E-Book, Deutsch, 160 Seiten
Reihe: In 7 Wochen
Stewart In 7 Wochen zum perfekten Body
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-86413-322-0
Verlag: riva
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Das Intensivprogramm für zu Hause
E-Book, Deutsch, 160 Seiten
Reihe: In 7 Wochen
ISBN: 978-3-86413-322-0
Verlag: riva
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Brett Stewart war als Kind übergewichtig und unsportlich, später rauchte er wie ein Schlot. Erst der Blick auf sein Hochzeitsfoto krempelte sein Leben radikal um. Heute ist er zertifizierter Personal Trainer, Triathlet, Ultramarathonläufer, Fitnessmodel und -autor.
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TEIL 1: Überblick
Einleitung
»Durchtrainiert«, »muskulös«, »definiert« und »topfit« – das sind geläufige Ausdrücke für jemanden, der in Form ist, so richtig in Form, mit einem Körper, von dem wir Normalsterblichen nur träumen können. Nehmen Sie einen x-beliebigen Werbespot für Schlankmacher oder den neuesten Schrei an Fitnessgeräten, da steht da immer so ein Sunnyboy mit Waschbrettbauch, der seinen Bizeps spielen lässt, an seiner Seite eine atemberaubend gut aussehende Frau mit Wespentaille und traumhaft langen Beinen. Sie strahlen in die Kamera und erzählen, wie sie sich mal eben in wenigen Wochen mit einer Diät-Wunderpille oder einem Supergerät in Form gebracht haben. Sie wissen schon, dass man Ihnen da einen Bären aufbindet? Gewöhnlich bekommen diese Models das Produkt, das sie anpreisen, beim Shooting zum ersten Mal zu Gesicht.
Also, wem können Sie trauen? Den Herstellern, die Hunderttausende Dollar in Fernsehwerbung stecken? Liegt das Heil in einer dieser Fatburner-Pillen? Oder greifen Sie besser tief in die Tasche und investieren in einen Personal Trainer?
Mal ehrlich, Sie kennen die Antwort, oder? Sie liegt auf der Hand und ist ganz einfach: Vertrauen Sie Ihrem Körper. Mit Bewegung und gesunder Ernährung bringt man sich in Form.
Die meisten Leute wissen nicht so recht, wie man einen Trainingsplan zusammenstellen sollte. Arbeitet man zum Beispiel besser mit schweren Gewichten und wenigen Wiederholungen oder mit leichten Gewichten und vielen Wiederholungen? Sollte man die Muskeln einzeln trainieren oder in Kombination miteinander? Oberkörper oder Unterkörper? Kettlebells, Sprints, Kniebeugen, Treppen, Pyramiden und so weiter und so fort.
Es gibt unzählige Trainingsmethoden, und alle haben ihre Vorzüge. Jede Fitnesszeitschrift stellt allerlei Übungen vor und behauptet, diese seien ein absolutes Muss, dabei widersprechen sich die Empfehlungen zum Teil sogar in ein- und derselben Ausgabe! Wie kann man sich aus dieser Informationsflut einen Plan zusammenstellen, der Wirkung zeigt? Sie müssen das nun nicht mehr – hier ist er.
Die gute Nachricht: Sie können sich mithilfe von Bodyweightübungen (Übungen, die nur mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden), die leicht zu meistern sind, sowie einigen ebenso einfachen Ernährungsregeln in nur sieben Wochen in Form bringen. Besser noch: Sie brauchen keine teuren Geräte, keine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio oder gar einen Personal Trainer. Sie halten ein Buch in Händen, das kein Geheimnis daraus macht, wie man in Form kommt, sondern das Schritt für Schritt zeigt, wie man seine Wunschfigur erlangt.
