Stephens | Ein Scheich für die Diamantenprinzessin | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 95 Seiten

Reihe: Julia

Stephens Ein Scheich für die Diamantenprinzessin


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7337-0403-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 95 Seiten

Reihe: Julia

ISBN: 978-3-7337-0403-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Kein Mann hat die kühle Britt Skavanga je so dahinschmelzen lassen wie der charmante Scheich Sharif. Aber will er wirklich sie – oder hat er es auf die Diamantenmine ihrer Familie abgesehen? Sie folgt dem Wüstenprinz heimlich in sein Königreich Kareshi …



Das erste Buch der britischen Schriftstellerin Susan Stephens erschien im Jahr 2002. Insgesamt wurden bisher 30 Bücher veröffentlicht, viele gehören zu einer Serie wie beispielsweise 'Latin Lovers' oder 'Foreign Affairs'. Als Kind las Susan Stephens gern die Märchen der Gebrüder Grimm. Ihr Studium beendete die Autorin mit einem MA in Musik, sie wurde professionelle Sängerin und schrieb Sachbücher. Mit dem Schreiben von Liebesromanen begann sie erst, als sie eines Tages die Autorin Penny Jordan kennenlernte, die sie als Freundin und Mentorin zum Schreiben ihres ersten Liebesromans ermutigte. Auf einer Auktion einer Benefiz-Veranstaltung konnte ein Tag mit einem Autor ersteigert werden. Susans Ehemann gab das höchste Gebot ab und so verbrachte Susan einen Tag mit der bekannten Romance-Autorin Penny Jordan, die beiden wurden gute Freundinnen. Für Susan Stephens steht die Familie an erster Stelle, danach kommen das Schreiben, die Freunde sowie die Haustiere. Gern besucht sie Theatervorstellungen sowie Konzerte, sie reist viel. Zu ihren Hobbys in der Freizeit zählen Lesen, Kochen und Stricken. Susan Stephens liebt Wanderungen durch die Landschaft in Yorkshire, wenn es regnet, spielt sie Klavier. Ihre liebsten Sportarten sind Reiten und Ski laufen. Ihren Ehemann lernte Susan Stephens auf Malta kennen, sie trafen sich an einem Montag und am folgenden Freitag verlobten sie sich, knapp drei Monate später waren sie verheiratet. Bis heute sind sie glücklich verheiratet und haben drei Kinder. Trotzdem hofft Susan, dass ihre Kinder bei der Wahl ihrer Lebenspartner etwas besonnener vorgehen.

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1. KAPITEL

An einem kalten, nebligen Montagmorgen in London fand in dem exklusiven Londoner Haus von Scheich Sharif al Kareshi, wegen seiner Ölfunde in der Wüste von Kareshi auch bekannt unter dem Namen der Schwarze Scheich, eine Besprechung statt. Zusammen mit den anderen beiden Mitgliedern seines Konsortiums wollte er die größte Diamantmine der Welt erwerben. Die beiden, ein Spanier und ein Italiener, waren genau wie er zweiunddreißig, sehr erfolgreiche Unternehmer und im Privatleben Herzensbrecher. Da es um große Summen ging, war die Atmosphäre angespannt.

„Eine Diamantmine oberhalb des nördlichen Polarkreises?“, hakte Graf Roman Quisvada nach.

„Man hat schon vor einigen Jahren Diamanten in Kanada gefunden“, erklärte Sharif und lehnte sich zurück. „Also warum nicht auch in Europa?“

Seit ihrer gemeinsamen Internatszeit in England waren die drei Männer eng befreundet und vertrauten einander vorbehaltlos.

„Der Fund von Skavanga Mining könnte größer sein, als wir vermutet hatten“, fuhr Sharif fort, während er den anderen beiden einige Dokumente zuschob.

„Besonders faszinierend finde ich die Tatsache, dass Skavanga drei Schwestern hat, die die Skavanga-Diamanten genannt werden“, sagte Don Rafael de Leon, der Herzog von Kantalabrien, der auf eine gefährliche Art attraktiv wirkte.

„Ich erzähle dir, was ich weiß, Raffa“, versprach der Scheich.

Graf Roman Quisvada beugte sich ebenfalls vor. Er war Experte für Diamanten und besaß ein Unternehmen, das diese verarbeitete, während Raffa Inhaber der größten und exklusivsten Juwelierkette der Welt war. Der Schwarze Scheich, der italienische Graf und der spanische Herzog beherrschten das Diamantengeschäft.

