Singer | Dehumanisierung der Kriegführung | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 556 Seiten

Reihe: Social Science and Law (German Language)

Singer Dehumanisierung der Kriegführung

Herausforderungen für das Völkerrecht und die Frage nach der Notwendigkeit menschlicher Kontrolle
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-662-57856-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Herausforderungen für das Völkerrecht und die Frage nach der Notwendigkeit menschlicher Kontrolle

E-Book, Deutsch, 556 Seiten

Reihe: Social Science and Law (German Language)

ISBN: 978-3-662-57856-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Dieses Buch diskutiert, ob menschliche Kontrolle bei der Kriegführung nach dem Völkerrecht vorausgesetzt wird. Dies wird bei den Diskussionen zu autonomen Waffensystemen (LAWS) im Rahmen der UN-Waffenkonvention unter dem Thema 'meaningful human control' gefordert. Praktisch betrifft es die Frage, ob man Systeme ohne jegliche menschliche Kontrollmöglichkeit bei der Zielbekämpfung einsetzen darf und falls ja, unter welchen Voraussetzungen. Dies umfasst sowohl das Waffenrecht (darf eine Waffe überhaupt eingesetzt werden?) als auch das Einsatzrecht (wie darf eine Waffe in einem konkreten Einsatz verwendet werden?). Die rechtliche Analyse erstreckt sich auf vollautonome Waffensysteme und Cyber Operationen und geht auf die jeweiligen Eigenheiten ein. Zudem wird eine Lösung für Verantwortungslücken, die durch fehlende menschliche Kontrolle entstehen, entwickelt. 