Und nun zum absoluten Hit: In diesem Buch wird die perfekte Übung vorgestellt. Das ist ohne Frage das höchste Ziel jedes Körpergewichtstrainings – eine einzige Übung, die nahezu jeden Muskel in Ihrem Körper trainiert und Ihre Figur wirkungsvoller formt als alles, was Sie je ausprobiert haben. Sie ist nichts für schwache Gemüter, aber so viel kann ich Ihnen schon jetzt verraten: Es ist eine Übung, die wir eigens für Sie ausgeklügelt haben. Wir haben sie »J-up« getauft (Sie können schon mal zu »J-up« vorblättern, ich halte hier so lange die Stellung).
Einer Faustregel zufolge dauert es etwa 7 bis 14 Tage, bis man sich an eine beliebige Veränderung des Lebensstils gewöhnt hat, und dieses Buch macht es Ihnen leicht, mit dem Training anzufangen … und erfolgreich durchzuhalten. Ihr Erfolg hängt von einer regelmäßigen Trainingsroutine ab, die Sie nicht überfordert und somit leicht zur Gewohnheit wird. Sich zum Workout aufzuraffen ist schon schwer genug, auch ohne dass man in aller Herrgottsfrühe aus den Federn muss, um zum Fitnessstudio zu fahren, wo man den Mechanismus komplizierter Geräte beherrschen, sich ein Tagesprogramm überlegen und nebenbei die Mitgliedskarte berappen muss. Stattdessen können Sie ein fantastisches Ganzkörpertraining bequem zu Hause absolvieren und dabei Sprit und kostbare Zeit sparen. Sie brauchen sich auch nicht jede Menge Hanteln, Stangen und DVD-Anleitungen zuzulegen – streng genommen brauchen Sie nur Ihren Körper, eine Klimmzugstange und den einen oder anderen Ball. Dazu kommen wir später bei den Spielen.
Sagte ich SPIELE? Allerdings. Wieso soll Fitnesstraining keinen Spaß machen? Es sollte Spaß sein, denn sonst bringt es Sie nur ins Schwitzen und macht Sie müde und kaputt. Und dann werden Sie nicht regelmäßig und erfolgreich trainieren. Aber dass Sie mich nicht falsch verstehen: Ich mag auch ganz normales Krafttraining (genauso wie Marathonläufe, Triathlon und vieles mehr), doch wem schadet es, am Training auch noch sein Vergnügen zu haben?
Wie ich es geschafft habe
Ich bin der dicke Junge im Sportunterricht, der nicht einen einzigen Klimmzug schafft. Ich bin der 30-jährige übergewichtige Raucher, der schon beim Treppensteigen aus der Puste kommt. Ich bin Ironman-Finisher und Ultramarathonläufer, Fitnessautor und -model.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, im Sportunterricht als Letzter in ein Team gewählt, von den Klassenkameraden und dem Lehrer ausgelacht zu werden und sein Übergewicht zu verdrängen, während einen jeder Blick in den Spiegel deprimiert. Bis heute erinnere ich mich lebhaft an meinen Sportlehrer in der Grundschule und meinen Klassenkameraden Fran, der unzählige Klimmzüge schaffte, oder an das Basketballspiel mit Rick, bei dem mir nach wenigen Minuten die Luft wegblieb.
Es war furchtbar, so schlecht in Form und beim Sport immer das Schlusslicht zu sein, während ich all die Freunde beneidete, die vor Kraft nur so strotzten. Mit Mitte 20 hatte ich es endgültig aufgegeben, daran zu glauben, je so fit werden zu können wie sie; ich redete mir ein, sie hätten eben die besseren Gene abgekriegt.
Die schlichte Wahrheit ist: Ich war faul und brachte nicht die Willenskraft auf, aktiv etwas für mein Aussehen zu tun. Es war so viel leichter, Ausflüchte zu finden, als mich anzustrengen, meine Ernährung umzustellen und einen Trainingsplan zu entwickeln. Vor allem aber hatte ich keinen blassen Schimmer, wo ich anfangen sollte. Um Fitnessstudios machte ich einen großen Bogen, weil ich mich für meinen Körper schämte, und ich hatte keine sportlich aktiven Freunde, die mich nachhaltig ermuntert hätten. Das alles änderte sich ab dem Jahr 2000, als ich drei Menschen begegnete, die meinem Leben eine neue Richtung geben sollten.
