Southwick | Ein unmöglicher Liebesdeal | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 130 Seiten

Reihe: Digital Edition

Southwick Ein unmöglicher Liebesdeal


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-1953-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 130 Seiten

Reihe: Digital Edition

ISBN: 978-3-7337-1953-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Single, umwerfend, erfolgreich! Einem Mann wie Ingenieur Alex McKnight die kalte Schulter zeigen? Schafft Ellie trotzdem leicht. Denn Job und Liebe werden strikt von ihr getrennt! Erst als ein Unglück sie zwingt, mit Alex unter einem Dach zu leben, gerät ihr Vorsatz ins Schleudern ...



Teresa Southwick hat mehr als 40 Liebesromane geschrieben. Wie beliebt ihre Bücher sind, lässt sich an der Liste ihrer Auszeichnungen ablesen. So war sie z.B. zwei Mal für den Romantic Times Reviewer's Choice Award nominiert, bevor sie ihn 2006 mit ihrem Titel 'In Good Company' gewann. 2003 war die Autorin bereits für zwei prestigeträchtige Preise nominiert: für den 'Romantic Times Career Achievement Award', einem Preis der für das Gesamtwerk eines Autors vergeben wird, und für den RITA-Award, der höchstmöglichen Auszeichnung für Liebesromane. Teresa Southwick wurde in Südkalifornien geboren. Sie lebte viele Jahre in Texas, bevor sie mit ihrem Mann und den beiden Söhnen nach Las Vegas umzog.

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1. KAPITEL

Alex McKnight brauchte eine Frau.

Eigentlich brauchte er seinen Architekten, aber dabei handelte es sich zufälligerweise um eine sehr attraktive Frau. Allein die Tatsache, dass ihm das aufgefallen war, stellte jedoch schon ein Problem dar, denn mit Kolleginnen ging er grundsätzlich nicht aus. Auch nicht mit anderen Frauen aus Blackwater Lake, Montana. Schließlich musste er in dieser Stadt eine Firma führen. Er konnte es sich einfach nicht leisten, die Gerüchteküche zu schüren und potenzielle Kunden vielleicht mit seinem Privatleben vor den Kopf zu stoßen.

Ein noch größeres Problem war es jedoch, dass diese sehr attraktive Architektin sich bereits ganze zwei Stunden verspätet hatte, und das verhieß nichts Gutes, was den Erweiterungsbau für das Ärztezentrum „Mercy Medical Clinic“ und seine pünktliche Fertigstellung anging.

Alex schaute noch einmal auf seine Uhr und fluchte dann leise. Es war schon fast zwölf Uhr und er hatte immer noch nichts von Miss Suellen Hart gehört. Morgen wurde bereits das Fundament gegossen, und bei ihrem Telefonat am Freitag hatte sie versprochen, so früh von Dallas loszufliegen, dass sie am Montag mehr als rechtzeitig hier sein würde.

„So viel zum Thema Versprechungen“, murmelte er missmutig.

Vielleicht war er aber auch ein bisschen streng. Aber andererseits hatte er dafür seiner Meinung nach ja auch einen ausgezeichneten Grund. Seine Exfrau hatte ihm auch immer Versprechungen gemacht … ihn zu lieben und zu ehren und den ganzen anderen Blödsinn. Aber das hatte sie auch nicht daran gehindert, sich dem Vater ihres Babys erneut an den Hals zu werfen – und Alex bis dahin glauben zu lassen, dass es sein eigenes Kind wäre. Wenn das mal kein Grund war, verbittert zu sein, dann wusste er auch nicht.

Alex ging um die Holz-Form für das Fundament herum. Er inspizierte noch einmal alle Stützen für die tragenden Wände. Es wäre schön, wenn die Architektin ebenfalls hier wäre, um seine Beurteilung zu bestätigen, aber letzten Endes war das auch nur eine Formsache.

Genau in diesem Augenblick hörte er, wie ein Auto mit quietschenden Reifen auf den Parkplatz bog. Er drehte sich um und sah, wie ein Mietauto vom Flughafen vor dem Bauwagen anhielt. Die Fahrertür ging auf und als Nächstes bekam er die schönsten Beine zu sehen, die er jemals im Leben zu Gesicht bekommen hatte. Die Frau war einfach umwerfend, und zwar von Kopf bis Fuß. Heute trug sie einen roten Rock und eine dazu passende, enge Jacke. Die farblich darauf abgestimmten Stöckelschuhe wirkten beinahe wie eine Aufforderung zum Flirten.

