E-Book, Deutsch, Band 3, 432 Seiten
Reihe: The Golden Age
Stiehler Heimdalls Reich
4. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7583-5929-3
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Walhalla und der Asen-Wanenkrieg
E-Book, Deutsch, Band 3, 432 Seiten
Reihe: The Golden Age
ISBN: 978-3-7583-5929-3
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
1964 im Erzgebirge geboren und in Baden-Württemberg lebend, interessierten Lutz Stiehler von früh an die Rätsel der Menschheitsgeschichte. Bis 2012 arbeitete er ca. 6 Jahre als Illustrator für den Pabel-Moewig Verlag und begann unmittelbar darauf ein Buch für die spätgermanische Zeit zu schreiben. Bei der Recherche über die Stammvölkersage fielen ihm jedoch Zusammenhänge auf, die sich weltweit mit vielen weiteren Mythologien verknüpfen lassen. In Mittelpunkt stand dabei die Klärung der "Nanna"-Identität, hinter der sich die wahre Zivilisationsgeschichte der Menschheit verbirgt.
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VORWORT
Das 4. Jahrtausend v.Chr. gehörte zweifellos zum Goldenen Zeitalter, in dem die Asen weltweit Ahnenkontingente aller vier Menschenstämme über die Erde verteilten. Es war zugleich jenes, in dem größtenteils Anu (Osiris) als zweiter Asenherrscher über die Erde herrschte. Dieser weltweite Hintergrund wird heute etwa dadurch bestätigt, dass man inzwischen Pukará-Artefakte am Titicacasee entdeckte, die spektakulär mit sumerischen Schriftzeichen bedeckt sind. Und Anus Herrschaft hatte es in sich. So war Ninurta noch immer weltweit beschäftigt mit seinen Kar-Kriegerkasten aufständische Kata-Clans zu unterwerfen. Selbst Anu beteiligte sich an diesen Kämpfen mit seiner Himmelsscheibe „Pushpaka“, die in allen Erdteilen verglaste Brandstätten hinterließ.
Während Ninurtas Kriegerkasten so die Oberhand gewannen, hatte der als „arrogant“ überlieferte Asen-Herrscher (Asari) es gewagt durch sein eigenes Verhalten gegenüber seiner Mutter Inanna alle anderen kosmischen Asen-Clans gegen sich aufzubringen. So geht auf ihn und seinem altägyptischen Charakter Osiris der weltweit bekannt gewordene Inzest mit seiner Mutter Inanna zurück, die in Ägypten mit Nephthys identisch ist. Es ist zugleich nicht ihr einziger Name, unter dem Inanna am Nil wirkte, doch nur als Nephthys steht sie für das mythische Motiv des Inzests eines Weltherrschers, der seine eigene Mutter verführte oder vergewaltigte. Das Ergebnis dieses Inzests war die heimliche Geburt von Anubis, der im frühen 4. Jahrtausend v.Chr. die Weltbühne betrat und die längste Zeit an der Seite seines Vaters stand. Auf ihn geht noch ein weiteres Mythenmotiv zurück: In Schande geborene Kleinkinder wurden im Korb in einem Fluss ausgesetzt und von einer anderen Frau gefunden und großgezogen.
Anders verhält es sich bei Ninurta, der mit dem Seth Altägyptens identisch, diesen Inzest an seiner Gemahlin Inanna (Nephthys) rächen wollte. Nicht mehr bereit, die Kata-Clans für Anu zu unterwerfen, stagnierte dieser Krieg und es begann eine Phase der Konsolidierung im Interesse Ninurtas, der nun begann sein eigenes irdisches Reich zu errichten. Seine Asen-Clans dienten nur noch seinen eigenen Plänen. In Europa war das zugleich jene Zeit, wo man begann die Kar-Kriegerkasten als Wanen zu bezeichnen und Ninurta dort hauptsächlich als Yngvi und Freyr auftrat.
