E-Book, Deutsch, Band 23, 224 Seiten
Reihe: Loverboys Classic
Steinert Loverboys Classic 23: Verschärfte Verführung
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-86787-889-0
Verlag: Bruno-Books
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 23, 224 Seiten
Reihe: Loverboys Classic
ISBN: 978-3-86787-889-0
Verlag: Bruno-Books
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Heiße Herzensbrecher warten nur darauf, verführt zu werden - oder selber zu verführen. Und sie sind überall: geile Kerle, schöne Männer, süße Typen mit fetten Schwänzen in der Hose, die aus- und angepackt werden wollen. Sie alle haben nur eins im Kopf: eine verschärfte Verführung - und natürlich den heißen Sex danach.
Autoren/Hrsg.
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AM ARSCH DER WELT
VON CLEMENS ISMANN
Fabian merkt, dass Wolf bald den Höhepunkt erreichen wird. Wolf kniet hinter ihm. Er packt Fabian an der Hüfte und rammt seine Keule wieder und wieder hinein. Jeder seiner Stöße geht bis zum Anschlag, Wolfs Eier klatschen an Fabians Damm. Fabian hält voll dagegen. Er genießt Wolfs Granate in seinem Arsch. Ihr gewaltiges Kaliber dehnt seine Rosette aufs Äußerste und massiert seine Prostata. Wenn Wolf richtig gut drauf ist, wird Fabian so geil, dass er abspritzt, ohne bei sich Hand anzulegen. Wolf beginnt leise zu heulen. Fabian erwartet, dass Wolf ihn nun wichst, aber der rammelt nur weiter und heult immer lauter. Selbst ist der Mann, denkt Fabian und streichelt sein Gerät, das stocksteif emporragt. Als Wolfs Geheul abbricht, genügen wenige Handbewegungen; Fabian stöhnt auf, sein Sperma spritzt heraus und malt eine Spur auf das Laken.
Zu ihren Spielregeln gehört, dass sie einander jetzt festhalten und sich langsam hinlegen, dass Wolf in Fabian bleibt, solange der seinen Schwengel noch spürt, dass sie gelegentlich sogar ein paar Streicheleinheiten anhängen. Aber ohne Warnung zieht Wolf seinen Schwanz aus Fabians Loch. Er zuppelt vorsichtig den Gummi herunter, als wäre darin Nitroglyzerin, macht sein rituelles Knötchen hinein und wirft ihn in elegantem Bogen neben die Bodenvase, die der Aufnahme von Abfällen der gemeinsamen Lust dient. Dann setzt er sich auf die Bettkante.
Gerade das Nachspiel findet Fabian wichtig. »Eh Wolle«, murrt er daher. »Fehlt da nicht noch was?«
»Zum Bleistift?« Wolf hat ein paar Standardscherze, die meistens im fehlerhaften Aussprechen von Wörtern bestehen. Humor im eigentlichen Sinne hat er nicht.
»Vergiss es! Womit hab ich den großen bösen Wolf gekränkt?«, fragt Fabian.
»Das finde ich am schlimmsten an dir!«, wütet Wolf los. »Du schmeißt das Kind in den Brunnen, und dann…«
Fabian kichert. »…will es wieder mal keiner gewesen sein.«
»Eben! Ich hasse diese scheiß Gummis! Ich wär fast nicht gekommen.«
»Der brave Mann denkt an sich … selbst zuletzt«, zitiert Fabian den großen Dichter, die Betonung der Situation anpassend. »Über Safer Sex diskutier ich nicht mit dir!«
»Aha!«
»Was heißt aha?«
»Aha heißt aha. Und mit wem sonst? Das würde ich gern mal wissen! Mit wem diskutierst du darüber?« Nicht sonderlich logisch fährt Wolf fort: »Mit jedem Arschloch, das deine so genannte Praxis unter dem Vorwand betritt, sich massieren zu lassen. Du bist kein Physiotherapeut, du bist eine Nutte!«
»Und du bist kein Steuerberater, Wolle, du bist ’ne Nervensäge! Nutten verlangen übrigens Geld. Also vergiss nicht, wenn du gehst, mir ’nen Hunderter hinzulegen. Wenn ich gehe, wollte ich sagen«, kichert Fabian und macht so seine strengen Worte zunichte.