Langsam schlenderte er zu ihr hinüber.

Miss Suellen Hart lächelte. „Wie schön, Sie wiederzusehen, Mr. McKnight.“

Er hatte sie bereits kennengelernt, als sie für ein paar Meetings in der Stadt gewesen war.

„Ich dachte, wir hätten vereinbart, dass du Alex zu mir sagst.“

„Das habe ich ganz vergessen.“ Ihre Augen waren so blau wie Wiesenlupinen. Entschuldigend sah sie ihn an. „Keine Überraschung, nach der Verspätung. Das tut mir so leid, Alex. Normalerweise bin ich immer überpünktlich. Eigentlich wollte ich schon gestern herfliegen, aber Mutter Natur hatte offensichtlich andere Pläne. Mein Flug wurde wegen eines Gewitters abgesagt, und dann saß ich am Flughafen fest. Dort hatte ich kein Netz, also konnte ich dich nicht mal anrufen. Ich bin dann aber so schnell es ging, von diesem süßen kleinen Flughafen hergerast. Ist ja praktisch fast um die Ecke.“

Der „süße kleine Flughafen“ war fast hundert Meilen von Blackwater Lake entfernt, und die Berge sorgten dafür, dass Handyverbindungen ständig abbrachen. „So was kommt vor.“

„Du musst jetzt ja denken, dass ich total unzuverlässig bin.“

Das war eigentlich nicht sein erster Gedanke gewesen. Vor allem, wenn sie in diesem Tonfall mit ihm sprach; atemlos, mit Südstaateneinschlag und ein bisschen rau … ein bisschen süß und überaus feminin. „Das wäre doch nicht fair.“

„Ich verspreche dir auch, dass keiner so hart arbeitet wie ich. Ich werde bestimmt niemanden enttäuschen.“ Sie holte tief Luft. „Ich muss mich entschuldigen. Rede ich zu viel?“

„Nein.“ Verdammt, ihre Stimme war so berauschend wie Whiskey. Er könnte ihr den ganzen Tag lang zuhören.

„Ich habe bestimmt einen ganzen Eimer Kaffee getrunken. Keine Sorge, das legt sich bald wieder.“

Als er sie jetzt richtig musterte, konnte er sehen, dass ihr Rock so zerknittert war, als ob sie tatsächlich darin geschlafen hatte, und vor Erschöpfung hatte sie sogar dunkle Ringen unter den großen, wunderschönen Augen. Der Anblick weckte sofort Fürsorglichkeit in ihm. Dabei hatte er gedacht, dass er sich diesen Instinkt endlich abgewöhnt hatte.

„Jetzt bist du ja da.“ Beinahe hätte er „besser spät als nie“ hinzugefügt. Doch das tat er nicht, denn sie war schön genug, um ihn in Versuchung zu führen. Daher wäre „nie“ tatsächlich momentan die bessere Alternative. „Dann zeig ich dir mal das Büro.“

„Okay. Ich bin schon ganz wild darauf, endlich loszulegen.“ Sie strahlte ihn an. „Ich schwöre, Bürgermeister Goodson und der Stadtrat werden es nicht bereuen, mich für dieses Projekt ausgewählt zu haben.“

„Dein Angebot war bei Weitem das billigste“, sagte er. „Ohne dir zu nahtreten zu wollen.“

„Kein Problem. Ich habe eben Arbeit gebraucht. Aber ich muss schon sagen, ich bin überrascht, dass du keiner der Bauunternehmer bist, die glauben, dass die Arbeit eines Architekten mit der Fertigstellung der Blaupausen getan ist.“

„Womit du natürlich eigentlich sagen willst, wie sehr du dich freust, dass ich deine Anwesenheit nicht nervig oder überflüssig finde.“

„So was würde mir doch niemals über die Lippen kommen.“

Das sind wirklich wunderschöne Lippen, dachte er. Aber dann ermahnte er sich zur Konzentration auf die Arbeit. „Ich glaube, Architekten spielen beim Bau eine sehr wichtige Rolle. Außerdem ist die Erweiterung der Mercy Medical Clinic nicht nur irgendein Haus.“

Sie nickte. „Wenn es nur um einfache Untersuchungsräume ginge, dann wäre das ja auch keine Herausforderung. Aber für eine ambulante Klinik ist da natürlich wesentlich mehr gefragt im Hinblick auf Strom- und Wasserleitungen.“

„Du musst den Auftrag ja wirklich gewollt haben.“ Er bemerkte, wie ihr Lächeln kurz verblasste.

