Seemann | Sara und Noah - Die Trilogie | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 522 Seiten

Seemann Sara und Noah - Die Trilogie

Tanz für mich, Süße!
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7407-9757-7
Verlag: TWENTYSIX LOVE
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Tanz für mich, Süße!

E-Book, Deutsch, 522 Seiten

ISBN: 978-3-7407-9757-7
Verlag: TWENTYSIX LOVE
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Die erfolgreiche Geschichte von Sarah und Noah, alias Jack in einem Buch! Die Ehre des Rocker, Ein Urteil für den Rocker und die Macht des Rocker! Sarah und ihre Freundin Julie wollen etwas Neues erleben und entdecken den Club 'Together'. Während Sarah sogleich von blauen Augen fasziniert ist, schäkert Julie mit den Männern der Cobra an ihrem Tisch fröhlich herum. Sarah und ihr Nebenan geben sich einen Schlagabtausch bei dem sie nur verlieren kann. Er will sie. Aber sie hält ihn auf Abstand. Irgendwann küsst er sie und die Folgen sind für Sarah nicht absehbar. Er hat sie für sich beansprucht und kein anderer darf sie haben! Ahnungslos, wie sie ist, tanzt sie mit Bobby, ein Mann aus einem anderen Rockerclub. Fatal. Bobby und sie werden von Jack zur Rechenschaft gezogen. Sie ist verletzt und schämt sich. Sie wurde vor der gesamten Mannschaft der Cobra gespankt! Dennoch fühlt sie sich nach wie vor stark von Jack angezogen und geht nach einer Weile weiterhin zu ihm in den Club. Sie lernen sich kennen und lieben. Aber Sarah kann es nicht lassen. Sie tanzt wieder einmal mit einem anderen und die Strafe endet für beide, Sarah und Jack nicht gut. Sie wird schwanger und er landet vor dem Kadi. Er hat Glück, dass er einen guten Anwalt, nämlich Sarahs Vater hat. Er bringt Jack wieder auf Schiene. Aber der Mann, der Jack vor den Kadi gebracht hat, schlägt nach Jahren wieder zu. Er entführt Sarah mit ihrer Freundin von der Straße weg. Die Cobras retten sie und nun beginnt erst die Zerreißprobe der Liebenden. Scheitert die Beziehung? Es scheint so....

Die österreichische Autorin, Ingrid Seemann ist glücklich verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben, das Lesen von Romanen mit Happy End und Sport als Ausgleich. Wenn sie nicht gerade vor ihrem Laptop sitzt, oder ein Buch liest, ist sie mit ihren Nordic Walking Stöcken unterwegs.
Seemann Sara und Noah - Die Trilogie jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material



Sarah

Endlich! Die letzte der endlos langweiligen Vorlesungen von heute geht zu Ende. Ich packe hastig meinen Laptop und meine Bücher zusammen und laufe eilig aus dem Vorlesesaal hinaus. Ich treffe meine Freundin Julie vor dem Haupteingang unserer Universität und wir eilen zur Straßenbahn. Wir wollen heute eine neue Location aufsuchen, von der Julie gehört hat. „Wir treffen uns später!“ „Natürlich! Ich freue mich schon riesig!“

Gestern in der Straßenbahn hat Julie so nebenbei vorgeschlagen: „Du Sarah, da gibt es einen Treffpunkt in der Stadt – Insidertipp. Papa hat gesagt, dass wir da auch einmal hinschauen könnten. Hast du Lust?“ „Ja machen wir. Jetzt gleich?“, ich bin immer für alles zu haben.

Wir sind keine notorischen Nachtschwärmer. Unsere bevorzugten Freizeitaktivitäten beschränken sich auf Stadtbummel, Cafés oder wir fahren bei Schlechtwetter mit der Straßenbahn quer durch die Stadt. Hin und wieder gehen wir nachts in einen Club um die Sau raus zu lassen. Aber die Location ‚Together‘ kennen wir noch nicht. Der Tipp kommt von Julies Papa, der Kriminalbeamter beim Drogendezernat ist. Also wird die Location ja in Ordnung sein, nicht wahr? Dachten wir...

Vorerst heißt es, nach Hause zu fahren. Meine Familie wartet schon mit dem Essen auf mich. Wir essen jeden Tag gemeinsam, wenn es die Zeit zulässt. Es ist etwas Besonderes, weil wir uns gegenseitig die Tageserlebnisse erzählen und zusammen lachen.

