt, als um sie.
Sie fährt zur nächsten Autobahnauffahrt. Langsam. Vorsichtig. Sie blickt nervös in den Rückspiegel. Eine lange Autoschlange folgt ihr hinten nach. Das Auto hinter ihr fährt ihr immer wieder ganz nah dran, als wollte es sie anschieben.
„So ein Trottel!“ „Was!?“ „Der Depp fährt zu nah an uns heran!“ „Na, dann gib doch mehr Gas! Wir dürfen hier schneller fahren. Wir kommen jetzt auf den Zubringer der Autobahn.“ Julius ist nervös. Immer wieder streckt er sein rechtes Bein nach vorne, als würde er gerne für sie Gas geben. Sie fährt gerade mal fünfundvierzig.
„Halt das Lenkrad ruhig! Du fährst ja wie eine Betrunkene!“, stichelt er. „Das ist leichter gesagt, als getan! Ich denke du fährst wieder!“ Sie hat genug von seinen ätzenden Bemerkungen und fährt, ohne weiter darüber nachzudenken, auf den Pannenstreifen. „Was machst du da?!“ „Ich will nicht mehr. Du fährst wieder!“ „Aber doch nicht hier! Fahr bis zur nächsten Ausfahrt!“ Sie bleibt einfach auf dem Pannenstreifen stehen und steigt aus. ihm bleibt nichts anderes übrig, als ihr zu folgen. Knirschend eilt er um sein Auto herum und steigt ein. In dem Moment, als sie die Tür zuschlägt, rollt er an und gibt Gas. Schnell ist er auf hundert und noch weiter. Zu schnell für diesen Bereich der Fahrbahn und sie macht ihn darauf aufmerksam. Er ist sauer.
Kurze Zeit später fährt er auf den Parkplatz eines Restaurants, wo er sie zum Essen einladen will. Die Stimmung ist angespannt. „Entschuldige! Ich habe deine gute Laune verdorben, Julius. Weißt du, ich bin eine miserable Autofahrerin.“ Sie berührt unsicher seinen Arm. Er sieht sie an. Sie ist so süß in ihrer Zerknirschtheit, dass er ihr nicht lange böse sein will. „Ich bin dir nicht böse. Komm küss mich und alles ist gut!“, er lächelt sie an und beobachtet gebannt wie sie sich zu ihm hinüberbeugt.
Sie leckt sich nervös über die Lippen. Seine Augen beobachten ihre rosa Zungenspitze. Sofort bekommt sein Penis das bestimmte Signal, das er immer in ihrer Gegenwart empfängt. Er muss sie haben und das noch...




