E-Book, Deutsch, 196 Seiten
Steinlechner Ich bin ein Schwein
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-941931-06-0
Verlag: Rot & Licht
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
erotische Kriminal- und Gaunergeschichten
E-Book, Deutsch, 196 Seiten
ISBN: 978-3-941931-06-0
Verlag: Rot & Licht
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Zu gutem Sex gehört eine Portion Hemmungslosigkeit und Leidenschaft. Doch wo immer sich Leidenschaft ohne Hemmungen finden lässt, ist das Verbrechen meist nicht weit entfernt. Und so spazieren zum Vergnügen des Lesers Gewalt, Lust, Mord, Pornographie, Unzucht, Diebstahl, Hingabe, Perversion, Triebstau, Gier, Ekstase, Liebe, Eifersucht, Spannerei, Orgien und manch schweinische Praktik in vierzehn spannenden und erotischen Kriminal- und Gaunergeschichten Hand in Hand.
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Selbst hier, in diesem Bett, regt sich mein Schwanz. Mein Atem geht schneller. Ich fange an zu schwitzen. Ich lausche auf den Gang hinaus, dann greife ich unter meine Trainingshose und die Unterhose und fasse zu.
"Du hast Schokolade am Mund", murmelte sie und strich mir mit dem Finger über die Unterlippe. "Passt zu deinen Augen."
Ihr Gesicht kam meinem ganz nah. Ihre Lippen schmeckten nach Erdbeeren und Schokolade, ihre Zunge nach Pfefferminze, der Speichel schwach nach Alkohol. Mein Kopfberührte die Tagesdecke. Ihre Brüste drückten gegen meine Brust, nur durch zwei dünne Stoffschichten von meiner Haut getrennt. Wie von selbst legten sich meine Hände auf ihren Rücken und wanderten nach unten, bis ich ihren Po umfassen konnte. Ich spürte ihr Lächeln an meinem Mund, dann an meinem Hals, während sie mich küsste. Ihre Finger öffneten Knopf um Knopf meines Hemdes, schoben mein T-Shirt hoch, ihre Zunge umkreiste meine Brustwarzen, dann biss sie zu. Ich packte ihren Hintern fester und rang nach Luft, presste mich an ihren Schoß. Meine Hand schob sich unter ihre Jeans, ertastete einen winzigen Tanga.
"Nicht so schnell", raunte sie in mein Ohr, packte meine Hände und hielt sie über meinem Kopf fest. Ihre Brüste schwebten über meinem Mund, durch den Stoff erkannte ich ihre dunklen Spitzen. Mit einem Ruck zog sie meine Arme noch weiter nach oben, bis meine Hände die Stäbe des Bettes berührten.
Ich umschloss eine ihrer Brüste durch ihr Hemdchen hindurch mit den Lippen, spürte ihre Nachgiebigkeit, fühlte, wie sich die Brustwarze zusammenzog, aber sie hob den Oberkörper an und lachte.
"Du bist nicht gehorsam."
Seidig kalter Stoff schlang sich um meine Handgelenke. Ehe ich nach oben blicken konnte, hatte sie meine Hände mit einem festen Knoten an das Bettgestell gebunden.
Ganz langsam glitt sie an mir nach unten, zog die Linie meines Schamhaars mit der Fingerspitze nach, öffnete meine Hose. Mein Schwanz wölbte sich ihr entgegen. Ohne mich weiter zu berühren, zog sie mich nackt aus. Dann stand sie auf und ließ mich liegen. Als hätte sie mich vergessen, schenkte sie sich ein Glas ein und trank. Und noch eins.
Dann verließ sie den Raum.
Ich lag ein paar Minuten in dieser fremden Wohnung, gefesselt, nackt, leicht panisch und höllisch erregt. Mein Schwanz pochte, meine Brustwarzen taten ein bisschen weh, auf meinen Lippen trocknete ihr letzter Kuss. Außer der Musik hörte ich nichts.
Auf einmal stand sie wieder in der Tür. Sie trug einen silbergrauen Kimono und hochhackige Schuhe. Langsam kam sie auf mich zu, lächelte mich an, betrachtete mich mit ihren dunkel umrandeten Augen von oben bis unten. Sie setzte sich auf die Bettkante und griff mit der Hand zwischen meine Beine. Ich schloss die Augen. Aber sie nahm nur die Fernbedienung, die zwischen meinen Knien gelegen hatte. Im nächsten Moment hörte ich ein Klicken, die CD wechselte, und dann ertönte Musik mit Saxofon und einem langsamen Beat.
Sie war aufgestanden und drehte sich zur Musik. Ihre Finger spielten mit dem Kimonogürtel, ihre Augen blitzten zu mir herüber. Sie knipste die Lampen vor dem Fenster aus und hüllte den Raum in Dunkelheit. Ich konnte sie erst wieder sehen, als sie die Lampe auf der anderen Fensterbank eingeschaltet hatte. Das rote Licht verbarg ihr Gesicht und warf einen Schimmer auf ihre Locken. Ein unglaublich fetter, unglaublich hässlicher roter Buddha leuchtete auf der Fensterbank.