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1;Vorwort;6
2;Inhaltsverzeichnis;8
3;1. Teil – Die Dehumanisierung der Kriegsführung;13
3.1;Kapitel I Einführung – Die Dehumanisierung der Kriegführung;14
3.1.1; I. Einleitung;14
3.1.2; II. Einordnung der Dehumanisierung der Kriegführung;19
3.1.2.1;1. Begriffliche Annäherung an die Aufgabenstellung;19
3.1.2.1.1;a) Kriegführung;19
3.1.2.1.2;b) Dehumanisierung;37
3.1.2.1.3;c) Herausforderungen für das Völkerrecht;47
3.1.2.2;2. Zusammenfassung;50
3.1.3;Literatur;51
3.2;Kapitel II Die Frage nach der Notwendigkeit menschlicher Kontrolle und die Diskussion um „meaningful human control“;58
3.2.1; I. Abgrenzung und Identifizierung der relevanten menschlichen Handlungsform;58
3.2.2; II. Das Prinzip „meaningful human control“;67
3.2.2.1;1. Ursprung von „meaningful human control“;67
3.2.2.1.1;a) Art. 36 (NGO) – Policy Paper 2013;69
3.2.2.1.2;b) ICRAC – Statement 14 May 2014;69
3.2.2.1.3;c) „Meaningful human control“ in Weapon Systems: A Primer;70
3.2.2.1.4;d) „Meaningful human control“, Presentation by Maya Brehm;70
3.2.2.1.5;e) Begründungen für „meaningful human control“ und das sog. „accountability gap“;71
3.2.2.2;2. Rechtliche Einordnung;71
3.2.2.3;3. Kritik;73
3.2.2.4;4. Rechtliche Würdigung;75
3.2.2.5;5. Ergebnis;80
3.2.3;III. Zusammenfassung und Rückschlüsse für die Analyse;81
3.2.4;Literatur;83
3.3;Kapitel III Hintergründe und Einblick in die Technik der Dehumanisierung der Kriegführung;87
3.3.1; I. Veränderte Konfliktformen – Ausgangspunkt für den Bedarf nach neuen Methoden und Mitteln der Kriegführung;88
3.3.2; II. Technik, Funktionsweise und Entwicklungsstand von autonomen Waffensystemen und Cyber-Operationen;101
3.3.2.1;1. Technik, Funktionsweise und Entwicklungsstand von autonomen Waffensystemen;101
3.3.2.1.1;a) Funktionsweise;102
3.3.2.1.2;b) Bewegung und Kontrolle;107
3.3.2.1.3;c) Wahrnehmung, Informationsverarbeitung, Kommunikation und Vernetzung;107
3.3.2.1.4;d) Navigation und Kartografie;109
3.3.2.1.5;e) Künstliche Intelligenz;109
3.3.2.1.6;f) Grenzen der Autonomie – Herausforderungen;111
3.3.2.1.7;g) Vereinfachter Ablauf der Zielbekämpfung;114
3.3.2.1.8;h) Zukunft und Fazit;115
3.3.2.2; 2. Technik, Funktionsweise und Entwicklungsstand von Cyber- Operationen;117
3.3.3;III. Gründe für die Dehumanisierung der Kriegführung und Relevanz der Dehumanisierung;126
3.3.4; IV. Ergebnis;133
3.3.5;Literatur;134
3.4;Kapitel IV Definitionen und Differenzierungen der Methoden und Mittel der Dehumanisierung;141
3.4.1; I. Autonomie, Vollautonomie und Grade der Autonomie;141
3.4.2; II. Rechtliche Einordnung und Statusfragen;148
3.4.3;III. Zusammenfassung;157
3.4.4;Literatur;157
3.5;Kapitel V Relevanter Rechtsrahmen im Zusammenhang mit der Dehumanisierung der Kriegführung und Prüfungsmaßstab;161
3.5.1; I. Abgrenzung des Rechtsrahmens;163
3.5.1.1;1. Ius ad Bellum;164
3.5.1.2;2. Recht der Staatenverantwortlichkeit;167
3.5.1.3;3. Internationaler Menschenrechtsschutz;171
3.5.1.4;4. Ergebnis;181
3.5.2; II. Relevanter völkerrechtlicher Rechtsrahmen für die Untersuchung der Dehumanisierung der Kriegführung;181
3.5.2.1;1. Humanitäres Völkerrecht;181
3.5.2.1.1;a) Anwendungsbereich;184
3.5.2.1.2;b) Waffenrecht;185
3.5.2.1.3;c) Einsatzrecht;186
3.5.2.1.4;d) Auffangklauseln und Minimalstandards;189
3.5.2.1.5;e) Haftung für Verletzungen nach Art. 91 ZP I;190
3.5.2.2;2. Völkerstrafrecht;191
3.5.2.3;3. Zusammenfassung;192
3.5.3;III. Überblick über den Ablauf der Untersuchung;192
3.5.4;Literatur;193
3.6;Kapitel VI Der Mensch im Völkerrecht – Rechtliche Einbindung des Menschen und seines Handelns im Völkerrecht;197
3.6.1; I. Einleitung – Entwicklungsgeschichte der Rolle des Menschen im Völkerrecht;198
3.6.2; II. Neue Thesen zur rechtlichen Einordnung des Individuums im Völkerrecht;208
3.6.3;III. Gestaltungsformen der Anknüpfung an menschliche Kontrolle im Völkerrecht;214
3.6.4; IV. Ergebnis;217
3.6.5;Literatur;219
4;2. Teil – Rechtliche Analyse der Dehumanisierung der Kriegführung;221
4.1;Kapitel VII Einleitung und Anwendungsbereich des Humanitären Völkerrechts;222
4.1.1; I. Einleitung;222
4.1.2; II. Anwendungsbereich des humanitären Völkerrechts;227
4.1.2.1;1. Normierung und Bedeutung des Anwendungsbereichs im humanitären Völkerrecht;227
4.1.2.2;2. Übertragung auf die Dehumanisierung der Kriegführung;236
4.1.3;III. Ergebnis;238
4.1.4;Literatur;239
4.2;Kapitel VIII Waffenrecht Teil I – Rechtlicher Rahmen;242
4.2.1; I. Ausgangspunkt – Art. 35 (1) ZP I;245
