Stankewitz | Heaven 1: Dem Himmel so nah | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 260 Seiten

Reihe: Heaven

Stankewitz Heaven 1: Dem Himmel so nah

YA Highschool Romantasy über die erste große Liebe
16001. Auflage 2016
ISBN: 978-3-646-60231-9
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

YA Highschool Romantasy über die erste große Liebe

E-Book, Deutsch, Band 1, 260 Seiten

Reihe: Heaven

ISBN: 978-3-646-60231-9
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



** Der Auftakt einer Trilogie, die den Himmel berührt** Angeblich kann jeder Ort ein Paradies sein, wenn man sein Herz öffnet. Doch wenn man vor kurzem seine Eltern verloren hat, wird das Leben notgedrungen zur Hölle. Die 18-jährige Hailey weiß das nur allzu gut, denn seit dem verheerenden Familienunglück scheint alle Last der Welt auf ihren Schultern zu liegen. Zumindest bis Jaden, der viel zu attraktive Neue, an ihrer Schule auftaucht und es eindeutig auf sie abgesehen hat. Und das nicht im Guten. Jaden ist anders. Er hat Geheimnisse. Und obwohl es völlig unmöglich erscheint, macht er alles in Haileys Leben noch viel schlimmer. Zumindest am Anfang ... //Textauszug: Sekunden später wird die Stille um uns herum durch ein Piepen unterbrochen. Sofort zieht Jaden sein Handy aus der Hosentasche und nimmt das Gespräch an. »Hey, Süße«, beginnt er und das Gefühl, das in seiner Stimme liegt, jagt mir eine Gänsehaut über den gesamten Körper. Er dreht sich ein Stück von mir weg und ich sehe etwas, das ich bisher immer in seinem Blick vermisst habe. Wärme.// //Alle Bände der himmlischen Fantasy-Trilogie: -- Heaven 1: Dem Himmel so nah -- Heaven 2: Wohin wir auch gehen -- Heaven 3: Bis ans Ende der Welt -- Heaven: Alle Bände in einer E-Box// Die Heaven-Trilogie ist abgeschlossen.

Sarah Stankewitz lebt mit ihrem Freund in einer kleinen Stadt mitten in Brandenburg. Schon in ihrer Kindheit liebte sie es, Worte aneinanderzureihen und Geschichten zu erschaffen. Seit ihrem Debütroman lässt sie ihrer Fantasie freien Lauf und ist immer wieder auf der Suche nach neuen Inspirationsquellen. Musik, Kerzen und ein bequemer Arbeitsplatz dürfen im Hause der Autorin ebensowenig fehlen wie eine leckere Tasse Cappuccino. Ihre Geschichten spiegeln das wider, was sie sich stets von einem guten Roman erhofft: Liebe, Leidenschaft und eine Prise Humor.
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Autoren/Hrsg.


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Prolog


Wenn eine Nacht dein Leben verändert


Jeder kennt ihn – diesen einen Tag, der alles erschüttert. Der Tag, der alles aus der Bahn wirft und dabei dein Leben komplett auf den Kopf stellt. Für manche ist es der Moment, in dem man sich das erste Mal Hals über Kopf in den unerreichbaren Jungen aus der Parallelklasse verliebt. Der erste Liebesbrief, den man von ihm bekommt und das erste Mal, wenn er einem das Herz bricht. In dieser Zeit fühlt es sich an, als würde das Leben keinen Sinn mehr machen, als sei alles vorbei und alles Schöne in einem wäre komplett zerstört worden. Für einige ist es der Moment, in dem man das erste Mal in die Augen seines eigenen Kindes blicken kann – all das sind Augenblicke, die einen vollkommen einnehmen. Puzzleteile, die nur zusammengefügt etwas Ganzes und Großartiges ergeben. Es sind Situationen und Erinnerungen, die alles im Leben verändern. Wenn man an diesem Zeitpunkt angelangt ist, wird nichts mehr sein, wie es noch vor einer Sekunde war. Nach dem nächsten Augenaufschlag wird man alles aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Und für mich – für mich hat sich nicht nur etwas verändert, nein. Ich musste es auf die harte Tour lernen. Für mich ist es diese eine Nacht, die ich für immer verfluchen werde, weil sie mich immer wieder daran erinnert, wie ungerecht das Leben sein kann. Mich daran erinnert, wie lächerlich der Schmerz eines gebrochenen Herzens gegen diese Folter ist. Wie sinnlos es ist, das beliebteste und begehrteste Mädchen in der Schule sein zu wollen. Alles ist egal. Denn wenn ich an all die schrecklichen Stunden zurückdenke, dann läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Meine persönliche Kehrtwende hat mir in dieser Nacht ihr wahres, grässliches Gesicht gezeigt. In der Nacht, in der meine Eltern in den Himmel gegangen sind.