Die nach Alalus und Ištars Tod wieder vereinten kosmischen Asen-Clans zerfielen wieder in zwei Lager und es begann unter den menschlichen Asen-Clans ein Stellvertreterkrieg auf der Erde. Auf der einen Seite standen die wanischen Kriegerkasten Ninurtas und auf der anderen die noch nicht unterworfenen kastenlosen Kata-Clans, denen sich jetzt Anubis annahm und nachfolgend für die Stärkung ihrer Wehrkraft eine eigene Kriegerkaste auf „Nanna“ erschuf. Diese wurde weltweit unter dem neuen Namen Kama bekannt und übernahm als neuer militärischer Arm den Schutz, der noch nicht unterworfenen Kata-Clans, worauf diese sich in Alteuropa stabilisieren konnten. Später begannen sie in allen Weltregionen die Kar-Kriegerkasten zurückzudrängen und selbst ein Reich zu errichten. Diesen Krieg führte Anubis nicht nur unter seinen Wächternamen Heimdall, sondern noch unter anderen Namen, wie etwa Gullinkambi, der als Krieger erweckender Hahn von Walhalla bekannt wurde.
Während dieser Zeit hatte Anubis weltweit weitere Beinamen hinterlassen, so als Kamadeva oder als Hanuman in Indien, als Ra (Re) und Thot in Ägypten oder als Hermes in Griechenland. Doch es gab auch herbe Rückschläge, denn dieser Krieg im unwegsamen Gebiet war für keine Seite einfach. Ninurtas Reich wurde in Europa noch als Vanaheim bekannt, was dem heute diskutierten „Reich der Veneter“ entsprach.
Zu dieser kriegerischen Zeit unterstand „Nanna“ hauptsächlich Nanše (Isis) und Anubis und hinterließ weitere heute bekannte Beinamen über Götterinseln oder Götterorte auf natürlichen Inseln. Hierzu gehörte vor allem Walhalla als vermeintlicher Wiedergeburtsort gefallener Helden, was in Wahrheit von in „Nannas“ Schöpfungskammern künstlich erschaffenen Kriegerscharen erzählt. Walhallas Bekanntheit resultierte aus seinen wechselnden Standorten vor Europas Küsten und in Alpenseen, wie dem alten Rheintal-Bodensee. Denn hinter Walhalla als ausgeschmückte „Trinkerhalle“ stand nur „Nannas“ Funktion als Soma-Quelle der Asen. Ihre im Inneren befindlichen Schöpfungskammern gingen dagegen in den Mythen als elitärer Treffpunkt von Asen, Walküren und Gullinkambis widererweckte Krieger ein. Das himmlische Gegenstück von Walhalla war natürlich die zu einem Dilmun gehörende Himmelsscheibe, mit der sich besonders einäugige Asen (Götter), wie Odin oder Balor verbinden.
Odins unmittelbare Begleittiere, zwei weiße Raben und zwei weiße Wölfe, symbolisierten zur Asenzeit die unmittelbaren Angehörigen seines Familien-Clans und hatten einen erheblichen Anteil an der Familiennamensbildung im deutschen Sprachraum. In „“ geht es also noch um Identität, welche Familiennamen für welche Clans stehen. Und das betrifft besonders fast alle tierische Familiennamen, die auf weiße Totemtiere zurückgehen.
