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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 432 Seiten

Reihe: The Golden Age

Stiehler Diener und Krieger

Die Ankunft der Asen
8. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7504-6403-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Die Ankunft der Asen

E-Book, Deutsch, Band 1, 432 Seiten

Reihe: The Golden Age

ISBN: 978-3-7504-6403-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Wie der Titel der Buchreihe "Die Asen-Clans im Totenreich" Wie der Titel bereits erahnen lässt, behandelt die Buchreihe The Golden Age im Totenreich jene Asen, über die vor rund 800 Jahren schon Snorri Sturluson schrieb. Doch anders als gedacht, sind sie keine Fantasiegestalten, sondern amphibische Wesen, die von einer größeren Wasserwelt als der Erde stammen. Mit Hilfe der vergleichenden Mythologie kam zudem heraus, dass sich jedes Götterpantheon der Erde auf sie bezieht, wobei sich von allen Götternamen nur 13 Charaktere herausfiltern lassen. Nur teilweise mit Zecharia Sitchins Anunnaki gleichgesetzt, wird in "Diener und Krieger" erzählt, woher sie wirklich kamen und wo sie auf der Erde wirkten. Wegen ihrer Herkunft galt ihr größtes Interesse nur dem Wasser der Erde, was sie mit spektakulären Technologiesystemen reinigten und zu ihren damals um die Erde kreisenden Habitaten transportierten. Einfach alle Mythologien der Erde berichten immer über diesen Hintergrund, wozu sich auch immer jene globale Geschichte gesellte, dass an einem bestimmten Ort die ersten Menschen von Göttern aus Lehm und Blut geformt wurden. Ob nun als nordische Muttergottheit oder sumerischer Mondgott, dieser nur noch unbewusst besungene Ort, besitzt mit Nanna einen Namen, der als Urhügel vor den meisten Flussmündungen der Erde stand. Doch damit nicht genug: Nach wenigen Jahrtausenden folgte noch eine zweite Generation dieser Systeme nach, die jedes für sich eine eigene Geschichte erzählt. Dazu gehört die Erschaffung menschlicher Asen-Clans, die zuerst aus Kata-Clans und nachfolgenden Kar-Kriegerkasten bestehend, der ersten Weltordnung der Asen angehörten, aber auch die wahren Gründe einer Flut, die sich als Sintflut in das Gedächtnis der Menschheit einbrannte.

1964 im Erzgebirge geboren und in Baden-Württemberg lebend, interessierten Lutz Stiehler von früh an die Rätsel der Menschheitsgeschichte. Bis 2012 arbeitete er ca. 6 Jahre als Illustrator für den Pabel-Moewig Verlag und begann unmittelbar darauf ein Buch über die spätgermanische Zeit zu schreiben. Bei der Recherche über die Stammvölkersage fielen ihm jedoch Zusammenhänge auf, die sich weltweit mit vielen weiteren Mythologien verknüpfen lassen. Im Mittelpunkt stand dabei die Klärung der "Nanna"-Identität, hinter der sich die wahre Zivilisationsgeschichte der Menschheit verbirgt.
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VORWORT


Anders als staatlich bezahlte Historiker habe ich mich in dem vorliegenden Buch keinem vorgegebenen Weltbild gebeugt. Weder ein weltliches, noch ein religiöses trieb mich an dieses Buch zu schreiben, sondern einzig der Drang herauszufinden, von welchen Vorfahren ich selbst abstamme. Am Ende ist eine völlig andere Zivilisationsgeschichte herausgekommen, als uns heute vorgesetzt wird. Dabei konnte ich die einzig wahre europäische Urbevölkerung identifizieren, die sich eben nicht mit willkürlich bezeichneten Kelten, Germanen oder Slawen erklären lässt. Das Phänomenale an diesen frühen Bewohnern ist jedoch ihr weltweiter namentlicher Nachweis in der gleichen Epoche, die ihre Spuren nicht nur in Berg- und Flussnamen hinterlassen haben, sondern global in den wichtigsten Mythologien erwähnt werden. Nach heutigem Kanon haben die Alteuropäer an solche Götter geglaubt, die man bisher mit einer Mischung aus vorzeitlichen Herrschern und Naturphänomenen erklärt. Für Historiker spielen sie deshalb kaum eine Rolle, ein Himmelsgott konnte eben kein menschlicher Herrscher sein. Im christlichen Missionierungswahn wurde dann alles versucht, die Götterwelt der Heiden auszurotten oder wenigstens so umzudeuten, dass ihr ursprünglicher Sinn verblasste. Was übrig blieb, wurde in das Schattenreich der Mythologien verfrachtet, wo Göttergeschichten systematisch entwertet wurden.