Du öffnest deine Augen und von der Welt, die du kennen und lieben gelernt hast, ist nichts mehr übrig – von einer Sekunde zur nächsten. Jetzt gibt es nur noch einen Satz, der mich beschreiben kann: Ich bin zerrissen. Zersprungen wie eine Porzellantasse, die man mit voller Wucht auf den harten Beton hat knallen lassen. Jeder Mensch hat Eigenschaften, die ihn auszeichnen und jeden von uns zu einem Individuum machen. Früher dachte ich ernsthaft, ich wäre etwas Besonderes – dass niemand auf dieser Welt so wäre wie ich. Und jetzt? Jetzt bin ich nur noch ein Mädchen, das seine Eltern viel zu früh ziehenlassen musste, auch wenn es selbst noch keinen einzigen Schritt in ein eigenes, selbstständiges Leben gehen konnte. Ich bin der Schatten meines früheren Ichs, weil ich alles, was ich einst liebte, verloren habe.

Wenn Eltern ihre Kinder alleinlassen, nehmen sie ein riesiges Stück von ihnen mit sich in den Himmel. Meine Eltern haben alles von mir mit sich genommen, als sie mich in dieser Nacht im Stich ließen.

Es gibt viele erste Male, die man in seiner Lebensspanne durchleben kann. Der erste Kuss, das erste Mal Sex, der erste Streit mit der besten Freundin, die erste schlechte Zensur. Manche Dinge werden beim zweiten Mal schwieriger, manche werden leichter. Doch die Nacht, in der einen die eigenen Eltern verlassen, ist und bleibt ein einmaliges, einschneidendes Ereignis. Und auch, wenn man diese Folter nur einmal über sich ergehen lassen muss, bleibt dennoch der Schmerz, den man immer und immer wieder durchlebt. Wenn man Bilder von ihnen sieht, sich an schöne Momente erinnert. Es ist, als würde man selbst innerlich mit jeder Erinnerung Stück für Stück sterben.

***

»Judy ist schon wieder mit Marc unterwegs«, murmle ich in mein Handy und drücke den flauschigsten Teddybären aller Zeiten eng an mich. Ich kann mich noch lebhaft an den Tag auf dem Jahrmarkt erinnern, als mein Dad alles darangesetzt hat, diesen Bären für mich zu gewinnen – und verdammt, ich bin ihm unendlich dankbar, weil Mr Flauschi mir seitdem jeden Abend versüßt.

»Also ich beneide deine Schwester, Ley«, sagt Caroline und seufzt theatralisch in das Mikrofon ihres neuen Smartphones. Caroline ist meine beste Freundin, seit ich denken kann, aber manchmal frage ich mich, was in ihrem Kopf vorgeht. Judy ist nun wirklich nicht zu beneiden. Ich zähle die wichtigsten Fakten einmal auf: 1. Sie schwänzt ständig den Unterricht, um sich dann auf irgendeiner Party komplett volllaufen zu lassen. 2. Sie kümmert sich weder um unsere Eltern, noch um unseren kleinen Bruder Lucas, welcher der mit Abstand beste kleine Bruder der ganzen Welt ist. 3. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, mich tagein tagaus zu schikanieren. Wow. Super Schwester! Egal wie viel Mühe ich mir gebe, ich kann mir einfach nicht erklären, was ich ihr angetan haben soll. Schon seitdem ich denken kann, hasst sie mich. Aber auch, wenn ich sie deshalb ebenfalls ignorieren sollte, bringe ich es nicht übers Herz. Wie kann man nur seine eigene Schwester derart verabscheuen? Als ich noch kleiner war, habe ich immer zu ihr aufgeblickt. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem sie angefangen hat sich wie eine verzogene Göre zu benehmen.

Caroline redet am anderen Ende der Leitung, ohne auch nur eine winzige Pause zu machen. Es ist also kein Wunder, dass ich von dem, was sie mir eigentlich sagen will, nur Bruchstücke wirklich verstehen und in meinem Gehirn verarbeiten kann. Kein Mensch ist dafür ausgelegt, solch einen Schwall an Worten in seinen Gehörgang zu lassen – keiner!

»Warte mal, Caro. Ich glaube, unser blöder Nachbar verbrennt schon wieder seinen Müll auf dem Hof. Es riecht, als würden wir in der Hölle schmoren.«

»Dieser Idiot. Weiß der Typ immer noch nicht, dass das verboten ist?«, zischt sie wütend und ich muss an den Tag denken, an dem Caro vollkommen wutentbrannt zu Mr Brians gestürmt ist, um ihm gehörig ihre Meinung zu geigen. Sein Gesichtsausdruck war unbezahlbar – nicht jeder Erwachsene wird von einer dreizehnjährigen Rotzgöre zur Sau gemacht. Caro ist das schlagfertigste Mädchen, das ich kenne, und genau dafür liebe ich sie.