Dieses Buch ist keine Liebesgeschichte, daher werde ich Ihnen jetzt nicht erzählen, wie ich meine Frau kennenlernte, aber ihr verdanke ich es zu einem guten Teil, dass ich meine Lebensweise umgekrempelt habe. Zunächst einmal war sie vehement gegen das Rauchen, also gehörten Zigaretten ab sofort der Vergangenheit an. Wir lernten uns beim Softball-Spielen kennen, und sie war sehr agil, zeigte Leidenschaft und Ehrgeiz. Es dauerte nicht lange, und ihr Eifer steckte mich an. Statt über meine schlechte Kondition zu jammern, stellte ich mich diesmal der Herausforderung und nahm mir vor, in Form zu kommen. Leider ging ich ziemlich ziel- und planlos vor, und so kämpfte ich in den folgenden Jahren mit dem Jo-Jo-Effekt, sowohl hinsichtlich meiner Fitness als auch meines Gewichts. Als wir heirateten, brachte ich satte 23 Kilo zu viel auf die Waage.
Seine Hochzeitsfotos veranlassten Brett Stewart, sich in Form zu bringen.
Ich sah die Hochzeitsfotos und wusste, es musste etwas geschehen. Ich schwor mir, schlank und fit zu werden, und glücklicherweise hatte ich nun genau die richtigen Freunde dazu. Unter der Woche spielte ich jeden Morgen vor der Arbeit zwei Stunden lang mit Jason Basketball (da Jason 15 Zentimeter größer ist als ich, musste ich schneller werden, um je einen Korb zu werfen). Dreimal die Woche gingen wir in der Mittagspause zu einem Workout nach draußen. Wir nahmen Artikel aus Gesundheitszeitschriften mit und probierten die Übungen aus.
Als wir Mike kennenlernten, einen professionellen Personal Trainer, der bei jedem Training wusste, was aus uns herauszuholen war, bekamen unsere Workouts ein ganz neues Niveau. Mike ermunterte uns, an unsere körperlichen Grenzen zu gehen, und half uns zugleich, unser tägliches Programm zu optimieren. In den letzten Jahren ließen wir uns eine Reihe von Fitnessspielen einfallen, um im Wettbewerb den Spaß an der Sache aufrechtzuerhalten – vom Wettlaufen um einen Ball bis zum Weitwurf eines Medizinballs. Fitnesstraining kann echt Spaß machen, wenn man es spielerisch angeht und zum Freizeitvergnügen macht, das man mit Freunden teilt.
Jason und Mike haben beide zu diesem Buch beigetragen. Zum einen haben sie mich beim Entwerfen der Trainingspläne inspiriert, zum anderen als Versuchskaninchen hergehalten. Ihre Unterstützung war mir stets eine große Hilfe.
Jetzt bin ich 40 Jahre alt und besser in Form als je zuvor. Im Laufe der letzten sechs Jahre habe ich an über 50 Triathlons teilgenommen und es ein, zwei Mal sogar aufs Treppchen geschafft. Es gab Zeiten, in denen ich froh sein konnte, beim Joggen 1, 2 Kilometer durchzuhalten, heute blicke ich auf mehrere erfolgreiche Marathon- und Ultramarathonläufe zurück. Ich bin leistungsfähiger denn je, weil ich meiner Fitness und einer ausgewogenen Ernährung Priorität eingeräumt habe. Dieses Buch kann Ihnen helfen, dasselbe zu erreichen.
Die richtige Investition
Vor ein paar Jahren habe ich mich einer Jogger-Gruppe angeschlossen. Bei einem meiner ersten Läufe trabte ich neben einem Mann her, der ein paar Jahre älter war als ich. Wir gaben ziemlich Gas, und als wir an einigen prächtigen Eigenheimen vorbeikamen,...




