Seltzer | Andreas Seltzer - Western Lines. Eine Geschichte des Stacheldrahts | Buch | 978-3-940999-55-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 48 Seiten, Format (B × H): 165 mm x 240 mm, Gewicht: 150 g

Seltzer

Andreas Seltzer - Western Lines. Eine Geschichte des Stacheldrahts


1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-940999-55-9
Verlag: Fantôme Verlag

Buch, Deutsch, 48 Seiten, Format (B × H): 165 mm x 240 mm, Gewicht: 150 g

ISBN: 978-3-940999-55-9
Verlag: Fantôme Verlag


Dornige Hindernisse können sich für alle, Cowboys wie Königssöhne, zu einer existenziellen Bedrohung auswachsen, zeigt sich in Andreas Seltzers „Western Lines. Eine Geschichte des Stacheldrahts“ – einem Bilderbuch, das im Modus einer Kinderfibel ein beziehungsreiches Kunstgeflecht hervorbringt, eine Art Kartografie aus kulturgeschichtlichem Material, persönlichen Faszinationen, Nostalgiefährtenlegungen und ins Bild gesetzter krasser Realität. Die präsentierten Abbildungen spannen dabei einen Bogen von Romantisierung (Western-Filmplakate) bis zum blanken Entsetzen (drastische Fotografien von Kriegsschauplätzen).

„Im amerikanischen Westen wurden über tausend verschiedene Stacheldrahttypen eingesetzt", heißt es in „Western Lines“. Die Linien, die mit Stacheldraht dem weiten Land aufgedrückt werden, kommen aus von europäischen Privateigentumsverhältnissen geprägten Köpfen, also gleichsam einem anderen „Westen“, um bald Amerika zu durchziehen und dort aus dem Wilden Westen einen parzellierten zu machen.

Es sind allerdings nicht nur einteilende Linien (wie die Weidelandumzäunungen, die sich mit den Siedlern Richtung Pazifik verbreiten und die Freizügigkeit der Cowboys und nicht zuletzt der amerikanischen Ureinwohner beschneiden), die in „Western Lines“ eine Rolle spielen, sondern auch wirre Knäuel (bei temporären Absperrungen in Städten überall auf der Welt) oder ganze Stacheldrahtfelder (die des Westwalls im Zweiten Weltkrieg). In der Kriegsfotografie, so stellt Andreas Seltzer fest, wird Stacheldraht schnell zu einem neuen „Rhythmisierer des Bildraums“.

Andreas Seltzer zeichnet, sammelt, schreibt, agiert als Künstler, Kurator, Archivar und Autor. In den 70ern gab er gemeinsam mit Dieter Hacker die Zeitschrift "Volksfoto. Zeitung für Fotografie" heraus, deren "unausgesprochene Aussage" Christoph Bannat einmal folgendermaßen auf den Punkt brachte: "es ist schon alles in der Welt, es muss nur aufgedeckt, richtig arrangiert und mit Worten verbunden, zum Schwingen gebracht werden.“ Über all die Zeit ist Andreas Seltzers Privat-Archiv stetig angewachsen: ein idiosynkratischer Fundus von Bildmaterial jedweder Provenienz, auf das er in seiner Kunst, seinen Collagen, Ausstellungen oder Veröffentlichungen zurückgreift.

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