»Kann ich nicht drüber lachen!«, brummt Wolf. »Ich will, dass du eine Weile nicht zu mir kommst. Pause im Programm. Nach ein paar Wochen sehen wir, ob ich dir wichtiger bin als deine …«
»Meine was? Freier vielleicht? Du tickst nicht richtig. Also, Wolle, ruf mich an, wenn du wieder bei Sinnen bist!«
Auf dem Heimweg wird Fabian bewusst, dass Wolf und er in letzter Zeit nicht mehr die lockere Beziehung haben wie zu Beginn.
Fabian hatte seine physiotherapeutische Praxis gerade eröffnet. Wolf war mit verspannten Schultern zu ihm gekommen, und Fabian knetete an ihm herum. Das war vor zwei Jahren. Sie kamen ins Gespräch, und Wolf erwähnte seinen Beruf.
»Das passt ja prima!«, rief Fabian. »Ich hab noch keinen Steuerberater.«
»Da können wir gern drüber reden«, ächzte Wolf. »Steuerberater haben aber zu ihren Klienten ein sehr intimes Verhältnis.«
»Heißt das, auch unter der Gürtellinie?«, fragte Fabian.
»Vor allem!«, bestätigte Wolf. »Meine Freunde nennen mich Wolle. Guck doch gleich mal nach.«
Wolf wälzte sich auf den Rücken. Es stimmte, unter der Taille hatte Wolf eine extreme Behaarung. Und ein extremes Teil ragte daraus hervor. Fabian bekam rasch heraus, dass Wolf den aktiven Part bevorzugte. Das schreckte ihn nicht; es gab nicht viel, was Fabian sexuell erschrecken konnte. Die ersten Hinweise zu Steuerfragen gab Wolf, während Fabian ihm einen blies. Wie eine Vereinbarung kam es Fabian vor, als er auf Wolfs Riesenlatte ritt, und als Vertragsabschluss wertete er Wolfs Geheul, als der kam.
»Wenn du mich regelmäßig massierst, mach ich aus deiner Praxis eine Goldgrube«, sagte Wolf, als er sich anzog.
»Prima«, erwiderte Fabian. »Dann darfst du dein dickes Bohrgerät regelmäßig in die Goldgrube stecken.« Beide hielten Wort.
Wolf war ein attraktiver Mann. Seine achtunddreißig Jahre sah man ihm nicht an. Wie er es schaffte, ohne Sport eine gute Figur zu behalten, blieb sein Geheimnis. Aus den Besuchen von Wolf in Fabians Praxis wurden Besuche Fabians in Wolfs Wohnung, von Massieren war keine Rede mehr. Ihr Sex war nicht sehr abwechslungsreich, aber Fabian war nach seinem anstrengenden Arbeitstag meist zu müde, um sich in der Szene herumzutreiben und etwas anderes zu suchen. Das behauptete er jedenfalls; tatsächlich mochte er die Szene nicht. Wenn er ausging, hatte er oft das Gefühl, die Schwulen starrten ihn nur wegen seiner Hautfarbe an und sannen darüber nach, wie sie das leckere Brathähnchen da verputzen könnten. Um abends noch ein paar Stunden im Fitnessstudio zu trainieren, war Fabian nie zu müde. Die bewundernden Blicke der anderen Sportler genoss er durchaus. Wenn er im Spiegel seinen schweißglänzenden Körper sah, wenn er seine gewölbten festen Titten und seinen Waschbrettbauch kontrollierte, war er zufrieden, und er wusste, dass sein Arsch keine Konkurrenz zu fürchten hatte. Manche sagten ganz offen, dass er sehr gut gebaut sei; im Studio war das auch zwischen Heten üblich. Aber zu mehr ließ Fabian es nicht kommen.
Das Verhältnis zu Wolf war bequem und zweckmäßig, und solange Fabian seinen Traumprinzen noch nicht gefunden hatte, war er Wolf treu. Sex mit Patienten, die mehr wollten als nur Massage, hatte seiner Ansicht nach nichts damit zu tun. Wolle selbst hatte ihm dazu geraten, hatte ihn ermuntert, bei solchen Intensivbehandlungen mehr zu verlangen und das Geld auf keiner Steuererklärung erscheinen zu lassen. Wolf wusste, dass so mancher Kunde das von einem Masseur erwartete, und dass eine Praxis sich sonst kaum rechnete.