Es gibt nur eine unbekannte Größe, Skavanga Mining, überlegte Sharif. Das Unternehmen befand sich im Besitz der drei Schwestern Britt, Eva und Leila sowie deren Bruder Tyr, der allerdings im Ausland lebte, und berichtete von dem größten Diamantenfund aller Zeiten. Er würde nach Skavanga reisen, um sich Klarheit über diese Aussage zu verschaffen.

Besonders freute er sich darauf, Britt Skavanga, die älteste der drei Schwestern, kennenzulernen. Versonnen betrachtete er das Foto von ihr. Mit ihren klaren grauen Augen und dem energischen Zug um Mund und Kinn schien sie eine ebenbürtige Gegnerin zu sein. Ein Abschluss in Verbindung mit einer heißen Nacht hatte einen besonderen Reiz für ihn. Gefühle hatten in der Geschäftswelt nichts zu suchen, und er vergeudete keine an Frauen.

„Warum hast du immer den Spaß?“, beschwerte sich Roman, nachdem Sharif ihnen von seinen Absichten erzählt und ihnen die Fotos der drei Schwestern gezeigt hatte.

„Ich freue mich schon darauf, die hier auszuziehen“, erklärte Raffa, während er das Foto von Leila, der jüngsten, betrachtete.

Raffas dunkle Augen funkelten gefährlich, als Sharif die Fotos schnell einsammelte und verkündete: „Zurück zum Geschäft. Dies könnte unser vielversprechendstes Projekt bisher sein.“

Sofort drehte das Gespräch sich wieder um Zahlen. Dennoch musste Sharif sich eingestehen, dass ihm jene kühlen grauen Augen und ausdrucksvollen Lippen nicht aus dem Kopf gingen.

Als Alleinherrscher und an das harte Leben in der Wüste gewöhnt, war er dazu erzogen worden, zu herrschen, zu kämpfen und sich mit den weisesten Männern auszutauschen – er war also in einer reinen Männerwelt aufgewachsen. Das hatte er geändert, sobald er Herrscher geworden war. Er hatte das Bildungswesen reformiert und Mädchen und Frauen per Gesetz dieselben Chancen eingeräumt, sodass der Emanzipation nun nichts mehr im Wege stand.

Und wer würde es wagen, sich dem Schwarzen Scheich zu widersetzen? Ganz bestimmt nicht Britt Skavanga. Als Sharif starr deren Foto betrachtete, erkannte er in ihren Augen dieselbe Entschlossenheit. Britt besaß die sinnlichen Lippen einer Konkubine und den Kampfgeist eines Wikingers, eine ungemein faszinierende Mischung. Selbst der Anblick ihres strengen Kostüms, unter dessen Jacke sich ihre Brüste abzeichneten, erregte ihn. Sharif mochte strenge Kleidung an Frauen, denn oft verbarg sich dahinter ein leidenschaftliches Naturell, wie er aus Erfahrung wusste.

„Bist du noch bei uns, Sharif?“, erkundigte Raffa sich amüsiert, als Sharif das Foto schließlich wegschob.

„Ja, aber nicht mehr lange, denn ich fliege morgen nach Skavanga, und zwar in meiner Eigenschaft als Geologe und Berater des Konsortiums. So kann ich die Situation einschätzen, ohne irgendjemanden zu verärgern.“

„Das ist vernünftig“, bestätigte sein Freund. „Wenn sich herumspricht, dass der Schwarze Scheich mit einer Übernahme liebäugelt, geraten alle in Panik. Zum Glück ist bisher kein Foto von ihm erschienen.“

„Ich hebe mir mein Urteil auf, bis wir uns wieder treffen und ich euch mitteilen kann, ob die Behauptungen über den Fund stimmen“, erklärte Sharif mit einer abschließenden Geste.

Seine beiden Freunde nickten.

„Auf jeden Fall muss ich mich mit ihm treffen“, beharrte Britt. Zusammen mit ihren beiden Schwestern saß sie an dem schicken, aber wenig zweckmäßigen Designertisch aus hellem Holz in ihrem exklusiven Penthouse, in dem sie sich nur selten aufhielt.

„Ach, und warum?“, hakte ihre temperamentvolle Schwester Eva, die mittlere von ihnen, nach. „Du sprichst doch immer von Gleichberechtigung.“

„Britt hat viel mehr Erfahrung als wir“, lenkte Leila, die jüngste und ausgeglichenste, ein, während sie sich nervös durch die blonden Locken strich.

