Snela | Ja, Schnecke, ja | Buch | 978-3-608-96240-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 416 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Format (B × H): 132 mm x 205 mm, Gewicht: 512 g

Snela

Ja, Schnecke, ja

Roman | Nominiert für den Anna-Haag-Preis und den Franz-Tumler-Literaturpreis
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-608-96240-6
Verlag: Klett-Cotta Verlag

Roman | Nominiert für den Anna-Haag-Preis und den Franz-Tumler-Literaturpreis

Buch, Deutsch, 416 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Format (B × H): 132 mm x 205 mm, Gewicht: 512 g

ISBN: 978-3-608-96240-6
Verlag: Klett-Cotta Verlag


100 Beste Bücher des Jahres der ZEIT

SWR-Bestenliste März 2025

Nominiert für den Franz-Tumler-Literaturpreis 2025

Nominiert für den Anna-Haag-Preis 2025

»Wie lange es noch diesem Wahnsinn standhält, das an und für sich ja wohl standhafte Haus?«

Jan Snela erzählt in seinem Roman von dem großen Durcheinander, in dem wir stecken: wir Menschen, wir Tiere, wir Pflanzen . Davon, wie wir einander begegnen können. Und von der Liebe in ihren mannigfaltigen Spielarten: zwischen einem Mann und einer Frau, zwischen Robotern, Menschen und anderen Lebewesen, zwischen östlicher und westlicher Tradition.

»Jan Snelas eigentliches Thema ist die Sprache, die er wählt – oder die ihn wählt – für diese Geschichte aus der fantastischen Welt eines einsam in seinem Zimmer zurückgelassenen Dichters epischer Kurznachrichten.  Kaum ein anderer Autor seiner Generation schafft es, Poesie und Komik so miteinander zu verquicken, dass sie auch noch identisch sind. «

Dass es Amanda an die japanische Frauenuniversität nach Nara zieht, um eine außergewöhnliche Schneckenart zu untersuchen, ist ihrem Freund Hannes suspekt. Die  kann sich von ihrem Körper trennen, und auch Hannes fühlt sich, alleingelassen mit Amandas Mäusen Isidor und Isadora, wie ein abgeworfenes Schneckenglied. Flieht Amanda vielleicht gar vor ihrer gemeinsamen Zukunft ? Lieber nicht zu viel darüber nachdenken. Stattdessen: Überlange Textnachrichten an Amanda, die Mäuse ignorieren, das Haus nicht verlassen. Die verfahrene Situation ändert sich erst, als Hajo in Hannes‘ Leben tritt, dessen Zuneigung aber eigentlich dem Mäusepaar gilt ... Mit einem glänzenden Sinn für Humor entlockt Jan Snela der Sprache – mal in fluffiger Haibun-Prosa, mal in betörenden Haiku-Miniaturen – die ihr innewohnende Fantasie und erkundet, welche bemerkenswerten Antworten auf die großen Fragen unserer Gegenwart sich hinter dem Geheimnis von Augenblick und Vergänglichkeit verbergen.

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