Und nun? Was ging in Wolf vor? Warum benahm er sich, als wären sie verheiratet?
»Sehr nett, dass Sie mich ohne Anmeldung drangenommen haben«, sagt Lino.
»Manchmal klappt’s eben«, antwortet Fabian.
»Sie sind sehr jung für einen Physiotherapeuten. Muss ich was anbehalten?«
»Von mir aus nicht. Ich seh öfters nackte Männer.«
»Gut. Müssen Sie was anbehalten?«
Fabian kichert. Es ist ärgerlich, aber im falschen Moment kann er oft nicht an sich halten und kichert dann eben. Lino grinst, es scheint nicht der falsche Moment zu sein.
»In einer Stunde kommt mein nächster Patient. Nackt ist es aber teurer.«
»Kein Problem. Ich bin Lino. Zeig mal, was du hast, und dann, was du kannst!«
Lino zieht sich aus, Fabian behält den Slip noch an. Lino betrachtet ihn ungeniert. »Donnerwetter, das dürfte meine bessere Hälfte aber nicht sehen!«
»Verheiratet?«
»Ja. Meine bessere Hälfte heißt Sonny. Sonny ist ein Mann wie ein Bär. Und eifersüchtig wie der Teufel.«
»Mein Beileid«, sagt Fabian, der an Wolf denkt. »Ich bin Fabian. So, wir fangen an mit der Methode Neck-to-Cock. Auf den Bauch bitte.« Er bearbeitet Linos Schultern, knetet sich über den Rücken zum Arsch hinunter.
»Neck-to-Cock? Nie gehört«, ächzt Lino.
»Hab ich in San Francisco gelernt«, behauptet Fabian. »Und nun die Beine grätschen.« Er spritzt Öl in Linos Ritze und massiert gemächlich von der Lende in die Spalte. »Die Verspannungen wandern hinten abwärts und dann durch den Schritt nach vorn. Und dann sorgen wir dafür, dass sie den Weg hinaus finden.« Er drückt einen Finger in Linos Arschloch. Nach kurzem Zögern spreizt Lino die Beine noch mehr, hebt sogar den Arsch ein bisschen. Nun führt Fabian den Daumen ein, kitzelt vorsichtig Linos Prostata, während seine Finger den Damm entlangfahren.
»Ja!«, stöhnt Lino begeistert. »Ja, ja!«
Fabian merkt, wie Linos Sack sich spannt. Er hebt dessen Unterleib noch ein bisschen höher, damit Lino nicht auf dem Schwanz liegt, wenn der wachsen will. Und der wächst rasch; ein Mann wie Lino – Fabian schätzt ihn auf Anfang dreißig – braucht eben nicht lange.
»Und wie findet die Spannung jetzt hinaus?«, keucht Lino. »Könnten wir da eventuell ein bisschen durch Pumpen nachhelfen?«
Fabian streift den Slip ab, aus dem sein Gerät ohnehin schon herauslugt. Flink zieht er ein Kondom über. Er schmiert Linos Arschloch mit Gleitcreme ein, fährt wieder mit dem Daumen hinein, spürt, wie die Rosette zuckt.
»Au ja!«, jault Lino. »Wart mal, so geht’s noch besser.« Er steigt herunter und beugt sich über den Behandlungstisch, präsentiert Fabian seinen Arsch in bequemer Höhe. Fabian würde gern behutsam eindringen, aber Lino greift hinter sich und packt Fabians Arschbacken. »Fick mich!«, ruft er und zieht Fabian so rasch hinein, dass dem gar nichts anderes übrig bleibt. »Au ja! Fick mich! Tiefer, ja, ja, ja!« Während Fabian versucht, den Rhythmus ein biss-chen zu bremsen, wichst sich der ungeduldige Lino und spritzt nach kurzer Zeit eine Fontäne ab, die über die Behandlungspritsche...




