Stephens | Pikanter Skandal um den Playboy-Prinzen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2504, 144 Seiten

Reihe: Julia

Stephens Pikanter Skandal um den Playboy-Prinzen


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7337-1891-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2504, 144 Seiten

Reihe: Julia

ISBN: 978-3-7337-1891-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Cesar di Ardente brodelt vor Wut! Nur widerwillig verschickt er die Einladung für das Benefizturnier an Sofia Acosta. Mit ihrem reißerischen Artikel in einer Boulevardzeitung hat sie ihn zwar als 'Playboy-Prinz' in Verruf gebracht, aber er braucht die talentierte Reiterin unbedingt in seinem Poloteam. Schnell stellt der erfolgsverwöhnte Adelige jedoch fest, dass Sofia nicht nur auf dem Pferd eine gute Figur macht, sondern auch im Ballkleid ein hinreißender Anblick ist. Darf Cesar die wilde Schönheit verführen, oder wird ihre Vergangenheit immer zwischen ihnen stehen?



Das erste Buch der britischen Schriftstellerin Susan Stephens erschien im Jahr 2002. Insgesamt wurden bisher 30 Bücher veröffentlicht, viele gehören zu einer Serie wie beispielsweise 'Latin Lovers' oder 'Foreign Affairs'. Als Kind las Susan Stephens gern die Märchen der Gebrüder Grimm. Ihr Studium beendete die Autorin mit einem MA in Musik, sie wurde professionelle Sängerin und schrieb Sachbücher. Mit dem Schreiben von Liebesromanen begann sie erst, als sie eines Tages die Autorin Penny Jordan kennenlernte, die sie als Freundin und Mentorin zum Schreiben ihres ersten Liebesromans ermutigte. Auf einer Auktion einer Benefiz-Veranstaltung konnte ein Tag mit einem Autor ersteigert werden. Susans Ehemann gab das höchste Gebot ab und so verbrachte Susan einen Tag mit der bekannten Romance-Autorin Penny Jordan, die beiden wurden gute Freundinnen. Für Susan Stephens steht die Familie an erster Stelle, danach kommen das Schreiben, die Freunde sowie die Haustiere. Gern besucht sie Theatervorstellungen sowie Konzerte, sie reist viel. Zu ihren Hobbys in der Freizeit zählen Lesen, Kochen und Stricken. Susan Stephens liebt Wanderungen durch die Landschaft in Yorkshire, wenn es regnet, spielt sie Klavier. Ihre liebsten Sportarten sind Reiten und Ski laufen. Ihren Ehemann lernte Susan Stephens auf Malta kennen, sie trafen sich an einem Montag und am folgenden Freitag verlobten sie sich, knapp drei Monate später waren sie verheiratet. Bis heute sind sie glücklich verheiratet und haben drei Kinder. Trotzdem hofft Susan, dass ihre Kinder bei der Wahl ihrer Lebenspartner etwas besonnener vorgehen.

Stephens Pikanter Skandal um den Playboy-Prinzen jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


2. KAPITEL

„Jetzt leg wenigstens für einen Moment deinen Pinsel weg und rede mit mir!“, rief Xander Acosta vom Rücken seines übermannshohen Rappen Thor herab. „Ich hätte mich nie auf so eine dämliche Portraitsitzung einlassen sollen.“

„Hör auf zu meckern, und halt noch einen Augenblick still“, beschwichtigte Sofia ihren Bruder. Mit erhobenem Pinsel trat sie einen Schritt zurück, um ihr Werk in Augenschein zu nehmen. „Hier könnte ich vielleicht noch ein wenig nachbessern …“, murmelte sie.

Was für eine Herausforderung, die überwältigende Aura ihres ältesten Bruders einzufangen! Konzentriert kniff sie die Augen zusammen, als sie zu einigen letzten Pinselstrichen ansetzte. Sofia liebte Herausforderungen, und sie war wild entschlossen, Xanders enormen Glanz, der alles und jeden in seiner unmittelbaren Umgebung in den Schatten stellte, auf die Leinwand zu zaubern.

„So!“ Mit entschlossener Geste legte sie den Pinsel zur Seite. „Fertig.“ Sie drehte die Staffelei um. „Schau es dir an! Du strahlst heller als jeder Komet und thronst wie ein König auf deinem Hengst.“

„Ach, Sofia“, seufzte Xander, während er sich den Nacken massierte. „Musst du immer noch einen draufsetzen?“

„Falls du den Zeitungsartikel meinst …“ Sofias Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Xander war der einzige ihrer vier Brüder, der überhaupt noch mit ihr sprach, seit unter ihrem Namen eine skandalträchtige Reportage über den europäischen Adel und die Poloszene erschienen war, der die Acosta-Brüder und Prinz Cesar di Ardente aufs Übelste verleumdet hatte. Dabei stammte kein einziges Wort aus Sofias Feder! Wenn sie nur wüsste, wie sie ihre Unschuld beweisen sollte.

