Steindor | Notiz an mich: Alles wird gut | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 304 Seiten

Reihe: LYX.digital

Steindor Notiz an mich: Alles wird gut


1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-7363-2064-2
Verlag: LYX.digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 304 Seiten

Reihe: LYX.digital

ISBN: 978-3-7363-2064-2
Verlag: LYX.digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



ALL DEINE GEFÜHLE SIND WERTVOLL!

Kennst du das Gefühl, dass alles zu viel ist? Dass du so viele Gedanken und Emotionen in dir trägst, dass du gar nicht weißt, wie du mit ihnen umgehen sollst? Doch woher kommt dieses Gefühl von Überforderung eigentlich? Was genau empfindest du dabei? Dieses Buch soll dir helfen, individuelle Antworten auf solche Fragen zu finden. Du kannst erfahren, wie du deine Aufmerksamkeit auf dich richtest und den liebevollen Umgang mit dir (wieder) findest. Das Buch kann Denkanstöße geben, dich selbst mit all deinen individuellen Eigenschaften kennenzulernen, deine Bedürfnisse und Emotionen anzuerkennen und achtsam mit ihnen umzugehen. Damit am Ende das Gefühl bleibt: Alles wird gut.

»NOTIZ AN MICH: ALLES WIRD GUT reicht allen Lesenden die Hand, die in ihrem Leben gerade Unterstützung und Zuspruch brauchen. Es ist Umarmung, Trost und Ermutigung zugleich und verdeutlicht liebevoll, dass wir alles schaffen können, solange wir achtsam durchs Leben gehen.« KARA ATKIN

Das neue Buch von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Sabine Steindor



Sabine Steindor ist eine SPIEGEL-Bestseller-Autorin, Bloggerin und Instagrammerin, die sich als @binesteindor mit den Themen Selbstakzeptanz, Meditation und Dankbarkeit auseinandersetzt. Seit sie gemerkt hat, wie geerdet und geborgen sie sich fühlt, wenn sie Achtsamkeit praktiziert, gibt sie auch anderen Menschen Hilfestellungen und Denkanstöße, um diese Dinge in ihr Leben zu integrieren.

Steindor Notiz an mich: Alles wird gut jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1


attest du schon mal ähnliche Gedanken wie diese: Wie soll ich all das nur schaffen? oder: Wird am Ende alles gut? Dann kennst du sicherlich auch das Gefühl der Überforderung. Wie du es wahrnimmst, kann dabei vollkommen individuell sein. Vielleicht fühlt es sich an, als stünde dir das Wasser bis zum Hals oder als würdest du hektisch durch ein Labyrinth laufen, aus dem du keinen Ausweg findest. Egal wie es sich bei dir äußert: Es ist kein schönes Gefühl, sondern löst Stress, Angst und Erschöpfung aus.

In unserer schnelllebigen Zeit, die gefühlt immer hektischer statt ruhiger wird, wird viel von uns verlangt: beinahe ständige Erreichbarkeit für den Job, Familie oder Freund:innen, Leistungsbereitschaft in Schule, Studium oder Beruf, das Nebeneinander von Berufs-, Privat- und Sozialleben mit all seinen Aufgaben. Wenn der Terminkalender immer voller wird und die To-do-Liste immer länger, braucht es nicht mehr viel, um uns aus dem Gleichgewicht zu bringen. Da reicht oft schon eine schlechte Nachricht, um uns das Gefühl zu geben, dass wir am Ende unserer Kräfte sind – und schlechte Nachrichten aus dem privaten Umfeld, aber vor allem aus dem Weltgeschehen prasseln teilweise täglich auf uns ein.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich fühle mich, als würde ich manchmal von Krisen geradezu überrannt. Seien es eine Pandemie, Kriege, die Klimakrise oder die steigende Inflation – es gibt so viele Themen, die Angst und Sorge auslösen, dass ich mich am liebsten vor ihnen verstecken würde. Einfach die Decke über den Kopf ziehen, all meine Aufgaben und die Welt da draußen vergessen.

Doch das geht natürlich nicht, zumindest nicht für lange, denn irgendwann hat mich das »echte Leben«, hat mich der Alltag wieder. Und schon ist der Gedanke Ich kann nicht mehr! wieder da.