Zu den ermittelten griechischen Beinamen von Anubis gehören nicht nur die bereits erwähnten Hermes und Thot, sondern sogar der Titan Hyperion, nach dem sein nordisches Reich Hyperborea benannt wurde. Darauf kommt man, wenn man von diesem Namen etwa Perun oder Perseus ableitet und so systematisch seinen Wirkungskreis abstecken kann. So erzählt Hyperion als „Titan des Ostens“ hauptsächlich von der Präsenz des Anubis in Asien, wo er weitere Götternamen hinterlassen hat. Über sie können wir verstehen, dass sich hinter „Hyperions Kinder“ nur seine weltweit kämpfenden Kama-Kriegerkasten verbergen und der angebliche Tod seiner Kinder, von einem letztlich verlorenen Krieg im 4. Jahrtausend v.Chr. erzählt: Der AsenWanenkrieg. Und da sich die Kama weltweit nachweisen lassen, ist dieser Kampf sogar ein vorzeitlicher Weltkrieg gewesen. Selbst auf griechischem Gebiet lassen sich die Kama zurückverfolgen, wo „Nanna“ als ihr Schöpfungsort längere Zeit als negativ besetztes weibliches Seeungeheuer „Kampe“ bekannt war. Man bezieht dieses weibliche Wächterwesen heute auf Tiamat oder Enchidna, die sich wiederum auf Ištars „Nanna“-Dilmun und deren weltweit gefürchtete Himmelssäulen als umgedeutete Schlangenmonster beziehen. Ungeklärt ist nur ihr Name, der variantenreich in vielen Toponymen der Erde zu finden ist und die Wortwurzel für Kampf und Kämpfer ist. Es wird also nichts anderes als eine Kriegerkaste aus dem „Nanna“-Dilmun beschrieben.
Anubis, der in Indien nicht nur mit Kamadeva identisch ist, lässt sich dort auf die weibliche Rindergöttin Kamadhenu beziehen, die als geflügelte Kuhmutter mit Surabhi gleichgesetzt, wiederum mit „Nanna“ identisch ist. Unter diesem Namen ist sie jedenfalls als „Krieger produzierendes“ Wesen bekannt geworden, mit denen in Indien ganze Heere aufgestellt wurden. Mit ihr verbinden sich eine große Anzahl von Überlieferungen, doch nur jene in denen sie als erwähnt wird, erzählt aus einer Zeit, in der Anubis um die Weltherrschaft seiner Krieger-Clans kämpfte. Wo die Schlachten dieses Krieges stattfanden, wie lange dieser Krieg andauerte und welchen Ausgang er nahm, beantwortet nur die Vergleichende Mythologie. Bekannt ist jedenfalls, dass die Wanen siegten, doch danach einem überaus seltsamen Waffenstillstand zwischen den Fraktionen zustimmten: Freyr herrschte als Wane über die Kama (Asen) und die Asen über die Wanen.
Die Frage dieses Buches ist also, ob von diesem Krieg noch andere Mythologien erzählen und wenn ja, welche Details ihm noch zugeordnet werden können. Wegen den weltweiten Dimensionen dieses Konflikts konnte eine große Anzahl von Bezügen ermittelt werden. Sie offenbaren einen Abschnitt des Goldenen Zeitalters, dessen Auswirkungen bis in unsere Zeit reichen. Damit meine ich die identitäre Ahnenforschung mit bisher völlig falsch gedeuteten Stammesnamen in Europa, was erhebliche Auswirkungen auf die Familiennamensforschung hat. Insgesamt betraf dieser Krieg alle Hochkulturen des 4. Jahrtausends v.Chr., wo die wenigen auf der Erde agierenden Asen, die meisten ihrer Beinamen hinterlassen haben. Viele dieser Beinamen sind objektbezogen, beschreiben wie schon in nur technische Details der Dilmun-Technologie, während die Bezüge zu bestimmten Asen nur ihre zeitweiligen Besitzstände unter den Dilmun-Systemen widerspiegeln.
Neben den weltweiten Kriegen der Kama-Kriegerkasten, wird in diesem Buch noch dem Rätsel nachgegangen, warum noch weit ältere Eigenbezeichnungen für „Menschheit“ existieren und wer sie verwendete. Der Begriff Mensch ist schließlich nur eine relativ jüngere Bezeichnung, die über das indogermanische *manus auf dem „Stammvater der Menschheit“ Manu alias Marduk zurückgeht. Noch älter sind die Eigenbezeichnung als Wa (Japan,...




