Simon | Die Bürgerkriege in Sierra Leone und Uganda | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 48 Seiten

Simon Die Bürgerkriege in Sierra Leone und Uganda

Eine komparative Studie über die RUF und LRA
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-346-30243-4
Verlag: GRIN Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Eine komparative Studie über die RUF und LRA

E-Book, Deutsch, 48 Seiten

ISBN: 978-3-346-30243-4
Verlag: GRIN Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Politische Wissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Kerninteresse dieser Studie ist anhand einer vergleichenden Analyse der Bürgerkriege in Sierra Leone (1991-2002) und in Norduganda (1986-2006) zu ergründen, warum die Friedensverhandlungen mit den Rebellengruppen im ersten Land erfolgreich waren, jedoch im zweiten Fall scheiterten. Am 7. März 2018 fanden die Präsidentschaftswahlen in Sierra Leone statt. Vertreten war auch die Revolutionary United Front Party (RUFP), die politische Weiterentwicklung der ehemaligen Rebellengruppe Revolutionary United Front (RUF). Die RUF hatte in den Neunzigerjahren ihre Unzufriedenheit mit den sozialen und politischen Verhältnissen in dem westafrikanischen Land mit äußerster Brutalität zum Ausdruck gebracht und war für jahrelange Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung und für eine Vielzahl an Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Trotz alldem erreichten die Konfliktparteien im November 2000 eine Friedensvereinbarung, durch welche die Rebellen in den darauffolgenden Monaten entwaffnet und die RUF sogar politisch integriert werden konnte. Ganz anders endeten 2008 die Friedensverhandlungen zwischen der Lord's Resistance Army (LRA) und der ugandischen Regierung (Government of Uganda, GoU) in Juba, Südsudan. Wie die RUF, hatte die LRA die Bevölkerung im Norden Ugandas jahrelang terrorisiert. Doch alle Bemühungen, eine friedliche Einigung zu finden, scheiterten. Statt an Wahlen teilzunehmen, halten sich die Rebellen der LRA noch heute im Dreiländereck Demokratische Republik Kongo (DRK), Zentralafrikanische Republik (ZAR) und Südsudan versteckt und verbreiten mit ihren Attacken Angst und Schrecken. Beide Gruppierungen fanden in ihren jeweiligen Ländern vergleichbare Voraussetzungen für ihre Untaten vor. Zudem bedienten sie sich teilweise gleichen Strategien, wie zum Beispiel der Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten. Die Ähnlichkeit der Aufstände lässt die Frage aufkommen, wieso im Fall der LRA die Friedensverhandlungen scheiterten, in Sierra Leone jedoch zum Durchbruch kamen. Das Ergebnis eines Versuchs, diese Fragestellung zu beantworten, könnte Empfehlungen für politische Entscheidungsträger hervorbringen, wie heute mit Rebellen- und Guerillagruppen kommuniziert und umgegangen werden sollte. Ganz konkret könnten möglicherweise betroffene Akteure wie die DRK oder die Afrikanische Union (AU) von dem Bürgerkrieg in Sierra Leone lernen und Strategien auf die LRA anwenden.

Simon Die Bürgerkriege in Sierra Leone und Uganda jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.




Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.