4.2.2; II. Erläuterungen und relevante Regeln des Waffenrechts;249
4.2.2.1;1. Neue Waffen, Mittel und Methoden – Art. 36 ZP I;251
4.2.2.2; 2. Überflüssige Verletzungen und unnötige Leiden – Art. 35 (2) ZP I;262
4.2.2.3;3. Unterschiedslose Angriffe – Art. 51 (4) ZP I;269
4.2.2.4;4. Umwelt – Art. 35 (3) ZP I;276
4.2.3;Literatur;280
4.3;Kapitel IX Waffenrecht Teil II – Übertragung auf die Dehumanisierung der Kriegführung und Ergebnis;284
4.3.1; I. Ausgangspunkt – Art. 35 (1) ZP I;284
4.3.2; II. Neue Waffen, Mittel und Methoden – Art. 36 ZP I;286
4.3.3;III. Überflüssige Verletzungen und unnötige Leiden – Art. 35 (2) ZP I;293
4.3.4;IV. Unterschiedslose Angriffe – Art. 51 (4) lit. b und lit. c ZP I;297
4.3.5; V. Umwelt– Art. 35 (3) ZP I;308
4.3.6;VI. Ergebnis für das Waffenrecht;310
4.3.7;Literatur;312
4.4;Kapitel X Einsatzrecht Teil I – Rechtlicher Rahmen;315
4.4.1; I. Einleitung – Einsatzrecht;316
4.4.2; II. Zielidentifizierung – Art. 57 (2) lit. a (i) ZP I;324
4.4.2.1; 1. Unterscheidungsgrundsatz – Art. 48, 51 ZP I;325
4.4.2.2; 2. Militärische Ziele in Abgrenzung zu geschützten Zielen – Art. 50, 52 ZP I;340
4.4.2.3; 3. Verlust des Schutzes – Zivilisten die sich an Kampfhandlungen beteiligen – Art. 51 (3) ZP I;348
4.4.2.4; 4. Angriffsverbot im Fall des Hors de Combat – Art. 41 ZP I;362
4.4.3; III. Wahl der Mittel und Methoden – Art. 57 (2) lit. a (ii) ZP I;367
4.4.4; IV. Exzessverbot – Art. 51 (5) lit. b, 57 (2) lit. a iii) ZP I;369
4.4.5; V. Wahl zwischen mehreren Zielen – Art. 57 (3) ZP I;384
4.4.6; VI. Wirksame Warnung – Art. 57 (2) lit. c ZP I;385
4.4.7; VII. Pflichten während dem Angriff – Art. 57 (2) lit. b ZP I;387
4.4.8;VIII. Standard des alles praktisch Möglichen – „Feasibilty“;389
4.4.9; IX. Zusammenfassung;392
4.4.10;Literatur;392
4.5;Kapitel XI Einsatzrecht Teil II – Übertragung auf die Dehumanisierung der Kriegführung und Ergebnis;396
4.5.1; I. Übertragung auf die Dehumanisierung der Kriegführung;396
4.5.1.1; 1. Grundlagen des Einsatzrechts;396
4.5.1.2; 2. Zielidentifizierung;402
4.5.1.2.1; a) Unterscheidungsgrundsatz – Art. 48, 51 ZP I;402
4.5.1.2.2; b) Militärische Ziele in Abgrenzung zu geschützten Zielen – Art. 50, 52 ZP I;412
4.5.1.2.3; c) Verlust des Schutzes – Zivilisten, die sich an Kampfhandlungen beteiligen – Art. 51 (3) ZP I;419
4.5.1.2.4; d) Angriffsverbot im Fall des Hors de Combat – Art. 41 (1), (2) ZP I;432
4.5.1.2.5; e) Zusammenfassung;434
4.5.1.3; 3. Wahl der Mittel und Methoden – Art. 57 (2) lit. a ii) ZP I;435
4.5.1.4; 4. Exzessverbot – Art. 51 (5) lit. b, 57 (2) lit. a iii) ZP I;437
4.5.1.5; 5. Wahl zwischen mehreren Zielen – Art. 57 (3) ZP I;451
4.5.1.6; 6. Wirksame Warnung – Art. 57 (2) lit. c ZP I;453
4.5.1.7; 7. Pflichten während dem Angriff – Art. 57 (2) lit. b ZP I;455
4.5.1.8; 8. Standard des alles praktisch Möglichen – „Feasibility“;459
4.5.1.9; 9. Zusammenfassung;461
4.5.2; II. Ergebnis;462
4.5.3;Literatur;467
4.6;Kapitel XII Auffangklauseln, Minimalstandard, die Martens’sche Klausel und Ahndungsmöglichkeiten;472
4.6.1; I. Auffangklauseln, Minimalstandard und die Martens?sche Klausel;472
4.6.1.1; 1. Minimalstandard, Gemeinsamer Art. 3 (1) GK I-IV;473
4.6.1.2; 2. Martens?sche Klausel;475
4.6.2; II. Übertragung auf die Dehumanisierung der Kriegführung;483
4.6.2.1;1. Minimalstandard – Gemeinsamer Art. 3 GK I-IV;483
4.6.2.2;2. Martens?sche Klausel;488
4.6.3;III. Ahndung von Verletzungen der Abkommen und dieses Protokolls, Haftung nach Art. 91 ZP I;496
4.6.4; IV. Übertragung auf die Dehumanisierung der Kriegführung;497
4.6.5;Literatur;499
4.7;Kapitel XIII Zusammenfassung und Ergebnis für die Beurteilung des humanitären Völkerrechts hinsichtlich einem möglichen rechtlichen Erfordernis menschlicher Kontrolle;502
4.7.1;Literatur;506
4.8;Kapitel XIV Völkerstrafrecht – Individuelle Verantwortlichkeit;507
4.8.1; I. Einführung;507
4.8.2; II. Individuelle strafrechtliche Verantwortlichkeit – Art. 25 IStGH Statut;510
4.8.2.1;1. Erläuterungen;510
4.8.2.2;2. Übertragung auf die Dehumanisierung der Kriegführung;511
4.8.3;III. Verantwortlichkeit des Befehlshabers und der „Know or should have know“-Standard– Art. 28 IStGH-Statut;519
4.8.3.1;1. Erläuterungen;519
4.8.3.2;2. Übertragung auf die Dehumanisierung der Kriegführung;521
4.8.4; IV. Ergebnis;531
4.8.5;Literatur;533
4.9;Kapitel XV Gesamtergebnis der rechtlichen Analyse;536
4.9.1;Literatur;540
4.10;Kapitel XVI Schlussfolgerungen und Zusammenfassung;542
4.10.1;Literatur;555



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