Vielleicht fühlt es sich für dich so ähnlich an? Als würdest du in manchen Phasen deines Lebens in einem Strudel aus Erwartungen, Verpflichtungen und unerfüllten Bedürfnissen stecken, der dir all deine Energie raubt. Oder als hättest du in diesem Strudel komplett die Kontrolle verloren und würdest einfach nur noch herumgewirbelt.

Falls ja, dann ist dies ein Warnzeichen, nicht einfach weiterzumachen wie bisher. Denn wenn du das tust, dann ignorierst und überschreitest du deine persönliche Grenze.


Die Gründe für das Gefühl der Überforderung sind so individuell wie jede:r von uns. Ich habe mich in meinem Leben oft so gefühlt, und häufig haben verschiedene Dinge zusammengespielt. Da musste ich vielleicht viele Aufgaben gleichzeitig erledigen, hatte emotionale Probleme und stand dazu noch unter extremem Zeitdruck. Es kann auch eine große Herausforderung sein, die Balance zwischen verschiedenen Lebensbereichen zu halten. Arbeit, Familie und Freund:innen, persönliche Interessen und der ganz normale Alltag können so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass der Tag zu wenig Stunden zu haben scheint. Aber auch Vergleiche mit den scheinbar perfekten Leben anderer (zum Beispiel durch die sozialen Medien) können sich negativ auf unser Wohlbefinden auswirken.

Wenn wir dann auch noch denken, dass wir keinen Spielraum für Fehler haben und alles allein schaffen müssen, ist es kein Wunder, dass wir an unsere Belastungsgrenze stoßen.

Wann und wodurch wir diese Grenze erreichen, ist dabei ganz individuell. Wir werden durch verschiedene Stressfaktoren so weit gebracht. Das können zum Beispiel anhaltende Sorgen, häufige Kritik durch andere, gesundheitliche Probleme, emotionale Belastungen, Konflikte im Privatleben oder Veränderungen sein.

Ich bin mir sicher, dass du dich in deinem Leben schon häufig überfordert gefühlt hast, und das ist auch vollkommen okay. Vielleicht gab es Phasen in deinem Leben, in denen das öfter der Fall war. Genauso wie es sicherlich Phasen gab, in denen du sehr entspannt warst. Es ist normal und menschlich, dass du den Zustand immer mal wieder im Leben erreichst. Da wir als Menschen alle unterschiedlich und einzigartig sind, sind auch die Dinge, die dich überfordern, oder Situationen, mit denen du leichter oder schwerer zurechtkommst, individuell.

Erwartungen von anderen erfüllen müssen

Unzureichende Selbstfürsorge

Zeitdruck oder Deadlines

Prokrastinieren

Der Drang, alles unter einen Hut bekommen zu müssen

Finanzielle Sorgen

Informationsüberflutung

Soziale Unstimmigkeiten

Alltagsaufgaben

Anstrengende körperliche Arbeit

Ob eine Situation bei dir Stress auslöst und du sie als überfordernd erlebst, ist eine Frage der Bewertung. Verschiedene Personen können ein und dieselbe Situation anders wahrnehmen, und sie kann unterschiedliche Gefühle in ihnen auslösen. Was ein Mensch als potenziell gefährlich empfindet, ist für eine andere Person vielleicht eine positive Erfahrung. Denk allein mal an Menschen, die gerne Achterbahn fahren, während andere lieber mit beiden Füßen auf dem festen Boden bleiben.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist, dass es auch darauf ankommt, ob du die Situation mit deinen verfügbaren physischen und psychischen Ressourcen bewältigen kannst. Ressourcen bedeuten in der Psychologie alles, was dir hilft, eine schwierige Situation zu meistern. Diese Hilfsmittel können von außen kommen, wie zum Beispiel eine unterstützende Freundesgruppe. Sie können aber auch von innen kommen, wie das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Jeder Mensch hat also eine eigene Belastungsgrenze, und diese ist wiederum noch davon abhängig, wie gut es uns gerade geht. Stress und das Gefühl von Überforderung entstehen, wenn du eine Situation als belastend empfindest und das Gefühl hast, nicht genug Ressourcen zu haben, um damit umzugehen.