Sogar mein Papa ist heute früher als sonst da. „Hi Mama, hi Papa!“ Ich drücke beiden einen Schmatz auf ihre Wangen und winke meiner Schwester Silvia zu, die gerade aus ihrem Zimmer kommt.

„Hey, Julie und ich gehen heute ins ‚Together‘. Die Location hat uns ihr Papa empfohlen. Kennst du sie Silvia?“ Sie schüttelt den Kopf. „Wie auch immer, wir gehen heute dahin. Ich erzähle es euch morgen, wie es war.“

„Wann kommst du wieder nach Hause, Sarah?“ „Ach Papa! Du kennst mich doch! Es wird sicher nicht spät werden!“ Ich verdrehe die Augen. Papa fragt schon aus Gewohnheit, wann ich oder Silvia nach Hause kommen. Es geht mir irgendwie auf die Nerven. Mama legt Papa die Hand in seine und lächelt ihn an. Er schüttelt resigniert den Kopf. Er hat schon längst gegen die Frauenpower zu Hause aufgegeben. Silvia und ich haben Mama auf unserer Seite. Er ist zwar ein brillanter Anwalt, aber zu Hause hat er keine Chance gegen uns!

Nach dem Essen gehe ich duschen und ziehe mich für den Abend an. Nichts Außergewöhnliches. Eine blaue Jeans, ein Top mit etwas Glitzer und Sneakers. Make Up trage ich sehr dezent auf. Meine Augen betone ich mit etwas Farbe und tusche meine Wimpern schwarz – fertig. Julie meinte, dass es kein abgehobenes Lokal sein soll. Also total relaxt…

Jetzt ist es soweit. Wir gehen zu diesem Insidertipp. Bin mal gespannt. Julie kennt diese Location auch noch nicht. Bald stehen wir vor einem alten blaugestrichenen Haus, etwas abseits von der Straße gelegen. Nichts Auffälliges.

Drei Stufen führen zum Eingang hinauf. Das Schild über dem Eingangstor scheint relativ frisch zu sein. Ein Hinweis, dass wir richtig sind… ‚Together‘. Die Adresse stimmt.

"Gehen wir hinein?" Julie ist unschlüssig wie ich. Die heruntergekommene Fassade vor uns wirkt nicht sehr einladend. Wir stehen in einer schmalen, abgelegenen Straße mit hoch aufragenden alten Häusern links und rechts. Ziemlich einsam und düster diese Gegend. Vorsichtig schauen wir uns um. Niemand ist hier zu sehen. Schon gruselig....

"Wen haben wir denn da? Wo wollt ihr geilen Mädels hin?" Ich zucke zusammen. Hinter uns stehen plötzlich zwei Typen …scheinbar entsprungen aus der Hölle. Der eine hat Raspel kurze Haare und ist gekleidet wie ein Obdachloser. Cargo Hosen, die schon lange in eine Waschmaschine gehören. Ein altes, unförmiges, schwarzes, verwaschenes T-Shirt, das ausgeprägte Brustmuskeln erkennen lassen und eine schwarze Lederjacke, die auch schon bessere Zeiten erlebt haben muss, mit einer ärmellosen Jeansjacke darüber. Der andere ist glatzköpfig mit einem Tattoo darauf und ähnlich gekleidet wie der andere. Sie sind beide riesengroß, muskulös und wirken ziemlich bedrohlich auf uns! Im Ernstfall könnten wir ihnen nichts entgegensetzen. Wir sind machtlos. Julie und ich sehen uns etwas unsicher an. Was passiert jetzt mit uns...

„Los, packen wir es!“ Ich spreche uns Mut zu. Also gehe ich voraus und öffne die Tür. Es ist der einzig freie Weg der möglich ist, um weiter zu kommen. Aber ich habe auch das Gefühl, dass wir dadurch in die Enge getrieben werden. Die Männer sind uns dicht auf den Fersen.

Wir betreten einen Vorraum… ein kahler und ungemütlicher Raum. Die Wände sind schmutzig weiß, als würden sie schon Jahre nicht mehr nachgestrichen worden sein. Die Farbe blättert an vielen Stellen großflächig ab. Hier und da sind Plakate, vorwiegend mit bekannten Hardrock Bands, mit Dixoband angeklebt. Am Boden liegen schwarze und schmutzig gelbe Sitzsäcke verteilt. Es sind verstaubte und mit unbestimmten farbigen Flecken verdreckte Dinge, die man am besten vermeidet. Igitt… Umgedrehte Getränkekisten mit gebrauchten Gläsern und geöffneten halbleeren und leeren Flaschen sind zwischen den Sitzsäcken aufgestellt. Hier sieht es wie nach einer Party aus, die noch nicht aufgeräumt wurde...

