E-Book, Deutsch, 2144 Seiten
Sein Wort - meine Welt
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-417-22973-8
Verlag: R.Brockhaus
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die Studienbibel für das 21. Jahrhundert
E-Book, Deutsch, 2144 Seiten
ISBN: 978-3-417-22973-8
Verlag: R.Brockhaus
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Entdecken Sie mit dieser ungewöhnlichen Studienbibel, wie Christsein in der heutigen Gesellschaft aussieht. Die Erläuterungen greifen die vielfältigen Bezüge des Alltags auf: Beruf, Familie, Kultur, Politik, ethische Entscheidungen, Umgang mit Geld, Zusammenleben verschiedener Kulturen, persönliche Lebensführung. Dabei garantiert der Text der Elberfelder Bibel eine exakte und zuverlässige Übersetzung.
Das Konzept umfasst viele besondere Extras:
- Landkarten und Diagramme ergänzen die Kommentare.
- Die Seiten sind durchgehend farbig gestaltet.
- Ein Verzeichnis der Berufe aus biblischen Zeiten schlägt die Brücke zur heutigen Arbeitswelt.
- 60 Personenporträts erzählen davon, wie Gottes Wort den Alltag von Christen geprägt hat.
! Bitte beachten Sie, dass das E-Book nicht als PDF, sondern als ePub-Datei zur Verfügung gestellt wird. Die Darstellung kann deshalb zur gedruckten Studienbibel leicht abweichen!
Weitere Infos & Material
Das erste Buch Mose (Genesis)
Die Schöpfung: Siebentagewerk
1Im Anfang schuf Gott den Himmel? und die Erde?PS?.
FOKUS ? 1Mo 1,1-31
Gott der Schöpfer
Schon im ersten Satz der Bibel ist Gott da. Sie führt ihn als Schöpfer ein, der Himmel und Erde erschafft. Das Thema der Schöpfung durchzieht die ganze Bibel, von der Erschaffung unserer Welt bis zum neuen Himmel und der neuen Erde in Offenbarung 21,1. Gott in Christus ist der Schöpfer und Herr (1Mo 1,31; Kol 1,16-17).
Gottes Schöpfung war »gut« (1Mo 1,4.10.12.18.21.25), ja »sehr gut« (1,31). Doch sein Wirken endete nicht mit der Erschaffung von Adam und Eva. Noch heute sorgt er für seine Geschöpfe (Ps 104,27; 136,25; 145,15-16; ?»Gott, unsere Zuflucht« bei Ps 12,6), erhält seine Schöpfung (Neh 9,6; Ps 33,6; Hebr 1,3; ? »Die Welt aufrechterhalten« bei Kol 1,17) und bringt den Menschen Erlösung (Eph 1,7; ? »Gott ist ein Arbeiter« bei Joh 5,17).
Gott arbeitet nicht allein. Weil er uns Menschen als seine Verwalter der Erde erschaffen hat (? »Als sein Bild erschaffen« bei 1Mo 1,27-30 und »Menschen bei der Arbeit« bei Ps 8,7), haben wir den Auftrag, sie zu erhalten, zu schützen und weise mit ihr umzugehen. Als Gottes Mitarbeiter sind wir ihm verantwortlich (1Mo 2,8.15; Pred 9,10; 12,13-14); es ist ihm nicht egal, was wir mit seiner Schöpfung machen.
Als Gott die Welt erschuf, war er Künstler, Designer, Projektmanager, Zoologe, Biologe, Chemiker, Linguist, Programmierer, Ingenieur und noch vieles andere. Es sind Berufe, mit denen auch wir uns als Gottes Mitarbeiter identifizieren können. Gott als der große Arbeiter – das zeigt uns:
- Arbeit ist etwas Gutes (? »Die Mühsal der Arbeit« bei 1Mo 3,17-19).
- Es gefällt Gott, wenn wir mit dem, was er erschaffen hat, gestalterisch arbeiten (? »Menschen bei der Arbeit« bei Ps 8,7).
- Ob wir unsere Arbeit als »geistlich« oder »weltlich« sehen – alles gute Arbeiten spiegelt Gottes Wirken wider (? »Die Gabe der Liebe« bei 1Kor 12,28-31 und »Der Wert der Arbeit« bei Kol 3,1-4).
Gott bekommt Ehre durch sein eigenes Wirken, und wir sollen ihn ehren, indem wir die Arbeit, die er uns aufgetragen hat, gut tun (? »Wie Christen arbeiten sollen« bei Tit 2,9-11).
Mehr dazu: Manche Religionen betrachten das Universum selbst als göttlich. Die Bibel sieht das anders (? »Die Welt und Gott« bei Hebr 11,3). In 1Mo 2,2 »Und Gott vollendete … sein Werk« steht im Hebräischen dasselbe Wort für »Werk« bzw. »Arbeit« wie in den Zehn Geboten: »Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun« (2Mo 20,9). Arbeit ist etwas Gutes, weil auch Gott arbeitet. Mehr über den Wert der Arbeit ? »Gott ist ein Arbeiter« bei Joh 5,17, »Arbeitsplatz-Mythen« bei 1Kor 3,9, »Der Wert der Arbeit« bei Kol 3,1-4, und »Arbeit in der Bibel« bei Offb 22,1-11.
2Und die Erde war wüst? und leer??PS?, und Finsternis war über der? Tiefe?; und der Geist? Gottes schwebte über dem Wasser??PS?.
3Und Gott sprach: Es werde Licht?PS?! Und es wurde Licht. 4Und Gott sah das Licht, dass es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis?PS?. 5Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag.
6Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung??PS? mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser! 7Und Gott machte die Wölbung?PS? und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung?, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung? war?PS?. Und es geschah so. 8Und Gott nannte die Wölbung? Himmel?PS?. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.
9Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar!?PS? Und es geschah so. 10Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere?PS?. Und Gott sah, dass es gut war. 11Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist?PS?! Und es geschah so. 12Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art?PS?, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. 13Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.
14Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung? des Himmels werden?PS?, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie werden dienen als Zeichen und
20Und Gott sprach: Es soll das Wasser vom Gewimmel lebender Wesen? wimmeln?PS?, und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung? des Himmels! 21Und Gott schuf die großen Seeungeheuer?PS? und alle sich regenden lebenden Wesen?, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art?PS?, und alle geflügelten Vögel, nach ihrer Art?PS?. Und Gott sah, dass es gut war. 22Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich vermehren auf der Erde!?PS? 23Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein fünfter Tag.
24Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen? hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und
26Und Gott sprach: Lasst uns?PS? Menschen? machen als unser Bild?, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde? und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen?PS?! 27Und Gott schuf den Menschen?PS? als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn?PS?; als Mann und Frau? schuf er sie?PS?. 28Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde?PS?, und macht sie
FOKUS ? 1Mo 1,28-30
Der Schöpfungsauftrag
Die Erschaffung des Menschen (1Mo 1,26-30) ist mit einem »Schöpfungsauftrag« verbunden, weil Gott hier zeigt, wozu wir da sind. Zu diesem Auftrag gehören u. a:
- Familie. Wir sind als Mann und Frau erschaffen und sollen Familien gründen (1,27-28).
- Arbeit. Wir sollen uns die Erde »untertan machen« (1,28), indem wir sie so pflegen, bebauen und gestalten, dass wir sie uns nutzbar machen, sie nicht zerstören und Gott die Ehre geben (? »Menschen bei der Arbeit« bei Ps...