»Ich geh mal nachsehen. Bleib dran«, sage ich, während ich Mr Flauschi behutsam auf mein Kissen bette und aufstehe.

Mit dem Gedanken daran, dass ich jetzt in Carolines Fußstapfen treten sollte, mache ich mich auf den Weg zu dem Fenster, von dem aus man den perfekten Blick auf seinen Garten erhaschen kann. Ich will mich nur vergewissern, ob dieser Typ wirklich so dreist ist, um diese Uhrzeit noch ein Feuer zu entfachen.

Als ich meine Zimmertür öffne, empfängt mich sofort der Geruch von verbranntem Holz und auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, wieso diese dichte Rauchwolke in unserem Flur steht, setze ich einen Fuß vor die Tür meiner heiligen Hallen. Der Ort, der mir Sicherheit gibt, wenn ich abends allein mit Lucas zu Hause bin, weil meine Eltern bei Freunden sind und Judy mal wieder betrunken in irgendeiner Ecke liegt.

Sobald ich die Tür zu meinem Zimmer jedoch geschlossen habe, wird mir heiß. Mir wird so heiß, wie ich mich selbst mit 41 Grad Fieber noch nicht gefühlt habe. Es ist, als würde die Luft in diesem Raum brennen und als ich mich endlich aus meiner Schockstarre gelöst habe, sehe ich etwas. Ein Licht am anderen Ende des Flures. Eigentlich gäbe es tausend wichtigere Gedanken, die sich bei diesem Anblick in meinen Kopf krallen müssten, aber ich fixiere nur dieses Licht und frage mich, woher es kommt. Alle Alarmglocken sollten sich in Bewegung setzen, aber ich kann nichts anderes tun, als festgewurzelt vor meinem Zimmer zu stehen.

Feuer. Feuer. Feuer. Überall.

Egal, wohin ich meinen Blick richte, ich sehe, wie sich das orangefarbene Licht immer weiter und schneller ausbreitet. Lucas. Mein kleiner Bruder kommt mir in den Sinn und bevor ich meine Beine in Bewegung setzen kann, höre ich sein entsetztes Schluchzen am anderen Ende des Flures. Das Feuer ist direkt vor seinem Zimmer. Als ich versuche, meinen wild umherschießenden Blick auf sein Zimmer zu richten, sehe ich ihn. Mit einem Mal sehe ich nur noch ihn. Mein Bruder steht schreiend und weinend hinter den Flammen, seine Gestalt ist verzerrt durch das flackernde Licht. In meinen Gedanken ist nur noch Platz für ihn und diesen einzigen Wunsch: ihn zu retten. Sofort reiße ich mich los und einen Augenblick später trennen uns nur noch wenige Schritte – und eine Flamme, die so hoch ist, dass ich nicht weiß, wie ich es schaffen soll, diese brennende Barriere zu überbrücken.

»Lucas, ich hol dich da raus! Hab keine Angst, mein Engel«, wimmere ich, obwohl ich mir allergrößte Mühe gebe, stark zu bleiben. Ich darf jetzt nicht anfangen zu weinen – ich muss stark sein, meinen Bruder aus seinem Zimmer holen und meine Eltern wecken. Das ist alles, was ich tun muss. So schnell wie möglich. Ohne zu zögern, nähere ich mich den Flammen ein weiteres Stück und alles, woran ich denken kann, ist mein verängstigter Bruder, der wie ein Häufchen Elend dort drüben steht und schreckliche Angst haben muss.

Ich setze zum Sprung an und lande mit einem Satz auf der anderen Seite. Prompt lege ich meine Arme um ihn, um ihm Sicherheit zu geben. Er soll sich sicher fühlen, er soll mir vertrauen können. Niemals würde ich ihm etwas zustoßen lassen. Nachdem ich ihm über die Flammen geholfen und ihn auf der anderen Seite abgesetzt habe, werde ich wieder vom flackernden Licht gefangen genommen. Alles, was ich mit diesem Haus und meinem Leben verbinde, bricht in dieser Sekunde wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Unsicher mache ich einen Schritt auf das Feuer zu, aber die Angst vor dem, was mich dahinter erwarten wird, schlingt sich um mein Herz. Meine Atmung beschleunigt sich so sehr, dass es schmerzt. Meine Beine verlieren augenblicklich jeglichen Halt. Die verweinten Augen meines...



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