„Das ist schließlich eine Investition in die Zukunft, und jeder muss mal irgendwo anfangen.“

„Ja.“

Nur war sich Alex ziemlich sicher, dass dieses Projekt nicht der Anfang ihrer Karriere war. Er hatte nämlich ihren Lebenslauf gelesen. Zwischen ihrem Studium und ihrem Job bei Hart Industries, der Firma ihrer Familie in Dallas, klaffte eine einjährige Lücke. Er fragte sich, was wohl in diesem Jahr passiert war. Bestimmt nichts Gutes. Aber sie hätte die Daten auch manipulieren können und das hatte sie nicht getan.

Außerdem war das momentan gar nicht sein Problem. Schließlich hatte er die Entscheidung, sie zu beauftragen, gar nicht getroffen. Er musste aus dieser Entscheidung einfach nur das Beste machen. „Komm doch rein.“

„Ich muss nur schnell noch ein paar Sachen aus dem Auto holen …“

„Kann ich dir vielleicht etwas abnehmen?“

„Nein, daran bin ich schon gewöhnt.“ Sie machte den Kofferraum auf, und schnappte sich eine Aktentasche und ein paar Röhren, die wahrscheinlich Pläne enthielten.

„Ist das alles?“ Als sie nickte, machte er den Kofferraumdeckel wieder zu. „Na, dann komm.“

Normalerweise war Alex ein „Ladys first“-Typ. Aber wenn er jetzt vorging, musste er wenigstens nicht sehen, wie der enge Minirock ihren erstklassigen Po umspielte. Urplötzlich hatte er ein Bild vor seinem geistigen Auge, das aus ausgestreckten Beinen und zerwühlten Bettlaken und ihrem langen braunen Haar auf einem weißen Kopfkissen bestand.

Himmel. Alex konnte nicht glauben, dass er gerade daran gedacht hatte, mit dieser Frau Sex zu haben. Andererseits, rechtfertigte er sich, war es schon lange her für ihn. Die Reaktion hatte nichts mit ihr persönlich zu tun. Es war einfach nur die normale Reaktion eines Mannes auf eine schöne Frau.

Er öffnete die Tür des Bauwagens und ließ sie jetzt doch vorgehen. „Nach dir.“

„Wenn es dir nichts ausmacht, dann stürze ich mich sofort in die Arbeit.“ Sie sah sich um. „Ist es okay, wenn ich diesen Schreibtisch dort benutze?“

„Nur zu“, antwortete er.

Sie durchquerte den Raum und stellte ihre teure Aktentasche und ihre überdimensionale Handtasche darauf ab. Die Röhren ließ sie einfach auf den Tisch fallen. Sie nahm ihren Laptop aus der Tasche und klappte ihn auf. Nach ihrer texanischen Gesprächigkeit kam ihm die Stille nun seltsam falsch vor.

„Bist du in der Blackwater Lake Lodge untergebracht?“

„Ehrlich gesagt, nein. Für so lange Zeit hatten sie dort nichts.“

Er lehnte sich mit der Hüfte gegen den Schreibtisch, dann schenkte er ihr ein freundliches Lächeln. „Hast du denn überhaupt schon eine Unterkunft?“

„Oh, da hat mir Dr. Stone aus der Patsche geholfen.“

Anscheinend war Adam jetzt ein Verfechter von Nachbarschaftshilfe und Nächstenliebe geworden. Der Allgemeinarzt war letzten Sommer hergezogen und hatte die Wohnung über der von Jill Beck gemietet. „Wie hat Adam das denn angestellt?“

„Er hat vorgeschlagen, dass ich einfach seine alte Wohnung miete. Er und Jill sind doch jetzt verlobt und wohnen...



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