Stephan | Gefühle – können wir ihnen trauen? | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 136 Seiten

Reihe: #philosophieorientiert

Stephan Gefühle – können wir ihnen trauen?


Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-662-73285-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, 136 Seiten

Reihe: #philosophieorientiert

ISBN: 978-3-662-73285-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Trauen Sie Ihren Gefühlen? Sind es Vorgänge, die Sie zuverlässig darüber informieren, welche Bedeutung wichtige und neue Situationen für Sie haben? Oder gibt es Ereignisse, bei denen Sie ihnen getraut haben, es aber besser nicht getan hätten? Vielleicht fallen Ihnen auch Situationen ein, in denen Sie Ihren Gefühlen nicht getraut haben, es aber besser getan hätten. Dieses Buch geht diesen Fragen in dreierlei Hinsicht auf den Grund. Es diskutiert die Zuverlässigkeit des Zugangs zu unseren Gefühlen und erläutert Einschränkungen desselben. Es beleuchtet, unter welchen Umständen wir uns mit den Gefühlen, die wir empfinden, identifizieren können. Und es geht der Frage nach, wie gut uns unsere Gefühle über Vorkommnisse in der Welt informieren. Meistens tun sie das sehr gut. In bestimmten Fällen sollten wir jedoch skeptisch gegenüber unseren Gefühlen sein. Die Hintergründe dafür werden erläutert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir in einigen dieser Fälle regulierend auf unsere Gefühle einwirken können.

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Zielgruppe


Popular/general


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1. Einführung.- 2. Emotionen, Passionen, Stimmungen und existenzielle Gefühle.- 3. Zur Vertrauenswürdigkeit unserer Gefühle.- 4. Situierte Affektivität.- 5. Zur Regulation von Emotionen und anderen affektiven Befindlichkeiten.- 6. Was wir tun können, um das Vertrauen in unsere Gefühle zu fördern.- 7. Vertiefende Inhalte und weiterführende Literatur.


Achim Stephan studierte an den Universitäten Mannheim und Göttingen Philosophie, Mathematik sowie Psychosomatik und Psychotherapie. Er war bis 2023 Professor für Philosophie der Kognition am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück. In den letzten zwanzig Jahren lagen seine Hauptforschungsinteressen im Gebiet der Philosophie der Emotion. 2004/05 war er Mitglied der Forschergruppe Emotionen als bio-kulturelle Prozesse am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld, von 2005–2013 war er Sprecher der beiden von der VolkswagenStiftung geförderten Projekte „animal emotionale – Gefühle als Missing Link zwischen Erkennen und Handeln“ und „animal emotionale II – Existenzielle Gefühle, Psychopathologie und die Reichweite evolutionärer Erklärungen, 2009–2012 leitete er gemeinsam mit Matthew Ratcliffe das von der DFG und dem AHRC geförderte deutsch-britische Forschungsprojekt „Emotionales Erleben in der Depression – eine philosophische Studie“ und von 2017–2023 war er Ko-Sprecher des in Bochum und Osnabrück verankerten bi-lokalen Graduiertenkollegs „Situierte Kognition“. Darüber hinaus war Stephan von 2012–2015 Präsident der Gesellschaft für analytische Philosophie (GAP) und von 2017–2020 Präsident der European Philosophical Society for the Study of Emotions (EPSSE). Er hat bisher mehr als fünfzig Publikationen zur menschlichen Affektivität verfasst.



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