Mit Hilfe der vergleichenden Mythologie tritt aber recht schnell zu Tage, dass in der Vorzeit götterbezogene Ereignisse stattfanden, die sich nicht allein mit Naturkatastrophen erklären lassen. Ganze Dialoge dieser Götter sind darüber bekannt, was schon einmal die Frage auf wirft, ob sie nicht doch als real existierende Weltherrscher der Erde anerkannt werden müssen. Über die germanische Stammvölkersage allein lässt sich das nicht klären. So will man uns heute den Wanenkrieg gegen die Asen nur als geistigen Kampf zweier unterschiedlicher Götterwelten erklären. Obwohl sich die Asen auch in Indien als Asuras nachweisen lassen, kann man sich besonders in Europa nicht mehr vorstellen, dass tatsächlich eine Zeit der Asen existierte, in der auch die Zivilisationsgeschichte der Menschheit entstand. Und doch blieb aus dieser Zeit noch so viel übrig, dass sich eine völlig andere Weltgeschichte auch für Europa rekonstruieren lässt, in der sich nordische Asen als physisch greifbaren Herrscher darstellen. Und zwar so dominant, dass nach vermeintlich „keltischen" und „germanischen" Stämmen Flüsse, Berge und Städte benannt wurden.

Eigentlich wollte ich zuerst nur über die spätgermanische Geschichte ein Buch schreiben. Im Bestreben die Herkunft der frühen Germanen kurz zusammenzufassen und als Einführung voranzustellen, habe ich schnell gemerkt, dass ich das mit dem heutigen offiziellen Wissen darüber eben nicht konnte. Ist bis heute die spätgermanische Zeit besonders in Osteuropa völlig entstellt wiedergegeben, wird die Herkunft der Germanen regelrecht stiefmütterlich behandelt. Nicht einmal das Wort Germane konnte die Wissenschaft bisher zweifelsfrei erklären. Vielleicht fehlt ihr auch in Zukunft jeglicher Ansporn dazu, denn es haben weder „germanische" Stämme, noch ein Volk existiert, was diese Bezeichnung verdiente.

Daraus ableitend, wurde besonders in Europa aus Germanen, Kelten und Slawen ein völlig abwegiges Weltbild aufgestellt, das erst in jüngster Zeit bedenklich wankt. So hat man schon vor vielen Jahren in einer Wissenschaftssendung im ZDF festgestellt, dass die angeblichen Kelten selbst nie diesen Begriff kannten und sich auch selbst nicht als Volk begriffen. Trotzdem passierte seit dem recht wenig, es wurde fleißig weiter „keltisiert" und arglosen Leuten auf Märkten weiter allerlei „Keltenramsch" angedreht. Denn wie auch immer man die wichtigsten Symbole der Alteuropäer bis heute erklärt: Den wahren Hintergrund konnte bisher noch niemand erklären! Selbst neuere Sachbücher geben heute unumwunden zu, dass niemals ein keltisches Volk existierte, können sich aber gleichzeitig nicht von diesem Begriff verabschieden. Was bleibt ist immerhin eine größere Anzahl von überlieferten Stammesnamen, deren wahre Herkunft hier geklärt wird. Gleiches gilt auch für die viel bemühten Germanen. 2007 eilte eine Nachricht durch die Medien, dass deutsche Historiker die Existenz eines germanischen Volkes bestreiten und sogar vorschlugen den Begriff „Germanen" ganz abzuschaffen. Dazu kam es auch deshalb nicht, weil man bisher noch kein Ersatzvolk dafür fand. Kein Keltentum, keine Germanen und demzufolge auch keine Slawen? Damit drängt sich die alles entscheidende Frage auf, von wem die nordischen Völker Europas überhaupt abstammen.