Auch wenn die Situationen, die Stress in uns erzeugen, und die Gründe für die Überforderung ganz individuell sind, kann man sie doch auf einige universellere Auslöser herunterbrechen. Denn dahinter stehen immer Gefühle, die so etwas in uns hervorrufen und die zusammenwirken können.

Angst und Sorge, nicht zu genügen oder bestimmten Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Das können Anforderungen deines Umfelds an dich sein (direkt oder auch indirekt kommuniziert) oder aber deine Ansprüche an dich selbst. Hier spielen verinnerlichte Glaubenssätze eine große Rolle.

Stress und Anspannung, beispielsweise durch einen überladenen Terminkalender oder die Unfähigkeit, Aufgaben abzulehnen bzw. »Nein« zu sagen, können zu einem permanenten Druckempfinden führen. Die Überzeugung, alles meistern zu müssen, birgt das Risiko, in physische und emotionale Erschöpfung abzurutschen.

Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit entstehen zum Beispiel, wenn sich eine überwältigende Menge an Aufgaben oder Problemen vor uns auftürmt, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Oft fehlt uns dann auch die Möglichkeit, diese aus einer anderen Perspektive zu betrachten, und wir können uns nicht vorstellen, diese Menge jemals angehen zu können.

Kontrollverlust empfindest du, wenn du das Gefühl hast, deinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, oder wenn du glaubst, die Kontrolle über Situationen zu verlieren, weil bestimmte Dinge nicht in deiner Hand liegen. Dieses Gefühl der Unfähigkeit kann Frustration und Ärger hervorrufen.

Die Gefühle, die hinter deiner Überforderung stecken, können sich gegenseitig verstärken und dadurch gleichzeitig auch die Überforderung weiter aufbauen. Umso wichtiger ist es, dass du dich selbst besser kennenlernst und erkennst, was wirklich hinter deiner Überforderung steckt – was sind die Sorgen und Gedanken, was sind die Situationen, die zusammenkommen müssen, damit du überwältigt wirst? Erst dann kannst du lernen, mit diesem Zustand umzugehen oder sogar mit den dir zur Verfügung stehenden Ressourcen und deiner Resilienz gegenzusteuern. Darum werden wir uns im weiteren Verlauf dieses Buches gemeinsam kümmern.


Das Gefühl von Überforderung signalisiert dir, dass du deine psychische Belastungsgrenze erreicht hast. Insbesondere wenn du dich ständig überwältigt und energielos fühlst. Dies kann sich natürlich ganz individuell bemerkbar machen. Vielleicht findest du dich ja in einigen der häufigsten Symptome wieder:

Innere Unruhe: Du fühlst dich ständig gehetzt und angespannt.

Erschöpfung: Du hast kaum noch Energie, um deine täglichen Aufgaben in Angriff zu nehmen. Es kostet dich viel Kraft, neue Aktivitäten anzufangen, selbst wenn sie dir eigentlich immer Freude bereitet haben.

Vergesslichkeit: Überforderung führt nachweislich zu Konzentrationsproblemen. Du vergisst Wichtiges oder du hast das Gefühl, dass du dich an Dinge nicht richtig erinnern...


Steindor, Sabine
Sabine Steindor ist eine SPIEGEL-Bestseller-Autorin, Bloggerin und Instagrammerin, die sich als @binesteindor mit den Themen Selbstakzeptanz, Meditation und Dankbarkeit auseinandersetzt. Seit sie gemerkt hat, wie geerdet und geborgen sie sich fühlt, wenn sie Achtsamkeit praktiziert, gibt sie auch anderen Menschen Hilfestellungen und Denkanstöße, um diese Dinge in ihr Leben zu integrieren.

Sabine Steindor ist eine SPIEGEL -Bestseller-Autorin, Bloggerin und Instagrammerin, die sich als @binesteindor mit den Themen Selbstakzeptanz, Meditation und Dankbarkeit auseinandersetzt. Seit sie gemerkt hat, wie geerdet und geborgen sie sich fühlt, wenn sie Achtsamkeit praktiziert, gibt sie auch anderen Menschen Hilfestellungen und Denkanstöße, um diese Dinge in ihr Leben zu integrieren.



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