„Du leitest ein ausgebuchtes Achtsamkeitszentrum, du kannst teuflisch gut reiten, und du bist eine begnadete Künstlerin“, fasste Xander zusammen, während er die Leinwand eingehend studierte. „Was sollte dieser Ausflug in die Schreiberei? Kannst du dich nicht mit dem zufrieden geben, was du hast?“

„So wie du?“

Xander ignorierte Sofias Anspielung auf sein ewiges Junggesellendasein. Schließlich hatte er nach dem Tod ihrer Eltern die Verantwortung für seine Geschwister und das Familiengeschäft übernommen. Für ein Privatleben war ihm beim besten Willen keine Zeit geblieben.

„Hast du wenigstens gut daran verdient?“

Ebenso wie ihre anderen drei Brüder vermutete auch er, dass Sofia ihre Seele an den Teufel verkauft und ein ansehnliches Sümmchen dafür kassiert hatte. Die Wahrheit war wie immer ein wenig komplizierter.

In der Tat war Sofias Achtsamkeitszentrum mehr als ausgebucht. Die kleine Oase, die Sofia im Andenken an ihre geliebte Mutter geschaffen hatte, war rasch gewachsen. Bald hatten sich die Anfragen von Menschen in Not derart gehäuft, dass Sofia dringend expandieren musste. Doch sie hatte bereits ihr gesamtes Erbe in das Refugium und sein erlesenes Programm aus Achtsamkeitstraining, Meditation und Yoga investiert.

Unverhofft war das Angebot einer großen Tageszeitung auf ihren Tisch geflattert: ob sie wohl einen kurzen Gastbeitrag über die Zukunft des europäischen Adels und seine Verbindungen zur glamourösen Poloszene liefern könne? Natürlich sagte Sofia zu!

Nie im Leben hätte sie gedacht, dass man ihre Worte völlig verdrehen würde! Nicht genug, dass kein einziger Satz so gedruckt worden war, wie sie ihn niedergeschrieben hatte. Statt Sofias harmloser Anekdoten reihte sich nun eine schmierige Geschichte über das ausschweifende Luxusleben des vermeintlichen Vorzeigeprinzen und seiner Mannschaftskollegen an die nächste. Seitdem war die einst innige Beziehung zu ihren Brüdern eingefroren.

Sofia war verzweifelt. Doch sie konnte sich nicht gegen diese hinterhältigen Machenschaften wehren. Denn sollte sie rechtliche Schritte einleiten oder öffentlich Stellung beziehen – so war sie eindringlich gewarnt worden –, würden weitere Artikel unter ihrem Namen erscheinen, in denen noch mehr brisante Details und diffamierende Gerüchte verbreitet würden. Wollte sie ihre Familie schützen, war Sofia zum Schweigen verdammt.

Xander belohnte seinen Hengst mit einigen Leckerbissen, bevor er ihn mit einem herben Klaps an den Stallburschen übergab.

„Ich verstehe das nicht, Sofia. Warum hast du mich nicht um Geld gebeten, statt deine verqueren Meinungen an dieses Schmierblatt zu verkaufen?“

Sofia senkte den Blick. Sie hatte den Beitrag nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben! Ihre Version enthielt doch nichts als ein paar harmlose und durchweg wohlwollende Anekdoten über die letztjährige Polosaison! Wie hätte sie ahnen können, was aus ihrem Text gemacht werden würde? Doch geschehen war geschehen. Die Zeitungsmacher schienen zu allem fähig, und angesichts ihrer Drohungen wagte es Sofia nicht, sich ihrem Bruder anzuvertrauen.

„Sag mir, wie viel du brauchst, dann überweise ich dir sofort etwas“, bot Xander an.

„Bitte nicht!“, flehte Sofia. Sie wusste, wie viel ihrem Bruder daran lag, Sofias dummen Fehler auszumerzen und den Familienfrieden wiederherzustellen. Doch diese Angelegenheit musste sie selbst in die Hand nehmen. Zuallererst musste sie beweisen, dass dieser Artikel nicht aus ihrer Feder stammte. Sie atmete tief durch.

„Verschweigst du mir etwas?“ Xander blickte sie an und runzelte die Stirn.

Doch Sofia ließ auch diese Gelegenheit verstreichen, ihrem Bruder die Wahrheit zu sagen. Schließlich war sie kein Kind mehr! Diesmal musste sie sich selbst helfen.