„Ja, wenn es um den Abbau von Eisenerz und Kupfer geht. Aber Diamanten?“ Eva verdrehte die smaragdgrünen Augen. „Du musst zugeben, dass wir auf dem Gebiet noch völlig unerfahren sind.“

Und Eva wird auch unerfahren bleiben, was Männer angeht, wenn sie so weitermacht, überlegte Britt, die sich Sorgen um ihre jüngere Schwester machte. Diese war schon immer sehr pessimistisch gewesen, und leider gab es keinen Mann in ihrem Leben, der sie davor bewahrte, eine alte Jungfer zu werden. „Ich werde mich darum kümmern – und um ihn“, verkündete Britt entschlossen.

„Du und der Schwarze Scheich?“, spottete Eva. „Hier in Skavanga bist du vielleicht eine erfolgreiche Geschäftsfrau, aber der Scheich ist ein Global Player – und Herrscher über ein Land. Wie kommst du darauf, dass du mit einem Mann wie ihm fertig wirst?“

„Ich kenne mein Geschäft“, erwiderte Britt ruhig. „Ich werde kühl und rational vorgehen.“

„Britt ist sehr gut in solchen Dingen“, ergänzte Leila.

„Ich werde euch nicht enttäuschen“, versprach Britt, da sie wusste, dass diese Diskussion entbrannt war, weil ihre Schwestern sich sowohl Sorgen um sie als auch um das Unternehmen machten. „Mir ist klar, dass ich den Schwarzen Scheich mit Samthandschuhen anfassen muss … Schließlich trägt er den Namen nicht ohne Grund …“

„Weil er brandschatzt und Frauen raubt?“, warf Eva scharf ein.

Britt reagierte nicht darauf. „Scheich Sharif ist einer der führenden Geologen der Welt.“

„Schade, dass wir im Internet keine Fotos von ihm gefunden haben“, bemerkte Leila.

„Er ist Geologe, kein Filmstar“, erklärte Britt. „Von wie vielen arabischen Herrschern hast du schon Fotos gesehen?“

„Wahrscheinlich ist er so hässlich, dass die Kameras kaputtgehen würden“, murmelte Eva.

„Wenn das der Fall ist, wird Britt bestimmt leichter mit ihm fertig“, sagte Leila hoffnungsvoll.

„Ein Herrscher, der seinem Land Frieden gebracht und so viele Reformen eingeführt hat, muss ein anständiger Mensch sein. Wie er aussieht, ist mir deswegen egal. Ich brauche nur eure Unterstützung. Tatsache ist, dass die Vorkommen in der Mine weniger werden und wir Investitionen brauchen. Das Konsortium, das dieser Mann leitet, hat das nötige Geld, mit dem wir die Diamanten abbauen könnten.“

Ihre Schwestern schwiegen einen Moment, und als sie schließlich nickten, seufzte Britt erleichtert. Nun hatte sie eine Chance, die Mine und damit auch die Stadt, die darum herum gebaut worden war, zu retten. Das sowie die anderen Herausforderungen, die sich ihr stellten, ließen ihr Treffen mit dem sogenannten Schwarzen Scheich als das geringste Problem erscheinen.

„Das geschieht dir recht“, spottete Eva, als sie sich am nächsten Tag in Britts Arbeitszimmer einfanden. „Dein berühmter Schwarzer Scheich lässt sich nicht einmal dazu herab, sich mit dir zu treffen, und schickt einen Vertreter.“ Sie blickte über Britts Schulter auf den Monitor und las die E-Mail. Dann warf sie Leila einen vielsagenden Blick zu.

„Ich hole uns frischen Kaffee“, kündigte sie an.

Evas Sticheleien gingen Britt auf die Nerven. Sie war schon im Morgengrauen aufgestanden und hatte seitdem mehrere Mails an Kareshi geschickt, der ihr auch geantwortet hatte. Für mich ist es praktisch schon Mittag, dachte sie, als Leila mit dem Kaffee hereinkam. Ihre Schwestern besuchten sie gern in der Stadt, vergaßen allerdings manchmal, dass sie arbeiten musste, denn nach dem Tod ihrer Eltern hatte sie die Leitung des Unternehmens übernommen. „Dann treffe ich mich eben mit dem.“ Mit ihrem Schreibtischstuhl schwang sie zu den beiden herum. „Oder habt ihr eine bessere Idee?“

Mitfühlend betrachtete Leila sie, als sie ihr einen Becher reichte. „Mir tut nur leid, dass wir wieder nach Hause fahren und dich mit alldem allein lassen.“

„Das ist schließlich mein Job.“ Britt riss sich zusammen. Auf Leila konnte sie nie böse sein. „Natürlich bin ich enttäuscht, weil ich...



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