Es ist alles andere als einladend. „Sind wir da richtig?!“, skeptisch drehe ich mich zu Julie um. „Ja, denke schon. Das Schild draußen hat den Namen ‚Together‘. So heißt der Club, hat Papa gesagt.“ Julie ist genauso unsicher wie ich.

"Wollt ihr jetzt da rein, oder nicht?" Ich zucke zusammen und drehe mich nach den Männern um. "Wo...hin?", frage ich stotternd. Der Glatzkopf nickt mit seinem Kopf ungeduldig zu einer Treppe. Julie zieht mich schnellstens weiter. Ob das so eine gute Idee war, hierher zu kommen? Mir kommen erste Zweifel...

Es ist sonst keine Menschenseele zu sehen. Aber wir hören von irgendwoher Musik, also gehen wir die Treppe hoch. Wir kommen an eine geschlossene Holztür und wollen schon anklopfen. Ich hebe gerade meine Hand, zu einer Faust geformt, in die Höhe, als die Tür in diesem Moment aufgerissen wird.

Das Mädchen schreckt zurück. Sie schaut auf meine geballte Hand. Sofort lasse ich sie sinken. „Hi. Wir wollen hier hinein.“, sage ich schnell, um das Mädchen zu beruhigen, worauf es nickt. Sie reißt die Tür ganz auf und poltert die Treppen hinunter. Ein sehr eigenartiges Verhalten… keinen Mucks hat sie von sich gegeben. Kein Hallo. Ihr Aussehen ist auch irgendwie nicht normal. Wir sind so einen Aufzug nicht gewohnt. Alles an dem Mädchen ist schwarz gewesen, sie hatte einige Piercings im Gesicht und Tattoos am Hals und an den Armen.

Na ja… Julie und ich schauen uns an und zucken mit der Schulter. Dann gehen wir hinein, dicht gefolgt von den großen Mannsbildern, die bis jetzt, geduldig und mit verschränkten Armen, gewartet haben.

Hier hat es irgendwie einen Wirtshaus Charakter. Aber es ist hier irgendwie schmuddelig. Die Wände sind ebenso in einem schmutzigen Weiß. Ein Maler wäre hier wirklich richtig von Nöten! Einige wenige Plakate mit bekannten Bands wie Kiss, Nazareth oder Metallica zieren die grauen Flächen. Die Möbel sind aus dunklem Holz. Eine Theke dominiert am anderen Ende des Raumes. Laute Hard Rock Songs bekannter Bands beherrschen die Atmosphäre.

Der Laden ist voll mit Leuten. Viele Jungs und Mädchen sitzen rund um die Tische. Kein Platz scheint frei zu sein. Es wird gelacht und herum gealbert. Ich habe das Gefühl, dass die Leute sich zum Teil über den ganzen Raum zuschreien. „Was machen wir jetzt?“ „Wir setzen uns einfach irgendwo dazu!“, flüstere ich Julie lautstark zu. Sie nickt und wir nehmen all unseren Mut zusammen und fragen höflich an der Ecke eines Tisches, ob da noch frei ist.

Wir haben Glück und die Leute rücken schweigend zusammen. Natürlich werden wir angeglotzt. Wir sind neu. Wir haben das unbestimmte Gefühl, dass sich hier alle kennen. „Bekommt man hier etwas zu trinken?“, wage ich den Mann neben mir anzusprechen. „Müsst euch dort an der Bar selber holen.“ Dabei zuckt sein Kopf in Richtung Theke, am anderen Ende des Raumes.

„Okay!“ Wir springen auf, gehen zur Bar und holen uns zwei Cola. Es gibt nicht sehr viel Auswahl an Getränken und die Preise sind auch nicht sehr hoch. Das gibt schon einen Pluspunkt!

„Wie heißt du?“, werde ich gleich einmal gefragt. „Sarah.“ „Du?“ „Julie.“ Wir sehen unsere Tischgruppe an. Die Männer sehen älter aus, als sie wahrscheinlich sind. Die Kleidung besteht hauptsächlich aus Jeans und Lederjacken, mit ärmellosen Jeans Jacken darüber. Sie sind, soweit man es erkennen kann, an ihren Armen, Hals und teils an ihren Köpfen tätowiert. Manche haben lange Haare und tragen Bart. Ein ungewohnter Anblick für uns zwei. Irgendwie unheimlich...

Nicht die Art von Jungs,...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.