Um darauf Antworten zu finden, befand ich mich überraschend schnell in grenzwissenschaftlichen Regionen wieder und war aber dadurch in der Lage ein Wissenspuzzle zu erstellen, das die wahre Herkunft der „Glockenbecherleute", „Streitaxtmenschen" oder „Schnurbandkeramiker" klärt. „Völker" im heutigen Sinne, sind sie jedenfalls nicht gewesen. Auf der Suche nach ihrer Herkunft fand ich mythologische Verknüpfungen, womit ich mich auch mit den „alten Göttern" auseinandersetzen musste. Wo wurde welcher „Gott" verehrt, welche Beinamen hatten sie, wo wirkten sie auf der Erde. Dabei musste ich bis zu den vermeintlichen Anfängen der modernen Menschheit um 200000 v. Chr. ausholen, um ihre nebulöse Herkunft nachzuzeichnen. Das hieß weit jenseits der nordischen Stammvölkersage, wonach Germanen von Asen und Wanen abstammen würden. Wie der Titel dieses Buches bereits vermittelt, wurde ich bei den Asen fündig, die als ältestes Göttergeschlecht auf der gesamten Erde ihre Spuren hinterlassen haben. Gleiches gilt für die Wanen, die als zweitältestes Geschlecht nicht einmal ansatzweise erforscht sind.

Wer also glaubt, hier ein Buch vor sich zu haben, wo es ausschließlich um sogenannte „Anunnaki" geht, den kann ich beruhigen. Dieser Begriff wird bis heute nicht richtig erklärt, einzig seinen Bezug auf Anu kann man gelten lassen. Oft nur als „Anunaki" überliefert, folgen dem für den Himmel stehenden Anu noch die Wörter „na" und „ki", die man in der Regel mit Mutter und Erde übersetzt. Tatsächlich dürfte das summende „na" eines der ältesten auf der Erde gesprochenen Wörter überhaupt sein, wobei es als „Nanna" in der nordischen Mythologie als Mutter und in gleicher Schreibform in Mesopotamien als Mondgott erscheint. Ich habe tatsächlich viel recherchiert, aber mir ist noch keine Literatur bekannt, die je hier einen Zusammenhang sah. Und doch konnte ich in diesem Buch diesen Zusammenhang für jeden nachvollziehbar aufdecken!

Bisher hat man nach Zecharia Sitchins Büchern die „Anunnaki" nur als „Nachkommen des An" beschrieben, womit man sie als eine Art Familien-Clan ansehen könnte. Das ist jedoch nur ansatzweise richtig. Im Abgleich mit den wichtigsten Mythologien wirkte nur eine recht kleine Gruppe von Asen auf der Erde, die von ihrer Herkunft her eben nicht alle von Anu (An) abstammen. So steht das „ki" am Ende des Namens für einen kosmischen Asen-Clan, dem Enki entstammte. Warum das „ki" am Ende des Namens erscheint, resultierte aus einem verlorenen Asenkrieg, nach dessen Ende sich die Anunna dem kosmischen Ki-Clan unterwerfen mussten.

Einleitend geht es in diesem Buch zunächst um ganz andere „Göttersöhne", über die Sitchin und seiner Story verschriebene Autoren, so gut wie nichts berichten. Einzig Alalu wird thematisiert, er soll schon 5000 Jahre vor der Ankunft Anus auf die Erde verbannt worden sein. Im Prinzip hat sich das mir auch so bestätigt, nur eben nicht wie in Sitchins Erdchronik, wo das ganze schon vor ca. 400000 Jahren stattgefunden haben soll. Mit diesem Kunstgriff wollte er wohl nichts anderes bewerkstelligen, als das schon alle bekannten Frühmenschen das Werk der „Anunnaki" wären. Logisch gedacht macht das aber keinerlei Sinn, denn wenn die Asen schon Menschen erschaffen konnten, warum sollen sie ausgerechnet mit primitiven nutzlosen Frühmenschen begonnen haben, die später sogar ausstarben? In der Absicht sich menschliche Arbeitskräfte zu erschaffen muss hingegen zwingend davon ausgegangen werden, dass die von ihnen erschaffenen Menschen von Anfang an die gleichen Lernfähigkeiten besaßen, wie der heutige Mensch. In Bezug auf die Asenpräsenz auf der Erde muss deshalb die „menschliche Entstehungsgeschichte" völlig anders aufgearbeitet werden, für die eben kein willkürlicher Chaosursprung in der frühen Steinzeit in Frage kommt. Vielmehr muss von einer gewollten planmäßigen Schöpfung weltweit agierender Asen-Clans ausgegangen werden, von der etwa die Autoren des wussten. Wer also bis jetzt glaubte, dass wir mit den Asen nur eine reichlich erfundene Sagenwelt vor uns haben, wird nach dem Lesen des Buches überrascht sein, wie sehr sein bisheriges Geschichtsbild gelitten hat. Versprochen!

Mit der gelungenen Verknüpfung vieler Mythen mit geschichtlich fundiertem Wissen über die Völkerwerdung, stellte sich recht deutlich heraus, dass die Geschichte der modernen...



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