Stock Burnout
2. Auflage 2015
ISBN: 978-3-648-06681-2
Verlag: Haufe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Erkennen und verhindern
E-Book, Deutsch, Band 206, 128 Seiten, E-Book
Reihe: Haufe TaschenGuide
ISBN: 978-3-648-06681-2
Verlag: Haufe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Stress und Überlastung sind im Arbeitsleben keine Seltenheit. Wenn jedoch eine gewisse Grenze überschritten ist, erkrankt man am Burnout-Syndrom. Lesen Sie hier, welche Faktoren Sie krank machen und wie Sie vor allem gegensteuern können.
Inhalte:
- Wie Sie die ersten Merkmale erkennen und wie ein Burnout verläuft
- Wie Sie Risikofaktoren und die eigene Gefährdung einschätzen
- Wie Sie sich selbst helfen oder zu professioneller Hilfe kommen
- Die wichtigsten Schutzmaßnahmen im frühen Stadium
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Was ist Burnout?Burnout - anders als Stress und DepressionDie Leitsymptome des BurnoutsSo kann ein Burnout verlaufenBeruflicher und privater BurnoutDer Selbsttest: Bin ich gefährdet? Risikofaktoren in der beruflichen SituationAllgemeine RisikofaktorenErhöhte ArbeitsbelastungZu wenig AutonomieZu wenig AnerkennungMangelnde GemeinschaftMangelnde FairnessWertekonflikte Risikofaktoren in der PersönlichkeitVerhaltensmusterDie Antreiber: unsere innere StimmeMangelnde Widerstandsfähigkeit Wie man sich vor dem Ausbrennen schütztWo steht Sie - was können Sie tun?Abstand schaffenDie Situationsanalyse: Energienehmer und EnergiegeberZiele definierenEntspannung und FitnessDie berufliche Situation klärenDie Einstellung ändernFür Ausgleich sorgenDen sozialen Rückhalt stärkenZeitmanagementWiderstände einberechnenSo kontrollieren Sie Ihre Fortschritte Stichwortverzeichnis
Die klassischen Ursachen eines Burnout-Syndroms liegen im Berufsleben. Härtere Arbeitsbedingungen, Konkurrenzdruck oder die Angst vor einer Kündigung bedeuten für viele Betroffene Stress.
In diesem Kapitel lesen Sie, wie die folgenden Faktoren das Risiko eines Burnouts erhöhen:
- erhöhte Arbeitsbelastung,
- ständige Störungen,
- fehlende Autonomie und ständige Kontrolle,
- rücksichtslose Kollegen und ungerechte Vorgesetzte sowie
- Konflikte zwischen den individuellen Werten und denen der Firma.
Allgemeine Risikofaktoren
In einer Veröffentlichung der OSHA (Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz) aus dem Jahr 2007 werden als Ursachen für arbeitsbedingten Stress u. a. folgende genannt:
- Unsichere Arbeitsverhältnisse im Kontext eines instabilen Arbeitsmarktes; Gefühl der Arbeitsplatzunsicherheit
- Zunehmende Anfälligkeit für Stress im Kontext der Globalisierung, z. B. Verunsicherung und Ängste durch Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland
- Verunsicherung durch neue Formen von Arbeitsverträgen, z. B. geringerer Kündigungsschutz, weniger Urlaub, mehr Überstunden, 400-Euro-Job statt Vollanstellung
- Lange Arbeitszeiten und Intensivierung der Arbeit (Erhöhung der Produktivität und somit Verdichtung)
- „Schlanke" Produktion und Outsourcing (Stellen werden abgebaut und Abteilungen geschlossen)
- Erhöhte emotionale Anforderungen bei der Arbeit (es wird mehr soziale/emotionale Kompetenz gefordert; durch soziale Veränderungen wird die Klientel anstrengender, das berichten z. B. Lehrer oder Sozialarbeiter)
- Unzureichende Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
Jetzt könnte man natürlich sagen: „So ist das eben, dagegen kann man eh nichts machen. Wir unterliegen alle diesen Faktoren." Wer vom Burnout betroffen oder zumindest gefährdet ist, sollte aber eher lösungsorientiert an diese Herausforderungen herangehen. Im Folgenden beleuchte ich einzelne Aspekte und zeige Möglichkeiten auf, aus der Situation herauszutreten.