„Du hast schon so viel für mich getan, Xander. Ich muss endlich auf eigenen Beinen stehen.“

„Deine Sturheit wird dich noch ins Grab bringen.“ Natürlich war Xander eingeschnappt. „Sag mir wenigstens, warum du ausgerechnet Cesar so aufs Korn nehmen musstest. Deine wilden Gerüchte haben seine politische Autorität einmal mehr gründlich untergraben! Hast du nicht von den jüngsten Verwicklungen am königlichen Hof gehört? Was, wenn sein Volk sich nun endgültig von ihm abwendet? Oder schlimmer, wenn es zum Aufruhr kommt? Hast du dich auch nur einen Moment gefragt, was du mit deinen unbedachten Äußerungen anrichten könntest?“

Tief in Sofias Magengrube breitete sich ein nagender Schmerz aus. Wie konnte ihr eigener Bruder eine derart schlechte Meinung von ihr haben? Vielleicht war sie naiv gewesen, als sie den Auftrag angenommen hatte. Aber war ihre Entscheidung nicht verständlich? Wer würde sich die Gelegenheit entgehen lassen, einen Gastbeitrag für eine der meistgelesenen Zeitungen des Landes zu schreiben?

„Cesar ist ein durch und durch integrer Mensch!“, fuhr Xander in etwas gemäßigterem Ton fort. „Er hat in seinem Leben schon so viel Gutes getan, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren!“ Er warf Sofia einen prüfenden Blick zu. „Nun, wahrscheinlich werden nicht alle Leser deinen schmutzigen Gerüchten glauben. Die meisten werden wohl eher vermuten, dass er dich zurückgewiesen hat. Deine Tiraden legen nahe, dass da jemand aus enttäuschter Liebe auf Rache sinnt.“

Sofia presste die Lippen fest aufeinander. Enttäuschte Liebe? Rache? Sie erinnerte sich nur zu gut an Cesars geradezu atemberaubende Ausstrahlung. Doch ihre seltenen und flüchtigen Begegnungen hatten Sofia stets eindrücklich vor Augen geführt, dass sie mit einem derart hartgesottenen Mann niemals warm werden könnte.

Überhaupt wusste sie nicht einmal, wie sich enttäuschte Liebe anfühlen mochte. Wegen ihrer vier älteren Brüder, die jeden ihrer Schritte verfolgten, war sie noch nie zu einer Verabredung eingeladen worden. Ihre stillen Schwärmereien hatten eher den Liebesgeschichten geähnelt, die sie in ihrer Jugend gern gelesen hatte. Wahrhaftig verliebt war sie sicherlich noch nie gewesen, schon gar nicht in Cesar di Ardente! Sofia wischte ihre farbverschmierten Hände an ihrem Overall ab.

„Wir sind uns nie nahegekommen!“, wehrte sie ab. „Cesar hat sich in allen Begegnungen stets unnahbar und distanziert mir gegenüber verhalten.“

„Er musste sich bereits gegen so viele Intrigen und Angriffe auf seine Familie wehren“, gab Xander zu bedenken. „Es ist ein Wunder, dass er den Glauben an die Menschheit noch nicht verloren hat.“

Kurz vor dem Erscheinen von Sofias Reportage waren auch die jüngsten Ereignisse am königlichen Hof ausführlich von den Medien behandelt worden. Nachdem Cesars Vater vor einigen Jahren unerwartet verstorben war, hatte sich ein Fremder die Gunst der trauernden Königin erschlichen. In aller Stille hatte er sich daran gemacht, die Herrschaft über das Land an sich zu reißen. In letzter Minute hatte Cesar die hinterhältigen Machenschaften aufgedeckt. Der Verbrecher war verurteilt und aus dem Königreich verbannt worden. Infolgedessen hatte Cesar seinen Dienst bei den Spezialeinsatzkräften quittiert, um seiner verzweifelten und von Schuldgefühlen geplagten Mutter beizustehen. Sofia seufzte tief. Cesar mochte autokratisch, überheblich und unnahbar wirken, aber diese Geschichte bewies, dass unter seiner harten Schale ein weicher Kern steckte.

„Cesar hat auch dich zum festlichen Auftakt der Polosaison eingeladen“, erklärte Xander. Nur mit Mühe gelang es Sofia, sich wieder auf ihre gegenwärtige Lage zu besinnen. „Diese Einladung ist eine sehr großzügige Geste der Versöhnung. Du wirst sie annehmen. Außerdem werden ‚Die Wölfe‘ erstmals als gemischte Mannschaft antreten. Du bist in den Kader aufgenommen. Auch das solltest du als eine große Ehre begreifen! Vor allem solltest du ab sofort deine ganze Energie in dieses Turnier stecken. Das ist das Mindeste, was du tun kannst, um die Wogen zu...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.